Friedensnobelpreis 2012 für die EU

Nobel Peace Center

Bildquelle: Wikipedia / Dirk Schröder

Einmal mehr macht sich das Osloer Nobelpreiskomitee mit der Vergabe an die EU als Friedensnobelpreisträger lächerlich. Insbesondere die Begründung, die zur Verleihung führte, muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: 

Durch die EU hat es seit 60 Jahren keinen Krieg mehr in Europa gegeben.

Und was ist dann mit dem Balkankrieg? Was ist mit Irak und Afghanistan? Was ist mit Lybien, das hauptsächlich durch EU-Staaten völkerrechtswidrig angegriffen wurde? Was ist mit der Unterstützung für die NATO, dessen Mitglied alle EU-Länder sind, in diesen Kriegen? Nur weil der Krieg nicht in Europa stattfindet, heißt das noch lange nicht, dass man deswegen friedlich ist. 

Dachte man nach den Fehlentscheidungen für die beiden Kriegstreiber Barrack Obama und Henry Kissinger, dass das Komitee geläutert sei, so zeigt sich bei dieser Vergabe erneut, dass dem nicht so ist.

Es hat den Anschein als würde auch das Komitee im Auftrag der EU-Eliten arbeiten und durch diese Vergabe den Weg zur EUdSSR begleiten wollen. Anders kann man diese Dummheit nicht kommentieren!

Leider sind unsere Lei(d)medien einmal mehr anderer Meinung:

Die Presstitutes wie immer in ihrer Demutshaltung und in ihrer von den Eliten zugewiesenen Rolle als Seelenverkäufer – mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen. Kein Wort der Kritik oder der Hinweis auf die derzeit stattfindenden Geschehnisse in Spanien und Griechenland mit Massenprotesten und Polizeigewalt. Kein Wort davon, dass die Demokratien in ganz Europa geschliffen werden und Technokraten auf den Chefsesseln von ReGIERungen und EU-Institutionen sitzen. Kein Satz zum bewusst voran getriebenen Prozess die Nationalstaaten abzuschaffen. Keine Silbe davon, dass immer mehr Bürgerrechte abgeschafft und neue Überwachungsgesetze eingeführt werden. Kein Hinweis darauf, dass die EU nur der Umverteilung der Volksvermögen in die Hände der Bankster dient.

Kleiner Tipp von mir für die Person, die in Oslo den “Kriegs”nobelpreis entgegen nehmen könnte: Wie wär es mit einem Ex-Goldman Sachs-Mitarbeiter? Schließlich haben wir davon genug in der EU und Europa sitzen – so als wahre Förderer und altruistische Kapitäne, die den Dampfer EU durch die derzeit schwere See bringen…


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