Monthly Archives: September 2013

USA: Wenn es dem Präsidenten an den Kragen geht

Sollte am Montag in den US(t)A(si) zum Ende des Fiskaljahres kein neuer Haushalt verabschiedet worden sein, würde das sogar Auswirkungen auf die US-ReGIERung haben.
So müsste sich selbst Kriegsnobelpreisträger Obama mit weniger Bediensteten begnügen müssen als zu „Normalzeiten“. Während im sonstigen Tagesablauf 1.701 Menschen alles Mögliche dafür tun, dass das Weiße Haus „funktioniert“, müssten in einem solchen Fall Zweidrittel der Belegschaft zuhause bleiben. Niemand mehr, der dann Obama das Essen kocht, die Wäsche macht, die Zimmer reinigt oder einfach mal die Glühbirne auswechselt – zumindestens sieht das ein dementsprechender Plan des Weißen Hauses vor.
Doch damit nicht genug. Das Sicherheitsteam würde verkleinert…

Bundestagswahl: Indien ist in seinem Wahlrecht schon weiter

17,6 Millionen Wähler haben bei der letzten Showveranstaltung namens Bundestagswahl ihre Stimme nicht abgegeben. Ein Großteil davon sicherlich deswegen, weil sie sich in den etablierten Parteien nicht ausreichend vertreten und repräsentiert fühlen bzw. mit der Politik der Parteien nicht einverstanden ist. Wohl der geringere Teil dürfte darauf zurück zu führen sein, dass keinerlei Interesse an der Wahl bestand.
Während in Deutschland die Nichtwähler nur als Randnotiz in versteckter Form durch die Bekanntgabe der Wahlbeteiligung erwähnt werden, hat sich Indien als weltweit größte Demokratie dazu entschlossen, zukünftig bei Wahlen dem Wähler die Möglichkeit zu geben alle aufgeführten Kandidaten auf der Wahlliste abzulehnen.
Das…

Derivate-Bombe: 231,6 Billionen allein in den Büchern der US-Banken

Quartalsweise berichtet das Office of the Controller of the Curreny OCC – das US-amerikanische Pendant zur BaFin – über die Aktivitäten im Derivategeschäft. Der aktuellste Bericht zeigt die Entwicklungen des 1. Quartals 2013 auf.
Danach haben die US-Banken ihr Derivatevolumen (im englischen Original als Notional Amount: The nominal or face amount that is used to calculate payments made on swaps and other risk management products. This amount generally does not change hands and is thus referred to as notional. Nominalbetrag: Der Nenn- oder Nominalwert, der verwendet wird, um Zahlungen auf Swaps und andere Risikomanagement-Produkte berechnen zu können. Dieser Betrag wechselt den…

BIZ-Quartalsbericht: Zusammenbruch nahezu unvermeidlich

BIZ Basel - Bildquelle: Wikipedia / Basler24

Die wenigsten Menschen werden etwas mit der Abkürzung BIZ anfangen können. BIZ steht für Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Sie wird gerne als Zentralbank der Zentralbanken bezeichnet. Gegründet am 17. Mai 1930 um die deutschen Reparationszahlungen des 1. Weltkriegs neu zu regeln, sind ihre heutigen Hauptaufgaben

die Reserveverwaltung der Zentralbanken,
die Verwaltung der internationalen Währungsreservern,
die Funktion eines Treuhänders im internationalen Zahlungsverkehr,
die Koordination und Bewältigung von Problemen der Geld- und Währungspolitik und
die Funktion als Bankenaufsicht, wie auch die Erstellung von Arbeitspapieren (z.B. Basel I bis III).

Die BIZ wird von ihren Kritikern

als eine Organisation [bezeichnet], durch die eine wohlhabende Elite die Welt kontrolliert […und] die…

Bundestagswahl: Warum wir nicht besser als der Kongo sind

Allmählich kommen immer mehr Ungereimtheiten zur Bundestagswahl am vergangenen Sonntag hoch. Zwar sind die bislang bekannten Fälle eher geringer Natur und haben somit noch keinen Einfluss auf das Endergebnis – somit wäre es verfehlt von Wahlbetrug zu sprechen -, aber die Vorkommnisse werfen kein gutes Licht auf die Demokratie in Deutschland bzw. der Umgang mit dieser in Form von Wahlen.
Meppen
In einem Meppener Wahllokal wurden 16 Zweitstimmen für die AfD nicht berücksichtigt. Freiwillige Wahlbeobachter hatten stichprobenartig in diesem Wahllokal nachkontrolliert.
Detmold
Anstatt 92 ausgezählten Stimmen für die SPD wurden 241 Stimmen veröffentlicht. Bekannt gemacht hat das ein Wahlbeobachter, der das nachstehende Kontrollformular via…

Zitat des Tages

Wenn die Welt auf Washington blickt, kann sie Washington nicht unterscheiden von den Diktaturen, als die Washington andere Länder hinstellt. Das Regime in Washington hat erklärt, dass es über Gesetz und Verfassung steht und die Macht besitzt, Bürger unbefristet einzusperren und sie ohne rechtsstaatliches Verfahren umzubringen. Diese Befugnisse bilden den notwendigen und ausreichenden Rahmen für Diktatur.(Paul Craig Roberts, Ökonom, Autor und United States Assistant Secretary of the Treasury for Economic Policy unter Präsident Ronald Reagan)

Quelle:Washington’s Tyranny

USA: Das Ende der weltweiten Dominanz?

Als der Kriegsnobelpreisträger Obama vergeblich versuchte die Kriegstrommeln im vom Westen gesteuerten und bezahlten Syrien-Krieg zu schlagen, um die Assad-Regierung wegen ihres angeblichen Einsatzes von Chemiewaffen zu bestrafen, konnte er beim Versuch Mitstreiter hinter sich zu sammeln nur wenige Menschen überzeugen.
So wurde ihm die Gefolgschaft beim G20-Gipfel in St. Petersburg vor wenigen Wochen versagt, als er eine gemeinsame Erklärung zur Verurteilung des syrischen Giftgaseinsatzes formulierte. Fast die Hälfte der anwesenden Staaten hatten sich gegen die Unterzeichnung ausgesprochen. Darunter die BRICS-Staaten, Argentinien, Indonesien und Mexiko, während die üblichen US-Vasallen UK, Frankreich oder Deutschland sich hinter Obama stellten.
Auch in den USA selbst…

Bundestagswahl: Deutschland schafft sich ab

Als Thilo Sarrazin sein viel kritisiertes Buch gleichen Titels schrieb, dachte er wohl kaum daran, wie sinnig und passend dieser Titel auch für das Ergebnis der Bundestagswahl 2013 sein würde.
Mit einem vorläufigen Ergebnis von 41,5% geht die CSUCDU als vermeintlicher Sieger aus diesem inhaltsleeren, von Plattitüden geprägten und alle wichtigen Themen auslassenden Wahlk(r)ampf hervor. Mit diesen 41,5% geriert sich die Mannschaft um Angela Merkel als alleinig legitimiere Partei in Deutschland:

Serap Güler (CDU): „Genial. das Ergebnis ist eindeutig: Die Mehrheit will eine CDU geführte Bundesregierung. Wir hoffen natürlich jetzt auf eine absolute Mehrheit. Schön, dass die gute Politik unserer Bundeskanzlerin so…