Monthly Archives: Oktober 2013

NSA-Skandal: Sind Politiker besser als der normale Bürger?

Der Skandal um die Überwachung deutscher Politiker durch die NSA liegt den Betroffenen schwer im Magen. Nicht anders lässt es sich erklären, dass heute in Washington Spitzenbeamte aus dem Bundeskanzleramt und aus der US-ReGIERung zusammen treffen.
Dabei soll es nach Auskunft des ReGIERungssprechers Steffen Seibert um ein bilaterales Abkommen gehen. In einem Artikel des Deutschlandradios lesen wir dazu:

Ziel sei es, eine maßlose Überwachung durch US-Geheimdienste zu verhindern und den Datenschutz sowie die Privatsphäre der Bundesbürger sicherzustellen, hieß es in Berlin weiter. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur strebt die Bundesregierung mittelfristig ein bilaterales Abkommen an, bei dem die US-Seite unter anderem zusagt,…

Deutsche Bank: 4 Milliarden Prozessrückstellungen

US-Hypothekenpapiere
Interbanken-Zinsen
Derivate-Markt
Zins-Swap-Markt
Devisen-Kurse
Verschmutzungsrechte

Kein Skandal und keine Manipulation am Finanzmarkt in der jüngeren Vergangenheit bei der die Deutsche Bank nicht beteiligt war. Deswegen musste das größte deutsche Bankhaus, das nach eigenem Bekunden in den nächsten Jahren mit den Größen der Wall Street gleichziehen will, die Rückstellungen bei Prozesskosten allein im dritten Quartal um 1,2 auf 4 Milliarden Euro hochschrauben.
Aufgeschreckt von den ersten Strafzahlungen und Vergleichen im Liborskandal durch JP Morgan (13  Milliarden US-Dollar) oder UBS und die niederländische Rabobank (hier gab es gestern eine Einigung auf eine Zahlung von 774 Mio. Euro), sieht sich die Deutsche Bank gezwungen ihre Rückstellungen auf diese enorme…

NSA-Überwachung: Einer spielt falsch

Der NSA-Skandal ist seit letzter Woche wieder aufgepoppt. Zwar war er nie wirklich weg, nur interessiert hat es so richtig niemanden. Besonders nicht im Bundestagswahlk(r)ampf. Da wurde so getan als hätte es das Thema nie gegeben und bereits Mitte September hat daher Kanzleramtminister Pofalla vorsorglich die NSA-Affäre für beendet erklärt. Es ging ja schließlich auch nur um die Überwachung von 80 Millionen Deutschen – also nichts besonderes.
Doch nun haben ausgerechnet Snowdens Enthüllungen ans Tageslicht gebracht, dass auch Merkels Handy von der NSA dauerüberwacht wird. Und das ist dann ja wohl eindeutig zuviel. Selbst Merkel echauffiert sich und sogar unsere untätigen…

Syrien: Assad vor einem Comeback?

Während Saudi-Arabien und Russland ihre Muskeln spielen lassen und der Dialog zwischen den US(t)A(si) und dem Iran noch in unbekannten Gewässern stattfindet, verschieben sich die Grundbedingungen im über die Proxys Katar und Saudi-Arabien US-gesteuerten Bürgerkrieg in Syrien. 110.000 Menschen wurden bislang in diesem Konflikt getötet, in dem sich die verschiedenen Gruppierungen der Rebellen Terroristen nun gegenseitig als Gegner betrachten. Das führt unweigerlich zu einer neuen Situation in der Bashar al-Assad verhältnismäßig gesichert an den Hebeln der Macht sitzt.
Betrachtet man die Überreste der Free Syrian Army (manche sprechen davon, dass es sich nur noch um einige tausend Soldaten handeln soll), die…

Exclusiv: Obama und Merkel – Das Telefongespräch zum Handyskandal im Wortlaut

Angela Merkel (AM): Ja hallo, hier ist die Angie aus der Uckermark. Bist Du schon selbst dran, Barry? Oder einer Deiner Sekretäre?
Barack Obama (BO): Hello, my Dear. Yeah, ich bin selbst dran. Was gibt’s denn, Angie?
AM: Du, Barry, ich weiß jetzt gar nicht recht, wie ich anfangen soll… aber meine Jungs vom BND – du weißt schon, die die eigentlich für euch, also die NSA und CIA und so arbeiten. Da hat mir einer gesteckt, dass ihr mein Handy überwachen würdet. Woher er das weiß, weiß ich leider selber nicht. Vielleicht auch nur aus der Zeitung… Wie auch immer. Jedenfalls…

USA: Setzt sich der langsame Zerfall der weltweiten Dominanz fort?

Nicht erst seit der unsäglichen Geiselnahme der Welt via Shutdown und der Möglichkeit, dass die US(t)A(si) diesselbe in das finanzielle Desaster stürzen kann, sehen wir eine Änderung im Verhalten der anderen Länder gegenüber Washington.
Gab es früher nur Vereinzelte wie Hugo Chavez, verstorbener Präsident von Venezuela, die sich gegen die vermeintliche Allmacht der US(t)A(si) auflehnten, wagen immer mehr den offenen Widerstand gegen das Machtsystem aus Washington.
Wie ich bereits im Artikel China: Das Ende der US-Allmacht? angedeutet habe, macht sich insbesondere China daran die Position der Vereinigten Staaten im weltweiten Gefüge von Handelsbeziehungen und -vereinbarungen zu schwächen. In diese Linie passt auch die…

Neues Design – gleiche Inhalte

Designänderung

In den letzten Tagen gab es meinerseits keine neuen Artikel, da ich ich mich hauptsächlich um ein neues Design gekümmert habe.
Das gute alte Blau und die Struktur des eingesetzten Designs haben ab sofort ausgedient und www.konjunktion.info präsentiert sich in einem aufgeräumten schwarz-grau-weiß.
Reduziert auf das Wesentliche – die Inhalte – habe ich das Design so konzipiert, dass ähnlich einer Zeitung sechs Artikel auf der Startseite angerissen werden. Dabei lasse ich bewusst alle Bilder ausblenden, um schnellere Ladezeiten zu erreichen. Die Bilder selbst werden nur noch in den Artikeln angezeigt.
Desweiteren habe ich auf (fast) jeden Schnickschnack verzichtet. Keine Flash-Sachen mehr oder andere…

Banken: Politiker im Würgegriff

Würgegriff

Seit Beginn der Finanzkrise wurden Billionen an Fiat Money in das System gepumpt um immer nur eine Klientel zu retten: Banken. Egal, ob zu Beginn die Banken direkt per SoFFin (Deutschland) oder TARP-Programm (USA) unterstützt wurden oder heute indirekt über Rettungspakete für klamme Staaten. Immer haben nur die Banken profitiert und werden das auch weiterhin tun. Daher ist es für mich unausweichlich, dass wir auch in der Zukunft für das kranke Bankensystem haften, bezahlen und enteignet werden.
Welche Macht die Bankster besitzen und wie sehr sie die Politiker im Würgegriff haben, zeigt das Buch Power Trip des ehemaligen Beraters des britischen…

USA: Chase Bank schränkt internationalen Zahlungsverkehr ein

Kalender

Die US-amerikanische Großbank Chase hat für den 17. November für bestimmte Geschäftskonten Einschränkungen beschlossen, die den Kunden in den letzten Tagen mitgeteilt wurden:
So werden die angeschriebenen Geschäftskunden ab diesen Tag keine internationalen Überweisungen mehr tätigen können, was de facto einer Kapitalverkehrskontrolle gleich kommt. Desweiteren werden die Bargeldtransaktionen auf diesen Konten auf maximal 50.000 Blatt Klopapier US-Dollar pro Monat beschränkt.
Derzeit gelten diese Beschränkungen nur für bestimmte Kontomodelle, die in den Augen der Bank größere Risiken bei solchen Transaktionen beinhalten. Ausgenommen davon sind insbesondere Großkunden. Jedoch sei es möglich jederzeit auf andere Kontomodelle zu wechseln, die diesen Beschränkungen nicht unterliegen:
Fast gleichzeitig dazu…