Monthly Archives: Februar 2015

Schwierigkeiten beim Domain-Umzug

Ich hatte gehofft, dass ich diese Tage wieder komplett online sein werde – inklusive der Hauptdomain www.konjunktion.info.
Leider macht mein Alt-Provider massive Probleme beim Umzug der Domain, so dass ich jetzt den Registrar eingeschaltet habe, um an die Domain zu kommen. Da aber dabei bestimmte Fristen zu berücksichtigen sind, kann es noch ein paar Tage dauern bis ich endlich wieder vollständig unter der Hauptdomain online bin. Bis dahin will ich keine neuen Artikel schreiben, da ich ansonsten zweimal an der Datenbank rumfummeln muss, damit alle Bilder, Kommentare usw. erscheinen.
Vielleicht tut mir die Offline-Zeit sogar ganz gut, um dieser verrückten Welt wieder…

Totgeglaubte leben länger: www.konjunktion (zum Teil) wieder online

Zuerst einmal möchte ich mich für die zahlreichen Mails und den darin ausgedrückten Zuspruch bedanken, die mich in den letzten Tagen nach der Abschaltung bzw. Sperrung meiner Website durch meinen alten Provider erreicht haben: Vielen Dank! Haben gut getan.
Nach wie vor weiß ich  nicht, warum die Seite durch den Provider offline genommen wurde. Ob aufgrund eines Hackerangriffs, eines fehlerhaften Scripts, wodurch die Seite zur Spamschleuder wurde, oder wegen einer Aufforderung aus einer ganz anderen Ecke. Entsprechende Anfragen blieben bislang unbeantwortet. Letztlich aber auch egal, da die logische Konsequenz daraus ist, dass die Seite komplett zu einem neuen Provider umzieht.
In den…

Ukraine: Deutschland wäre bei einem Krieg Primärziel

Bekanntlich stirbt die Hoffnung ja zuletzt. Wenn man aber den Vor-Ort-Bericht eines Forenlesers des Gelben Forums liest, dann muss einem, ob der sich verschärfenden Lage in der Ukraine, Angst und Bange werden.
Ein Auszug aus dem Post:
Wisst ihr, Leute, seit Monaten verfolge ich hier einen enormen Anstieg an Fluglärm, auch nachts. Es handelt sich in der Masse um militärisches Fluggerät. Spangdahlem, Baumholder und Ramstein liegen hier gleich um die Ecke; ich wohne sozusagen mittendrin. F16-Kampfjets aus Spangdahlem fliegen hier fast jeden Abend ihre Schleifen über meinem Haus. Man hört sie nicht, sieht lediglich ein Blinken.
Die USA möchten alle drei genannten Stützpunkte…

Ukraine: Merkel zu Besuch in Washington – Entscheidet sich das Schicksal Europas in den nächsten Tagen?

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel befindet sich derzeit in Washington zu Gesprächen über einen Friedensplan für die Ukraine. Zur gleichen Zeit ist der russische Präsident Wladimir Putin in Richtung Kairo zu einem zweitägigen Besuch aufgebrochen, was Moskaus Bestrebungen unterstreicht wieder mehr Gewicht im Nahen Osten einzunehmen. Zwei Besuche, die eigentlich auf dem ersten Blick nicht miteinander in Verbindung stehen und sich doch in einer merkwürdigen Art und Weise überschneiden.
Vor der Abreise nach Washington sprach Merkel auf der Münchener Sicherheitskonferenz. Dort bekräftigte sie, dass Waffenlieferungen an das ukrainische Militär, das gegen die pro-russischen Separatisten in der Ostukraine kämpft, nicht zur Lösung…

Kurz eingeworfen: Poroschenkos Auftritt bei der MSC und die Saga der Reisepässe

Immer wenn irgendwo Reisepässe oder Ausweise als Beweismittel auftauchen, sollte man äußerst misstrauisch werden.
Nach dem unbeschädigten Reisepass, der auf wundersame Weise aus einem Flugzeug, das in ein Hochhaus geflogen ist, das wiederum daraufhin Feuer fing und danch einstürzte, eines vermeindlichen Entführers bei 9/11…
…nach dem zufälligen Verlust des Ausweises eines der vermeindlichen Attentäter auf das Satire-Magazin Charlie Hebdo, der diesen auf der Flucht beim Fahrzeugwechsel verlor…
…nach den unbeschädigten, gelochten und entwerteten Reisepässen, die aus einem Flugzeug, das durch Beschuss zum Absturz gebracht wurde…
…haben wir nun den nächsten unbestreitbaren Beweis, dass Reisepässe und Ausweise das Beweismittel schlechthin sind: Der ukrainische Präsident und…

Exklusiv-Artikel bei NeoPresse.com: Tsipras und Varoufakis – Systemfreund oder -feind?

Tsipras und Varoufakis: Systemfreund oder -feind?
Mit dem Wahlsieg der Partei Syriza und der Ernennung Alexis Tsipras zum Premierminister Griechenlands bzw. Giannis Varoufakis als neuen Finanzminister schien der EU ein wirkliches Problem erwachsen zu sein. Auch die ersten Handlungen Tsipras zeigten in diese Richtung. Seien es die Äußerungen gegenüber Moskau, die (leider wieder einkassierte) Weigerung zur Fortsetzung der Sanktionen gegen Russland oder auch die von der Wiener Zeitung kolportierte Meinung, dass Syriza niemals den Knebelvertrag aka das Handeslabkommen TTIP ratifizieren wird.
Zum kompletten Artikel geht es hier.
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An dieser Stelle…

Baltic Dry Index: Der wirtschaftliche Frühindikator steht auf rot

Der Baltic Dry Index (BDI) gilt Ökonomen, wie auch Aktienhändlern, gleichermassen als einer der wichtigsten Indikatoren was die Wirtschaft betrifft, da er zukünftige wirtschaftliche Aktivitäten widerspiegelt. Der in US-Dollar ausgedrückte Index verfolgt und misst Angebot und Nachfrage für die Rohstofflieferungen, durchgeführt durch Massengutfrachtern, wie beispielsweise für Holz, Kohle, Erze und Getreide. Laut dem Ökonom Howard Simmons unterscheidet sich diese Art der „Messung“ von anderen Indikatoren dadurch, dass er „völlig frei von spekulativen Positionen“ ist, da „die Menschen keine Frachter buchen, wenn sie keine Fracht zum Verschiffen haben“.
Werden viele Güter auf den Weltmeeren bewegt, dann steigen logischerweise auch die Preise. So…

Systemfrage: Griechenland und der Ölpreis als auslösendes Momentum?

Der Ölpreis brach gestern (Mittwoch, 4, Februar) um mehr als 8% ein. Parallel dazu entschied die EZB, dass griechische Anleihen nicht mehr als Sicherheiten akzeptiert werden, was Athen letztlich in den finanziellen Kollaps treiben wird. 24 Stunden zuvor schien es so zu sein als würde sich die Situation entschärfen. Der Ölpreis stieg seit Donnerstag letzter Woche bis Dienstag um 20%. Und auch die Lage in der EU ließ so etwas wie Optimismus erkennen. Beides zusammen konnte man durchaus als positive Zeichen für den Monat Februar werten. Aber seit gestern ist die Angst wieder da. Angst bei den Politikern, bei den…

Kurz eingeworfen: EZB akzeptiert keine griechischen Staatsanleihen mehr als „Sicherheit“

Na, wenn das mal keine klare Ansage ist. Die EZB unter Goldman Sachs-Draghi will ab dem 11. Februar 2015 griechische Staatsanleihen nicht mehr als „Sicherheit“ für neue Kredite akzeptieren. Anscheinend hat der Wahlsieg von Syriza und Tsipras widerspenstige Politik bzw. Verhalten erste größere Reaktionen ausgelöst. Nachdem der neue griechische Finanzminister Giannis Varoufakis nicht so spurt wie von der Wall Street und der City of London gefordert, holt Draghi die erste Warnstufe für Athen aus dem Geldkoffer.
Martin Schulz, Präsident des Europaparlaments und ausgewiesener Experte in Finanzfragen (wer hier Ironie findet, darf sie durchaus behalten), warnte parallel vor einer Pleite Griechenlands. Worauf…