PEGIDA: Ein trojanisches Pferd?

Dresden. 15.000 Menschen nahmen am vergangenen Montag an der Demonstration der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (PEGIDA) teil und machten von ihrer Versammlungsfreiheit Gebrauch. 15.000 Menschen, die von Politikern als „Mischpoke“ oder „Nazis in Nadelstreifen“ tituliert oder diffamiert wurden. 15.000 Menschen, die auf die Straße gehen. Auf die Sraße gehen und dabei vielleicht aus völlig anderen Beweggründen heraus nur benutzt werden?

Man mag gegenüber PEGIDA eingestellt sein, wie man will – pro oder contra. Das will ich im nachfolgenden Text auch nicht thematisieren, auch will ich niemanden in Abrede stellen an einer PEGIDA-Demonstration teilzunehmen oder sich kritisch zu PEGIDA und deren Inhalte zu äußern. Vielmehr will ich das „plötzliche Erscheinen von PEGIDA“ einmal näher beleuchten.

Frage:
Kann es sein, dass PEGIDA das Ventil ist, dass dem deutschen Michel gegeben wird, um seine Unzufriedenheit kanalisieren zu können?

Versuch einer Antwort:
Eine Demonstration bedarf eines größeren organisatorischen Aufwands. Geschick und Erfahrung sind von Nöten, um eine Demonstration auf die Beine zu stellen. Wie schwer das sein kann und mit welchen Fallstricken man zu kämpfen hat, haben die Montagsmahnwachen nur zu gut gezeigt, wo es zu Beginn eher etwas holprig daherkam und erst nach ein paar Wochen so etwas wie Professionalität einkehrte. Doch bei PEGIDA scheint es so zu sein, dass von Anfang an alles rund lief und man sonstige Fallstricke geschickt vermeiden konnte. Das erfordert in meinen Augen eine Organisation und eine gewisse Anzahl an Menschen, die sich für das Thema engagieren wollen. Im Falle der Montagsmahnwachen wuchs erst im Laufe der Zeit die Unterstützerzahl an. Im Falle PEGIDAs (12 Aktive sollen via Facebook die Organisation vornehmen) scheint das anders zu sein, so dass sich mir die Frage stellt, ob hier organisatorisch und finanziell im Hintergrund Hilfe geleistet wurde? Ohne dies unterstellen zu wollen. Eine mögliche Antwort wäre aber auch, dass Lutz Bachmann eine PR-Agentur besitzt, die die Hauptlast der Organisation trägt.

Das bringt mich dann zur nächsten Frage.

Frage:
Wer finanziert die Veranstaltungen/Demonstrationen?

Versuch einer Antwort:
Wir haben im Falle der Ukraine seitens Frau Nuland gelernt, dass man dort 5 Milliarden US-Dollar „investiert hatte“, um den Sturz von Janukowitsch zu erreichen. Ich will jetzt damit nicht sagen, dass der US-Geheimdienst CIA bei PEGIDA seine Finger im Spiel hat, sondern nur damit sagen, dass – wie so vieles im Leben – alles seinen Preis hat. Auch eine gut organisierte Demonstration. Wie wir auch wissen, setzen Geheimdienste gezielt Menschen ein, die durch irgendwelche Ereignisse erpressbar „gemacht wurden“. Seien es außereheliche Eskapaden, irgendwelche Süchte oder andere Schweinereien. Es ist auch bekannt, dass der Hauptorganisator von PEGIDA Lutz Bachmann – sagen wir es mal vorsichtig – seine Berührungspunkte mit dem kriminellen Millieu hatte. Er macht daraus auch kein Geheimnis. Könnte es nun sein, dass man ihn als „trojanisches Pferd“ einsetzt, um die berechtigte Wut der Menschen kanalisieren, steuern und kontrollieren zu können? Denn selbst treten Geheimdienste ja nicht in Erscheinung, sondern lassen „die Arbeit“ von anderen erledigen. Bestes Beispiel dafür ist für mich die NSU-Geschichte, die in einem Morast aus Verfassungschutz und Unzulänglichkeiten versinkt und zudem wohl von staatlicher Seite finanziert wurde. Könnte Vater Staat ein gesetztes Interesse daran haben, dass PEGIDA zu einem „gesteuerten Erfolg“ wird? Zudem über alle Parteigrenzen hinweg der Sturm der Entrüstung täglich zunimmt?

Frage:
Warum sehen wir bei PEGIDA nicht die „obligatorische Gewalt“?

Versuch einer Antwort:
Zuerst sei einmal sei gesagt, dass ich sehr froh darüber bin, dass es bislang zu keiner Gewalt bei den Demonstrationen – ausgelöst durch wen auch immer – gekommen ist. Doch finde ich genau dieses „Fehlen von Gewalt“ bei einer derart großen Veranstaltung als ungewöhnlich. Ungewöhnlich deshalb, weil wir seit Jahren bei allen größeren Demonstrationen gewaltbereite Provokateure – staatlich, linksextrem o.ä. – gesehen haben. Warum aber nicht bei PEGIDA? Warum gehen hier auch die Polizisten fast zustimmend mit den Demonstranten um? Während sie beispielsweise andere Demonstrationen mit einem ähnlichen Besucherkreis (jung, alt, Mitte der Gesellschaft, usw.) regelrecht niederknüppelte. Damit meine ich Stuttgart 21. Hat dort die Polizei eingegriffen, weil „elitäre Interessen“ bedroht waren? Und jetzt tut sie es nicht, weil sie wiederum „elitäre Interessen“ schützen muss – Interessen, die mit PEGIDA ein „Wut-Ventil“ bewusst entstehen haben lassen bzw. aufgebaut haben, um damit ein bisschen Demokratie von unten zu zulassen? Ich weiß es nicht, möchte aber diese provokanten Fragen im Raum stehen lassen und zur Diskussion anregen.

Frage:
Warum schließt man sich nicht den Montagsmahnwachen an?

Versuch einer Antwort:
In Punkt 13 des PEGIDA-Positionspapiers geht es um die „christlich-jüdisch geprägte Abendlandkultur“, was ich wiederum mit Toleranz, Frieden, humanistische Empathie und Gerechtigkeit in Verbindung bringe. Alles Dinge für die sich auch die Montagsmahnwachen einsetzen. Warum also keine Kooperation? Kann es sein, dass mit PEGIDA gegen die Montagsmahnwachen und auch die jetzt erfolgte Zusammenarbeit mit der Friedensbewegung mobilisiert werden soll? Divide et impera? Teile und herrsche? Eine Seite macht die andere kaputt? In meinen Augen wäre es wünschenswert, wenn sich alle zusammenfinden und für Frieden, für eine menschenwürdige Versorgung und für Abrüstung auf die Straße gehen und sich nicht verlieren. Velieren in einer Anzahl an verschiedenen Protestbewegungen, die einzeln fast nichts bewegen können, gemeinsam jedoch viel mehr.

Frage:
Wem dient eine Destabilisierung Deutschlands?

Versuch einer Antwort:
Der NSA-Skandal hat gezeigt, dass Deutschland nach wie vor seitens der USA als Gefahr betrachtet wird. Nicht umsonst ist Deutschland das durch die NSA meist überwachte Land der Welt. Wir wissen auch, dass durch die USA eine bewusste Konfrontation Europas mit Russland (ein)gefordert wurde. Der US-Vizepräsident Biden hat dies ja eindrucksvoll in einem Interview verlauten lassen. Eine Destabilisierung Europas und inbesondere Deutschlands dürfte nach wie vor eines der großen strategischen Ziele der USA sein. Ökonomisch, gesellschaftlich und politisch. PEGIDA passt dabei für eine Destabilisierung wie der – Entschuldigung – sprichwörtliche Arsch auf Eimer. Man lässt eine übergreifende Friedensbewegung gar nicht erst entstehen und kanalisiert die spürbare Angst vor einem Krieg und den Wunsch nach Frieden, in dem man diese anderen Themen (PEGIDA, Islamkritik, Ausländerfeindlichkeit usw.) – quasi die klassischen No-Gos aus Rechts, Nazis usw., denen wir seit Kindesbeinen täglich begegnen – benutzt, um von den eigentlichen Zielen abzulenken. Statt dass wir wegen der derzeit stattfindenden Aufrüstung der Ukraine durch die USA und NATO auf die Straße gehen, TTIP, TiSA und Co. anprangern, die Aggression gegenüber Russland ansprechen, beschäftigen wir uns einmal mehr mit uns selbst. Was mich zur nächsten Frage bringt.

Frage:
Inwieweit steht der Übergriff auf ein Flüchtlingsheim in Bayern mit PEGIDA in Verbindung?

Versuch einer Antwort:
Auf den ersten Blick würden viele sagen: Überhaupt nicht – auch wenn die Presse annehmen will, dass der Übergriff wohl ausgeführt wurde, weil sich die Täter aufgrund PEGIDA in ihrer Meinung bestätigt gefühlt haben. Doch wie sieht es bei einem zweiten Blick aus? Würde nicht durch einen solchen Übergriff (und ich erwarte leider weitere in der nahen Zukunft) genau das passieren, was ich in der zuvor gestellten Frage angedeutet habe? Dass sich die Menschen mehr mit PEGIDA und Co. beschäftigen als mit den Geschehnissen in der Ukraine oder Syrien.

Frage:
Warum berichten die Massenmedien vom ersten Tag an über PEGIDA?

Versuch einer Antwort:
Im Gegensatz zu den Montagsmahnwachen, die über einen sehr langen Zeitraum von dem Massenmedien ignoriert wurden bis ein Ausblenden aufgrund der Anzahl der Menschen und der Berichterstattung in alternativen Medien dies nicht mehr zuließen, wurde PEGIDA von Anfang an „veröffentlicht“. Steckt hier mehr dahinter? Oder wird berichtet, weil es im Gegensatz zu den Montagsmahnwachen nicht um Frieden, Verständnis für Russland und USA-Kritik, sowie dem Finanzsystem, geht?

Fazit:
Ich bin mir absolut nicht sicher, was es mit PEGIDA auf sich hat. Ob es eine aus dem Volk entstandene Bewegung ist oder eine von langer Hand geplante? Die Forderungen von PEGIDA dürften gerade bei den meisten CDU/CSU-Wählern Anklang finden und sind wohl auch für viele nachvollziehbar. Jedoch ist auch Kritik gegenüber PEGIDA angebracht, da wieder einmal eine Minderheit als Aufhänger benutzt wird, um Unzufriedenheit zu artikulieren, obwohl es meiner Meinung nach doch den meisten teilnehmenden Menschen um eine Vielzahl an Themen geht: Dass sich viele unverstanden von der Politik fühlen. Dass ihre Ängste und Befürchtungen nicht ernst und wahrgenomen werden und stattdessen Konzerninteressen Vorrang besitzen. Dass sich Deutschland und Europa von den USA mit dem Nasenring durch die Manege schleifen lassen. Dass viele das Finanzcasino und die Folgen der Finanzkrise nicht mehr länger tragen wollen. Dass die Menschen Angst haben, dass Geschaffenes und Erreichtes bewusst zerstört wird. Und, und, und…

Vielleicht irre ich mich auch vollständig mit meinen Antwortversuchen, vielleicht ist PEGIDA weder gesteuert, noch bewusst erschaffen worden. Jedoch scheinen mir bestimmte Dinge bei einer kritischen Betrachtung mit PEGIDA wichtig zu sein und ich hoffe, ich konnte eine weitere, zusätzliche Sicht auf das Phänomen PEGIDA  – ohne gleich mit der Verschwörungstheorie-Keule eine übergezogen zu bekommen – herausarbeiten.


Ein Artikel bildet zwangsweise die Meinung eines Einzelnen ab. In Zeiten der Propaganda und Gegenpropaganda ist es daher umso wichtiger sich mit allen Informationen kritisch auseinander zu setzen. Dies gilt auch für die hier aufbereiteten Artikel, die nach besten Wissen und Gewissen verfasst sind. Um die Nachvollziehbarkeit der Informationen zu gewährleisten, werden alle Quellen, die in den Artikeln verwendet werden, am Ende aufgeführt. Es ist jeder eingeladen diese zu besuchen und sich ein eigenes Bild mit anderen Schlussfolgerungen zu machen.
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47 Kommentare bei “PEGIDA: Ein trojanisches Pferd?

  1. Werner
    17. Dezember 2014 um 13:32

    Moin,

    nicht schlecht! In der Tat soll und muß in einem Staat DDR 2.0 alles hinterfragt werden, zu suspekt sind das Aufkeimen diverser Organisationen, Taten, Zustände, Verschwörungstheorien, Theorien, Hypothesen als dass sie selbst von einem guten Billardspieler über Bande, erkannt würden.

  2. 17. Dezember 2014 um 14:02

    Mir fällt auf, dass stets kurze Zeit später Kritik aus den eigenen Reihen auftaucht – so wie jetzt hier. Nicht, dass Kritik nicht ihre Berechtigung hätte. Ich will damit sagen, dass sich nicht sehr viele Möglichkeiten ergeben, um Zusammenhalt und Stärke zu demonstrieren und gleichzeitig das Establishment an den Pranger zu stellen. Es sei denn, man gehört der rot-grünen Protestkultur an.

    MfG

    • Konjunktion
      Konjunktion
      17. Dezember 2014 um 14:13

      Hallo Wanderer,

      ich stimme Ihnen zu, dass Protestbewegung reflexartig kritisiert werden. Ich hatte gehofft mit meiner Einführung und dem Fazit aufzuzeigen, dass ich PEGIDA an sich nicht thematisieren möchte, deren Inhalte, Beweggründe usw., sondern einfach ein paar – für mich – Ungereimtheiten ansprechen möchte.

      Leider ist es inzwischen so, dass man alles und jeden hinterfragen muss. Ob das nun schön und gerechtfertigt ist, wage ich auch zu bezweifeln. Aber de facto hat – zumindestens mir – die Ukraine-Berichterstattung einmal mehr vor Augen geführt, dass nichts so ist wie es auf den ersten Blick scheint.

      VG

      • Chrigi
        17. Dezember 2014 um 19:47

        Ich habe Ihren Artikel mit Begeisterung gelesen…… Bin ganz Ihrer Meinung, dass hier was im Hintergrund abläuft. Gewisse HERRSCHAFTEN haben immer verschiedene Pläne die dann „LEIDER“ immer zu Ihren Gunsten ausfallen!!!!!

      • Luise
        18. Dezember 2014 um 20:12

        Vielen Dank.

        Sie schreiben auch mir aus der Seele. Das sind genau meine Gedanken zu diesem plötzlichen Erscheinen auf der medialen Bildfläche.
        Und auch ich frage mich, wie in so einer rasant kurzen Zeit eine so gut organisierte Versammlung möglich ist. Wachsamkeit für alle.

        Mit den besten Grüßen aus Berlin
        Luise

    • m.sheep
      18. Dezember 2014 um 03:22

      Ja, so hab ich früher auch mal gedacht, von wegen „Zusammenhalt“ aufzuzeigen, auch bei Petitionen.
      Mittlerweile finde ich diese Haltung nur noch armseelig. Denn wer bisher keinen Arsch in der Hose hatte, wird in Zukunft auch keinen haben und hat damit jegliches Anrecht auf Individualität, Selbstbestimmung und Freiheit verschenkt. Entweder oder, aber eine abermals neue Runde im Freiheitskompromissspiel braucht keine Menschheit!

      Konjunktion hat natürlich recht, dass es sich wieder nur um ein Ventil handelt.
      Jeder mit gesunden Menschenverstand sollte ohne weiteres Hintergrundwissen erkennen, genau wie bei dem IS-Scheiß, dass es von „nicht vorhanden auf hundert“ in kürzester Zeit ging. Da sollte sich sofort bei jedem die Geldfrage stellen, oder?

  3. wolfswurt
    17. Dezember 2014 um 14:08

    Nach wie vor herrscht ja die allgemeine Auffassung, daß die Leipziger Montagsdemos 1989 auf Volkes Unmut gründeten.
    Nicht weiter verwunderlich, denn wer weiß schon um die Tatsache, daß eine fünfköpfige Bankergruppe der DB 1988 im Juni die Zusammenlegung der Kreditbank der DDR mit der DB in Halle vorbereitet haben. Vorgesehen war die Vereinigung für Nov. 1988, welche dann nach 1989 verschoben wurde.
    Diese Fünf reisten im Juli wieder ab, um 1989 im August ihre Arbeit fortzusetzen.
    Dieses Ereignis wurde mir von einem der Fünf berichtet.

    Die Vereinigung war geplant von allen Beteiligten außer Honecker. Der glaubte noch am 7. Oktober 89 an den Sieg des Sozialismus, während Gorbatschow und Kohl sich einig waren.
    Der 9. November ist doch kein Zufallsdatum.

    Und wer glaubt da noch an die Echtheit von so einem Nichtereignis wie PEGIDA?

    • Konjunktion
      Konjunktion
      17. Dezember 2014 um 14:16

      Hallo Wolfswurt,

      Nicht weiter verwunderlich, denn wer weiß schon um die Tatsache, daß eine fünfköpfige Bankergruppe der DB 1988 im Juni die Zusammenlegung der Kreditbank der DDR mit der DB in Halle vorbereitet haben. Vorgesehen war die Vereinigung für Nov. 1988, welche dann nach 1989 verschoben wurde.
      Diese Fünf reisten im Juli wieder ab, um 1989 im August ihre Arbeit fortzusetzen.
      Dieses Ereignis wurde mir von einem der Fünf berichtet.

      Haben Sie hierzu nähere Informationen? Ich denke, das würde nicht nur mich brennend interessieren.

      VG

      • wolfswurt
        17. Dezember 2014 um 14:48

        Die Information bekam ich persönlich von einem der Fünf.
        Schwierig den so oft geforderten Quellennachweis zu erbringen.

        Nur soviel: Dieser Mann ist mir lange Jahre bekannt. Sein beruflicher Werdegang ist nach heutigen wirtschaftlichen Gesichtspunkten elitärer Natur gewesen.
        Für mich absolut ein integerer Mensch.
        Leider gab er auch mir nicht alle Informationen, die er besitzt.

        Auslöser war ein Gespräch über besagte Demonstrationen und den Unmut der Bevölkerung in heutiger Zeit. Auf meine Aussage in Richtung: Das Volk wird eines Tages wieder auf die Sraße gehen wie 1989, gab er zur Antwort: Wenn das Volk wüßte, wie lange dieses Ereignis schon vorher feststand und welche Planungen dahingehend stattfanden, würde alle den Glauben an irgendetwas verlieren.

        Das für mich das der Auslöser weiterer Fragen war, versteht sich von selbst.
        Und dann kam in kurzer Form o.g. Bericht.
        Diese Gruppe sollte also die beiden Banken bilanziell zusammenführen. Es handelte sich um die Kreditbank der DDR, welche die Auslandskredite verwaltete.
        Diese drei Besuche in Halle waren im Juni 88, ca. drei Wochen, im Juli 88 vier Tage, dann abberufen, und August 89 bis Anfang 90.

        • Konjunktion
          Konjunktion
          17. Dezember 2014 um 14:59

          Vielen Dank!

          Dass man sich hier mit „Quellen schwer tut“, scheint nur logisch. Was aber nicht zwangsläufig heißt, dass ohne Quellen das ganze nur VT wäre. Betrachtet man beispielsweise die LEUNA-Affäre bzw. die ganze „Abwicklung der DDR via Treuhandgesellschaft“ ist so einiges – was die DDR bzw. deren „Ableben“ betrifft – vorstellbar.

          VG

          • wolfswurt
            17. Dezember 2014 um 15:14

            Ja, das ist so.

            Meine Wenigkeit glaubte bis dahin ja auch noch an die ungelenkte Erhebung von 1989.
            Wäre die Gefahr für Leib und Leben solcher Personen nicht so groß, dann könnte man dieses ja auch persönlich dokumentieren und veröffentlichen.

            Denke nur an die vielen Banker, die dieses Jahr das Fliegen üben wollten.

            Aber es ist nun von mir weitergegeben im Netz und so wird es seinen Lauf nehmen.

            VG

    • m.sheep
      18. Dezember 2014 um 03:31

      Also nachdem ich vor 6 Jahren die grundlegende Funktion und Entsehungsgeschichte des heutigen Geldes verstanden habe und dann sehr tief in die internationale als auch deutsche Geschichte abgetaucht bin, wurde mir recht schnell überaus klar und deutlich, dass es zu 100% stimmt: In der Politik passiert nichts aus Zufall (den es eh nicht gibt).

      Leider glaubt die Masse als auch etliche „Aufgeweckte“, diese natürlich massiv wegen kognitiver Dissonanz befangen, dass das Volk, gerade und vor allem in dem Land der Mutter aller Lügen, auch nur irgendetwas entschieden oder mitentscheiden würde.
      Vor allem in bezug auf solch etwas umfangreiches wie die Wiedervereinigung. Klar, irgendwo fing es mit irgendeinem Vogel an, der unzufrieden friedlich mit seiner Kerze in der Kirche stand.

      Apropos Kerze: Ebenfalls witzige Sache mit der Kuba-Botschaft und dem Teufel, äh Quatsch, ich meinte natürlich den Pabst 😉

      • m.sheep
        18. Dezember 2014 um 03:34

        Ganz vergessen und nicht zu vergessen:

        Natürlich passieren solch umwälzende durchs Volk hervorgebrachte Veränderungen immer friedlich!
        War schon damals in Frankreich so, die sind auch nur so durch die Gegend gelaufen und haben sich anschliessend zu einer Lichterkette zusammen geschlossen…
        (Satz durch Konjunktion gelöscht: Bitte kein Aufruf zur Gewalt, da strafrechtlich für mich als Betreiber der Seite relevant. Danke.)

  4. fabian
    17. Dezember 2014 um 14:08

    Sehr gut recherchiert!! Interessanter Ansatz. Ja, mann und frau kann nie wissen, denn der Staat ist die schlimmste Religion!

    Danke für Ihren guten Artikel!
    Weiter so!!!

  5. Kurt
    17. Dezember 2014 um 14:31

    Ich finde es sehr gut das Du PEGIDA mal von der Seite her betrachtest. Doch bin ich besonders bei der Frage, warum PEGIDA von Anfang an medial bearbeitet wird, da bei einer ganz klaren Meinung.
    Ich denke eher, dass von Seiten der Medien und der Politik erwartet wurde, dass man die Demonstration in die Ecke der Nazis stellen kann und somit sofort im Keim ersticken kann. Doch da dies immer geschieht, wenn es zu Demonstrationen kommt die gegen die „öffentliche Meinung“ verstoßen, wurde das vom Volk einfach ignoriert. Des Weiteren kochen die Gemüter bei diesem Thema Asylpolitik eh in der Bevölkerung, da dieses immer von der Politik entweder einseitig bearbeitet oder totgeschwiegen wurde. Das erklärt auch den schnellen und enormen Zuwachs bei PEGIDA.

    Dies alles sind nur meine Sichtweise, aber Deine finde ich auch durchaus interessant.

  6. 17. Dezember 2014 um 16:55

    wolfswurt: Hat dort die Polizei eingegriffen, weil “elitäre Interessen” bedroht waren? Und jetzt tut sie es nicht, weil sie wiederum “elitäre Interessen” schützen muss – Interessen, die mit PEGIDA ein “Wut-Ventil” bewusst entstehen haben lassen bzw. aufgebaut haben, um damit ein bisschen Demokratie von unten zu zulassen? Ich weiß es nicht, möchte aber diese provokanten Fragen im Raum stehen lassen und zur Diskussion anregen.

    Das klingt einleuchtend. Solche Bewegungen sind oftmals gar nicht groß gesteuert. Viel zu aufwändig.
    Das macht man so wie 1989: Man schickt im Wessi-Mercedes vier Agenten rüber mit Fähnchen. Die parken dann 500 Meter direkt an der Menschenversammlung, verteilen Fähnchen und fangen plötzlich gleichzeitig an zu skandieren: „Wir sind das Volk!“ „Wir sind das Volk!“ Gleichzeitig schleust man von der anderen Seite ein Wessi-Kamerateam ein, das „zufällig“ das Live mitbekommt und merkwürdigerweise nicht von der Stasi „entdeckt“ wird.

    Wissen Sie… Die Strategiepapiere zur geordneten Annektion der DDR in das westliche Verwaltungskonstrukt BRD waren ja schon 1983 gedruckt und lagen in den Kellern des Bundesinnenministeriums und vergilbten schon fast. Das ging alles so schnell, und so geordnet, das war durch und durch komplett geskriptet. Den Ossis hat man Bananen und Danone-Joghurts in die leeren Regale gestellt und dazu einen „fairen Währungs-Tauschkurs“ als Geschenk gegeben. Die verloreren Milliarden holten die Banken ja durch Gauck und andere Plünderer der Treuhand wieder rein. Hundertfach.

    Ach wissen Sie, da kann man Bücher drüber schreiben… ist aber Geschichte, die wir nicht aufarbeiten können, solange dieses BRD-Regime hier uns im Namen der Alliierten verwaltet und dumm hält.

    Jedenfalls bin ich mir fast sicher, dass bei der Pegida nicht viele Unterwanderer drin sind.
    Es reicht doch diesen ehemals straffälligen Anführer zu haben (den die Politker komischerweise nicht entschieden direkt angehen und diskreditieren); läuft was falsch, wird dem ein Beutel Koks in den Briefkasten gelegt und das Thema hat sich erledigt.
    Daneben hat man 2-3 andere in der 2. Reihe untergebracht. Altes Spiel, die Rücken nach wenn es kracht und spalten dann die Bewegung.

    ………………………………………………………
    Was also kann und soll der Bürger tun?
    Eine Evolution planen und einläuten.

    1. Trotz allem entschieden weiter mitmachen. Mehr mobilisieren.
    Wenn es kracht. und die haben schon die kritische Masse erreicht von 500.000 in der Hauptstadt, dann entwickelt das Eigendynamiken, die kann auch der VS nicht mehr aufhalten.
    Es müssen in ALLEN 6 Großstädten gleichzeitig 100.000 auf die Straße mit Schlachtrufen, Fahnen, Friedenssymbolen und absolut friedlich.

    Dezentralisiert erst sobald ihr 100.000 in Dresden erreicht. Die Montagsdemos waren zu früh bei nur wenigen Teilnehmern schon zersplittert und verpufften. Da brauchte man nicht viel unterwandern *lach*.

    Ohne 100.000 Dresdner auf der Straße wird diese Bewegung sterben. Also mobilisiert die Stadt. Ladet Menschen von ausserhalb ein (Bustouren organisieren).

    Die Montagsdemos waren auf einmal nur noch links, aber nicht mal linkspatriotisch, wie es sich gehört für einen Volksgenossen, sondern trotzkistisch linksversiffte Globalisten. Das braucht der Deutsche Michel aber nicht. Das will der Bürger nicht. Und die meisten Einwanderer (keine Flüchtlinge, Unterschied für unseren Nutzen) auch nicht. Die kommen hier he,r weil es hier DEUTSCHLAND IST, Sie wollen hier mithelfen das Land zu gestalten und eine Zukunft aufbauen. Patriotisch wollen sie sein, werden dann aber nach 10 Jahren oder ab der 2. Generation ernüchtert feststellen, dass hier alles nur amerikanisiert ist, und sie nur noch PERSONAL einer Kolonie-Verwaltung sind. Weniger wert als früher. Das schafft Unzufriedenheit über uns Deutsche und ihre Situation und lässt Konflikte entstehen.

    2. Nicht beirren lassen. KEINEN Zentimeter abweichen vom Kurs. KEINE Kompromisse machen oder Punkte abändern. Die Montagsdemos haben sich aufgerieben an links, rechts, Souveränität, etc… Am Ende haben sie von Friedenstauben und der UNO geträumt.

    Das System will anpassen, biegen, umlenken, und nicht direkt seine hässliche Fratze zeigen. Das nutzen und die Bewegung SCHNELLSTENS GROß machen. Erst wenn groß, dann plötzlich dezentralisieren! Und dann muss es schnell gehen:

    3. Ab 200.000 Demonstranten in einer Stadt direkt mit allen Städten in einem Sternmarsch auf den Reichstag losgehen.
    Und neue Forderungen stellen, die uns unabhängig machen sollen.
    Ab da wacht das System auf und interveniert direkt. Es muss seine hässliche Fratze zeigen und so die Menschen aus der Millionenstadt Berlin mit auf die Straße treiben und so die Zahl auf 500.000 hochpuschen. Diese Masse hält kein Polizist freiwillig auf.
    Das wird in den Medien kommen und das wird wirken.

    Bis hierhin ist noch alles friedlich vom Michel, wohlgemerkt! ES MUSS BIS HIERHIN ABSOLUT friedlich sein!

    Ab hier trennen sich die Wege. Was dann kommt, ist schwer vorauszusehen, aber wenn es so klappen sollte, und der deutsche Michel plötzlich in der Masse erwacht… oh ja…. „Noch sitzt ihr da oben ihr feigen Gestalten…“ http://nachgerichtet.is/2014/10/oberstleutnant-der-bundeswehr-an-merkel-und-usa-dann-richtet-das-volk-dann-gnade-euch-gott.html

    4. Die Russen werden ja auch mithelfen, dass es erfolgreich wird, wenn die „kritische Masse“ erreicht wird. 😉
    Aber vorher krümmt niemand den Finger für Euch, hochkommen müsst ihr allein. SCHNELL!!

    Sobald es auf Belin losgeht, direkt an die Eurasier wenden, die noch immer ein Interesse an einem starken souveränen Deutschland in der Mitte Europas haben – tatsächlich als Partner und nicht Vasall und Kolonie. Villeicht helfen die mit 5 Mrd., die sie in eine echte Friedens- und Reform-Bewegung in Europa stecken und nicht in faschistische totalitäre Zionisten – wenn Sie verstehen 😉 😉

    Komme ich zum Schluß:
    Wir schauen genau hin, was damals mit der DDR geschah und sehen wenig Parallelen zur Situation heute, auch wenn der Rahmen ähnlich abgesteckt ist.
    Diese Bewegung muss exponentiell wachsen, vor allem integrierte Deutsche mit einbeziehen, völkisch aber offen sein. Europäisch und Anti-EU. Und bloß nicht TOLERANT!! Streicht dieses Orwellsche Wort.
    Ich prophezeie dann:
    Diesmal liegen keine Pläne in den Kellern der Behörden. Sie sind nicht vorbereitet, wenn der Deutsche sich erhebt und von den Fesseln des 2. 30-jährigen Krieges entgültig befreit.
    Davor fürchtet sich die Elite und wird nervös und falsch reagieren. Das muss nur die Masse dann nur klar und deutlich durch einen Schock erkennen.

    Wer also Lust hat so ein „Ereignis“ zu skripten oder zu finanzieren, ….. *husthust*

    So, genug geredet, FANGT AN!

    Wegen der Unterwanderung durch US-Kolonisten (die ich wirklich ab 200.000 Menschen für KOMPLETT IRRELEVANT halte) kann ich bis dahin nur sagen:
    Umarmt die subversiven Elemente der SS (StaatsSchutz), CIA, BND, VS und so weiter. Die sind in der Unterzahl, müssen teils mitspielen und stören gar nicht so sehr, nehmt sie mit und macht UNBEIRRT WEITER!

    Dann klappt das auch. Vielleicht Hilft uns ja auch wieder die Zeit: Wenn der Krieg losgeht, ist das eh das Ende der amerikanischen Vorherrschaft und Europa besiegelt, dann holt der Michel sich erschrocken sein Land zurück.

    Wenn er es dann noch kann :-/

    Mark. Tschapa.

    • 18. Dezember 2014 um 02:29

      JohnDoe EideLan auf Facebook sagt:

      Ich kann leider keine seriösen Quellen nennen, muß also insofern nur labbern: Die BRD hat zur Zeit als es die DDR noch gab in der DDR massiv Patrioten unterstützt, da diese unter Garantie nicht kommunistisch waren. Unterstützung hieß in diesem Fall, soweit ich weiß, Waffen und vor allem nachrichtentechnische Schulung, im Bezug auf Logistik, Desinformation und Militärtaktik, usw.. Dies führte zu Indoktrination der Jugend durch sehr gut geschulte Leute. Das ganze sollte im Fall eines sich entwickelenden „heißen“ Krieges dazu führen, dass die DDR’ler in ihrem eigenen Land eine versierte Guerilliaarmee hätten. Um zu meinem Gelabber, was zu finden, kann ich noch als Stichwort Gladio und Stay behind (das deutsch-deutsche Konzept) empfehlen.

  7. Thomas Schöffel
    17. Dezember 2014 um 17:05

    Auch vorhergesagt wurde die sog. Wiedervereinigung auf dem Deutschlandtag in Berlin. Der Referent, soweit ich weiß Herr Dr. Ebel, soll quasi offiziell gebeten worden sein, die Zusammenlegung der Besatzungszonen anzukündigen. Daß er ausgelacht wurde, wurde hingenommen, aber seine Aufgabe war erfüllt. Natürlich wurde der Referent und sein Beitrag vergessen. Aber er hat rechtbehalten. Alles weitere um den Mann herum ist -gelinde gesagt- erstaunlich aber juristisch korrekt.

  8. Tom Schafferhans
    17. Dezember 2014 um 17:08

    Doch was nützt es denn auf diese Art und Weise?

    Da nimmt außer einer weiteren Verschwörungstheorie gar nichts seinen Lauf, solange nichts entsprechend belegt wird.
    Selbst wenn es nicht einmal unwahrscheinlich erscheint.

  9. 17. Dezember 2014 um 19:06

    Gerade dass die Medien dieses Thema sofort beleuchtet haben, zeigt doch, dass wir es hier mit etwas zu tun haben, das nicht „normal“ ist. Ich sehe es ganz genauso: Dieser Arsch passt einfach zu perfekt auf den Eimer.

    Verdächtig ist auch das Thema, das PEGIDA aufgreift: Es eignet sich excellent dazu die Gesellschaft zu spalten. Die Linken fühlen sich geradezu dazu provoziert eine Gegenveranstaltung auf die Beine zu stellen. Wie praktisch für die Linken! Gleichzeitig bestehen bei diesem Thema die größten Chancen, dass sich „normale Leute“ sich zur „Bewegung“ hinzugesellen und mitlaufen.

    Das Thema Islamimus passt ausserdem perfekt zur Agenda des „großen Bruders“, der sich seit Jahrzehnten darum bemüht, dem Islam eine dauerhaft hässliche Fratze aufzusetzen. So arbeitete man hierzulande intensiv daran eine bestimmte Grundstimmung gegenüber dem Islam zu erzeugen. So steht heute der Begriff „Islamist“ direkt mit dem Begriff „Terror“ in Verbindung, obwohl das Wort nur den Namen einer Religion enthält.

    Die Chancen stehen also gut, dass hinter der PEGIDA-Bewegung eine von den vielen NGOs steckt, die man seitens der USA seit Jahrzehnten mit Milliardenbeträgen versorgt, um gewisse politische Ziele zu erreichen.

    Genauso könnte die Initiative vom Staat ausgehen, der bekanntermassen nicht nur seine Nase, sondern auch eine Menge V-Leute in Vereinigungen wie NDP oder NSU steckt. Da man Ausländerfeidlichkeit problemlos mit der politisch „rechten Ecke“ in Verbindung bringen kann, eröffnen sich für die Behörden auch auf rechtlicher Ebene geradezu traumhafte Möglichkeiten. Viele Bürger sind sich nicht darüber im Klaren, dass im Umfeld „Nazi“, „politische Rechte“ eigene Gesetze geschaffen wurden, die dem Beamten einen größeren Handlungsspielraum eröffnen als den, den er sonst hat.

    Eine richterliche Gehnehmigung für Telefonabhörmaßnahmen ist im Umfeld „Neonazi“ oder „Rechts“ nur eine Formsache und muss nicht groß gerechtfertigt werden. Wenn es um die „Jagd nach bösen Nazis“ geht, bekommen viele eine Art Wahn. Es steht ausserdem noch eine weitere Behörde zur Verfügung auf die man zurückgreifen kann, nämlich der „Verfassungsschutz“.

    Das ist nach meiner Meinung auch der wahre Hintergrund, weshalb bestimmte Parteien von den Medien immer wieder in die rechte Ecke gestellt werden, obwohl sie in Wahrheit gar nichts damit zu tun haben. Der Verfassungsschutz kann sich dann nämlich um sie kümmern, und sie gewissenlos 365 Tage im Jahr abhören, beobachten und infiltrieren – es sind ja nur fiese Nazis um die es hier geht, also kann man das Gewissen getrost abschalten.

    • onegaishimas@web.de
      23. Dezember 2014 um 18:24

      Bis auf eine kleine Bemerkung über Russland scheint mir dieser „Player“ in all diesen Überlegungen etwas vernachlässigt.

      Um im Bild zu bleiben. Der Ar… passt durchaus auf verschiedene Eimer. Denn der Gedanke, dass in der augenblicklich, ja durchaus gespannten, Situation zwischen Russland und „dem Westen“ ist es für Herrn Putin doch überaus nützlich, wenn sich in Deutschland eine „Bewegung“ national und international bemerkbar macht, die gerade die eigenen, deutschen Medien bereitwillig als „rechts“ darstellen. Das unterstützt seine Behauptung, dass die in der Ukraine handelnden westlichen Nationen „faschistisch“ seien.

      Es dürfte angesichts der durch die vielen eingewanderten Russland„deutschen“ nicht allzu schwer sein, eine organisatorische oder finanzielle Unterstützung der PEGIDA und ihrer Ableger verdeckt zu realisieren.

      Beweise? Die könnte allenfalls Whistleblower oder die achso staatsschützenden Geheimdienste liefern, wenn sie denn könnten UND wollten. Dieser Gedanke kann leicht als „Verschwörungstheorie“ abgetan werden. Aber er ist zunächst einmal plausibel – und wer sich einmal in Archiven damit beschäftigt hat, was hinter so manchem geschichtlichen Ereignis tatsächlich abgelaufen ist – und nicht in Geschichtsbüchern steht – der findet „Verschwörungstheorien“ nicht mehr ganz so schnell und automatisch falsch….

      • 24. Dezember 2014 um 23:54

        Die idee, dass Russland der Drahtzieher sein könnte, ist nach meiner Meinung vollkommen abwegig. Es gibt seit der Zeit des Zusammenbruchs der Sowjetunion keinerlei Hinweise oder Anhaltpunkte, die eine solche These auch nur ansatzweise stützen würden. Die Russen haben sich in der Vergangenheit – vor allem auch was unsere deutschen Interessen anbelangt – vorbildlich verhalten. Aus welchem Grund sollte ich also annehmen, dass gerade sie etwas mit Pegida zu tun haben.

        Im krassen Gegensatz dazu, investieren unsere amerikanischen „Freude“ aus Washington regelmäßig Milliardenbeträge in sog. Non Govermental Organisations kurz „NGOs“ die politische Zziele verfolgen. Die Aufgabe dieser NGOs besteht häufig darin eine bestimmte „Bewegung“ im jeweiligen Land aufzubauen oder bereits bestehende zu unterstützen, die mit bestimmten US-Interessen im Einklang stehen.

        Victora Nuland (US Assistant Secretary of State) teilte z.B. am 13. Dezember 2013 im Rahmen einer internationalen Pressekonferenz mit, dass die USA seit 1991 ganze fünf Milliarden US-Dollar in NGOs investiert hat. Frau Nuland bezog sich dabei ausschließlich auf solche NGOs, die ihren Sitz in der Ukraine haben. Der Zweck dieser Investition wurde von Frau Nuland wie folgt beschrieben:

        …support the development of democratic institutions and skills in promoting civil society and a good form of government…

        Es besteht also kein Zweifel: Man verfolgt ganz klar politische Ziele.

        Welche Ziele man erreicht hat, konnte man dem Mitschnitt eines Telefongesprächs entnehmen, das vielen sicherlich bekannt ist. In den hiesigen Medien wurde über Frau Nulands Ausspruch „Fuck the EU“ berichtet – der restliche, und wie ich finde viel wichtigere Teil dieses Gesprächs, wurde in den Medien kaum beachtet. Aus ihm geht eindeutig hervor, dass man sehr tief in das politische Geschehen in der Ukraine eingreift, und dass man dort keineswegs nur ein unschuldiger Zuschauer ist.

        Es gehört wirklich nicht viel Phantasie dazu, um zu erkennen, dass die Aktivitäten dieser NGOs nicht nur etwas mit den Vorgängen auf dem „Maidan“ zu tun hatten, sondern dass auch die vorangegangene „Orangene Revolution“ mit diesen Organisationen in Verbindung steht.

        Vor dem diesem Hintergrund könnte man also eher annehmen, dass jemand aus Washington beim Thema Pegida die Fäden zieht, als jemand aus Moskau. Allerdings sehe ich nicht, in welchem Zusammenhang das mit US-Interessen stehen soll.

        Die „bösen Russen“, die uns die Medien täglich mit aller Gewalt eintrichtern wollen, sind jedenfalls ein reines Propagandagespenst. Allerdings ist die Propaganda so schlecht gemacht, dass kaum noch jemand darauf reinfällt. Genau das spiegelt sich ja auch im Löwenanteil der „pro-russischen“ Kommentare wieder, die Leser dieser Medien haufenweise hinterlassen.

        Ein Beispiel zur Qualität unserer Medien: ARD und ZDF präsentierten am selben Tag Bilder aus Syrien, behaupteten aber dass ein ukrainischer Helikopter zu sehen ist, der von „pro-russischen“ Separatisten abgeschossen worden sei. Auch die Aussagen Putins wurden von einem der beiden Sender vor einiger Zeit so „geschickt“ geschnitten, dass wenigstens eine Aussage Putins sinngemäß verfälscht wurde, so dass ein falscher Eindruck entstand. Wichtige Teile dieses damals exclusiven Interviews wurden außerdem weggelassen. Auf Youtube kann man sich das alles ansehen.

        Ein ehem. Politiker der CDU-Regierung sagte erst neulich, man solle die deutschen Medien besser meiden, da man ihnen nicht trauen kann. (Willi Wimmer, ehem. Staatsekretär bdv, im Interview mit KenFM). Ich sehe das genauso.

  10. Wolf
    17. Dezember 2014 um 20:01

    „Divide et impera“ versus Gleichschaltung. Die Pegida-Demonstranten sind sehr verschieden. Da wird zusammen-manipuliert, was nicht zusammengehört.
    Hier zwei kurze Beiträge, die sich mit Pegida in Dresden befassen:

    „Es gibt keine richtigen Teilnehmer bei der falschen Demo“ Christoph Sieber, Kabarettist:
    https://www.facebook.com/video.php?v=816161945093349

    Mein Beitrag „Hooligans und Pegida“:
    https://www.youtube.com/watch?v=bmoeeG2GnS0

  11. humorlos
    17. Dezember 2014 um 20:47

    Zum Kommentierungsthema 1989: Wer das gesteuert hat? Keine Ahnung … aber ausgeführt hat es die Kirche. Angefangen hat es doch mit dem Montagsgebet in der Nikolaikirche.
    Dann waren nach einiger Zeit dort so viele da, dass sie nicht mehr alle in die Kirche passten und davor stehen mussten. Und plötzlich wurde aus dem Montagsgebet die Montagsdemo. Schon erstaunlich, wie schnell die geschichtlichen Abläufe hier in Vergessenheit geraten.

  12. Adlerauge
    17. Dezember 2014 um 21:01

    Deduktives Denken = das Vergleichen einer Vielzahl von Einzelfällen, um dadurch zur Ermittlung eines sog. „Gemeinsamen Nenners“ zu kommen.

    Die Berichterstattung der Propagandamedien nach der Gründung der AfD? Es wurde die Nazi-Keule geschwungen und alle Gründungsmitglieder der AfD waren „Rechtspopulisten“ und andere schlimme Typen.
    Und nun PEGIDA. Die gleichen Abläufe, die gleichen Inhalte, die gleiche Vorgehensweise, die gleichen Feindbilder.
    Es fehlen nur noch die „in Auftrag gegebenen wissenschaftlichen Studien“ (die „Wissenschaftler“ scharren schon mit den Hufen!).

    Und dann das Ergebnis: 1989 = 2014/15: DAS DEUTSCHE VOLK HAT DIE SCHNAUZE VOLL!
    Und dafür braucht es keine Studien, keine „Wissenschaftler“, keine neu zu gründende Partei, keine Bewertungen durch die transatlantisch gesteuerten Medien dieser „BRD“.

    Es bedarf einfach nur einer einfachen Entscheidung von Tausenden Menschen, nämlich dabei sein zu wollen.
    Am kommenden Montag in Dresden möglicherweise schon mit 25.000 Teilnehmern. Das wär doch mal eine Frage für eine „Studie“!

  13. Mitteldeutscher
    17. Dezember 2014 um 21:44

    Siehste US-Admin, die Bürger der Besatzungszonen sind immer noch von altem Gedankengut befallen, so dass wir was unternehmen müssen: Erst einmal das Thema vorgeben, dann Propagandakeule schwingen: „Macht euch zurück in Eure Kollektivschuld, muckt nicht auf!“

    Oder auch einen Gegenpol zu HOGESA schaffen, denn dahin zieht es die „normalen Durchschnittsbürger“ nicht, die Masse wird durch HOGESA nicht genug mobilisiert zum Draufhauen und Erfinden von Maßnahmegesetzen. Das Thema ist meines Erachtens durch die trojanische Vorgabe „PEGIDA“ dafür gezielt verfehlt worden.

    Mit allen „Nebenerscheinungen“ wie Ukraine, Russland, Putin, Ebola, Aufrüstung, IS und und und …

    Besser sollte es heißen „Patriotische Europäer gegen unsere immer stärkere Ausbeutung und Tyrannisierung durch Eliten“ (PEGUSATE).

    Hoffentlich erkennen das die meisten Anhänger, denn ich bin von dieser „Verschwörungstheorie“ (wird sicher durch MSM so aufgefasst) absolut überzeugt und dass es auch so abgelaufen ist. Vielleicht (50/50) auch ohne Wissen der Initiatoren.

    Ich sage Souveränität und Selbstbestimmung für alle Länder, friedliche Koexistenz unbedingt, alte EWG ja, EU nein, NATO auflösen, Schluss mit Dollarhandel; gerechte Verteilung, klares Bekenntnis gegen jegliche Glorifizierung von Nazis und Faschismus, Schluss mit Glaubensfeindschaften, jeder kümmert sich erst einmal um seinen eigenen Dreck u.v.m. In Endkonsequenz müssten die sich Bereichernden und die immer wieder davon „Beseelten“ als das Übel schlechthin „weg vom Fenster“, dann gäbe es keine Probleme der Menschen untereinander. Das humanitäre Bewusstsein dazu haben die Meisten jedenfalls meiner Meinung nach….?

  14. Dresdner
    17. Dezember 2014 um 23:33

    Dass es bei den PEGIDA-Demos nicht zu Ausschreitungen kommt hat viele Faktoren.

    1. Wurde die Demo von Anfang an von bekannten Gesichtern der Dresdner Türsteher-Szene als Ordner überwacht.
    Viele dieser Ordner haben teilweise schon jahrzehntelange Erfahrung an der Tür und sind dementsprechend bekannt.

    2. Viele potenzielle Störenfriede (z.B. Hooligans oder Jungs mit den ehemals lustigen Kutten) kennen natürlich die Ordner und andersrum die Ordner die Hools.
    Man kennt sich schließlich vom Kampfsport, durch Dynamo, durchs Nachtleben oder sontigen Aktivitäten.

    3. Ist so ziemlich jedem Teilnehmer bewusst, dass medial nur darauf gewartet wird, dass so etwas passiert (deswegen wurde schon seit der 1. Demo aufgerufen, seinen
    Nebenmann, falls nötig, zur Ordnung zu rufen).

    und

    4. Vielen potenziellen Störenfrieden ist einfach klar, dass sie im Ernstfall mit nicht unerheblichen Konsequenzen zu rechnen hätten.
    Sowas hätte für die Person auf jeden Fall, abseits jeglicher Rechtsstaatlichkeit, ein Nachspiel.

  15. ohaze
    18. Dezember 2014 um 00:09

    Danke, wirklich guter Ansatz und logische Rückschlüsse.

  16. 18. Dezember 2014 um 10:22

    Die Seite http://www.hotpepperpix.de/foto/index.html ist die Firmenseite von Lutz Bachmann (PEGIDA). Dort auf Person klicken und runter scrollen. O-Ton:

    „Die enge Zusammenarbeit mit namhaften Medien aus aller Welt – vor allem mit dem Axel Springer Verlag – versetzt uns in die Lage…“

    Ach ja:

    Jetzt gibt es auch PIGIDA – Patriotischer Islam gegen die Islamisierung des Abendlandes

    PIGIDA solidarisiert sich mit PEGIDA (Patriotische Europäer Gegen die Islamisierung des Abendlandes) und fordert: Gebt den Christen das Abendland zurück!

    Derzeit leben 2,2 Milliarden Christen auf der ganzen Welt und davon lediglich ca. 500 Millionen in Europa! Damit muss Schluss sein!

    JETZT! Das Abendland gehört den Christen! Ihr seid das Volk!

    PIGIDA setzt sich deshalb ein für eine umfassende Christianisierung Europas als Keimzelle des Abendlandes. Unser Angebot an alle in Angst vor religiöser Überfremdung lebenden Europäer: Wir nehmen 45 Millionen europäische Muslime zurück und schenken Europa 1,7 Milliarden Christen aus aller Welt!

    In schā’a llāh!

    PIGIDA: http://pigida.de oder http://www.facebook.com/pages/PIGIDA/1574786806089534

  17. Annelise
    18. Dezember 2014 um 12:27

    Ich kam auf PEGIDA erst durch die Recherche für mein neues Buch. Ich beschäftige mich seit geraumer Zeit und recherchierte in vielen Bereichen, unter anderem im Bereich des Naziregimes, sowie des ersten Weltkrieges.

    Mir fallen derzeit so viele Zusammenhänge auf, dass es schon unheimlich ist.

    Gestern abend noch hatte ich genau den gleichen Eindruck eines „Trojaners“, der sich auf PEGIDA-Beinen, in unsere Bevölkerung schleicht. Nachdem ich mich ein wenig damit auseinandergesetzt hatte und mir ein Bild machen WOLLTE, stolperte ich über einen Blog mit dem Namen: PEGIDA „Testspiel“. Hierbei sollen alle Facebookteilnehmer sich mit –PEGIDA-likern„ENTFREUNDEN“. Lest einfach selbst mal und schaut, was ihr davon haltet. Könnte vielleicht mehr dahinterstecken? Auf jeden Fall ein Grund für mich, weiter zu recherchieren.

    Ebenfalls gestern abend schaute ich mir ein Interview mit der Initiatorin einer Friedensbewegung an und es wurde noch klarer, mit wie viel Aufwand solche Friedensbewegungen am Leben gehalten werden.

    Ich glaube, es ist Zeit, dass die Menschen sich aufklären, Dinge hinterfragen und selbst recherchieren. Tauscht euch aus, diskutiert miteinander, lest wieder Bücher und glaubt nicht gleich das, was ihr hört oder seht (vor allem was Fernsehen betrifft).

    • Mitteldeutscher
      28. Dezember 2014 um 18:56

      Mein Fazit dazu und zu den Aktionen pro und contra PEGIDA:

      Solche Aktionen und die ganzen Hasspredigten gegen die PEGIDA-Spaziergänger zeugt von absoluter Dummheit. Anstatt aufeinander zuzugehen, miteinander über die Probleme zu sprechen und die Meinung der Menschen dort gerechter zu bilden, wird gehetzt, was das Zeug hält. Das ist genau das Gleiche, was PEGIDA angeblich ausmacht. Dass PEGIDA (als Krönung der sich herausgebildeten Meinungen) erst durch die Politik, Kriege und Medien entstanden ist, will keiner von denen erkennen. Ich weiß bald nicht mehr, wo mir der Kopf steht, wenn ich gegen die Bombardierung von GAZA protestiere, bin ich Antisemit. Wenn ich gegen die URSACHEN und Folgen des offensichtlich vom Westen unterstützten IS-Krieges und anderer Demokratiebomberei bin (in Medien angekündigte Flüchtlingsströme nach Europa), bin ich ausländerfeindlich und rechtspopulistisch. Wenn ich gegen die faschistisch angehauchte Regierung in Kiew und gegen sinnlose auch uns schädigende Sanktionen gegen Russland bin, bin ich PUTINversteher (der bin ich auch gerne) usw. usf.

      Ich glaube auch, dass (fast) all die PEGIDA-Gegner sich nicht anders verhalten, als die Menschen, die dem als Somalier auftretenden Günter Wallraff begegnen und mit ihm sprechen: https://www.youtube.com/watch?v=d1cZkO8nbT4

      Und noch was: Wann fing der Islamhass in der Zeit nach 1945 und in Deutschland eigentlich an und durch wen wurde er geschürt? Wann verschärfte sich dieser nochmals extrem?
      Stichwort 9/11. Also, was soll diese Scheinheiligkeit? Ich sage da nur: Nicht ausgrenzen! Miteinander sprechen! Friedenspolitik und gerechter Welthandel, Bekämpfung von Korruption und Lobbyismus auf der ganzen Welt, keine Ausbeutung der von den Politikern und Medien so genannten Ländern der 2. oder 3. Welt = weniger oder keine Flüchtlingsprobleme.

  18. Annelise
    18. Dezember 2014 um 12:38

    Ach, was ich vergessen habe, setzt euch vielleicht einmal mit Schlagworten wie: Demokratie, Diskredtierung, Faschismus und so weiter auseinander. Untersucht, was diese Worte tatsächlich bedeuten und wozu sie dienen.

  19. Kuli
    18. Dezember 2014 um 15:01

    Spannend ist ja immer, wie es in der Rückschau für die „Experten“ alles ganz klar war und logischerweise so kommen musste.
    Rückwirkend kann ich auch Wettervorhersagen machen. 😉
    Was die Zukunft bringt und wie es weiter geht weiß keiner. Ob die kritische Masse erreicht wird oder ob neue Aktionen stattfinden.
    …und wenn doch, dann ist es vermutlich eher Zufall.
    Ein Experte wird rückwirkend schon Recht gehabt haben – die anderen fragt ja keiner mehr.

    Ansonsten ein interessanter Blick aus einem anderen Blickwinkel!
    Weiter so!

  20. Matti
    18. Dezember 2014 um 16:48

    Wenn schon ein Bericht in der NYT erscheint, liegt die Vermutung einer Steuerung/Unterwanderung nahe. Auch der Vergleich mit S21 paßt. Solange es den Eliten nützt, wird nichts dagegen unternommen.
    Wenn richtiger Furor Teutonicus losbricht, sollten nicht nur die Handlanger und Marionetten belangt werden (schlimmstenfalls mit Klaviersaiten und Dorfeichen), sondern auch die Marionetten-Spieler im Hintergrund.

    Die Frage lautet daher, was danach kommen wird. Und ist das auch schon von langer Hand im Hintergrund geplant? Dann wäre es nur ein Neustart des Systems/der Matrix, evtl. unter geänderten Vorzeichen.

    Ich denke auch, daß der kalte Krieg ein riesen Schauspiel, ein riesen Theater war. Die Frage lautet auch da, wieso, weshalb, warum, wofür, wogegen? Qui bono?

  21. Ralle
    18. Dezember 2014 um 19:54

    Ich bin heute bei meinen Recherchen zu Bachmann und Pegida auf folgende Seite gestossen:

    http://www.neopresse.com/politik/dach/enge-zusammenarbeit-mit-axel-springer-se-wer-ist-pegida-bachmann/

    Ich fand dies durchaus lesenswert und wahrscheinlich „lohnt“ es sich auch.

    Vielleicht hilft es bei der Sicht auf die Dinge weiter.

  22. 18. Dezember 2014 um 23:34

    Also der ganze Bachmann ist skurril, vor allem aber seine Webseite verstehe ich nicht, und auch nicht die Berichterstattung darüber.

    Wenn der mit Axel Springer zusammen arbeitet, fresse ich einen Besen. Das ist nur Werbesprache auf seiner Seite, sonst hätte er ein Logo als Referenz drauf. Oh die Referenzen. Da hat er gar keine! Hallo? Dann hat er als Unternehmen die Pflicht ein Impressum mit Handelsregisternummer oder Steuernummer anzugeben. Sonst ist das illegal! Dann ist diese Seite vom Layout her total veraltet und die Programmierung hat kein Web 2.0. Hallo? Mit dem soll Springer zusammen arbeiten. Der Hammer aber nun sind ja die Bilder, bzw. seine Kunst. Sorry, das da ist alter Schrott. Da hat jemand eine alte Seite kopiert und den Inhalt bisserl verändert.

    Fazit: Illegale Seite, veraltet, nicht dem Niveau für Springer-Partner, keine Referenzen…

    Damit macht niemand Geld!

  23. Wilhelm
    19. Dezember 2014 um 14:49

    Also wenn man bei der DENIC den Eigentümer der Seite hotpepperpix.de anfragt erhält man den Namen Wolfgang Förster. Dieser Herr ist eine bekannte Rotlichtgröße und ebenfalls Betreiber der Seite wolle-werbund.de die Lutz Bachmann IT Services programmiert hatte (2007).
    Laut Artikelserie in der „Achtung“ Bild-Zeitung ist dieser Mann Millionär und wie ich schlussfolgere ein Freund Bachmanns oder sein Finanzier!?

    Ich würde mich freuen, wenn dies genauer Beleuchtung finden würde. Dies würde natürlich auch die Ordner aus der Nachtklubszene erklären.

  24. Beat
    19. Dezember 2014 um 22:09

    Ich gehe davon aus, dass PEGIDA lediglich eine „bürgerliche“ Version zur Bekämpfung der Montagsmahnwachen ist. Mit einer besseren PR als die „linke“ Version, da mehr Geld vorhanden ist.
    Die „linke“ Version scheint mir eher in Richtung Instrumentalisierung, Neutralisierung zu gehen.
    Ich muss jedoch gestehen, dass ich mit den Verhältnissen in Deutschland leider wenig vertraut bin.

    Die (offiziell) parteiunabhängigen Friedens- und Menschenrechtsorganisationen, Hilfsorganisationen und andere NGO‘s sind in der Schweiz weitgehend im Einflussbereich der SP, der Grünen Partei und/oder US- oder Israel-Lobbyisten. Nicht offiziell – versteht sich. Ich gehe davon aus, dass diese Parteien und Organisationen mit ihren Schwester-Parteien und -Organisationen (z.B. Heinrich-Böll-Stiftung), zumindest im deutschsprachigen Raum, im engen Kontakt stehen. Die Folgen kann man sich ausdenken.

    Da die Parteien und Organisationen Glaub- und Vertrauenswürdigkeit verloren haben, ist es gut vorstellbar, dass sich durch die Montagsmahnwachen nicht nur Einzelpersonen in ihrer Macht, Ansehen, Prestige usw. bedroht fühlen, sondern dass auch Organisationen um ihre Existenz fürchten (Mitgliederverlust). Ausserdem wird, und dies wird wohl auf keinen Fall mehr toleriert, durch die Mahnwachen auch die Macht und das Ansehen von politischen Parteien tangiert.

  25. A
    21. Dezember 2014 um 22:23

    wolfswurt: PEGIDA?

    Im Buch „Virus der Heuchler – Innenansicht aus Stasi-Akten“ schrieb Vera Wollenberger: (heute Vera Lengsfeld) einen kleinen Satz von großer Brisanz:
    Ihr Mann, Knud Wollenberger („IM Donald“) arbeitete Mitte der 1980er Jahre außer mit dem MfS auch mit der CIA zusammen.
    Der CIA-Kontakt beendete aber die Zusammenarbeit wieder. Sein letzter Satz an Knud war sinngemäß: „Pass mal auf, was in euren Kirchen demnächst beginnt!“

    Zu D. Rohwedders Ermordung wurden ebenfalls Hintergründe in Bezug zu US-Interessen veröffentlicht, die von der offiziellen Theorie abweichen.

    Hr. Dr. Kohl war 1988 in Salzburg Teilnehmer des Bilderberg-Treffens. “Die vier Botschafter der Siegermächte brauchten über das Berlin-Abkommen nicht viel zu verhandeln.
    Sie brauchten nur den Text zu unterzeichnen, den die Bilderberger ausgearbeitet hatten.”
    -1993 Henry Kissinger mit Egon Bahr und Valentin Falin in Berlin

    Was Pegida angeht, ist das nur eine Umlenkung des angesammelten Protest-Potenzials weg von US-Interessen.
    Man ersetzte …„Gegen Interessen Der Amerikaner“ durch …„Gegen Islamisierung des Abendlandes“. Die Drahtzieher ähneln jenen von 1984-1989.

  26. jonas
    25. Dezember 2014 um 04:34

    PEGIDA gibt es, um den Frust der Bevölkerung auf die Schwarzköpfe zu schieben und das evtl. eskalieren zu lassen bevor die Masse gecheckt hat, dass es die reichsten Familien des Planeten sind, die hinter ihrer Misere stecken.

  27. Georg Heym
    25. Dezember 2014 um 10:26

    Hallo,

    die Konsequenzen dieser Konjunktionen taugen wahrlich für eine Abduktion, danke !

    Es ist zwar schon alles gesagt, aber noch nicht von mir:

    – Leicht recherchierbar: bis *mindestens* 2010 haben führende Politiker der CDU/CSU bei vielen Gelegenheiten bekundet: „Deutschland ist kein Einwanderungsland“. Zeitpunkt und politische Diskussion zum Kurswechsel?

    – Konzertiertes politisch-mediales Sperrfeuer weist u.a. folgende Merkmale der Gehirnwäsche auf:
    Einerseits nicht in Inhalten gesprochen:
    — Neonazi-Verdacht
    — gleichzeitig lustiges Durch-den-Kakao-Ziehen der Protestler mittels Wortklauberei, „was ist eigentlich das Abendland?“, „wir wissen gar nicht, was Ihr eigentlich wollt“ usw.
    — maternalistisch psychologisiert: „wir verstehen das, das ist Eure Angst vor dem sozialen Abstieg“
    Andererseits (wenn auch hauchdünn) in „Inhalten“ gesprochen:
    von einzelnen Politikern großzügig „in der Sache“ Verständnis geäußert für den Teil der „berechtigten Ängste“ usw.

    Ergebnis:
    Frustration der Meisten, in Fragen der Zuwanderungspolitik (konsekutiv auch: Wohnungsbau-, Infrastruktur-, soziale Sicherungs-, Sicherheits- und Kulturpolitik) mitdiskutieren zu wollen -> Ohne Pegida könnte man so ein breites Spektrum politischer Fragen für so viele Menschen nicht in einem Aufwasch „unappetitlich“ machen.

    – Rede Außenminister Steinmeier :
    http://www.auswaertiges-amt.de/sid_1DE42825E3A96C358642C3AF3DFC0822/DE/Infoservice/Presse/Reden/2014/141218-BM_Ehrenamt.html
    Danach sitzen eine große Anzahl Flüchtlinge in Jordanien und Libanon fest, gefährden wegen ihrer schieren Menge die Stabilität dieser Länder (und damit in der Folge u.a. auch Israels). In diesem geostrategischen Kontext und den dort genannten Hausnummern an Flüchtlingszahlen könnte ein Motiv für die Schaffung eines trojanischen Pferdes in Form einer „Pegida“ liegen.

    Die merkwürdige Konstellation der medialen Begleitung von Anfang an, der merkwürdig hohe Organisationsgrad bei gleichzeitig merkwürdigen Wortführer-Persönlichkeiten und die verfassungsgemäße, fast schon Amtlichkeit der Demonstrationszüge wurden bereits beschrieben.

    Man kann es nur unterstreichen, das Ganze sieht in der Summe verdächtig aus …

  28. ole
    1. Januar 2015 um 23:42

    Ich habe schon gedacht, ich bin paranoid, als ich genau dieselben Fragen in anderen Foren aufkommen liess. Dafür wurde ich regelrecht beschimpft. Aber zum Glück sehe ich an diesem Artikel, welchen ich sehr gut finde, dass es doch noch Menschen mit Verstand gibt.

  29. DD
    4. Januar 2015 um 12:15

    Hi,

    die erste Dresdener Pegida-Demo begann mit 300 Leuten. Wurde mit einer medialen Randnotiz belacht! Erst nach vier Wochen, als deutlich wurde dass mit 5000 Teilnehmern zur nächsten Demo zu rechnen ist, begannen die Medien das „Phänomen“ Pegida aufzugreifen! Davor wurde es versucht totzuschweigen. Also stimmt das mit der Berichterstattung von Anfang an, so nicht ganz!

    Was sich eine ordentlich organisierte Großdemo nennen will, mit einer gewaltfreien Losung, funktioniert nur, wenn jeder Teilnehmer sein eigener Ordner ist! Sprich, Augen auf und wenn was Verdächtiges sein sollte, den richtigen Ordnern Bescheid geben. Dass es bisher so gesittet bei Pegida ablief, liegt vielleicht auch daran, dass normale Dresdner Bürger kein Interesse an Straßenschlachten mit der Polizei oder Antifa haben. Sondern vernünftig versuchen auf sich aufmerksam zu machen! Dazu braucht es keine CIA oder sonstigen Institutionen! Es reicht ein berechtigtes Unbehagen über diverse politische Entscheidungen und städtische Entwicklungen!

    Erst im Stadteil Klotzsche wurde vom Stadtrat über die Köpfe der Einwohner hinweg entschieden, Neubau Wohnheim. Dann die Ankündigung ca. 10 weitere Wohnheime in und um Dresden zu eröffnen. Auf der Leipziger Straße wurde ein ehemaliges Hotel, illegal vom Hauseigentümer als Wohnheim genutzt. Als das auflog ist es kurzerhand von der Stadt Dresden übernommen, legalisiert und bis heute weiterbetrieben worden. Der kleine Mann auf der Strasse bekam nur die Entscheidungen mitgeteilt, und hatte es zu schlucken. Ist das so schwierig zu begreifen? Was interressiert es die CIA, ob in Dresden Klotzsche ein Wohnheim für zwölf Tunesier gebaut werden soll? In Dresden Pieschen ein pleitegegangener Hotelbesitzer Illegale bei sich unterbringt, weil er das schnelle Geld wittert?

    Frau nervt gerade, beende später meine Ausführung. 🙂

  30. 7. Januar 2015 um 11:52

    Hier noch ein Interview-Ausschnitt mit Christoph Hörstel vom 5. Januar 2015 zum Thema PEGIDA. Hörstel bezeichnet die PEGIDA-Demos als

    …ein interessantes Zusammenspiel zwischen Geheimdiensten und Medien…

    https://www.youtube.com/watch?v=-Xjt0v1A-a8&list=UUNDx2a4YbCbEIlpTSCTdIww

  31. Rita
    12. Januar 2015 um 01:43

    PEGIDA muß einfach sein!
    Es geht ja auch um diese Flutung mit 220.000 Asylanten, von denen viele Scheinasylanten sind!
    Und jetzt nochmals 230.000 und dann nochmal 300.000……..
    Jeder der sich informiert hat, weiß das!

    Jedes Jahr wandern 500.000 Ärzte, Fachkräfte und Handwerker aus, weil sie das System nicht mehr ertragen können!

    Wir bleiben hier!
    Wir gehen alle auf die Strasse!
    Wir lassen uns da auch nicht reinreden!

    Die Gegendemonstranten in Dresden haben dafür 30 EUR bekommen!
    Dafür hatte eine Werbefirma unter dem Deckmantel „Touristenwerbung“ diese Leute angeheuert! Die wußten überhaupt nicht, dass sie zu Gegendemonstranten gemacht wurden!

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