Merkel allein zu Haus

Angela Merkel

Bildquelle: Wikipedia

Angela Merkel hat es in den letzten Jahren vortrefflich geschafft, alle unangenehmen Nebenbuhler, Kritiker und/oder Mahner mundtot zu machen. Müller, Koch, Wulff oder Köhler sind nur exemplarisch zu nennen.

Wie sie vielleicht jetzt mit Entsetzen fest stellt, fällt ihr gerade das auf die eigenen Füsse. Mit Müller sitzt der ehemalige saarländische Ministerpräsident beim Bundesverfassungsgericht und entscheidet über ESM und Fiskalpakt mit. Mit Voßkuhle, dem Vorsitzenden des BVerfG, den sie als Bundespräsident nach Berlin wegloben wollte. Mit Gauck als Nachfolger von Wulff und Köhler, die beide wohl gehen mussten, da sie den Merkelschen Forderungen nach Unterstützung von ESM, Bankenrettung und Schaffung der EUdSSR mehr oder weniger eine Absage erteilten, hat sie sich zwar einen Euro(pa)-Unterstützer ins Haus geholt, der aber mit der Zusage an Karlsruhe die Unterschrift unter ESM und Fiskalpakt vorerst nicht zu leisten, sich widerspenstiger gibt als erwartet.

Betrachtet man ihre Entscheidung und ihr derzeitiges Verhalten in Sachen EU, Euro, Europa und ihre innenpolitischen (gibt’s die eigentlich noch?) Äußerungen, muss man sich unweigerlich die Frage stellen, wem dient diese Frau wirklich bzw. welche Ziele verfolgt sie?

Ihrer Vita entsprechend als ehemalige Propagandabeauftragte der FdJ in der DDR muss auch die sozialistische Prägung der Kanzlerin bei ihrem Verhalten berücksichtigen werden. Die derzeitigen von Merkel getroffenen Aussagen, dass Europa scheitert, wenn der Euro fällt, und die daraus zu folgernde Fiskal-, Banken- und Wirtschaftsunion mit dem Endziel Vereinigte Staaten von Europa, zeigen, dass sie als Bilderbergerin von anderen Kräften geführt wird. Kräften, die eben im Zuge der Schaffung einer Neuen Weltordnung die jetzige Situation herbeigeführt haben und Gebilde wie eine EUdSSR als Zwischenschritt bereits vor 30 Jahren propagiert haben (vgl. hierzu The Grand Chessboard von Zbigniew Brzezinski).

Der von Merkel, Schäuble und Co. abgelegte Eid “Zum Wohle des deutschen Volke” kann getrost als überholt betrachtet werden. Gerade die Vielzahl an Gesetzen, die vom Bundesverfassungsgericht einkassiert oder mit massiven Änderungsaufforderungen an die Regierenden zurückging, zeigt, dass die Regierungen – egal, welchen Colours – nicht das Ziel haben dem deutschen Volk Wohlstand, Sicherheit und Prosporität zu schaffen, sondern vielmehr jedwedes Volksvermögen über den einen oder anderen Weg aus Deutschland “abzusaugen”. Alleine der Status des größten Nettozahlers innerhalb der EU, des Lenders of the Last Ressort für den Euro oder die Öffnung des deutschen Finanzmarktes für jedwede Form des “Gamblings” verdeutlicht diese Aussage.

Letztendlich werden sich aber Merkel, Schäuble, Trittin und Co. den Deutschen verantworten müssen – mit welchen daraus resultierenden Folgen auch immer…


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