Digitale ID: Apple zwingt seine britischen Nutzer zur Altersverifikation

Apple – Bildquelle: Pixabay / kropekk_pl; Pixabay License
Aus der Reihe „Wie sie die Menschen dazu bringen werden, die digitale ID zu akzeptieren“ – heute Apple:
Besitzer von iPhones und iPads in Großbritannien, die auf das neueste iOS 26.4 aktualisieren, wird seit kurzem die Pistole auf die Brust gesetzt: Entweder sie bestätigen ihre Volljährigkeit durch Angabe einer Kreditkarte oder das Einscannen ihres Ausweises, oder sie akzeptieren automatische Webinhaltsfilter, die den Zugriff auf das Internet einschränken.
Die Meldung, die den Nutzern angezeigt wird, besagt eindeutig:
Nach britischem Recht müssen Sie bestätigen, dass Sie volljährig sind, um die Inhaltsbeschränkungen zu ändern.
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(UK law requires you to confirm you are an adult to change content restrictions.)
Bei denjenigen, die ihr Alter nicht bestätigen – oder als minderjährig identifiziert werden -, werden die Webinhaltsfilter automatisch aktiviert.
Die staatliche Kommunikationsaufsichtsbehörde Ofcom begrüßte diese Entwicklung als „einen echten Gewinn für Kinder und Familien (a real win for children and families)“ und wies darauf hin, dass Großbritannien „eines der ersten Länder weltweit sein wird, in denen solche Einschränkungen für Geräte gelten (one of the first countries in the world to receive such restrictions on their devices)“.
Zensur durch die Hintertür und die Einführung der digitalen ID durch die Vordertür
Silkie Carlo, Direktorin von Big Brother Watch, reagierte scharf. In der Erklärung der Organisation sagte sie, Apple habe „die Freiheit der Briten, im Internet zu suchen, auf Informationen zuzugreifen und Apps zu nutzen, in einen Würgegriff genommen, sofern sie keine sensiblen Ausweisdokumente vorlegen (“chokehold on Britons’ freedom to search the internet, access information and use apps unless they provide sensitive ID documents)“.
Sie fuhr fort:
Das bedeutet, dass 35 Millionen Briten, die Hunderte oder sogar Tausende von Pfund für Apple-Technik bezahlt haben, plötzlich ein Gerät für Kinder haben, sofern sie nicht den invasiven Forderungen nach persönlichen Informationen nachkommen, die weit über das hinausgehen, was das britische Recht verlangt.
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(This means 35 million Brits who have paid hundreds or even thousands of pounds for Apple tech suddenly now have a child’s device unless they comply with invasive demands for personal information that go far beyond what UK law requires.)
„Apple hat mit diesem Software-Update, das eher einer Ransomware gleicht, den Rubikon überschritten und hält Kunden als Geiseln von Identitätsanforderungen, die invasiv, ausgrenzend und unnötig sind (Apple has crossed the Rubicon with this software update which is more like ransomware, holding customers hostage to ID demands that are invasive, exclusionary and unnecessary)“, fügte Carlo hinzu.
Sie betonte weiter:
Die Online-Sicherheit von Kindern ist von entscheidender Bedeutung, erfordert jedoch bessere elterliche Kontrollmöglichkeiten und einen verantwortungsvollen Umgang mit Technologie – und keine pauschalen, drakonischen und schockierenden Forderungen ausländischer Unternehmen nach all unseren Ausweisen und Kreditkartendaten.
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(Children’s online safety is vital but requires better parental controls and thoughtful tech responsibility – not sweeping, draconian, shock demands by foreign companies for all of our IDs and credit cards.)
Das ist die Durchsetzung von Zensur durch die Hintertür und die verpflichtende Nutzung (aka Einführung) der digitalen Identität durch die Vordertür. Derselbe britische Regierungsapparat, der bereits digitale Identitäten für Neugeborene, obligatorische digitale Identitätssysteme und biometrische Nachverfolgung vorangetrieben hat, lagert nun die Altersüberprüfung auf Geräteebene an Tech-Giganten aus – und schafft damit die perfekte Infrastruktur für fortlaufende Überwachung und Kontrolle.
In zahlreichen Artikeln bin ich bereits auf die umfassenden Bemühungen nicht nur der britischen Regierung eingegangen, verpflichtende digitale IDs und die Angaben biometrische Daten im Orwellschen Stil einzuführen. Dabei nutzt man aktuell zwei Stellhebel: Einmal ein angeblicher „Kindesschutz“ und auf der anderen Seite die „illegale Einwanderung“. So behauptet die britische Regierung, dass die digitale ID, die auf dem „UK One Login“-System basiert, dazu beitragen werde, „illegale“ Einwanderer daran zu hindern, den Ärmelkanal zu überqueren, indem ihnen der Zugang zum Arbeitsmarkt verwehrt werde.
Dies steht natürlich auch im Zusammenhang mit dem WHO-Gates-Konzept für eine globale digitale Identifikation, KI-gestützte Überwachung und lebenslange Nachverfolgung von „Impfungen“.
Sozialmedienverbot für unter 16-Jährige: Das Trojanische Pferd der Altersüberprüfung
Die Einführung durch Apple in Großbritannien fällt mit den Bemühungen zahlreicher „demokratischer“ Regierungen zusammen, soziale Medien für unter 14-/16-Jährige zu verbieten, darunter Versuche bei denen die Deaktivierung von Apps, nächtliche Sperren oder strenge einstündige Nutzungsbeschränkungen getestet werden.
Kritiker sehen darin berechtigterweise eine schrittweise Normalisierung der „allgemeinen Altersüberprüfung“. Sobald es zur Routine wird, einen Ausweis vorzuzeigen, um das eigene Handy zu benutzen, ist es nur noch ein kleiner Schritt, dieses System auf alle Plattformen und Dienste auszuweiten.
Abgesehen von der Sperrung illegaler oder sexuell expliziter Inhalte bleibt die tiefgreifendere Frage: Warum sollte der Staat die Befugnis haben, zu entscheiden, worauf die Bürger zugreifen dürfen und worauf nicht? In einer freien Gesellschaft liegt diese Verantwortung bei jedem Einzelnen, respektive den Eltern – nicht bei Bürokraten in irgendwelchen Behörden oder angebliche Führungskräften in Cupertino, die nur als die Vollstrecker der Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE)als wahre Treiber dahinter agieren.
Die wahre Indoktrination, die in britischen Schulen stattfindet
Dass Staaten inzwischen ganz offensichtlich in den Sozialismus/Kommunismus abdriften, belegen auch weitere Beispiele aus Großbritannien, bei denen Kinder manipuliert und indoktriniert werden, indem junge Menschen über offizielle behördliche Kanäle „geformt“ werden:
– Die Grünen in Großbritannien haben darauf gedrängt, Kindern eine „moralische Verpflichtung“ zur Akzeptanz der Masseneinwanderung zu vermitteln.
– In den Leitlinien der britischen Regierung werden Schulen dazu aufgefordert, „anti-muslimische Feindseligkeiten“ in einer orwellschen Denunziationskultur zu melden.
– Die britische Anti-Terror-Polizei schaltete Anzeigen, in denen sie Jugendliche warnte, dass das Teilen von „lustigen Inhalten“ als Terrorismus gelten könnte.
– Ein staatlich finanziertes Videospiel stempelt Kinder buchstäblich als potenzielle Terroristen ab, weil sie die Masseneinwanderung hinterfragen.
Das Muster ist klar. Der freie Zugang zum Internet wird eingeschränkt, während in den Schulen staatlich sanktionierte Ideologie vermittelt wird. Wer das Narrativ in Frage stellt, riskiert, ins Visier zu geraten. Wollen Sie ungefilterte Informationen für Ihre Kinder? Dann müssen Sie zuerst Ihre Ausweispapiere hochladen/vorzeigen.
Großbritannien gleitet rasch in eine Überwachungsgesellschaft ab, in der jede Suche, jeder Beitrag und jede Meinung überwacht, gefiltert und bewertet werden kann. Und was in Großbritannien passiert, findet alsbald seinen Weg auch nach Deutschland.
Freiheit wird nicht dadurch bewahrt, dass man die Kontrolle unter dem Vorwand der „Sicherheit“ abgibt. Sie wird verteidigt, indem man die Maschinerie der permanenten Überwachung ablehnt, bevor sie sich endgültig festsetzt.
Quellen:
Apple FORCES iPhone Users To Prove Age With ID Or Lose Unrestricted Internet Access
Tweet Big Brother Watch
UK Goes Full Cradle-To-Grave With ‘Sinister’ Plan For Newborn BABY Digital IDs
Tweet Daily Mail
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