Kommentar: Wir erleben gerade live und in Farbe, wie sich unsere bisherige Welt auflöst.

Der Weg - Bildquelle: pixabay / MarleneBitzer (Lizenz: CC0 Public Domain)

Der Weg – Bildquelle: pixabay / MarleneBitzer (Lizenz: CC0 Public Domain)

Mit stoischer Gelassenheit sitzt der brave Michel vor seinem Fernseher und lässt sich per zwangsfinanzierten ÖR-Nachrichten berieseln und die Welt erklären. Ab und zu blitzt auch dort einmal Unangenehmes auf, das aber sofort schön in rosa verpackt als nicht so wichtig oder gar schlimm und furchteinflößend dargestellt wird.

Denn zum Glück ging ja letzte Woche auch wieder die Fußball-Bundesliga los, die einem das wohlverdiente Wochenende versüsst.

Dabei sollte der brave Michel oder auch der handzahme Össi oder der ruhige Schweizer langsam aber sicher erkennen, dass wir unweigerlich auf einen Kulminationspunkt zusteuern, der bei seiner Explosion alles bisher erlebte und bekannte weit in den Schatten stellen wird. Das, was wir in den letzten Tagen und Wochen erlebt haben, mag einzeln und losgelöst voneinander als machbar erscheinen, als nicht so schlimm, als etwas, das man schon wieder in den Griff bekommt. Doch wir können und dürfen diese einzelnen Geschehnisse nicht gesondert betrachten. Wir müssen sie in einem gemeinsamen Kontext sehen. Mit all den Abhängigkeiten, Verwebungen und gegenseitigen Einflüssen. Und uns insbesondere im Klaren sein, dass sie gemeinsam eben nicht mehr machbar und nicht wieder in den Griff zu bekommen sind.

Wir erleben gerade live und in Farbe, wie sich unsere bisherige Welt auflöst. Und der brave Michel scheint in seiner selbstgewählten oder manchmal auch induzierten Gleichgültigkeit und Ignoranz nicht zu erkennen, dass es auch seine Welt ist, die da vor seinen Augen zerfällt.

Eine kleine Auswahl gefällig?

Die Liste ließe sich sicherlich problemlos fortführen. Doch bereits diese kleine Aufstellung zeigt für mich die neue Qualität mit der wir es heute zu tun haben. Denn alle hier aufgeführten Punkte sind miteinander verwoben. Sei es durch das Thema Religion oder aufgrund des alles antreibenden auf Wachstum und Gier basierenden Schuldgeldsystems. Wobei sich diese beiden ebenfalls gegenseitig bedingen.

Ich will in diesem Artikel gar nicht mehr genauer auf diese Abhängigkeiten eingehen (das habe ich bereits zigfach getan, wie andere auch). Vielmehr soll er verdeutlichen, dass insbesondere Deutschland „aus dieser Nummer diesesmal nicht mehr herauskommt“.

Natürlich bin ich mir bewusst, dass ich und einige andere seit Jahren davon schreiben, dass der Knall kommen wird. Bei kritischer Betrachtung muss ich mir daher auch den Vorwurf gefallen lassen zu pessimistisch, zu kritisch, vielleicht sogar zu „verschwörerisch“ gewesen zu sein. Doch dann lässt man viele wichtige Fakten beseite, die die bisherigen Spielverlängerungen erst ermöglicht haben. Der Bruch der No-Bail-Out-Klausel, das bewusste Ignorieren von Verträgen (AEUV §125), das Quantitative Easing von allen westlichen Zentralbanken, usw. etc. pp.. Dinge, die vor 2007 undenkbar erschienen und hätte man sich an die selbst gesteckten Vorgaben, Gesetze und Richtlinien, z.B. in der EU gehalten, dann wäre das Ganze schon explodiert.

Ich will hier keinen Appell schreiben oder gar Ängste schüren. Was ich will ist das Bewusstsmachen der Lage in der wir uns befinden. Denn um etwas ändern zu können, muss erst jedem einzelnen bewusst sein, wie ernst es inzwischen ist. Es nützt nichts, wenn wir uns in den alternativen Medien, in den Blogs (wie diesem hier) oder in Foren gegenseitig der Fehler oder Falschannahmen bezichtigen, wenn der brave Michel, der handzahme Össi oder der ruhige Schweizer nicht einmal durch die Hochleistungspresse erfährt, dass beispielsweise Minsk II so gut wie tot ist. Natürlich wird im Internet viel Mist geschrieben und natürlich ist es auch voll von Propaganda (von allen möglichen Seiten), doch es ist gleichzeitig unser einziges Mittel, um ein Umdenken der breiten Masse zu erreichen. Deswegen sollten wir die wichtigen Diskussionen, die daraus entstehenden neuen Einblicke und den alternativen Blick auf die Geschehnisse nutzen, um gemeinsam unseren Mitmenschen zu sagen:

Blickt hinter die (Schein)Fassaden und erkennt die Kraft der öffentlichen Meinung. Unsere bekannte Welt steht vor dem Abgrund, einem Paradigmawechsel ungeahnten Ausmasses. Und wenn wir nicht gemeinsam etwas dagegen tun und dagegen aufstehen, dann werden wir alle alles verlieren.

Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern das er nicht tun muss, was er nicht will. – Jean-Jacques Rousseau

Quelle:
Zitate – Jean-Jacques Rousseau


Ein Artikel bildet zwangsweise die Meinung eines Einzelnen ab. In Zeiten der Propaganda und Gegenpropaganda ist es daher umso wichtiger sich mit allen Informationen kritisch auseinander zu setzen. Dies gilt auch für die hier aufbereiteten Artikel, die nach besten Wissen und Gewissen verfasst sind. Um die Nachvollziehbarkeit der Informationen zu gewährleisten, werden alle Quellen, die in den Artikeln verwendet werden, am Ende aufgeführt. Es ist jeder eingeladen diese zu besuchen und sich ein eigenes Bild mit anderen Schlussfolgerungen zu machen.
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45 Kommentare bei “Kommentar: Wir erleben gerade live und in Farbe, wie sich unsere bisherige Welt auflöst.

  1. 21. August 2015 um 12:00

    Es fehlt schlicht und einfach eine Perspektive, ein gangbarer Weg. Zusammenbruch hin oder her. Aber was soll danach kommen? Das wird kaum thematisiert und wenn, geben sich, bis auf wenige Ausnahmen, nur alte bzw. veraltete Konzepte ein Stelldichein.

    MfG

    • JP
      21. August 2015 um 12:53

      @Wanderer:

      Haben Sie schon mal etwas vom Plan B (Wissensmanufaktur) oder vielleicht von Ubuntu (nicht das Betriebssystem) gehört? Oder alternative Geldsysteme/Finanzsysteme alla Informationsgeld (Hörmann) oder von der Privatrechtsgesellschaft, Österreichische Schule?

      Meines Erachtens gibt es sehr viele interessante Lösungsansätze. Was fehlt ist das Bewusstsein der Menschen dafür. Aber Dank vieler alternativer Medien (wie konjunktion.info) sollte man die Hoffnung nicht aufgeben. Die Zeit läuft jedenfalls gegen das versklavende Schuldgeldsystem. Nur gilt es beim „Neustart“ die Menschen für v.g. Themen zu gewinnen.

      //JP

      • 21. August 2015 um 13:29

        @JP:

        Mir sind Alternativen bekannt. Aber der Öffentlichkeit, bis auf wenige Interessierte, eben nicht.

      • MM
        21. August 2015 um 17:31

        Herzlichen Dank zunächst einmal. Hier fühlt man sich gleich wohl. Der Hinweis auf die Rechtschreibung ist sehr hilfreich und notwendig. Es ist manchmal erschreckend. Sicherlich unterläuft einem manchmal ein Fehler.

        Ich teile uneingeschränkt die Meinung der Redaktion. Der Zusammenbruch wird kommen; das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Es stellt sich aber die ganz, ganz entscheidende Frage: Sind wir, bist Du, vorbereitet? Die Gegenseite ist es mit Sicherheit. Denn die Gegenseite steuert ja auf dieses Chaos hin; ein Herr Rockfeller hat das ganz klar angekündigt:

        Wir brauchen einen großen Krach, ein großes Chaos um die Menschheit für die NWO gefügig machen zu können, ja die Menschheit wird es sogar haben wollen, weil sie nur so einen Ausweg sehen wird. Und diesen Ausweg werden wir vorgeben.

        Die Frage stellt sich also: Was tun wir, was tust Du? Da die ganze Entwicklung bereits vorgegeben ist (und auch das Ziel), müssen wir unsere Kräfte ganz für den Aufbau neuer, alter Strukturen verwenden. Wir müssen zurück in die Zukunft. Wir müssen uns unsere Staatlichkeit wieder zurückholen, die man uns seit über 100 Jahren systematisch genommen hat. Seit dem Ende des 1. WK wurden systematisch die staatlichen Strukturen in Europa zerstört. Aus Staatsbürgern wurde Personal (daher auch Personalausweis) und Du und Ich wurden zu Staatenlosen gemacht (nachzulesen im Personalausweisgesetz). Wir können eine Veränderung ganz einfach herbeiführen. Wie? Aus der BRD austreten durch eine Personenstandserklärung und sich die Staatsbürgerschaft gem. RuStAG (1914) zurückholen. Auch das geht ganz einfach: http://www.friedensvertrag.org. Mit dem ohnehin zerfallenden BRD-System (die BRD-GmbH ist genauso bankrott wie Griechenland) erwecken wir parallel wieder das Deutsche Reich auf der Basis der Verfassung von 1871 (die letzte völkerrechtlich wirksame Verfassung und das letzte völkerrechtlich anerkannte Rechtsobjekt). Das Deutsche Reich ruht lediglich (Urteil vom BVG aus dem Jahr 1971), weil es handlungsunfähig ist. Machen wir es einfach wieder handlungsfähig und schaffen wir stabilisierende Strukturen noch bevor es zum großen Krasch kommt und halten wir eine Antwort bereit auf die NWO.

      • Gast
        26. August 2015 um 20:48

        Ich muss meinem Vorredner absolut recht geben. Es mangelt an gangbaren Wegen. Wann soll es losgehen, wer organisiert alles etc.? Plan B ist interessant, auch andere Möglichkeiten. Viele gute Ansätze, aber kein Anfang, nur Dinge, die eventuell, gegebenenfalls, eventuell und vielleicht sinnvoll sind. Leider nichts konkretes und vor allem keine Vernetzung!!! Etliche Kleinprojekte, viele Köche…

    • hope
      22. August 2015 um 09:18

      Ludwig Erhard forderte in den 60er Jahren, daß „in der Stadtplanung der natürlichen Bewegung des Menschen als Fußgänger ein gleicher Raum gegönnt werden sollte wie dem technischen Verkehr“. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Die Bauten sind häßlich wie die Nacht und dicht gedrängt und dazwischen herrscht Bewegungsrausch, wie Meinhard Miegel sagt. Lärm, Dreck und Smog kann man nicht entkommen und begleiten die Menschen in ihre Naherholungsgebiete, an Meeresstrände und auf Bergeshöhen. Auch das Meer ist nicht unberührt. Dahinein dringen die Windkraftparks vor.

      Wenn man mal mit dem Fahrrad übers Land fährt, dann wird man sich schwer gestört fühlen vom aufdringlichen Brausen der Autos und Schwertransporter. Das Land ist von einer Lärmglocke überwölbt wie die Stadt. Der Blick über die Weiden gerät ist Stocken, denn irritierende Windräder alle Bäume überragend, die kreuz und quer über das Land verteilt sind, Stromtrassen und Industriegebiete lassen keine Erhohlung zu. Auch das Land ist in kleinste Teile zerschnitten, zerstückelt und zerhackt.

      Das Umdenken müßte fundamental sein. Aber zur Trägheit des Menschen kommt eben noch die Trägheit des Systems. Schon Konrad Lorenz schrieb, daß die Städte von oben aussähen wie Krebsgeschwüre.
      Wir haben es scheinbar mit einer Krankheit zu tun.

      Grundsätzlich ließe sich ja was ändern. Dafür wäre aber Einsicht nötig. Eine Energiewende, die den Namen verdient hat, könnte Wandel bringen. Solarzellen und dezentralisierte Vertikalturbinen könnten die Energie liefern, um den Bewegungsrausch abzubremsen.

    • Falkenauge
      22. August 2015 um 18:18

      Ja, das stimmt. Eine wenig bedachte Perspektive ergibt sich aus den Begriffen Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Die sind zwar auch nicht neu, aber in ihrer Konsequenz auf die konkrete Gestaltung der Gesellschaft kaum durchdacht.
      Siehe:
      https://fassadenkratzer.wordpress.com/2015/08/11/wo-sind-freiheit-gleichheit-bruederlichkeit/

  2. flowerpower
    21. August 2015 um 13:09

    Ich schliesse mich Wanderer an.

    Ohne Hoffnung sind die Leute noch nicht einmal bereit zu erkennen, dasd es dringende Probleme gibt.
    Selbst mit hoher und zu Kritik erzogener Schulausbildung nicht.

    Frei nach dem Motto :„Wenn ich das Problem nicht sehe, dann sieht es mich auch nicht.“

    • Ralle
      21. August 2015 um 13:28

      …dies nennt man „Vogel Strauß-Poitik“ – von unseren Öberen, früher wie heute oftmals praktiziert – immer wenig bis gar nicht hilfreich, da Probleme dadurch nur ausufern und nicht gelöst werden!

      Weiterhin mag es viele interessante Lösungsansätze geben, aber mit Wissensmanufaktur schafft man noch keine Waren des täglichen Überlebens, mit „österreichicher Schule“ keine Volkswirtschaft und mit alternativen Geld/Finanzsystemen keine gerechte Wirtschaft! ;-((

      …ich behaupte nie, den Stein der Weisen gefunden, geschweige denn erfunden zu haben, aber Geister die, dies wenigstens, andeuten, mißtraue ich per se!

      vG Ralf

  3. 21. August 2015 um 15:01

    Und wenn wir nicht gemeinsam etwas dagegen tun und dagegen aufstehen, dann werden wir alle alles verlieren.

    Ich sehe es genau umgekehrt, NICHTS ist beständiger als der Wandel. Wir sind mit nichts gekommen und werden mit nichts gehen.
    Ändere Dein Denken und sei wie das Wasser 🙂

    Probleme kann man niemals mit der gleichen Denkweise lösen durch die sie entstanden sind.

    • 21. August 2015 um 18:51

      Letztlich wäre dann nur noch die Frage zu klären: Wo sind wir eigentlich hergekommen und wohin gehen wir nach unserem Besuch auf dieser Welt hier?

      • Ludger
        21. August 2015 um 23:59

        Woher?
        Wir kommen alle aus dem Nichts!

        Somit ist die Frage auch beantwortet wohin wir gehen werden.

        Jeder der an einem Schöpfer glaubt, der sollte sich einmal fragen, woher dieser gekommen sein mag. Hat er dann einen vermeintlichen Ursprung dessen gefunden, so hat er doch nichts gefunden. Denn jeder glaube an einem Ursprung verlangt wieder ein Ursprung dessen. Das ist die Wissenschaft, immer kleiner und kleiner werden die Teilchen die Teilchen die Ihre Vorstellungskraft hervorbringt, weil jedes Teilchen wieder einen Ursprung haben muß. Wir können uns soviel vorstellen wie wir wollen, es führt zu nichts, oder besser gesagt zum NICHTS. Ja das NICHTS bringt diese Welt hervor, und das NICHTS läßt sich nicht verscheuchen, egal was wir auch anstellen, es ist ewig. Somit sind wir ewig, denn es ist ja alles das NICHTS. Wenn NICHTS nicht NICHTS Sein kann, wohin sollen wir dann entfliehen? Im NICHTS was nicht nichts Sein Kann? Jeder der diese Sätze versteht, wird auch verstehen das wir alle unsterblich sind, ob wir wollen oder nicht.

        Dieses sind meine Antworten, die ich auf diese Fragen bekommen habe, vielleicht helfen sie ja jemanden der wirklich sucht!

        Gruß
        Ludger

        • hope
          22. August 2015 um 10:10

          Nichts entsteht aus dem Nichts.

          Die Hindus sagen, das Universum ist die Quelle der Moral. Und sie glauben an eine unpersönliche Gottheit.

          Die Vorstellung, daß Bewußtsein aus der Komplexität des Gehirns entstehen könnte, ist irrational. Eine Biomaschine kann sich nicht über sich selber erheben. Sie wird dadurch gebremst, daß sie identisch ist mit ihrer Struktur.
          Mensch, erkenne dich selber, stand über dem Eingangsportal der Sphinx. Sich selber erkennen kann nur der, der in der Lage ist, sich loszulassen.

          • 24. August 2015 um 03:38

            „Mensch, erkenne dich selber, stand über dem Eingangsportal der Sphinx.

            Sorry, aber es war das Orakel von Delphi, wo das stand… und weiter hiess es:

            Und erkenne den Gott in Dir.

      • Rudolf B.
        22. August 2015 um 16:48

        Woher wir kommen und wohin wir gehen? Materiell gesehen, bestehen wir, wie in einem Schlager mal besungen, aus der Zusammenballung von Sternenstaub, kosmischem Staub. Immateriell bestehen wir aus einem – in der Welt der Anleihen würde man das so nennen – Derivat; es ist gedacht da, aber eigentlich auch wieder gar nicht vorhanden. Und wenn unsere Sonne in 5 Milliarden Jahren sich zum Roten Riesen aufbläht und unser Sonnensystem zerreißen wird, werden wir wieder was wir waren: Sternenstaub. Und dazwischen? Zusammengeballter Sternenstaub, der den aufrechten Gang erlernt hat und Egoismus. Das Denken ist im Gegensatz zu anders lautenden Berichten unterentwicklelt. Da könnte man noch fragen, ob das einer gewollt hat? Wenn es den gab, hat er es gewollt oder nur gut gedacht und schlecht gemacht, den Vorwurf kann man ihm dann nicht ersparen. Wenn nicht, ist es dennoch wie es ist, und man hätte ihn auch nicht gebraucht, um mit dem und den Menschen und zwischen ihnen so viel Schaden anzurichten.

  4. s.Braun
    21. August 2015 um 16:16

    Die Frage ist sowieso nicht OB der große Knall kommt, sondern WANN! Wenn man nur die enorme Bevölkerungsexplosion in Asien und vor Allem in Afrika zugrunde legt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Ende der Fahnenstange erreicht ist! Von den anderen o.g. Einflüssen ganz zu schweigen!

    • roxsi
      21. August 2015 um 17:58

      Es gibt nicht zuviele Menschen auf der Welt, sondern zuwenig Entwicklung. Weil die Mächtigen das so wollen! Deshalb gibt es eine millionenfache Völkerwanderung dorthin, wo die Mächtigen ihren (gestohlenen) Reichtum angehäuft haben. Lt. UNO werden 58 Millionen kommen. Es wird Mord und Totschlag geben und die Europäer werden dagegen nichts mehr ausrichten und in die Minderheit geraten. Stellt sich die Frage, ob man nicht dorthin auswandern soll, wo all die Menschen herkommen und neu beginnen. Platz müßte es ja da jetzt jede Menge geben.

      • 24. August 2015 um 03:48

        Ich bin schon vor 10 Jahren aus Deutschland richtung Südamerika ausgestiegen, nachdem ich alles bis auf einen Rucksackinhalt verkauft hatte – und es bis heute nicht bereut, sondern geniesse es jeden Tag, wie die Sintflut nach mir kommt – obwohl es mich auch hier erwischen wird, dann dieser Crash geht global vonstatten, da kann keiner vor weglaufen – aber Deutschland wird ja noch schneller immer gruseliger, als ich es damals ahnte…

        BTW: Guter Artikel, spricht mir aus dem Herzen – und meine Lösung: Totaler Konsumverzicht (hihi, bis auf 1m² Solaranlage mit PC und Internet…), ernähren wie unsere Ur-Vorfahren, und das selber anbauen, immer sonnige Tage, Brunnenwasser, frische Luft, keinen Kleiderschrank oder Heizöltank… mehr braucht es nicht!

        http://shumil.npage.de/mein-urwaldplatz-brasilien.html

        Alles Liebe von shumil

  5. multiman
    21. August 2015 um 16:39

    Wanderer bringt mit seiner fehlenden Perspektive, einem gangbaren Weg, das Problem auf den Punkt. Es sind keine offensichtlichen, erfolgreichen Alternativen vorhanden. Alles nur theoretische Möglichkeiten – alles nur Theorie, wenn auch sinnvoll. Darin kann Otto-Normalo im herrschenden Zwangs-Schuldgeldsystem keinen Weg erkennen, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten – weil er keine Sicherheit sieht.

    Ich denke, mehr Menschen als wir ahnen, spüren/ahnen die Gefahr, aber solange sie kein erfolgreiches Beispiel sehen können, halten sie sich an die Versprechungen des Systems, auch wenn sie an der Erfüllung immer stärker zweifeln, – was bleibt Ihnen?

    Wer eine Möglichkeit kennt, für Otto-Normalo umgehend einen bescheidenen, nachhaltigen Lebensunterhalt außerhalb des herrschenden Erwerbs-Zwangssystem zu realisieren, möge sie hier bitte benennen.

  6. 21. August 2015 um 16:51

    Deutschland geht es doch gut. /*Hände zur Raute formen*/

    Und daran glauben viele Menschen. Weil sie daran glauben wollen und weil das so schön bequem ist.
    Gut man merkt jetzt schon, daß plötzlich(!) ganz viele Flüchtlinge kommen und irgendwas mit den Börsen passiert.
    Aber der Sommer war doch so toll und Fußball läuft auch wieder. Was soll da schon schlechtes passieren?

    Gegen diese Lethargie kommt man offensichtlich nicht an.

  7. Kai
    21. August 2015 um 16:56

    Ehrlich gesagt, begrüße ich den den Wandel, denn er wird uns und vielen Menschen die Möglichkeit geben etwas zu verändern, ob nun zum besseren oder schlechteren wird die Zeit zeigen.

    • RIW
      21. August 2015 um 23:20

      Ich auch, aber ich brauche Waffen. Wenn möglich vollautomatisch.

  8. reh
    21. August 2015 um 18:35

    Auflösung? Nö. Eigentlich ist es schon seit Jahrhunderten so, nur waren die Leute nicht so (des-)informiert wie heute, sprich die Info-Datenbasis war um größenordnungen kleiner.

    Du bist wirklich ein Pessimist, denke ich.

  9. Peter Freimensch
    21. August 2015 um 18:44

    Helfen Sie Ihren derzeit noch „blinden“ Mitmenschen: http://www.demokratiefreund.lima-city.de/

  10. kowalsky
    21. August 2015 um 20:37

    Ein Wandel ist nicht nur unumgänglich, sondern notwendig. Nur so kann Neues entstehen. Politik ist nicht wichtig. Wir haben zu viele ökologische Fehler gemacht, deshalb wird das alte System sterben und vielleicht auch wir. Aber die Erde wird sich regenerieren und vielleicht eine Spezies hervorbringen, die ihrer würdig ist.

  11. Bernhard Huber
    21. August 2015 um 21:03

    Kann Ihren Ausführungen nur zustimmen. Und nein, Sie waren nicht zu pessimistisch: Es gab in den letzten fünf Jahren mehrere Zeitpunkte, wo „es“ auf der Kippe stand. So hatte z.B. der ehemalige französische Präsident Sarkozy noch während seiner Amtszeit geäußert, dass er Angst habe, der Euro könne (zum damaligen Zeitpunkt) innerhalb der nächsten zwei Wochen crashen – und er stehe dann ohne – neue – Francs da.

  12. 21. August 2015 um 21:24

    Der nächste Krieg der von einer Atommacht bestritten wird, wird vermutlich auch der letzte Krieg sein, den die Erde erleben wird. Mal gespannt, ob das noch in unserer Lebenszeit passiert oder wir das nicht mehr erleben.

    • 24. August 2015 um 03:55

      „Mal gespannt, ob das noch in unserer Lebenszeit passiert oder wir das nicht mehr erleben.

      Wenn auch vieles ungewiss ist, aber DAS ist gewiss, dass wir die Endzeitgenaration sind und das Finale hier miterleben (ebenso wie den Neuanfang im Paradies) – sorry, sofern Sie nicht schon halb auf dem Sterbebett liegen…

  13. Fred
    22. August 2015 um 08:16

    Ich reg mich schon nicht mehr auf, die Dummheit meiner Mitmenschen geht mir inzwischen sonstwo vorbei. Ich bin 53 und hab schon wirklich viel erlebt, doch das im Moment erlebte schlägt dem Faß den Boden aus.
    Die Maschinerie des Wahnsinnes ist am Laufen und wohl kaum mehr zu stoppen, wie hier in den Kommentaren schon betont läuft die Bundesliga nun wieder, es gibt also keinen Grund zur Sorge.

    Und wie eh und jeh wird wieder gegen die Falschen hergezogen und geschimpft, alle sind schlecht Arbeitslose, Hartzer, Kinder, Juden, Flüchtlinge usw. weiterhin hält die Gesellschaft es nicht nötig endlich mal auf den Tisch zu hauen und die wahren Verursacher zu benennen, stattdessen wählt das Stimmvieh die Akteure des Untergangs auch noch zum xten male.

    Das alles kommt einer Bankrotterklärung der Menschlichkeit gleich!!!!

    Und was tun fragt ihr noch?

    Evtl. loslaufen, hinterherlaufen, denn der Zug ist abgefahren Freunde, Finito, Schicht im Schacht!!
    Oder glaubt hier wirklich noch jemand es wird alles Gut?

    Also besser weiterhin sich einlullen lassen von den Medien, schlaft schön weiter, mit etwas Glück gibt es ja noch Helden da Draußen, die für uns die Kohlen noch aus dem Feuer holen.

  14. hope
    22. August 2015 um 09:56

    In der Bilder- und Informationsflut findet sich kein Mensch mehr zurecht. Und sie bewirkt das Gegenteil von dem, was sie angeblich bekämpft.
    Denn seitdem wir das Internet haben, brechen alle Dämme.

  15. Leander
    22. August 2015 um 14:09

    Was bitte hat man denn davon, die ganze Alternativ-Presse mit ihren ständigen Crash- und Weltuntergangswarnungen zu lesen?

    Nichts, außer mehr Angst, mehr schlechte Laune, Pessimismus und Verzweiflung über die eigene Ohnmacht.

    Da jeder Mensch nur eine begrenzte Lebenszeit hat, ist es nur zu verständlich, dass man sich entscheidet, diese Zeit bei guter Stimmung zu verbringen und das Beste draus zu machen – jeder auf seine Art.

    Wenn die Welt dann untergeht, kann man immerhin sagen: ich hab meine Zeit nicht verschwendet, sondern gut und oft glücklich gelebt.

    • Lydia
      22. August 2015 um 21:53

      Bitte pauschalisieren Sie die Dinge nicht so profan.

      Was bitte hat man denn davon, die ganze Alternativ-Presse mit ihren ständigen Crash- und Weltuntergangswarnungen zu lesen?

      Schon Ihr erster Satz stimmt vorne und hinten nicht. Sie scheren alles über einen Kamm und benutzen dabei auch noch dümmliche Verallgemeinerungen. Peinlich. Viele alternative Medien klären auch auf und bieten Informationen, die Ihnen sonst kaum jemand bietet. Informationen, die eventuell unbequem für konditionierte Menschen erscheinen aber trotzdem mehr der Realität entsprechen als das was größtenteils von den gleichgeschalteten Medien kommt. Was man davon hat? Sie scheinen tatsächlich nur in der Negativität zu leben. Nochmal: Was man davon hat? Als ob es nur um Crashs und Weltuntergangsthemen gehen würde. Anscheinend sehen Sie sich fast immer nur das gleiche an, ansonsten kann man sich Ihre mehr als einseitige Sicht der Dinge kaum erklären. Natürlich gibt es auch noch andere Ursachen für Ihre Auswahl, aber ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten.

      Nichts, außer mehr Angst, mehr schlechte Laune, Pessimismus und Verzweiflung über die eigene Ohnmacht.

      Sie sollten nicht permanent von sich auf andere schließen. Man kann viel lernen, wenn man denn will. Ich persönlich habe keine Angst. Ganz im Gegenteil: Ich bekomme das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht und schlechte Laune habe ich wirklich nicht. Pessimismus, Verzweiflung, eigene Ohnmacht? Es scheint Sie sind ein ziemlich labiler und realitätsfremder Mensch und genau deshalb funktioniert das alles auch so wunderbar. Nochmal: Man kann viel lernen und erkennen, wenn man es denn möchte. Wenn Sie dadurch Angst und vieles mehr erleiden ist das IHR Problem.

      Da jeder Mensch nur eine begrenzte Lebenszeit hat, ist es nur zu verständlich, dass man sich entscheidet, diese Zeit bei guter Stimmung zu verbringen und das Beste draus zu machen – jeder auf seine Art.

      Jetzt gehts aber los. Woow, sind Sie schlau. „…in guter Stimmung zu verbringen.“ Das kann man trotzdem, auch wenn man der Realität ins Auge sieht. Sie können das nicht? Tja, schade. Wirklich schade. Aber bitte. Jeder auf seine Art. Es scheint Sie lassen sich durch viele Geschehnisse die Laune verderben. Sie sollten sich einmal oder auch bei Bedarf mehrere Male überlegen warum das wohl bei Ihnen der Fall ist.

      Wenn die Welt dann untergeht, kann man immerhin sagen: ich hab meine Zeit nicht verschwendet, sondern gut und oft glücklich gelebt.

      Das gibts doch nicht: Jetzt sagen Sie sogar noch diesen Blödsinn von Welt untergehen. Gehts noch? Welten gehen nicht so einfach unter. Ideologien aber schon. So, Sie haben Ihre Zeit nicht verschwendet, weil Sie anscheinend weggekuckt haben? Dumme Filme gekuckt? Fußball verfolgt? 2 mal im Jahr in Urlaub gurken? Party all night long und mit Saufkumpanen primitive Unterhaltungen geführt, in denen der Haupttenor: Sex, Sport, Film und „gute“ Laune ausmacht?

      Sind Sie eigentlich noch ganz bei Trost anderen subliminal einreden zu wollen, was es heißt glücklich zu leben? Wenn das, wie Sie leben, das Wahrhaftige darstellt. Bitte. Ich möchte Ihr Glück ja nicht anzweifeln, aber ich bitte Sie: Sie sollten einmal – oder auch bevorzugt mehrere Male – ganz genau überlegen, was Sie anderen raten und was für gefährliche Unterstellungen Sie mit Ihren Kommentar abgeliefert haben. Sie haben – zumindest hier – die Angst ins Spiel gebracht, die schlechte Laune, den Pessimismus usw. Merken SIE eigentlich wie unstabil Sie sind?

      Noch einmal: Wenn Sie es nicht bewerkstelligen können der Realität ins Auge zu blicken und dadurch anscheinend automatisch schlechte Laune, Pessimismus, Verzweiflung usw. erfahren, dann ist das IHRE Sache.

      Nichts, außer mehr Angst…

      Merken Sie eigentlich was Sie da schreiben? Mehr Angst? Soso. Sie scheinen irgendwie doch nicht sooooooo glücklich zu sein, sondern ein richtiger Angsthase und das meine ich nicht polemisch. Erneut: Mag ja sein, daß ihre Aufzählungen auf Sie zutreffen, aber ich habe verdammt nochmal diese dämlichen und oberflächlichen Verallgemeinerungen satt.

      • 24. August 2015 um 04:03

        Auch wenn ich persönlich mir solche Pamphlete wie den Ihren verkneife, so musste ich da doch grinsen:

        „Ganz im Gegenteil: Ich bekomme das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht …“

    • 24. August 2015 um 03:58

      „Solange die Kapelle laut genug spielt, hören wir die Welt nicht zusammenbrechen.

  16. 22. August 2015 um 23:31

    *lol*

    https://dudeweblog.wordpress.com/2013/04/15/der-tsunami-und-die-pluralistische-ignoranz/

    Was will man machen… 23 Idioten, die einem Ball hinterherrennen sind einfach wichtiger – war schon im alten Rom so… nur waren’s da Gladiatoren… aber das kommt in der SNWUO sicher auch noch bis in ca. 20-30 Jahren…

  17. hope
    23. August 2015 um 18:04

    Als es keine alternative Presse gab, gingen oft Hunderttausend auf der Straße gegen Krieg, Nachrüstung, Atomkraft, Umweltverschmutzung, und es gab ein reges Interesse an einer friedlichen Gesellschaft ohne Konsumrausch. Damals wurden Bücher gelesen.

    Die alternative Presse bietet wirklich nur Horror. Was genau macht Sie denn nun dem Vorredner überlegen? Die Diskussionen zeigen auch beispielhaft die Hilflosigkeit der nun „Aufgeklärten“. Denn die Außenwelt ist im Gleichschritt schrecklich geworden wie das Internet wuchs. Da gibt es einen Zusammenhang.

    Was ich vom Internet halte, habe ich oben schon gesagt.

    • Lydia
      24. August 2015 um 14:40

      Als es keine alternative Presse gab…

      Die gab es schon immer, wenn man denn seine Fühler vermochte auszustrecken.

      …gingen oft Hunderttausend auf der Straße gegen Krieg, Nachrüstung, Atomkraft, Umweltverschmutzung.

      Tja, genau diese „Träumer“ (zumindest politisch gesehen) gibt es auch heute noch. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Es kann tatsächlich beflügelnd ausfallen Menschen jenseits des Bildschirms zu treffen und fruchtbare Freundschaften zu schließen. Wirklich schön und gut. Nur glauben Sie ernsthaft, daß eventuell hunderttausende von Menschen zum Beispiel vor der Frankfurter EZB es bewirken könnten den Interessen dieser Mächte damit entgegenzuwirken? Entgegenzuwirken, um die eingeschlagene Richtung einer EZB zu ändern? Sie glauben eventuell wirklich, daß eine politische Parole oder ein liebevoller Slogan auf einem T-Shirt ausreicht um Interessenverbände bzw. politische Entscheidungen zu ändern? Mir ist aus „erster Hand“ bekannt wie diese tollen Demos von „oben“ gesehen werden. Ich kann Ihnen sagen, daß würde und wird Ihnen nicht besonders gefallen. Ganz nebenbei: Wieviel Teilnehmer von den EZB-Demonstranten sind im Besitz einer ec-Karte? Ja, da sollte man schon ins Überlegen kommen, denn Alternativen gibt es – sind nur nicht ganz so bequem. Genau wie diejenigen Mitmenschen, die sich über einen Herrn Bill Gates aufregen, der mit seinen Spenden u.a. Monsanto & Co. unterstützt. Welches Betriebssystem nutzen wohl diese Protestler? Die meisten höchstwahrscheinlich Microsoft. Auch hier wieder: Da fragt man sich schon wie weit diese Nörgler eigentlich denken. Sie unterstützen aktiv mit ihrer Betriebssystem-Wahl diverse Kräfte und maulen anschließend darüber, was man denn mit dem erwirtschafteten Geld daraufhin anstellt. Ich kann wirklich das Schmunzeln über diese Dämlichkeit nicht einstellen. Wirklich nicht.

      …und es gab ein reges Interesse an einer friedlichen Gesellschaft.

      Hmmm. Seltsam, warum ausgerechnet Sie das in der Vergangenheit schreiben. Ist dem heute nicht mehr so? Ich sehe das noch sehr häufig und lese das auch im Internet sehr oft. Sie nicht? Komisch. Zumindest mein Freundeskreis weltweit lebt diese friedliche „Gesellschaft“. Dieses angesprochene Interesse begegnet mir eigentlich beinahe überall. Nur wie das stellenweise ausgedrückt wird, steht wieder auf einem anderen Blatt bzw. in Kleinbuchstaben.

      …ohne Konsumrausch.

      Konsumrausch ist nicht eine plötzlich eingetretene Situation des 21. Jahrhunderts. Viele können sich diesen „Konsumrausch“ gar nicht mehr leisten, wenn Sie genauer recherchieren würden. Ich bin aber ganz bei Ihnen, wenn Sie damit meinen, daß viele Mitmenschen sich beinahe permanent nur noch berieseln lassen. Kaum selbständig denken, keine bzw. kaum Selbstverantwortung übernehmen usw. Einfach aktiv passiv sein, wie ich so schön zu sagen pflege.

      Damals wurden Bücher gelesen.

      Was Sie nicht sagen, lieber hope. Ich glaube mir ist bewußt, was Sie damit ausdrücken wollen, aber auch diese Aussage von Ihnen stimmt so wiedereinmal definitiv nicht. Sie schreiben erneut in der Vergangenheit und pauschalisieren gefährlich. Sie projizieren somit schon wieder ein falsches Bild. U.a. die Axel-Springer-Presse schreibt sehr oft ziemlich ähnlich wie Sie. Mein Freundeskreis und ich lesen nicht gerade wenig, und ich spreche von Literatur in gedruckter Buchform. Um nicht nur von mir auf andere zu schließen, beobachte ich wie die Nachfrage nach besonders alter Literatur und/oder Geisteswissenschaften einen Aufwind erfährt. Gerade in der alternativen Szene wird ausdrücklich darauf hingewiesen selbständig zu Denken und Literatur zu lesen. So etwas werden Sie bei den Mainstream-Medien kläglich vermissen, daß Ihnen jemand rät sich intensiver mit 9/11, Remote Viewing oder zum Beispiel der juristischen Situation der BRD zu befassen. Im Mainstream herrscht unübersehbar Informations-Diktatur und aktiv umgesetzter Faschismus, der alles und jeden niedermäht und diffamiert, der eine Meinung jenseits des „Systems“ repräsentiert. Diese Tatsachen kann man permanent beobachten und – weitaus schlimmer – erfahren.

      Wer das Internet nicht dazu nutzen kann seinen Horizont zu erweitern, der wird wahrscheinlich mit Büchern genauso seine Probleme haben. Wenn man sich einmal überlegt wieviel gedruckten Schund es gibt, kann hier das Internet natürlich locker mithalten. Warum ist das wohl so? Weil das Spiegelbilder unserer sogenannten Gesellschaft sind. Schauen Sie sich doch bitte die Bestseller-Listen diverser Verlage an, dann wird Ihnen eventuell genauso schlecht, wie wenn Sie auf Bild.de oder zum Beispiel auf prosieben.de surfen. Oberflächlicher, pauschalisierender und polemischer geistiger Abfall par excellence.

  18. Lildap
    24. August 2015 um 00:05

    Deutschland hat die Lösung bereits gelebt. Da diese jedoch die jüdische Herrschaft gänzlich gebrochen hätte, wurde es vernichtet und mit Greuelpropaganda belegt. Nun werfen Deutsche ihren eigenen Vorfahren die schlimmsten Schandtaten vor ohne sich zunächst ihres Verstandes zu bedienen.
    http://lupocattivoblog.com/2013/11/15/wie-ein-wirtschaftswunder-erschaffen-wurde/

  19. 24. August 2015 um 09:43

    Unsere bekannte Welt steht vor dem Abgrund, einem Paradigmawechsel ungeahnten Ausmasses. Und wenn wir nicht gemeinsam etwas dagegen tun und dagegen aufstehen, dann werden wir alle alles verlieren.

    Ein Paradigma ist ein Gedankengebäude – das einfach etwas länger besteht als ein Strohdach. Dass jede Form von Materie einen Zyklus durchläuft von Geburt (Entstehung) zum Tod (Zerstörung) – ist wohl unstrittig. Wenn etwas in die Dekade des Sterbezyklus eintritt, so ist das die natürlichste Sache der Welt – dagegen kann niemand etwas tun. Ja, wir werden alles verlieren – und zwar jeder ob reich oder arm – in dem Moment des Todes.

    Es gehört uns nichts in dieser Welt – den Körper und alles was an Gedanken mit ihm verhaftet war, war Leihgabe der Natur. Das Problem, das wir damit haben, ist uns persönliches Problem, das auch nur wir selbst lösen könnten, wenn es das ist was uns wirklich interessiert.

    Diverse Schreiber hier sind da schon auf der richtigen Spur… und eines kann man jetzt schon sagen, das Internet – oder andere Netzwerke werden dabei keine Unterstützung bieten.

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