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Altersverifikation: Heute Dänemark und Griechenland – Die digitale ID durch die Hintertür

Big Brother - Bildquelle: Pixabay / TheDigitalArtist; Pixabay License

Big Brother – Bildquelle: Pixabay / TheDigitalArtist; Pixabay License

Wer immer noch denkt, dass wir in 2027/2028 noch frei ins Internet gehen können, ohne dass man sich mittels irgendwelcher Altersverifikationen (aka digitale ID) zum „Schutz der Kinder“ ausweisen muss: heute Dänemark und Griechenland.

Zwei weitere europäische Länder schließen sich den „weltweiten Bemühungen“ um eine gesetzliche Altersüberprüfung an.

Die dänische Regierung treibt die Einführung einer Altersbeschränkung für bestimmte Social-Media-Plattformen für Kinder unter 15 Jahren voran. Und Österreich schlägt einen ähnlichen Weg ein.

„Dänemark ist nun in Europa führend mit einer nationalen Altersgrenze für soziale Medien und einer konzertierten Anstrengung zur Stärkung des digitalen Wohlbefindens von Kindern und Jugendlichen (Denmark is now leading the way in Europe with a national age limit for social media and a concerted effort to strengthen the digital wellbeing of children and young people)“, sagt die dänische Digitalisierungsministerin Caroline Stage laut der Deutschen Welle.

Wir setzen ein notwendiges Zeichen gegen eine Entwicklung, bei der große Tech-Plattformen viel zu lange freie Hand in den Kinderzimmern hatten.

(We are taking a necessary stand against a development where large tech platforms have had free rein in children’s rooms for far too long.)

Das dänische Ministerium hat nicht konkretisiert, welche sozialen Plattformen das Gesetz abdecken wird. Es dürfte sich jedoch am australischen Modell orientieren, das sich auf die größten Plattformen konzentriert – Instagram, Facebook, TikTok, X, Snapchat und dergleichen.

Dänemark wird Ausnahmen zulassen, wenn Eltern der Meinung sind, dass ihr Kind bereits vor dem 15. Lebensjahr Zugang zu sozialen Medien haben sollte, doch die Grundgrenze für den Zugang wird bei 13 Jahren liegen.

Die Regierung plant zudem, 160 Millionen dänische Kronen (etwa 25 Millionen Euro) für ein Programm zur Förderung der Online-Sicherheit von Kindern bereitzustellen. Laut der Deutschen Welle sollen die Mittel zur Entwicklung alternativer Social-Media-Plattformen verwendet werden.

Auch die griechische Regierung kündigte diese Woche an, dass sie eine Altersüberprüfung für die Nutzung sozialer Medien vorschreiben werde, und drängt gleichzeitig auf einen EU-weiten Ansatz für Altersbeschränkungen.

Österreich: „Süchtige, kranke“ Kinder brauchen Hilfe

In Österreich plant die Koalitionsregierung, Social Media für Kinder unter 14 Jahren zu verbieten. Die BBC zitiert Vizekanzler Andreas Babler von der Sozialdemokratischen Partei, der sagt, die Regierung habe die Verantwortung, gegen Plattformen vorzugehen, die Kinder „süchtig und oft auch krank“ machen.

Die EU setzt seit Ende letztem Jahr alles daran, entsprechende Gesetze zur Altersüberprüfung in sozialen Medien einführen zu können, nachdem Australien mit seinem „Social Media Minimum Age Act“, der im Dezember 2025 in Kraft trat, weltweit den legislativen Vorstoß gewagt hatte. Die Aufsichtsbehörden sind nun dabei, hart gegen pornografische Webseiten vorzugehen, um zu „versuchen, die Konfrontation von Kindern mit sexuell expliziten Inhalten einzuschränken (attempt to try and limit kids’ exposure to sexually explicit content)“ – unter anderem durch den Einsatz von datenschutzkonformer biometrischer Technologie zur Altersüberprüfung.

Zensur und Kontrolle bzw. Überwachung durch die Vordertür zum angeblichen „Schutz der Kinder“, bei gleichzeitiger Einführung der digitalen ID als Altersverifikationsmethode für ALLE durch die Hintertür. Aber nach wie vor denken viele, dass dies a) nicht kommen wird, weil technisch nicht so umsetzbar bzw. auf Widerstand und Problemen in der Bevölkerung stoßend und b) der angebliche „Schutz der Kinder“ dies zwingend nötig macht. Ohne zu verstehen, dass a) alles daran gesetzt werden wird die digitale ID umzusetzen – koste es, was es wolle -, und b) dies nur ein vorgeschobenes „Argument“ darstellt, da sowohl der Politkaste als auch die Hintergrundmächte unsere Kinder vollkommen egal sind – oder warum führt man Dinge wie eine „freiwillige Wehrpflicht“ ein und führt keine offenen Gespräche z.B. mit Russland?

Quellen:
Denmark to ban social media for children under 15
Bright lights shine on age assurance as Australian law, ISO standard forge new paths
Greece announces social media age verification, calls for EU-wide tools
Austria becomes latest to propose social media ban for children
EU Parliament supports age assurance to block kids under 16 from social media
Regulators crack down on EU age assurance — self-declaration no longer enough
2025 Online Biometric Age Assurance Market Report & Buyers Guide

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