Deutschland: Rezession voraus

Autos - Bildquelle: Pixabay / niekverlaan; Pixabay License

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Stehen wir vor einem neuen Lehman-Moment? Nicht nur im Hinblick auf die Lage bei der Deutschen Bank?

Deutschland als wichtigste Säule der Wirtschaft innerhalb der EU hat mit der mehr oder weniger bankrotten Deutschen Bank, der eingebrochenen Industrieproduktion und der anhaltenden, aber medial unterdrückten Migrantenthematik mehr als nur ein Problem. Es ist nur eine Frage der Zeit bis Deutschland und damit die EU in die Rezession schlittert bzw. voll darin angekommen ist. Es ist aus meiner Sicht kein Zufall, dass der Brexit auf den Oktober terminiert wurde – zu einer Zeit, die auch für die EU als Ganzes entscheidend werden wird.

Stellt sich nur die Frage, wer den Schwarzen Peter in die Schuhe geschoben bekommt, wenn es dann schmerzlich gen Süden geht?

Die deutsche Wirtschaft befindet sich auf den Weg in eine Rezession, nachdem die Zentralbank des Landes davor gewarnt hatte, dass sich ein Einbruch der Exporte im Sommer bis in den Herbst hinein fortsetzen dürfte.

Die Bundesbank gab bekannt, dass sich der Rückgang bei den Bestellungen für Pkw und Industrieausrüstungen im zweiten Quartal des Jahres voraussichtlich im dritten Quartal fortsetzen wird, sodass die Wirtschaft kurz vor einer technischen Rezession steht, die als zwei aufeinanderfolgende Quartale mit negativem BIP-Wachstum definiert ist.

Die Bank, die einen Rückgang der Exporte als Auslöser sieht, sagte, dass der Brexit und der Handelskrieg zwischen den USA und China zu den Faktoren gehörten, die für einen Rückgang des BIP um 0,1% in den drei Monaten bis Juni verantwortlich waren und wahrscheinlich einen ähnlichen Rückgang in den drei Monaten von Juni bis September hervorrufen würden.

Es hieß: “Die gesamtwirtschaftliche Leistung könnte noch einmal leicht zurückgehen. Ausschlaggebend hierfür ist der anhaltende Abschwung in der Industrie.”

Die Wachstumsprognosen der Bundesbank und der Europäischen Kommission für dieses Jahr von 0,5% dürften auf knapp 0,2% oder 0,3% herabgestuft werden, obwohl die Analysten der Deutschen Bank selbst diese Zahlen als anfällig für zusätzliche Abwärtskorrekturen bezeichneten.

“Angesichts des zunehmend instabilen Zustands der Weltwirtschaft könnte die Realisierung eines oder mehrerer Risiken die Wirtschaft leicht in ein völlig anderes Szenario treiben”, sagten die Analysten der Bank.

(Germany’s economy is heading into recession after the country’s central bank warned that a slump in exports during the summer was likely to continue into the autumn.

The Bundesbank said a downturn in orders for cars and industrial equipment in the second quarter of the year was likely to continue in the third quarter, leaving the economy on the brink of a technical recession, defined as two consecutive quarters of negative GDP growth.

The bank, blaming a drop in exports, said Brexit and the trade war between the US and China were among the factors responsible for a 0.1% drop in GDP in the three months to June and would likely create a similar drop in the three months to September.

It said: “The overall economic performance could decline slightly once again. Central to this is the ongoing downturn in industry.”

Forecasts of growth this year of 0.5% by the Bundesbank and the European commission are likely to be downgraded to nearer 0.2% or 0.3%, though analysts at Deutsche Bank said even these figures were vulnerable to downward revisions.

“Given the increasingly fragile state of the global economy, the realisation of one or more risks could easily push the economy into a completely different scenario,” the bank’s analysts said.)

Quelle:
Germany likely to head into recession, central bank warns


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