2019: Der rückblickende Ausblick – Oder der Versuch zurück und gleichzeitig nach vorne zu schauen

Ausblick - Bildquelle: Pixabay / geralt; CC0 Creative Commons

Ausblick – Bildquelle: Pixabay / geralt; CC0 Creative Commons

2018 ist Vergangenheit. 2019 liegt vor uns. 2018 war ein Jahr einschneidender Veränderungen. Mit dem UN Migrationspakt und dem UN Flüchtlingspakt, die ihre wahre Wirkung erst in den nächsten Monaten und Jahren entfalten werden, wurde aus meiner Sicht das neue Zeitalter, die Neue Weltordnung auch völkerrechtlich bzw. vertraglich (Stichwort Soft Law) manifest.

Der Duden definiert das Wort manifest unter anderem als

  • (bildungssprachlich) eindeutig als etwas Bestimmtes zu erkennen, offenkundig
  • (Medizin) im Laufe der Zeit deutlich erkennbar.

Auch wenn die zweite Definition aus dem Medizinbereich entstammt, bringt gerade sie die Wirkung der beiden Pakte auf den Punkt. Wir werden im Laufe der Zeit mit einer sich massiv veränderten Gesellschaft konfrontiert werden, die nichts mehr von dem in sich tragen wird, was wir seit Jahrzehnten kennen. Wir werden einen schleichenden Migrationsprozess erleben, der die sozialen Systeme in Deutschland zum Kippen bringen wird.

Im Artikel UN Migrationspakt: Was haben das Weltwirtschaftsforum (WEF) und die Internationale Arbeitgeberorganisation (IOE) damit zu tun? wies ich darauf hin, dass

bereits 2013 (!) der WEF ein Papier verfasst [hat], das sich mit dem Thema der Migration aus wirtschaftlicher Sicht beschäftigt. Der Titel ist dabei so entlarvend, dass eine weitere Kommentierung eigentlich überflüssig ist: Business Case for Migration

WEF_GAC_Migration_BusinessCase_Report_2013

(Download PDF)

Zudem führte ich dort aus, dass sich – ebenfalls weit im Vorfeld der ersten Gespräche zum UN Migrationspakt – die Internationale Arbeitgeberorganisation (IOE) als wichtiger Stichwortgeber gerierte:

Wie ist der Standpunkt des IOE zur Arbeitsmigration?

Die IOE arbeitet an einer Reihe von Initiativen mit dem Ziel, die für die Mobilität der Arbeitskräfte förderlichen ordnungspolitischen Rahmenbedingungen zu verbessern und gleichzeitig die ausbeutenden Rekrutierungspraktiken für die internationale Arbeitsmigration zu reduzieren.

Unternehmen sind häufige und wichtige Nutzer nationaler Migrationssysteme. Ihre Erfahrungen mit der praktischen Arbeit der Einwanderungspolitik sowie das Wissen über aufstrebende Markt- und Personaltrends können Regierungen und internationalen Organisationen wichtige Informationen liefern und die Steuerung der Migration verbessern. Daher ist die Beteiligung des Privatsektors am öffentlich-privaten Dialog für die Entwicklung gut regulierter Migrationssysteme unerlässlich.

(What is the IOE’s position on Labour Migration?

The IOE works on a number of initiatives aiming at improving regulatory frameworks conducive to labour mobility, while reducing exploitative recruitment practices in international labour migration.

Businesses are frequent and important users of national migration systems. Their experience with the practical workings of immigration policies, as well as knowledge of emerging market and staffing trends, can supply important information to governments and international organisations and enhance migration governance. Thus, the participation of the private sector in public-private dialogue is essential to the development of well-regulated migration systems.)

Letztlich zeigt das “Zutun dieser beiden Organisationen” den Weg bzw. eine wichtige Komponente, die mit den beiden UN-Pakten verfolgt wird: es geht aus meiner Sicht um billig(st)e Arbeitskräfte, eine Konfrontation auf dem Arbeitsmarkt zwischen den Niedriglöhnern zur weiteren Senkung der Mindestlohnzahlungen und gleichzeitig um die Schwächung der Sozialsysteme, um noch schneller und leichter neoliberales Gedankengut durchsetzen zu können.

2018 war aber auch das Jahr der Q-Anon-Bewegung. Ein meiner Meinung nach reines “Kunstprodukt eines US-Geheimdienstes” zur Ablenkung und Unterdrückung der Wahrheitssuchenden und vor allem als Ventil, um den immer mehr zunehmenden “Erwartungsdruck” kontrollieren zu können. Die von mir immer als Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) bezeichnete Gruppe hat für mich mit Q-Anon ein perfektes Mittel der Kanalisierung von Unzufriedenheit und möglichen Unruhen unter den Kritikern erschaffen. Wohl fast jeder aus dem Kreis der Wahrheitssuchenden sitzt wie das Kaninchen vor der Schlange und wartet darauf, dass endlich die Massenverhaftungen losgehen oder dass es zu Prozessen gegen die Strippenzieher des Tiefen Staates kommt. Während also diese seit Monaten vertröstet werden und in Apathie verharrt haben, haben die IGE die letzten Pflöcke gesetzt, um die Prozessschritte zur Umsetzung ihre Agenda durchführen zu können.

Mit dem von mir weit im Voraus prognostizierten Einbruch an den Aktienmärkten im Dezember haben die IGE das Startsignal für einen sich im 1. Quartal 2019 vertiefenden Zusammenbruchs der Aktienmärkte gegeben und in dessen Folge werden wir in den nächsten 20 bis 24 Monaten erleben, dass all die anderen Branchen und Bereiche in teils massive Verwerfungen geraten werden. Für die IGE ein lohnendes Geschäft. Denn wie immer können sie dann billigst harte Vermögenswerte aufkaufen und einmal mehr eine, dann noch nie gekannte, Umverteilung von Fleißig zu Reich vornehmen.

Mittels ihrer Erfüllungsgehilfen beim IWF und der BIZ werden sie zudem das Thema einer notwendigen Währungsreform auf das Tableau bringen. Auch hier haben wir kurz vor Jahreswechsel die entsprechenden Reden und Dokumente präsentiert bekommen. In Form einer Kryptowährung, unterlegt in irgendeiner Form mit Anteilen der Sonderziehungsrechte des IWF, ist quasi der Phönix gelandet. So wie es The Economist bereits im Jahr 1988 in einem bis heute wegweisenden Artikel festgehalten hat:

Ausschnitt aus Get ready for a world currency – The Economist

(Download PDF)

Der Titel der entsprechenden Rede lautet Winde des Wandels: Das Argument für eine neue digitale Währung (Winds Of Change: The Case For New Digital Currency). Gehalten von der IWF-Chefin Christine Lagarde persönlich, in der es darum geht, warum Zentralbanken (und auch der IWF selbst) auf Kryptos als zukünftiges monetäres Politikwerkzeug setzen sollten.

Winds Of Change – The Case For New Digital Currency

(Download PDF)

Aktuell gehe ich davon aus, dass wir ab dem zweiten Quartal verstärkt eine Berichterstattung in der Hochleistungspresse im Bezug auf eine IWF-Kryptowährung erleben werden. In Kombination mit eingebrochenen Aktienindices und ersten Auswirkungen auf die Realwirtschaft werden die Rufe nach einer “Rettung aus der Schuldenspirale” immer lauter werden. Und wie zigfach von mir angeführt, wird man uns medial die Verursacher der Krise als “Retter in strahlender Rüstung” präsentiern, während man die Schuld an all dem dann den konservativen Kräften, Nationalisten und sogenannten Populisten in die Schuhe schieben wird.

Auch das Säbelrasseln in diversen Krisenregionen (Ukraine, Syrien, Nordkorea, usw.) wird fortgesetzt werden. Genauso wie der Handelskrieg zwischen den USA und China, da all das perfekte Stichwortgeber im aufgeführten Kabuki-Theater sind. Mittels der falschen Paradigmen Ost vs. West und Rechts gegen Links wird weiterhin eine Spaltung der Gesellschaften bzw. Länder erfolgen, weil die Menschen auch 2019 nicht verstehen wollen, dass wir es immer nur mit den unterschiedlichen Seiten der gleichen Medaille zu tun haben. Das klassische Divide et Impera wird erneut eingesetzt werden, um – insbesondere in Deutschland – einen Keil in die Bevölkerungen zu treiben. Dazu gehören auch die unsäglichen Themen des Genderwahns, der im neuen Jahr noch dümmere Stilblüten zeitigen wird.

2019 wird ein sehr schweres Jahr werden – in jedweder Hinsicht. Ich würde gerne etwas Positiveres schreiben und nur zu gerne meine persönlichen Annahmen in wenigen Monaten revidieren müssen. Aber derzeit sehe ich das sprichwörtliche Licht nicht am Ende des Tunnels. Leider…

Quellen:
Duden – Definiton manifest
UN Migrationspakt: Was haben das Weltwirtschaftsforum (WEF) und die Internationale Arbeitgeberorganisation (IOE) damit zu tun?
The Network of Global Agenda Councils – The Business Case for Migration
IOE – Labour Migration
IWF: “Das Argument für eine neue digitale Währung” oder “Der Phönix ist gelandet”
Winds of Change: The Case for New Digital Currency By Christine Lagarde, IMF Managing Director Singapore Fintech Festival


Ein Artikel bildet zwangsweise die Meinung eines Einzelnen ab. In Zeiten der Propaganda und Gegenpropaganda ist es daher umso wichtiger sich mit allen Informationen kritisch auseinander zu setzen. Dies gilt auch für die hier aufbereiteten Artikel, die nach besten Wissen und Gewissen verfasst sind. Um die Nachvollziehbarkeit der Informationen zu gewährleisten, werden alle Quellen, die in den Artikeln verwendet werden, am Ende aufgeführt. Es ist jeder eingeladen diese zu besuchen und sich ein eigenes Bild mit anderen Schlussfolgerungen zu machen.
www.konjunktion.info unterstützen:

Artikel teilen:

3 Kommentare...

    Sie müssen angemeldet sein, um die Kommentare lesen zu können.

Einen Kommentar hinterlassen...

Scroll Up