Kurz eingeworfen: USA schließen 12 Milliarden US-Dollar schweren Waffendeal mit Katar ab

Kurz eingeworfen - Bildquelle: Wikipedia / 4028mdk09

Kurz eingeworfen – Bildquelle: Wikipedia / 4028mdk09

Der US-Kriegsminister James Mattis und sein Kollege aus Katar, Khalid al-Attiyah haben ein 12 Milliarden US-Dollar schweres Waffengeschäft unterzeichnet, dass im krassen Kontrast zum Bann Katars durch seine Nachbarn aus der Golfregion steht.

Der Vertrag sieht die Lieferung von mehreren F-15-Kampfjets vor, der laut US-Kriegsministerium sicherstellen soll, dass Katar die „neueste Verteidigungstechnik“ sein Eigen nennen kann. Schon seit Jahrzehnten setzen die arabischen Golfstaaten ihre Einnahmen aus dem Ölverkauf dazu ein, US-Kriegsgerät zu kaufen. Dass die Spannungen zwischen Katar und seinen Nachbarn in den letzten Tagen aufgrund der katarsischen Terrorunterstützung zugenommen haben, scheint Washington nicht weiter zu berühren.

Das Pentagon, das sehr enge Beziehungen mit Doha nicht nur aufgrund des größten Luftwaffenstützpunktes in der Region pflegt, hielt sich bislang mit Kommentaren bzgl. der Ausgrenzung Katars durch Saudi-Arabien und Co. zurück. Doch neben diesem Waffengeschäft wurde jetzt bekannt, dass die USA zwei Schffe in die Küstengewässer vor Katar geschickt haben, die die Flotte der katarsischen Marine bei Übungen unterstützen soll.

Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang noch, dass sowohl der Waffenkauf als auch die Verlegung zweier US-Militärschiffe nur einen Tag nach dem Vorschlag des Botschafters der Vereinigten Arabischen Emirate in den USA kam, dass Washignton doch seine Militärbasis in Katar schließen solle, um „Druck auf Doha aufzubauen“. Wie es scheint, nicht das Bestreben des Pentagons.

Tweet Trump zu Katar - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Twitter

Tweet Trump zu Katar – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Twitter

Quellen:
US Signs $12 Billion Arms Deal With Qatar Days After Saying It Funds Terrorism
US and Qatar seal $12bn deal for F-15 fighter jets
US Navy boats in Qatar for joint exercise
UAE Ambassador: US Should Move Key Base Out of Qatar
Twitter – Donald Trump


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3 Kommentare bei “Kurz eingeworfen: USA schließen 12 Milliarden US-Dollar schweren Waffendeal mit Katar ab

  1. flowerpower
    16. Juni 2017 um 17:22

    Da „Donald Schlumpf „kein Eifluss auf die Zinserhoehungen der Fed hat ,kann er eigentlich nur noch logisch konsequent in unseren US-Dollar-FIAT-Geldkonstrukt
    (FIAT Lux=Es werde Licht)
    auf Teufel komm raus die US-Wirtschaft mit fatalen Ruestungsverkaeufen stuetzen,will er den Zusammenbruch des USA-Konstruktes noch aufhalten.

    Und wieder rasen die Affen durch den Wald und der eine Macht den anderen kalt und die ganze Affenbande bruellt…statt in vernuenftige Kooperation,
    auf gleicher Augenhoehe,
    neue Bruecken zwischen den Voelkern zu bauen.

    Wir haben die Wahl unseren Ego-Affen bist in das Paradoxon ( Mensch zerstoert logisch konsequent das um was er kaempft…atomar bum) zu leben,oder
    unsere goettliche Seite zu l(i)eben und damit die gute Vernunft auf unseren schoenen blauen Planeten zu holen.

    Ich habe Hoffnung das auch Donalds Bewusstsein noch wachsen kann.
    Aber dazu muessen die Fed-Affen?oder Goetter?mit ihm vernuenftig reden,statt mit ihm dominieren zu wollen.
    Wenn man es unter dem Paradigma der vernuenftigen Kooperation(goettliches Paradigma der Liebe) betrachtet,eigentlich ein Kinderspiel.
    Aber es gibt Menschen-Affen auf unseren Planeten,die sind so arm,die haben nur Geld und Macht.

  2. Holger
    16. Juni 2017 um 20:30

    Zum Kotzen, seit Jahrtausenden sind Kriege ein Machtmodell bzw. Geschäftsmodell. Die „Menschheit“ (Masse der Bevölkerungen dieser Welt) kann es jedoch nicht erkennen. Langsam frage ich mich deshalb lieber, ob Pferde kotzen können. Sich mit dieser idiotischen „Macht“ zu beschäftigen, macht kaum Sinn – die Masse der Bevölkerungen wollen es einfach nicht.

    https://www.youtube.com/watch?v=Ukb5I9NwLis

  3. Solist
    16. Juni 2017 um 23:12

    Wollt Ihr das? EU-Plan – Umerziehungslager für Andersdenkende
    https://ddbnews.wordpress.com/2017/06/16/wollt-ihr-das-eu-plan-umerziehungslager-fuer-andersdenkende/
    …Die “EU” kündigt derzeit für jeden offen einsehbar an, die Grundfreiheiten der Bürger einschränken zu wollen. Die freie Meinungsäußerung wird es dann nicht mehr geben und Widerstand gibt es nicht.

    Diktator Tito wusste, wie man mit brutalster Gewalt und Druck einen multikulturellen Vielvölkerstaat zusammenhält: Wer sich politisch nicht korrekt verhielt, der kam ins Konzentrationslager auf die Adriainsel Goli Otok (»nackte Insel«). Bis vor 25 Jahren wurden Menschen, die sich in Jugoslawien öffentlich unkorrekt geäußert hatten, dort bestialisch gequält und ermordet.

    Seither glaubte man, dass es nie wieder solche Straflager in Europa geben würde. Doch weit gefehlt. Brüssel sucht derzeit nach einem Ort, an dem EU-Gegner zentral umerzogen werden können. Die entsprechenden Pläne wurden jetzt im Internet veröffentlicht. Erstaunlicherweise regt sich kein Widerstand dagegen.

    Im Namen der Toleranz

    Auf der offiziellen Internetseite des Europaparlaments findet sich seit einigen Tagen ein Dokument, welches für die Zukunft der Europäer nichts Gutes verheißt. Der »EU-Ausschuss für Toleranz« (European Council on Tolerance and Reconciliation) hat es erarbeitet.

    Hinter der nichtssagenden Überschrift des »Toleranzpapiers« verbirgt sich die Forderung, dass das Europaparlament »konkrete Maßnahmen« ergreift, um Rassismus, Vorurteile nach Hautfarbe, ethnische Diskriminierung, religiöse Intoleranz, totalitäre Ideologien, Xenophobie, Antisemitismus, Homophobie und »Antifeminismus« zu »eliminieren«.

    Dazu sollen in Ländern wie Deutschland etwa die Meinungsfreiheit, die Kunstfreiheit sowie die Wissenschafts- und Pressefreiheit eingeschränkt werden. Eingeführt werden soll Stattdessen ein »Toleranzzwang« und eine neue EU-Superbehörde, welche die Umsetzung entsprechender Maßnahmen überwacht.

    Im Klartext: Beispielsweise jegliche Kritik am Feminismus wird künftig innerhalb der EU verboten. Auch die Kritik an politischen Parteien und ihren Bewegungen -etwa Sozialdemokraten oder Ökobewegung – ist dann unter Strafe gestellt. Man reibt sich da als Demokrat verwundert die Augen.

    Doch wer das für einen Scherz hält der sollte das Papier (Titel A European Framework National Statute for the Promotion of Tolerance)

    http://www.europarl.europa.eu/meetdocs/2009_2014/documents/libe/dv/11_revframework_statute_/11_revframework_statute_en.pdf

    http://www.danisch.de/blog/2013/09/19/eu-recht-meinungsverbrechen-frontalangriff-auf-die-meinungs-und-wissenschaftsfreiheit/

    http://dejure.org/gesetze/GG/5.html

    http://www.heise.de/tp/blogs/8/155010
    usw

    ganz genau lesen. Demnach soll es künftig in der EU einen »Toleranzzwang« geben, der bei Verstößen sofort mit extrem strengen Strafen reglementiert wird.

    In Teil 9 des 12 Seiten langen Arbeitspapiers wird von allen Medien ein »Mindestprogrammanteil« verlangt, in dem sie künftig die »Kultur der Toleranz« verbreiten müssen (Zitat: »The Government shall ensure that public broadcasting (television and radio) stations will devote a prescribed percentage of their programmes to promoting a climate of tolerance«).

    Kinder und Jugendliche sollen in »Umerziehungsprogrammen« zur »Kultur der Toleranz« gezwungen werden. Toleranz soll in den Grundschulen fester Teil des täglichen Unterrichts und wichtiger als alle anderen Unterrichtsinhalte werden.

    Noch absurder: Soldaten dürfen künftig kein Feindbild mehr haben. Die EU will, dass Soldaten in Kursen dazu erzogen werden, dass ihre zu bekämpfenden Gegner ihnen völlig gleichgestellt seien (Zitat: »Similar courses will be incorporated in the training ofthose serving in the military.«).

    Mit dem deutschen Grundgesetz ( Anmerkg, der Redaktion ddb: sie bestätigen damit gleichzeitig dessen Nichtigkeit, verkaufen es aber dem Dummvolk als Verfassung) ist das Arbeitspapier der EU, wonach es schon als »Verleumdung« bestraft werden soll, wenn jemand über eine andere Gruppe einen Scherz macht, ganz sicher nicht vereinbar. Umso erstaunlicher ist es, dass sich bislang kein Widerstand dagegen regt.

    Wie kann es sein, dass 25 Jahre nach der Schließung von Goli Otok eine EU-Re-Gier-ung wieder Andersdenkende in Lager stecken will, wo sie »zur Toleranz« umerzogen werden? (Wo doch stets Toleranz gepredigt wird .Anmerkg. der ddb Redaktion) Die Gefangenentransporte nach Goli Otok fanden in Viehwagen statt, damit die Sträflinge nicht auf die Idee kamen, dass sie Menschenrechte haben könnten…..

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