Daesh: Wenn der Terror vom Westen gezielt unterstützt wird

Letzte Woche bombardierten die USA und seine Alliierten – ohne ein UN-Mandat oder der Erlaubnis der syrischen Regierung – syrische Soldaten. Dabei töteten sie über 60 und verwundeten weit über 100. Dieser Angriff dauerte nach Angaben Damaskus länger als eine Stunde. Bei diesem Angriff nahmen amerikanische, britische und sogar australische Flugzeuge teil.

Die Luftangriffe dürften in Abstimmung mit der kurz darauf durchgeführten Bodenoffensive des Daesh erfolgt sein, der dadurch Gebiete einnehmen konnte, die bis dorthin von der syrischen Armee gehalten wurden. Nach Meinung Russlands und Syriens war beides eine abgestimmte Aktion, die ihre bereits vorher geäußerten Hinweise auf einen Schutz des Daesh durch westliche Flugzeuge nur bestätigen würde.

Seitdem der Daesh 2014 die Rolle Al-Qaidas als „Staatsfeind Nummer 1“ eingenommen hat, haben die USA diese Terrorgruppe in vielfacher Hinsicht unterstützt – sowohl verdeckt als auch ganz offen, selbst wenn der Westen offiziell den Krieg gegen den Daesh ausgerufen hat.

Es gibt inzwischen eine Vielzahl an Fakten, die belegen, dass der Westen den Daesh nicht nur unterstützt, sondern auch direkt bewaffnet und finanziert. Eine kleine Auswahl:

Mosul - Bildquelle: Wikipedia / Sgt. Michael Bracken

Mosul – Bildquelle: Wikipedia / Sgt. Michael Bracken

1. Die Städte Mosul und Baiji

Im Juni 2014 überquerte der Daesh die Grenze zum Irak, wo er ohne großen Widerstand die ölreichen Gebiete um Mosul und Baiji einnehmen konnte. Selbst Bagdad lag nicht mehr in allzu weiter Entfernung. Als Beweis oder auch Machtdemonstration stellte der Daesh zahlreiche Bilder und Videos von Mordkommandos, Todesmärschen und Massengräbern irakischer Soldaten online.

Der Daesh errang diese „Erfolge“ mit Hilfe US-amerikanischer Militärausrüstung – inklusive zahlreichen Humvees, Helikoptern, Panzern und Artillerie. Washington war diese Tatsache bekannt, denn auch hier stellte der Daesh enstprechende Bilder und Videos zu ihren Machenschaften in soziale Netzwerke ein.

Eine Antwort der USA blieb darauf aus. Trotz zahlreicher US-Basen im Irak und der technischen Möglichkeiten wie dem Drohneneinsatz, konnte oder wollte Washington nichts tun, um den Vormarsch des Daesh zu stoppen. Zu dem Zeitpunkt gab es aus militärischer und auch logistisch-technischer Sicht keinen Grund, warum die USA nicht eingreifen konnten bzw. warum keine Luftschläge gegen die vorrückenden Daesh-Terroristen geflogen wurden. Zeitgleich war es den USA nämlich möglich mit Drohnen in Pakistan zu agieren.

2. Die rollende Ölpipeline

Mit der Ausdehnung des Machtbereichs des Daesh wurde auch die Frage der Finanzierung für die Terroristen essenziell. Eine rollende Ölpipeline sollte das benötigte Geld einbringen und erzielte bis zu 50 Millionen US-Dollar im Monat. Doch wer nahm dem Daesh dieses Öl ab? Die Hochleistungspresse weigerte sich beharrlich diese Frage zu stellen und Washington tat nichts, um die rollende Pipeline zu zerstören und damit die „finanzielle Lebensader des Daesh“ zu kappen.

Erst Russland begann im November 2015 damit den LKW-Konvoi anzugreifen, der das Öl des Daesh in die Türkei verbrachten. Eine Folge daraus war der Abschuss eines russischen Kampfjets durch die Türkei, der den türkischen Luftraum für genau 17 Sekunden verletzt hatte. Die Beziehungen zwischen Ankara und Moskau sanken auf einen Tiefpunkt und Russland verhängte Sanktionen gegen die Türkei. Zudem veröffentlichte Moskau Satellitenbilder, die zeigten, dass die Türkei der Hauptabnehmer des Daesh-Öls war.

Diese Bilder waren natürlich nicht im Sinne Washingtons und daher wies die US-Regierung die Beweise zurück – ohne jedoch selbst welche beizubringen, die das Gegenteil bewiesen. Letztlich sahen sich die USA sogar genötigt „mitzuspielen“ und nahmen (in welcher Form auch immer genau) an den Angriffen gegen die LKWs teil. Viele fragten sich bereits im November 2015, warum ausgerechnet das „Böse schlechthin“ (so das gezeichnete Bild der Hochleistungspresse und Politiker von Russland) die Arbeit erledigt, von der die USA behaupten, dass sie sie schon seit Jahren erfolgreich tun.

Washington sah sich im Zugzwang eine Erklärung abzugeben, warum man die Hauptfinanzierungsquelle des Daesh nicht bereits früher ausgeschaltet hatte. Laut des ehemaligen CIA-Direktors Michael Morell waren der Schutz der irakischen und syrischen Infrastruktur und die Gefahr der Umweltverschmutzung die Gründe für ein Nichteingreifen der USA:

Wir haben uns nicht um die Ölquellen gekümmert, genau genommen die vom Daesh kontrollierten Ölquellen anzugreifen, weil wir keine Umweltschäden verursachen wollten, und wir wollten die Infrastruktur nicht zerstören.

(We didn’t go after oil wells, actually hitting oil wells that ISIS controls, because we didn’t want to do environmental damage, and we didn’t want to destroy that infrastructure.)

Eine Begründung, die durchaus Sinn macht. Gilt doch gerade das US-Militär als Vorbild in Sachen Umweltschutz und Hüter der öffentlichen Infrastruktur *Ironie aus*.

Palmyra - Bildquelle: Wikipedia / James Gordon

Palmyra – Bildquelle: Wikipedia / James Gordon

3. Die Stadt Palmyra

Im Mai 2015 nahm der Daesh die historische Stadt Palmyra ein. CNN beschrieb dies als „schnelle, zerstörerische Übernahme oder noch eine andere Stadt im brutalen Kampf sein Kalifat im Nahen Osten zu erweitern (swift, destructive takeover or yet another city in the brutal quest to expand its caliphate in the Middle East)“. Die Einnahme Palmyras traf eines der schönsten und wichtigsten Weltkulturerben – ein Erbe, dass als „Weggabelung zahlreicher Zivilisationen“ bezeichnet wurde.

Und auch hier unternahmen die USA nichts, um die brutale Eroberung der historischen Stadt mit seinen zehntausenden Zivilisten zu verhindern. Ende 2015 hatte Washington 5 Milliarden US-Dollar ausgegeben, um den Daesh zu bekämpfen – aber irgendwie war wohl in diesem Riesenbudget kein Platz mehr für den Einsatz der US-Luftwaffe geblieben, um die Offensiven des Daesh zu stoppen.

4. Die Waffenabwürfe

Die Washington Post berichtete im Oktober 2014, dass die US-Luftwaffe „versehentlich“ dem Daesh Waffen geliefert hat. Waffen, die ursprünglich für die gegen den Daesh kämpfenden kurdischen Truppen in der Grenzstadt Kobane gedacht waren. Die Abwürfe von Waffen gelangten also in die Hände des Daesh. Wer daran glaubt, dass dies aus „Versehen“ geschah, der glaubt auch noch an den Eierlieferanten mit den Hasenohren.

Zudem fanden irakische und syrische Truppen wiederholt israelische Militärausrüstung bei den Daesh-Terroristen, wenn sie deren Stellungen erobert hatten. Auch hier nur „Zufall oder ein Versehen“?

5. Die Stadt Ramadi

Kurz vor der Palmyra-Offensive im letzten Jahr nahm der Daesh auch die strategisch wichtige Stadt Ramadi ein. Die Einwohner der Stadt brachten die berechtigte Frage auf, warum auch hier wieder die US-Luftwaffe nicht eingesetzt wurde, um einen Vormarsch zu verhindern. Die offizielle Erklärung Washingtons: man hatte Bedenken und wollte das Leben der zivilen Bevölkerung schützen. Wer’s glaubt…

Conclusio

Die Wege und Mittel zur Unterstützung, Bewaffnung oder Finanzierung des Daesh durch die USA oder seinen Allierten sind schier grenzenlos. Die obige Aufstellung zeigt nur einen ganz kleinen Ausschnitt, wie das US-Militär den Daesh direkt geholfen hat, während man offiziell behauptete die Terrorgruppe zu bekämpfen. Wir sollten uns diese Tatsache immer wieder vor Augen führen, wenn man versucht den kürzlichen Angriff der USA auf syrische Truppen aufzuklären. Denn auch hier erfüllte die US-Luftwaffe nicht ihren offiziellen Auftrag den Daesh zu bekämpfen, sondern vielmehr beschützte sie die Terroristen für deren Bodenoffensive.

Bei den aufgeführten Beispielen fehlt natürlich die US-Unterstützung für Saudi-Arabien, das im Jemen einen illegalen Angriffskrieg führt und das dort noch kein einziges Ziel des Daesh angegriffen hat. Oder die „wiederbelebte Kampagne“ der US-Luftwaffe in Libyen, wo man unter anderem die Stadt Sirte bombardierte. Dabei hatte es Sirte geschafft alle Daesh-Terroristen aus der Stadt zu vertreiben. Es ist durchaus möglich, dass man mit diesem Angriff auf Sitze etwaige Anhänger des ermordeteten Gaddafis bzw. eine von ihm inspirierte politische Bewegung im wahrsten Sinne des Wortes abtöten wollte. Zudem dürfte diese „Wiederbelebung“ dazu dienen, dass das Land nie mehr zur Ruhe kommt und ist eine indirekte Stärkung des Daesh durch Washington:

Eine weitere Bombardierung durch den Westen wird die Spaltung vertiefen und die Gewalt intensivieren. Es wird unweigerlich die Bitterkeit gegenüber dem Westen erhöhen und wird nichts dazu beitragen den Daesh zu besiegen. Stop the War fordert die Westmächte weiterhin auf, die schrecklichen Lehren aus den letzten fünfzehn Jahren zu ziehen und ihre Sucht nach militärischen Lösungen zu beenden.

(More Western bombing will entrench divisions and intensify violence. It will inevitably increase bitterness against the West and will do nothing to defeat IS. Stop the War continues to demand Western powers learn the terrible lessons of the last fifteen years and end their addiction to military solutions.)

Und bevor ich es vergesse: Die USA wusste bereits zwei Jahre vor dem „plötzlichen Auftauchen des Daesh“, dass sich diese Gruppierung aus Al-Qaida heraus bildete. Bestätigt in einem freigegebenen Bericht der Defense Intelligence Agency (DIA) des US-Kriegsministeriums. Nennt man das dann eigentlich „zugelassene Hilfeleistung“?

DIA-Report - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.counterpunch.org

DIA-Report – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.counterpunch.org

Quellen:
5 Times the United States Helped ISIS
Russia says ceasefire at risk after US bombing of Syrian troops
US airstrikes on Syrian troops were ‘intentional,’ lasted nearly 1 hour – Assad to AP
Meet Australia — America’s Latest Pawn on the Syrian Battlefield
‘US is defending ISIS’: Russia convenes UNSC meeting after US coalition strike on Syrian army
Isis insurgents seize control of Iraqi city of Mosul
ISIS Takes Over Baiji, Iraq’s Largest Oil Refinery
The Covert Origins of ISIS [UPDATED 2.11.14]
Terrifying execution images in Iraq; U.S. Embassy in Baghdad relocates some staff
Iraqi Sunni insurgents seize huge cache of US-made arms and equipment
U.S. Pushes for More Bases to Fight ISIS in Iraq
U.S. Drone Hits Pakistan for 2nd Time in 12 Hours
Turkey, Russia, Iraq And Syria: The Black Market Oil Trade That’s Fueling ISIS And Dividing The Terrorist Group’s Opponents
ISIS is making up to $50 million a month from oil sales
Why Is The U.S. Reluctant To Bomb ISIS Oil Fields?
Russia reveals satellite evidence that ‘proves’ Turkey is buying Isis oil
U.S. dismisses Russia’s claim that Turkey’s president buys oil from ISIL
U.S. Bombing of ISIS Oil Facilities Showing Progress
Afghan MPS demand reparations from Russia for Red Army occupation
Ex-CIA chief: Fear for environment stays US hand on ISIS oil wells
How NATO deliberately destroyed Libya’s water infrastructure
Historian: ‚Couldn’t be higher stakes‘
These Numbers Show That The U.S. Is At War With ISIS, Even If Congress Won’t Authorize It
U.S. accidentally delivered weapons to the Islamic State by airdrop, militants say
Iraqi Forces Recover Israeli Weapons from Isis in Anbar after Killing 250 Militants
Now the truth emerges: how the US fuelled the rise of Isis in Syria and Iraq
Research Paper: ISIS-Turkey Links
‘Saudi Arabian forces never once targeted ISIS militants in Yemen‘
US says new bombing campaign against ISIS in Libya has no end point at this particular moment
US Admits Boots on the Ground in Libya, But Will This Be Gaddafi 2.0?
The US is bombing Libya again. It’s a too-familiar vicious cycle
ISIS BLITZED: Terror group sustains ‘heavy losses’ as US bombers blast Libyan strongholds
A Brief History of ISIS and the Problem With the West’s War on Terror
Secret Intel Reports on Syria & Iraq Revealed


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5 Kommentare bei “Daesh: Wenn der Terror vom Westen gezielt unterstützt wird

  1. Michael Schmitt
    29. September 2016 um 10:53

    Hierzu passt das Todenhöfer-Interview:
    https://www.fischundfleisch.com/benni/juergen-todenhoefer-bei-einem-kommandeur-der-al-nusra-front-25917

    Dessen Inhalte wohl dem ein- oder anderem etwas auf die Füße treten wird. Gibt ja auch schon reichhaltige Diffamierungsversuche gegen ihn – wen wundert es, da nicht zuletzt die anderen „Journalisten“ nicht in der Lage sind, ihren Allerwertesten hochzukriegen und sich in die Kriegsgebiete zu begeben. Aber das müssen die auch nicht, denn, wenn die so weitermachen, kommt der Krieg zu denen. Dann sind wir alle Vor-Ort-Berichterstatter – vom heimischen Sofa.

  2. Manfred Lotze
    30. September 2016 um 12:02

    Danke für diese Übersicht auf die Politik der sog. Westmächte unter Führung der USA, denen alle (!) Mittel recht sind, um das Ziel des Regime Change in Syrien durchzusetzen.
    Als Mangel sehe ich es, dass der Autor auf die Quellenangaben nicht im Text (z. B. mit Nummern) hinweist.

  3. NoFiatMoney
    30. September 2016 um 13:22

    Zur Ergänzung eine m.E. lesenswerte Analyse:

    http://thesaker.is/the-war-against-syria-both-sides-go-to-plan-b/

    • Konjunktion
      Konjunktion
      30. September 2016 um 21:25

      Hallo NoFiatMoney,

      den Plan B (inkl. Flugverbotszone) der USA habe ich versucht hier zu erläutern:
      Syrien: Scheitert das Waffenstillstandsabkommen, dann kommt “Plan B” von Zbigniew Brzezinski zur Ausführung – das eigentliche US-Ziel?

      VG, Konjunktion

  4. 1. Oktober 2016 um 01:16

    Man muss immer darauf hinweisen, dass es in den USA ein Projekt gibt, welches eine völlig neue Landkarte des „Greater Middle East“ zeichnet und die Region umgetauft werden soll in „Neuer Naher Osten“.

    Diese Verschiebung in der politischen Phraseologie fiel mit der Eröffnung des Baku-Tiflis-Ceyhan (BTC-)Ölterminals im östlichen Mittelmeer zusammen. Der Begriff und die Konzeptbildung eines „Neuen Nahen Ostens“ wurden in der Folge von der US-Aussenministerin und dem israelischen Premierminister auf dem Höhepunkt der anglo-amerikanisch gesponserten Belagerung Libanons lanciert. Premierminister Olmert und Aussenministerin Rice hatten die internationalen Medien informiert, dass ein Projekt für einen „Neuen Nahen Osten“ von Libanon aus gestartet würde.

    Diese Ankündigung war eine Bestätigung einer anglo-amerikanisch-israelischen „militärischen Road map“ im Nahen Osten. Dieses Projekt, das sich schon seit mehreren Jahren in der Planung befand, betrifft die Herstellung eines Bogens der Instabilität, des Chaos und der Gewalt, der sich von Libanon, Palästina und Syrien über den Irak, den Persischen Golf und den Iran bis an die Grenzen des von der Nato besetzten Afghanistan erstreckt.

    Washington und Tel Aviv haben das Projekt „Neuen Nahen Ostens“ in der Erwartung öffentlich vorgestellt, dass Libanon der Ansatzpunkt für eine Neuausrichtung des gesamten Nahen Ostens wäre und damit für eine Freisetzung der Kräfte des „konstruktiven Chaos“. Dieses „konstruktiven Chaos“ — das in der ganzen Region Gewalt und Krieg erzeugt — würde dann so genutzt, dass die Vereinigten Staaten, Grossbritannien und ­Israel die Karte des Nahen Ostens in Übereinstimmung mit ihren geostrategischen Bedürfnissen und Zielen neu zeichnen können.

    Link anklicken, um die Karte zu studieren.

    http://www.dragaonordestino.net/Drachenwut_Blog_DragaoNordestino/NWO/Neuer-naher-und-mittlerer-Osten_arquivos/The-Project-for-the-New-Middle-East.jpg

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