US-Senat stimmt Gesetz zur Überprüfung der FED zu

Federal Reserve

Bildquelle: Wikipedia

Mit großer Mehrheit hat der US-Senat ein von Ron Paul eingebrachtem Gesetz zugestimmt. Mit 327 zu 98 Stimmen wurde das Gesetz zur Überprüfung der FED angenommen. Ziel dieses Gesetzes ist es unter anderem bestimmte Regelungen, die im Sinne der FED und der Banksters von Wall Street verabschiedet wurden, aufzuheben:

  • Die Überprüfung mit welchem Hintergrund bzw. mit welcher ausländischen Zentralbank, Regierung oder nicht-privater internationaler Organisation die FED Geschäfte tätigt.
  • Die Überprüfung aller Entscheidungen und Aktionen, die die Geldpolitik betreffen wie Offenmarktgeschäfte, Discount Window Operationen, die Reserven der Mitgliedsbanken der FED und weitere Punkte.
  • Die Überprüfung der Transaktionen, die durch das Federal Open Market Comittee durchgeführt wurden.
  • Die Überprüfung in wie weit die obigen Punkte zwischen Boardmitgliedern und Angestellte der FED diskutiert und kommuniziert wurden.

Nun mag der eine oder andere Leser dieses Blogs vielleicht fragen, was uns die FED und deren Überprüfung angeht. Dem sei gesagt, dass aufgrund der Leitwährungsfunktion des Dollars, der Abrechnung fast aller wichtigen Güter, Hilfsgüter und Rohprodukte bzw. Rohstoffe in Dollar und die Kopplung des Dollars an jede andere Fiat-Währung dieser Welt, dieser US-Dollar auf alle unseren Entscheidungen, die wir als Individuum, Angestellten, Fabrikbesitzer und Konsumenten treffen, Einfluss nimmt. Und damit nehmen auch Entscheidungen, die die FED trifft, den gleichen Einfluss auf uns.

Wie bereits in älteren Artikeln aufgeführt wurde die FED in einer Nacht- und Nebelaktion am 23. Dezember 1913 gegründet und dient rein den Interessen ihrer privater Eigentümer. Aus diesem Grund wird wohl auch dieses Gesetz der Überprüfung der FED- im englischen als Audit bezeichnet – nicht den Demokraten-dominierenden Kongress überstehen oder vom kriegstreibenden US-Präsidenten Obama unterzeichnet werden.

Schließlich lebt es sich gut im Windschatten der Wall Street-Banken und deren Gönner. Und nur ungern würden die Demokraten und Obama diese Gruppe als wichtige Geldgeber im US-Wahlkampf vor den Kopf stossen.

Auch wenn Fragen wie

eigentlich einer Antwort bedürfen.


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