Deutsche Bank: Kommt es zum Bail-In?

Die größte Bank Deutschlands steht am Rande des Kollaps. Wenn die Deutsche Bank (DeuBa) kollabiert, werden die Folgen weit größer sein als beim Fall der Investmentbank Lehman Brothers. Nicht nur Europa wird in massive Schwierigkeiten geraten – auch der Rest der Welt wird sich dem nicht entziehen können. Bereits die jetzigen Probleme der Bank reichen aus, um die Aktienmärkte weltweit in eine Stresssituation zu bringen.

Deutsche Bank Frankfurt - Bildquelle: Wikipedia / Thomas Wolf, www.foto-tw.de

Deutsche Bank Frankfurt – Bildquelle: Wikipedia / Thomas Wolf, www.foto-tw.de

Dass Angela Merkel einen Bail-Out der Deutschen Bank durch die EZB derzeit ablehnt, muss im Kontext der 14 Milliarden US-Dollar Strafe des US-Justizministeriums aufgrund der Machenschaften der DeuBa bei der Hypotheken-/Finanzkrise 2007 ff. gesehen werden und deren Weigerung diese zu bezahlen:

„[Die] Deutsche Bank hat nicht die Absicht diese potenziellen Ansprüche in Höhe der genannten Zahl zu begleichen“, sagte das Unternehmen in einer Erklärung am frühen Freitag in Frankfurt. „Die Verhandlungen beginnen gerade erst. Die Bank geht davon aus, dass sie zu einem Ergebnis ähnlich dem führen werden, das bei anderen Konkurrenzbanken zum Tragen kam, die bei wesentlich niedrigeren Summen angesiedelt waren.“

(Deutsche Bank has no intent to settle these potential civil claims anywhere near the number cited,“ the company said in a statement early Friday in Frankfurt. „The negotiations are only just beginning. The bank expects that they will lead to an outcome similar to those of peer banks which have settled at materially lower amounts.“)

Der Wert der DeuBa-Aktie fiel am Montag auf 10,67€ – der geringste Wert seit 1992. Seit Januar ist der Aktienwert der Bank um 52% eingebrochen. Eine Erholung scheint derzeit auch aufgrund der Aussage Merkels, keine Staatshilfen im nächsten Jahr zu gewähren, ausgeschlossen. Merkel schloss zudem eine Unterstützung der DeuBa in den Verhandlungen mit dem US-Justizministerium über die 14 Milliarden US-Dollar Strafe durch die Bundesregierung aus. Dies soll Merkel auch gegenüber dem Vorstandsvorsitzenden der DeuBa, John Cryan, geäußert haben.

Da wir aber wissen, dass zum einen die USA einen Wirtschaftskrieg gegen Deutschland vom Zaun gebrochen haben und dass zum anderen ein „Kollaps der Deutschen Bank“ vom deutschen Staat nicht zugelassen werden wird, bleibt eigentlich nur der Bail-In als „Rettungsanker“ übrig. Ein Bail-In, der nach der Blaupause Zypern ablaufen wird, würde den deutschen Sparern bis zu 40% ihrer Einlagen kosten – und das nicht nur den Kunden der DeuBa, sondern auch den Kunden anderer deutscher Banken. Liegt hierin vielleicht auch ein Grund, warum die Bundesregierung vor Kurzem die Deutschen dazu aufrief für 10 Tage Lebensmittel, Wasser und andere Dinge zu bevorraten?

Wir wissen, dass es bereits zu spät ist, wenn es zu einer staatliche Warnung (welcher Art auch immer) kommt.

Betrachtet man Länder wie Griechenland oder Venezuela, gab es immer kurz vor dem eigentlichen „Offenbarungseid“ eine kleine, kurze Meldung der Regierung, dass sich die Bürger vorbereiten sollen. Ist Deutschland der Dominostein an den niemand gedacht hat als es um einen möglichen Kandidaten ging, der das Kartenhaus des Weltfinanzsystems zum Zusammenbruch bringt? Deutschland statt Italien, Frankreich oder Spanien? Wird wieder einmal Deutschland der „Sündenbock der Welt“ sein?

Quellen:
Deutsche Bank Is Going Under: The Real Reason Germans Were Told To Prepare For A National Crisis?
How Deutsche Bank woes are stressing out the U.S. stock market
Deutsche Bank Tumbles as DoJ Claim of $14 Billion Rebuffed
Deutsche Bank shares plummet to record low as Merkel rules out bailout
Why Is the German Government Telling People to Stockpile Food, Water, and Cash?
DEFINITION of ‚Bail-In‘
Bank of Cyprus executes depositor bail-in
The Greek Bank Holiday: This is What an Economic Collapse Looks Like
Venezuela Is Out of Food: Here’s What an Economic Collapse Really Looks Like


Ein Artikel bildet zwangsweise die Meinung eines Einzelnen ab. In Zeiten der Propaganda und Gegenpropaganda ist es daher umso wichtiger sich mit allen Informationen kritisch auseinander zu setzen. Dies gilt auch für die hier aufbereiteten Artikel, die nach besten Wissen und Gewissen verfasst sind. Um die Nachvollziehbarkeit der Informationen zu gewährleisten, werden alle Quellen, die in den Artikeln verwendet werden, am Ende aufgeführt. Es ist jeder eingeladen diese zu besuchen und sich ein eigenes Bild mit anderen Schlussfolgerungen zu machen.
Artikel bewerten:
Note 6Note 5Note 4Note 3Note 2Note 1 (bislang keine Bewertungen vorhanden)
Loading...
Artikel weiterleiten:

11 Kommentare bei “Deutsche Bank: Kommt es zum Bail-In?

  1. flowerpower
    27. September 2016 um 12:27

    Der Crash ist der Ausweg, schreibt Mark Farber. Das Geldsystem braucht dringend ein Reset.
    Wenn das dieses mal ohne Krieg geht, dann geht es uns doch gar nicht so schlecht.

  2. Mitch
    27. September 2016 um 15:03

    Klar wird Deutschland nach dem WK1 und WK2 (kann jeder nachlesen, der sich für die wahren Drahtzieher dieser Kriege interessiert — PS: Die kommen von einer Insel ganz in unserer Nähe.) jetzt wieder und diesmal endgültig als der Schuldige auserkoren. Alles andere halte ich für ausgeschlossen. Und warum? Weil keine Bank der Welt dermassen mit Wetten, sorry, Derivaten und wertlosen Blödsinn vollgesaugt ist.

    Und ich weiss auch schon was in einigen Jahren in allen Geschichtsbüchern zu lesen sein wird. Die böse Deutsche Bank (okay, die gehört ja nur noch dank Schröders „Reformen“ zu 26% Deutschen) war daran schuld, dass die grösste Finanzkrise seit Menschengedenken geschah.

    Deshalb ist auch Deutschland für alle Zeiten dazu verdammt ALLE entstanden Schulden in Höhe von ca. 300 Billionen zu begleichen.

    Und wieder reiben sich die miesen Typen dieser kleinen Insel, nennen wir sie England, bzw. die City und ihre degenerierten Abkömmlinge in den USA die Hände.

    Die Geschichte geht dann wieder von vorne los und IHR Deutschen seit die Weltfinanzsklaven.

    Alles, wirklich alles deutet darauf hin. Angefangen von der Zerstörung der Industrie-Giganten VW, Bayer usw. bis zum angeordneten Bevölkerungsaustausch (vgl. UN– und EU-Schriften in Zusammenhang mit den gezielten Migrationsströmen).

  3. Hombre
    27. September 2016 um 23:06

    Dunkle Wolken ziehen wieder einmal über unsere wunderbare Wohlstandswelt.

    Den vertrauten Kenner der Szene berühren diese Dinge nicht sonderlich, denn er weiß, daß diese früher oder später passieren müssen.

    Jetzt ist die Deutsche Bank das Ziel und es ist eigentlich egal, wann, wie und in welchem Kontext dies geschehen wird.

    Es würde beinahe an ein Wunder grenzen, wenn uns allen dieses Szenario auf irgend eine Art und Weise erspart bliebe.

    Was mich in diesen Zusammenhang immer und immer wieder wundert sind Feststellungen, wie die zuvor von @flowerpower beschriebene Feststellung, „…deshalb ist auch Deutschland für alle Zeiten dazu verdammt ALLE entstanden Schulden in Höhe von ca. 300 Billionen zu begleichen“.

    Mir ist zwar nicht recht verständlich, woher @flowerpower die Zahl genommen hat, ist aber auch gegenwärtig nicht so wichtig.

    Nichts steht geschrieben!

    Ich versuche seit Jahren in allen möglichen Blogs darzulegen, daß Deutschland, also das Deutsche Volk, für nichts über dem gezeichneten Haftungskapital der BRD GmbH haftet.

    Das ist Gegenstand des GmbH-Gesetzes der BRD.

    Die BRD GmbH ist eine Firma. Daher gilt das Handelsrecht. Wenn andere Nationen oder Institutionen bislang so dämlich waren, sich nicht um die spezifischen Gegebenheiten ihrer Vertragspartnerin, also der BRD GmbH, zu bemühen, so haben sie schlußendlich Pech gehabt.

    Des weiteren kann ich allen Menschen dieses Landes nur empfehlen, sich einmal mit der WebSite http://www.verfassunggebende-versammlung.org zu beschäftigen.

    Hier hat sich Jemand seit beinahe zwie Jahren sehr viel Gedanken, Arbeit und Mühe gemacht, dem Deutschen Volk eine neue Basis zu schaffen.

    Ich stieß vor einigen Monaten rein zufällig über eine Blogger-Information auf diese Seite und las seitdem sporadisch von den Geschehnissen ihrer „Macher“.

    Mich würde sehr interessieren, was Sie davon halten, zumal ich bisher auf keinerlei Resonanzen im Web gestoßen bin, weder positiv noch negativ.

    Erstaunlich, wenn man nach gründlichem Studieren der WebSite bedenkt, welch subtile und in meinen Augen überaus kompetente Arbeit bislang von den „Machern“ geleistet wurde.

    Gruß, Hombre

    • Mitch
      28. September 2016 um 12:58

      Okay, sie sind also ein Verfechter dieser GmbH-Ideologie, alles klar. Nur echt gesagt, seit wann interessierten sich die Politik, die Finanzlobby und die Medien und deren Handlanger im Hintergrund für solch eine Lapalie?

      Egal, was auf dem Papier steht Hr. Hombre, es hat für diese Irren hat keine Bedeutung. Um alle Gesetzesbrüche, die von den USA und der EU begangen wurden hier aufzuzählen, würde ich mehrere DIN-A4 Seiten benötigen. Stichwort: No-Bail-Out.

      Leider muss ich fast über Ihre Naivität lachen. Wer wurde von WEM immer wieder zu Strafzahlungen im letzten Jahrhundert gegen alle Tatsachen verdonnert und warum? Das sollten sie besser recherchieren, als sich an irgendwelche „Theorien“ aufzuhängen.

      Und die Staatsform ist für die völlig unmoralischen Forderungen bestimmter Gruppen nicht verbindlich, die daraus einen lukrativen Geschäftszweig, praktisch eine lobby-juristische Rechtssprechung erschaffen haben, auch hier sei nur an CETA/TTIP verwiesen.

      Das Deutsche Kaiserreich ist längst zerfallen, aber die BRD als Rechtsnachfolger, bezahlte bis vor 6 Jahren die Reparationszahlungen des WK1 in VOLLER Höhe zurück.

      Über die Zahlungen an die jüdische Bevölkerung werden kaum belastbare Zahlen veröffentlicht. Auch hier stehen wir für ein Regime ein, das heute das Deutsche Volk nicht mehr repäsentiert, oder?

      Die Deutschen werden die konstruierten Kreditschulden des aufgeblähten FIAT-Money-Systems solange bezahlen, bis der letzte angloamerikanische Investor befriedigt wurde.

      Und dann kommen sie mal mit Ihren Handelsrecht, denn wir sind ja nur eine Firma… Ihr Ur-Ur-Ur Enkel ist aber eine Privatperson und die wird das über eine erdrückende Zwangssteuer bezahlen.

      Es wird 100% genau zu diesem Szenario kommen, es MUSS die Deutsche Bank sein. Nur so funktioniert das perverse System der Schuldzuweisung.

      Sie werden es ja demnächst live und in Farbe selbst erleben.

  4. Matti
    28. September 2016 um 10:11

    @Hombre:

    Ich sehe einzig den Weg der Gemeinde Neuhaus in Westfalen als den einzig richtigen an (nestag.de). Auch deren Buch als freie pdf-Version ist sehr zu empfehlen.

    Es geht nur subsidiär nach den Verfassungen & Gemeindeordnungen der Bundesstaaten im jeweiligen Rechtstand 27.07.1914 durch Reaktivierung & Reorganisation der Gemeinden. Die Beiträge aus Schorndorf sind diesbezüglich sehr detailliert.

    http://www.agmiw.org/?p=1524
    http://www.agmiw.org/?p=3811
    http://www.agmiw.org/?p=2904
    http://www.agmiw.org/?p=3394

    Alternativ kurzfristig auch über das Statutenrecht aka AGB der BRiD (GG Art. 28 Abs.1 letzter Satz und Abs.2).

    Gruß Matti

  5. h.v.weyde
    28. September 2016 um 20:42

    AMI, GO HOME. TOMMY, GO HOME.
    https://www.youtube.com/watch?v=28svsoq4esQ
    http://www.youtube.com/watch?v=z4b0yTwP24I
    Was die Deutschen nicht realisieren: Ihr Land ist primäres Ziel bei einem Krieg gegen Russland. Alleine wegen der vielen amerikanischen Hauptquartiere, Spionagezentren, Militärbasen, Flugplätze und auch Lager für Atomwaffen, die sich auf deutschem Territorium befinden. Die werden als erste getroffen, wenn es losgeht.

  6. Hombre
    28. September 2016 um 21:57

    Vielen Dank für die netten Einleuchtungsversuche der jeweiligen Mitkommentatoren.

    Man braucht schon etwas Phantasie und eine gewisse Portion Rechtskunde um sich vorstellen zu können, daß künftige Forderungsinhaber, seien es nun Staaten, Institutionen oder irgendwelche anderen Gebilde, die Bürger dieses Landes zu einem späteren Zeitpunkt für die mit der BRD eingegangenen obskuren Finanzgeschäfte oder einfach nur scheinbar abgeschlossenen völkerrechtlichen Abkommen in Haftung nehmen wollen-

    Selbstredend wird dies zu keinem Zeitpunkt eine BRD-Scheinregierung für das Deutsche Volk einfordern oder gar vertreten. Wer kann denn so etwas Abstruses überhaupt in Erwägung ziehen. Denen sind wir doch völlig egal. Dazu bedarf es eines gründlichen und vor allem nachhaltigen Regime Changes, oder glauben Sie allen Ernstes, ich hätte einfach so rein willkürlich auf den Link http://www.verfassunggebende-versammlung.org hingewiesen.

    Merke: Wer sich informiert ist eindeutig im Vorteil.

    Gruß, Hombre

  7. Matti
    28. September 2016 um 22:56

    Die nach wie vor gültige Verfassung des Dt. Reiches schützt uns sogar (Grund und Boden kein Lehen des Vatikan – Stichwort: Kulturkampf unter Bismarck). Alles ab 1918 ist im Handelsrecht. Eine weitere Verfassung wäre demnach im Handelsrecht.
    Die Russen haben immer noch einen Teil Ostpreußens (Oblast Kaliningrad) unter ihrer Verwaltung. Sollte der unter de facto Kontrolle der EU kommen, könnte eine Abstimmung aller Deutschen, allerdings i.S. der EU, vorgetäuscht werden. Dann ist die Welt am Arsch, weil nur die Deutschen noch auf Staatsrecht zurückgreifen können. Alle anderen Staaten sind nur noch im Handelsrecht.
    Ich habe auch schon gelesen, daß heimlich für die Verwaltungskonstrukte „Bundesländer“ sog. neue Landesverfassungen in den Schubladen liegen. Nimmt Dumm-Michel die an (Handelsrecht – konkludentes Handeln) wird der Weg zurück zum Staatrecht für immer verbaut.

    Die Anstrengungen zu einer verfassungsgebenden Versammlung sind löblich, nur ist das Reich selbst kein Staat, sondern ein Staatenbund, eine Förderation. Und das „war“ subsidiär aufgebaut.

    Werden erst wieder die Bundesstaaten reaktiviert und reorganisiert, kann man dann später die Verfassungen der Bundesstaaten an die heutigen Verhältnisse anpassen. Der Rechtstand 1914 ist vorerst der jeweilige Anker.

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel wurde geschlossen, da der Artikel älter als drei Monate ist.