TTIP-Leaks: Jetzt soll es nach dem Willen Merkels ganz schnell gehen

TTIP-Mitgliedsländer - Bildquelle: Wikipedia / Datastat

TTIP-Mitgliedsländer – Bildquelle: Wikipedia / Datastat

Nachdem Greenpeace Niederlande auf seiner extra dafür eingerichteten Website www.ttip-leaks.org Dokumente zum demokratiefeindlichen Abkommen veröffentlicht hat, will die Bundeskanzlerdarstellerin Merkel TTIP so schnell wie irgend möglich in trockene Tücher bringen. Darüber herrsche laut Spiegel Online ein einhelliger Konsens innerhalb der Regierung.

Wieder einmal geriert sich diese Frau als Legislative und Exekutive in Personalunion. Wie schon in der Migrantenfrage setzt sich Merkel über Gesetze, Verfahren und den Bundestag hinweg und versucht par ordre du mufti Tatsachen zu schaffen. Und es stellt sich daher die berechtigte Frage, seit wann wir eine Diktatur haben? Und wo die restliche Exekutive bleibt, die sich dem Grundgesetz verpflichtet fühlt und nicht einer Frau an der Spitze der Regierung?

Dabei spielt es anscheinend in den Augen der ehemaligen Klimakanzlerin keinerlei Rolle, dass gerade ihr Drohnenmörderfreund Obama mit Hilfe von TTIP die Pariser Klimavereinbarungen zu torpedieren versucht.

Dass Merkel als Vassalin der USA – genauso wie Washington selbst – TTIP gegen jegliche Widerstände der Bevölkerungen durchdrücken will, zeigt nur, dass der Plan der Globalisten aufgehen wird. Auch weil die Bevölkerungen in Lethargie verfallen sind (was nützen da schon ein paar Zehntausend in Hannover?). Sind wir wirklich schon so abgestumpft, dass wir nicht erkennen können (oder wollen), dass diese Regierung (und auch die der anderen Befürworterländer) rein finanzielle und Macht-Interessen mit TTIP verfolgen? Im Auftrag und im Nutzen einer kleinen elitären Gruppe? Auf Kosten der Bevölkerungen und der Natur? Für ein Wachstum um jeden Preis?

Unser Schuldgeldsystem braucht Wachstum – koste es was wolle. Das haben anscheinend die USA stärker verinnerlicht als die Europäer und insbesondere eine Frau Merkel, die in ihrer Politik nur drei Nuancen kennt:

  1. Dogmatismus (siehe Euro-Krise)
  2. Gefühlsbetont (siehe Migrantenkrise)
  3. US-Unterwürfigkeit (siehe Ukraine, Russland und bei TTIP)

Aber da gebe es noch so viel mehr:

  1. Kritisch sein
  2. Hinterfragen
  3. Einbeziehen anderer Meinungen
  4. Rücksichtnahme auf Natur und Bevölkerung
  5. Politik für die Menschen machen und nicht für Unternehmen und Großbanken
  6. (Bitte selbst fortführen…)

Unsere Politiker, die sich selbst ihr Gehalt erhöhen können und die nach wenigen Jahren eine Altersvorsorge ihr Eigenen nennen von der Normalsterbliche nur träumen können, handeln jedweder Logik – ja sogar absurd:

Denn es soll mit TTIP der Welthandel gestärkt und ausgebaut werden, was gänzlich konträr zu Klimaschutzvereinbarungen, Arbeitsschutzgesetzen und Verbraucherschutz steht. Wir sollen bis 70 arbeiten und das überschuldete Ausland soll unsere Produkte kaufen. Wovon, womit? Ich glaube nicht, dass der Großteil unserer Bundestagsauffüllmasse diese Diskrepanz erkennen kann oder will.

Ein bilaterales Abkommen wie TTIP, das die EU-Abgeordneten nur in der US-Botschaft einsehen können, während die US-Kongressabgeordneten keinerlei derartigen Repressalien unterliegen, ist nur dann ein annehmbares Abkommen, wenn auf Augenhöhe im Sinne der Menschen und nicht der Industrie verhandelt wird. Aber im Falle TTIPs packt der Hegemon den Knüppel aus und der Vasall lässt sich dessen Willen aufdrücken.

Den USA steht das Wasser bis zum Hals und TTIP soll sie in die nächste Spielverlängerung retten. Merkel als treue Vasallin erhöht deswegen die Schlagzahl, während der Rest der politischen Kaste verstummt und zur Seite blickt. Aber was will man von Transatlantikern, die in mindestens einem transatlantischen Konstrukt (Denkfabrik, Young Leader Programmm usw.) sitzen, auch anderes erwarten.

Dass die Menschen in Deutschland nichts mehr mit der Politik à la Merkel und Gabriel anfangen können, hat erst kürzlich wieder ein gewisser Justizminister Maas erleben müssen, als er in Zwickau eine Rede halten sollte:


Kein Wunder also, dass Politiker wie Merkel nur noch in Hallen auftreten wollen und nicht mehr in der klassischen Öffentlichkeit.

TTIP ist allein im Sinne und zum Nutzen eines internationalen Konzern- und Bankensystems und deren Strippenzieher im Hintergrund. Auch wenn diese Tatsache den Sprechpuppen in der Politik bewusst ist, dürfen wir nicht erwarten, dass sie sich dagegen stellen werden. Wenn dann müssen wir das tun. Denn im Gegensatz zu diesen Politdarstellern sind wir nicht mit irgend etwas erpressbar.

Quellen:
TTIP Leaks
Freihandelsabkommen: Merkel will TTIP schnell abschließen


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