Iran: „Wir werden eine Menge Geld verdienen.“

Öltanker – Bildquelle: Pixabay; Pixabay License
Einer der ekelhaftesten Kriegstreiber und -hetzer der USA, der US-Senator Lindsey Graham, hat kürzlich erklärt, dass seine Auftraggeber (aka die Internationalisten/Globalisten/Eliten [IGE]) mit dem gerade begonnenen völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Iran „eine Menge Geld verdienen (make a ton of money)“ werden. Wenn es den USA gelingt, die iranische Regierung zu stürzen, werde man fast ein Drittel der weltweiten Ölvorräte kontrollieren und Rekordgewinne erzielen.
Graham hat bereits erklärt, dass die Kosten für die Angriffe auf den Iran „das beste Geld waren, das jemals ausgegeben wurde (best money ever spent)“, und „argumentiert“, dass der Zweck darin besteht, das Land daran zu hindern, Atomwaffen zu entwickeln. Ein Vorwurf, der bereits seit 30 Jahren gemacht wird, dass der Iran innerhalb weniger Monate, gar Wochen in der Lage wäre, eine Atomwaffe zu bauen. Der Iran hingegen hat wiederholt bestritten, dass er die Absicht hat, Atomwaffen herzustellen, und besteht darauf, dass sein Atomprogramm friedlichen Zwecken dient. Im Übrigen hatte der ermordende iranische Staatsführer Chamenei eine Fatwa erlassen, die die Herstellung von Atomwaffen ausdrücklich verbot.
Geht es also den USA und Israel nur um das Öl? Ich denke, dass es ein „nettes Beiwerk“ ist. Ähnlich wie beim Regimewechsel in Venezuela wurde das Vorgehen der USA der Öffentlichkeit als Mittel zur Eindämmung des „Drogenterrorismus“ verkauft, doch es war ziemlich offensichtlich, dass die USA das zuvor von Caracas kontrollierte Öl haben wollten. Graham dazu:
Venezuela und der Iran verfügen über 31% der weltweiten Ölreserven. Wir werden eine Partnerschaft mit 31 % der bekannten Reserven eingehen. Das ist Chinas Albtraum. Das ist eine gute Investition.
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(Venezuela and Iran have 31% of the world’s oil reserves. We’re going to have a partnership with 31% of the known reserves. This is China’s nightmare. This is a good investment.)
Graham äußerte sich zu einem Zeitpunkt, als die weltweiten Ölpreise auf über 100 US-Dollar pro Barrel stiegen, was US-Präsident Donald Trump als „sehr geringen Preis (a very small price to pay)“ für den am 28. Februar begonnenen Krieg der USA und Israels gegen den Iran abtat. Als Multimilliardär, dessen Vermögen sich allein seit dem zweiten Amtstritt massiv erhöht hat (jeder mag sich fragen, womit, warum und wieso?), mag ihn diese Preissteigerungen nicht interessieren – den Durchschnittsbürger jedoch sehr wohl.
Die IGE zeigen sich unglaublich unbeeindruckt von den beispiellosen wirtschaftlichen Zerstörungen, die sie den Bevölkerungen zumuten, um mehr Kontrolle über die weltweiten Ölvorkommen zu erlangen.
„Wenn dieses Regime gestürzt ist, werden wir einen neuen Nahen Osten haben und eine Menge Geld verdienen. Niemand wird jemals wieder die Straße von Hormus bedrohen (When this regime goes down, we’re going to have a new Middle East, we are going to make a ton of money. Nobody will threaten the Strait of Hormuz again“, sagte der Kriegshetzer Graham. Er behauptet auch, dass die USA eine „freundlich gesinnte (friendly)“ Regierung in Teheran einsetzen werden.
Der Iran hat als Reaktion auf die US-US-israelischen Angriffe die Straße von Hormus gesperrt und mehrere Tanker angegriffen, die versuchten, diese wichtige Schifffahrtsroute zu passieren, was zu weiteren Störungen der globalen Energieflüsse führte. Das iranische Militär hat außerdem Vergeltungsschläge gegen US-Stützpunkte in den Golfstaaten durchgeführt.
Trump hat die „bedingungslose Kapitulation (unconditional surrender)“ des Iran gefordert, während der Iran betont, sich den Forderungen der USA nicht zu beugen.
Quellen:
Wikipedia – Ali Chamenei
‘We’re going to make a tonne of money’: US Senator Graham on US war on Iran
US will ‘make a ton of money’ from Iran war – senator
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