Digitale ID: Forderungen nach Altersverifikation in sozialen Medien auch in Deutschland angekommen

Täuschung – Bildquelle: Pixabay / Didgeman; Pixabay License
Kontrolle ist das
zentrale Bedürfnis jedes Menschen (Ergänzung www.konjunktion.info: und Machtgruppen), die Umwelt und auch Innenwelt den eigenen Wünschen entsprechend zu beeinflussen, also aktiv oder passiv zu kontrollieren, oder zukünftige Ereignisse zumindest vorhersehen zu können.
Kontrolle ist eng verbunden mit dem Begriff der Macht, die wiederum die Fähigkeit darstellt, eine, mehrere Personen oder ganze Gruppen zu einem bestimmten Denken und/oder Verhalten zu führen. Dabei kann man drei verschiedene Faktoren eine Machtbeziehung konstituieren:
Physische Gewalt, Belohnung oder Bestrafung und Propaganda (Russell), Gewalt, Nutzen und Überzeugung (Etzioni), Verlockung, Zwang und Überzeugung (Gamson), Drohung, Austausch und Liebe (Boulding). Es hat sich jedoch die differenziertere Klassifikation der Grundlagen der Macht von French und Raven (1959) weitgehend durchgesetzt, die auf einer Analyse der psychologischen Prozesse beruht. Sie unterscheiden Macht durch Belohnung (reward power: die – perzipierte – Fähigkeit des Machtinhabers, zu belohnen), Macht durch Zwang (coercive power: die – perzipierte – Fähigkeit des Machtinhabers, zu bestrafen), Macht durch Legimitation (legitimate power: auf Normen oder Vereinbarungen basierendes Recht, ein bestimmtes Verhalten zu fordern), Macht durch Identifikation (referent power: Erfüllung von Erwartungen, weil sich die Person mit dem Machtinhaber/der Machtinhaberin identifiziert), Macht durch Sachkenntnis (expert power: auf zugeschriebenem Wissen und Können beruhende Einwilligung) und Macht durch Information (information power: auf über den Machtinhaber zugängliche Information beruhende Einwilligung).
Diese einzelnen Machtgrundlagen können interagieren, wenn beispielsweise häufige Belohnungen zur Macht durch Identifikation führen.
Jede Kontrolle braucht zur Ausführung der gewünschten Macht(strukturen) auch das Werkzeug der Überwachung. Überwachung von Personen bezeichnet
das systematische Beobachten, Erfassen und Auswerten von Verhaltensweisen, Bewegungen, Kommunikation oder sonstigen Lebensäußerungen einzelner Menschen oder Gruppen. Sie kann offen oder verdeckt, anlassbezogen oder anlasslos, befristet oder dauerhaft erfolgen. Ziel der Überwachung ist typischerweise Kontrolle, Gefahrenabwehr, Beweissicherung, Leistungs- oder Sicherheitsüberprüfung sowie die Durchsetzung von Vertrags- oder Hausrechtspositionen.
Rechtlich wird unter Überwachung jede organisierte Maßnahme verstanden, die personenbezogene Informationen erhebt oder auf bereits erhobene Informationen zugreift, um über eine Person Tatsachen zu gewinnen oder Rückschlüsse zu ziehen. Maßgeblich ist, dass sich die Informationen auf identifizierte oder identifizierbare Personen beziehen.
Und um genau jenen Dreiklang aus Kontrolle, Überwachung und damit Macht geht es bei den nun global aufkommenden Forderungen der Politik den Zugang zu sozialen Medien erst ab einen bestimmten Alter (mittels Altersverifikation) zu ermöglichen. Nicht nur, dass dies der erste Schritt zur Einführung der digitalen ID für ALLE darstellt – wie will man ansonsten eine Altersverifikation darstellen, wenn sich nicht jeder „digital ausweisen“ muss? -, nein, es ist auch ein Beleg dafür, dass die Warner und Kritiker seit Jahren recht hatten.
Viele andere wie ich haben jahrelang vor solchen Entwicklungen gewarnt. Und was wurde man von einem Großteil der Menschen beschimpft: Aluhutträger, Spinner, VTler… Nur wenige haben bis dato verstanden, dass die digitale ID das Versklavungsinstrument sein wird, dass die Technokraten seit bald 100 Jahren einzuführen versuchen. Hatten sie einst nicht die technischen Möglichkeiten dazu, gibt ihnen die digitale ID und die KI genau das: vollständige Kontrolle und Überwachung aller Lebensaspekte – mit einer Machtstruktur dahinter, in der die Politkaste nur Erfüllungsgehilfen der Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) darstellen.
Es hat natürlich nicht allzu lange gedauert, bis auch die Forderungen nach einer umfassenden Altersverifikation in Deutschland auftauchten. Auch wenn sich Berlin als letztes dieser Idee „angeschlossen“ hat.
So erwägt die CDU, die Partei mit den meisten Sitzen im Bundestag, Personen unter 16 Jahren den Zugang zu sozialen Medien zu verbieten:
„An vielen Orten sind soziale Medien eine Ansammlung von Hass und Fake News“, sagte Dennis Radtke, Vorsitzender der CDU-Arbeitsgemeinschaft, gegenüber Reuters. „Ich begrüße daher die Idee, dem Beispiel Australiens zu folgen und eine Altersgrenze einzuführen.“
Der digitalpolitische Sprecher der SPD sprach sich jedoch (noch) gegen ein mögliches Verbot aus und bevorzugte eine Selbstregulierung der Plattformen. Johannes Schätzl sagte, Social-Media-Plattformen sollten jungen Menschen angemessenen Schutz bieten, beispielsweise durch das Verbot aggressiver algorithmischer Empfehlungen, und dass soziale Medien Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung böten.
Auf dem Bundesparteitag der CDU, der vom 20. bis 21. Februar stattfinden soll, wurde ein Antrag zur Diskussion der Altersvoraussetzungen für soziale Medien eingereicht. Der Antrag nannte TikTok und Meta’s Facebook und Instagram.
Der Generalsekretär der CDU, Carsten Linneman, sprach über die Zunahme von Depressionen und Einsamkeit (Lockdowns in der Plandemie, irgendwer?) aufgrund der längeren Online-Zeit von Kindern, wodurch deren soziale Kompetenzen abnehmen. Der von der Partei eingebrachte Antrag fordert außerdem verständlichere Algorithmen, eine Digitalabgabe und klarere Identitätsanforderungen für Social-Media-Plattformen.
Australiens „wegweisender Schritt“, Kindern unter 16 Jahren die Nutzung sozialer Medien zu verbieten, der am 10. Dezember 2025 in Kraft trat, hat weltweit große Aufmerksamkeit bei politischen Entscheidungsträgern ausgelöst. Im Vereinigten Königreich debattieren Gesetzgeber über Änderungen, die den Einsatz hochwirksamer Maßnahmen zur Altersüberprüfung vorsehen könnten, um Kinder unter 16 Jahren von der Nutzung sozialer Medien abzuhalten.
Griechenland, Dänemark, die Niederlande und Spanien arbeiten an Gesetzen zur Altersüberprüfung, während Frankreich kurz vor der Verabschiedung eines entsprechenden Gesetzes steht. Italien und Portugal haben Gesetzesentwürfe vorgelegt, während Österreich „überlegt“. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez sagte, dass Plattformen verpflichtet werden sollen, Altersüberprüfungssysteme zu implementieren, und zwar „nicht nur Kontrollkästchen, sondern echte Barrieren, die funktionieren“. Laut Reuters unterstützen 82 Prozent der Spanier ein Verbot von sozialen Medien für Kinder unter 14 Jahren.
Conclusio
Es ist ein geschickter Schachzug der IGE, den Kindesschutz vor Inhalten in sozialen Medien zu nutzen, um die digitale ID über den Hebel der Altersverifikation einzuführen – als würde die Politik oder gar die IGE die Zukunft und das Schicksal unserer Kinder wirklich interessieren (Stichwort modRNA-Biowaffe, Bevölkerungsaustausch und seine Folgen, Kriegsgeschrei, Klimahoax, Energieversorgung, …). Dass beispielsweise die 82% der Spanier, die sich für ein Verbot aussprachen, diesen Zusammenhang zwischen Kontrolle, Überwachung und Zensur sowie digitale ID und Technokratie nicht erkennen können/wollen, zeigt wie weit die Indoktrination und auch Verdummung der Gesellschaften bereits vorangeschritten ist.
Es scheint tatsächlich so zu sein, dass die IGE durch ihr geschicktes Manövrieren ihre digitale ID eingeführt bekommen, weil ein Großteil der Massen nicht versteht, was das letztlich für ALLE bedeutet:
Das Ende aller Freiheiten und den Beginn der digitalen Versklavung.
Quellen:
Lexikon der Psychologie: Kontrolle
Lexikon der Psychologie: Macht
Überwachung von Personen
Germany’s CDU weighs social media ban for under-16s
UK bill amendments propose highly effective age assurance for social media, VPNs
Movement to get kids off social media gains momentum in EU
Spain to restrict social media for users under 16: PM Sánchez
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