USA: Schlechter Arbeitsmarktbericht – Rezession voraus?

US-Dollar - Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay License

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Dieser Tage wurden die neuesten Arbeitslosenzahlen in den USA veröffentlicht:

Die Einstellung der Mitarbeiter verlangsamte sich im Februar stark, da die Arbeitgeber angesichts des strengen Winterwetters und der sich abschwächenden Wirtschaft in den USA und der Welt nur etwa 20.000 neue Arbeitsplätze neu schufen.

Das ist der niedrigste Stellenzubau seit September 2017, als die großen Wirbelstürme die Beschäftigung belasteten. Ökonomen hatten erwartet, dass im Februar rund 181.000 neue Arbeitsplätze hinzukommen würden.

Die Arbeitslosenquote sank von 4 Prozent auf 3,8 Prozent, teilte das Arbeitsministerium mit. Die teilweise Schließung der Regierung steigerte die Arbeitslosenquote im Januar, da viele Angestellte der Bundesregierung bei einer Umfrage des Arbeitsministerium sagten, dass sie arbeitslos waren oder zeitweilig beurlaubt waren.

Die Ökonomen sahen im vergangenen Monat eine Abschwächung des Stellenwachstums, nachdem es im Januar durch eine ungewöhnlich milde Witterung zu einem großen Zubau gekommen war. Goldman Sachs sagte, der überdurchschnittliche Schneefall, der Mitte Februar bei der Umfrage des Arbeitsministeriums fiel, sollte die Gesamtbeschäftigung um mindestens 40.000 reduzieren.

(Hiring slowed sharply in February as employers added just 20,000 jobs amid harsh winter weather and a weakening U.S. and global economy.

That’s the fewest job gains since September 2017, when major hurricanes curtailed employment. Economists had expected about 181,000 jobs to be added in February.

The unemployment rate fell to 3.8 percent from 4 percent, the Labor Department said Friday. The partial government shutdown boosted the jobless rate in January as many federal government employees told Labor survey takers they were unemployed or on temporary leave, and an offsetting drop was expected as those workers returned.

Economists were looking for a pullback in payroll growth last month after outsize gains in January that were inflated by unusually mild weather. Meanwhile, above-average snowfall when Labor conducted its survey in mid-February was set to reduce total employment by at least 40,000, Goldman Sachs said.)

Bei all diesen Angaben ist im Hinterkopf zu behalten, dass die Arbeitslosenzahlen schon immer gezielt und strategisch manipuliert werden – ins Positive. Wenn nun auf einmal die offiziellen Zahlen (trotz Manipulation) so schlecht ausfallen, stellt sich unweigerlich die Frage, wie die Situation in Wirklichkeit auf dem Arbeitsmarkt in den USA aussehen muss.

Diese letzten Zahlen stützen meine Vorhersage eines Crash im Verlauf des Jahres 2019. Ich gehe davon aus, dass sich Lage ab Ende März bis Anfang April hoch volatil zeigen wird; inklusive den Aktienmärkten, die dann ihre Dezember-Tiefststände erneut testen und sogar darunter fallen werden…

Quelle:
Just 20,000 jobs added in February as hiring slows, unemployment drops in latest report


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