WannaCry und Co.: Der perfekte Auslöser für einen Crash am Aktienmarkt

Bones DOS Trojaner - Bildquelle: Wikipedia / Daniel White, Public Domain

Bones DOS Trojaner – Bildquelle: Wikipedia / Daniel White, Public Domain

Immer dann, wenn uns die Hochleistungspresse ein Thema in einer Endlosschleife serviert, sollten bei uns die Alarmglocken klingeln. Insbesondere dann, wenn es sich um etwas handelt, das die wenigsten Menschen richtig „(be)greifen“ können, weil sie zu weit davon „weg sind“.

Dies gilt auch für WannaCry, die Erpresserschadsoftware, die einen Exploit ausnutzt, den die NSA selbst entdeckt, einsetzt und nicht an Microsoft gemeldet hat. Dabei ist WannaCry nur ein weiteres Symptom einer durchdigitalisierten Welt, die in sich selbst äußerst verletzlich, fragil und angreifbar ist.

Google, Facebook und Co. sind oftmals Gründungen, die auf das Startkapital der Wagniskapitalfirma In-Q-Tel zurückgehen, die wiederum in enger Verbindung zu CIA, DIA, NGA und NSA steht. Eine Tatsache, die dem Durchschnittsnutzer eher unbekannt ist, die man aber selbst im entsprechenden Wikipedia-Artikel findet. Es wäre daher naiv zu glauben, dass die Internetgiganten nicht auch heute noch aktiv und eng mit den US-Geheimdiensten zusammenarbeiten würden. Sei es mittels Programmen wie PRISM, via Schnittstellen oder irgendwelchen Hintertüren, um Computersysteme weltweit infiltrieren zu können. Edward Snowden deckte 2013 erstmals diese Verbindungen zwischen der NSA und Microsoft, Apple, Skype, Google, Facebook, Twitter und Yahoo auf, wobei seine Rolle nach wie vor mysteriös bleibt.

Und machen wir uns nichts vor: seitdem hat sich nichts, aber auch gar nichts an den Praktiken geändert – vielmehr dürften sie umfangreicher und ausgefeilter sein als jemals zuvor.

Der Grad der Absprachen zwischen den wichtigsten Softwareentwicklern und den Diensten mag dem einen oder anderen immer noch schockieren, aber diese Absprachen sind real. Und da nützen auch keine Informationsfreiheitsgesetze oder der Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA) in den USA, um so etwas wie Transparenz zu schaffen. Vielmehr dienen diese Dinge als Begründung, um weiter in die Privatsphären der Menschen einzudringen, weil man hat ja mit den oben genanten Instrumenten etwas an der Hand, das einen schützt.

Software ist und war schon immer fehlerhaft. Das wird sich auch nie ändern. Und diesen Umstand machen sich Geheimdienste natürlich zunutze, wenn sie sog. Exploits entdecken und gezielt einsetzen, um an Informationen u.ä. zu gelangen. Immer natürlich mit der vorgeschobenen Begründung schlechthin, wenn deren Machenschaften dann mal wieder auffliegen: die nationale Sicherheit. Dass solche Exploits, wie sie jetzt aufgrund von WikiLeaks‘ Vault 7 ans Tageslicht gekommen sind, unsere Infrastruktur massiv schwächen und gefährden können, scheint die Dienste (und auch die Politik) nicht zu interessieren. Vielleicht liegt aber gerade in der Nichterwähnung des Ursprungs eines solchen wie bei WannaCry genutzten Exploits die eigentliche Intention, warum wir in dieser medialen Endlosschleife gehalten werden. Weil man uns damit zu verstehen geben will, dass uns nur ein Mehr an Überwachung und Kontrolle vor diesen „Machenschaften skrupelloser Hacker“ schützen kann. Dass zudem ein wahrer Brutplatz für False Flag Attacken, für echte Angriffe und Krisen geschaffen wurde, kann eigentlich nicht verwundern.

Der in WannaCry (bzw. WannaCrypt) verwendete Exploit stammt aus dem Arsenal der NSA, die ihn unter dem Namen Eternalblue führte. Das Programm sollte speziell Windows-Rechner angreifen und man kann sich bei eingehender Analyse (auch aufgrund der eingangs erwähnten Zusammenarbeit zwischen den IT-Riesen und den Diensten) des Eindrucks nicht entziehen, dass Microsoft diese Schwachstelle bewusst eingebaut haben könnte. Erst vor gut einem Monat wurde eine Reihe der NSA-Exploits durch die Hackergruppe The Shadow Brokers veröffentlicht. Und es scheint so zu sein, dass Eternalblue Teil dieser Veröffentlichung war und somit der „WannaCry-Vorfall“ direkt in Verbindung mit der NSA steht. Etwas, das man so gut wie nie in der Hochleistungspresse liest.

Was in diesem Zusammenhang auch sehr interessant ist, ist – wie CNN berichtete -, dass ähnliche Exploits noch vor Kurzem durch die NSA selbst eingesetzt wurden, um Zugriff auf die Daten des SWIFT-Systems zu bekommen. Eigentlich ein seltsam anmutender Hinweis, denn die NSA hat aufgrund internationaler Vereinbarungen eh schon Zugriff auf die Daten – quasi durch die Vordertür. Aber bekanntlicherweise ist der Zugang über die Vordertür nachweisbar und somit wären illegale Dinge nachvollziehbar. Wäre es daher verwunderlich, wenn sich die NSA mittels der Hintertür Zutritt verschafft hat, um zu testen wie effektiv ihre Exploits funktionieren, die man dann in zukünftigen Angriffen einsetzen will?

Der Vorfall bei SWIFT zeigt die eigentliche Gefahr, die viele Menschen nach wie vor verdrängen. Lassen Sie mich dies näher erläutern:

Lassen Sie uns als erste Möglichkeit einmal annehmen, dass es solche Gruppierungen wie The Shadow Brokers wirklich gibt und dass diese nicht nur ein Arm der NSA sind. Solche Gruppen würden also Schwachstellen nutzen, die Firmen wie Microsoft nach den Wünschen der NSA in ihre Produkte eingebaut haben, damit diese Zugang auf fremde Systeme bekommen. Letztlich haben dann Dienste wie die NSA selbst solche Gruppen geschaffen, die dann die Fähigkeiten besitzen Systeme so anzugreifen wie es jetzt passiert ist – quasi analog zu Al-Qaida, die man seitens der CIA auch Ende der 1970er/Anfang der 1980er erschuf, um der Sowjetunion ihr eigenes Vietnam in Afghanistan zu bescheren.

Sowohl WannaCry als auch der SWIFT-Vorfall werfen für mich daher die Frage auf, in wie weit die globalen Banksysteme und Börsen diesen NSA-Exploits ausgeliefert sind bzw. ob mittels deren Einsatz deren Systeme gehackt werden können. Eine Antwort wird uns in diesem Fall wohl nur die Zukunft geben können – oder die NSA selbst…

Nehmen wir als zweites die Möglichkeit an, dass The Shadow Borkers oder andere Gruppen von den Diensten und/oder von den Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) geschaffenen Entitäten sind. Nehmen wir weiter an, dass die NSA diesen WannaCry-Exploit gezielt „freigesetzt“ hat, weil man

a) damit einen wunderbaren Vorwand gefunden hat, um Ice Nine (also die vollständige Sperrung aller Transaktionen und Dienstleistungen rund um das Thema Geld, Börse und Finanzen, vgl. hierzu James Rickards‘ The Road To Ruin) zu implementieren.
b) damit von den eigentlichen Systemrisiken im Finanzsystem ablenken kann und nicht die wahren Gründe für den Status Quo benennen muss.

Nach wie vor glaube ich daran, dass die IGE eine ökonomische Krise in der näheren Zukunft „ausrufen“ wollen. Organisationen wie der IWF haben nicht umsonst in den letzten Jahren immer wieder – fast schon exzessiv – über etwas gesprochen, was sie als „großen globalen ökonomischen Neuanfang“ bezeichnen. Auch wenn die Details dahinter noch vage sind, dürfte klar sein, dass unser Wirtschafts-/Geldsystem in der heutigen Form keine dauerhafte Zukunft haben kann, wenn man nicht massive Änderungen daran vornimmt. Ein solcher „Neuanfang“ benötigt aber irgendeinen Auslöser, irgendeine große Krise, damit die Menschen diesen „Neuanfang“ mit all seinen Konsequenzen „annehmen“.

Damit aber ein neues Sytem entstehen kann, muss das alte zuerst einmal beseitigt werden. Aber wie will man das alte System entfernen, ohne dass die Menschen die Schuld für das dann entstehende Leiden bei den IGE suchen? In dem man einen Sündenbock aufbaut, der sie selbst aus der Schusslinie nimmt.

Einige dieser Sündenböcke können in der Politik gefunden werden. Beispielsweise hat man in der Hochleistungspresse das Narrativ des Populismus und Nationalismus aufgebaut, die (mit)verantwortlich für die nächste Krise sein werden, wenn man diese Ismen nicht verhindert. Letztlich bedeutet das, dass Konservative, Freiheitsliebende und Souveränitätsbefürworter diejenigen sind, die für die ökonomischen Verwerfungen verantwortlich gemacht werden, die von den IGE schon vor langer Zeit im System implementiert wurden.

Andere Sündenböcke werden weniger greifbar bzw. offensichtlich sein.

Ich glaube, dass Dienste wie die NSA gezielt ihre Instrumente (aka Exploits) auf die Öffentlichkeit loslassen. Aus welchem Zweck? Zum einen lässt es False Flag Angriffe machbarer werden. Wenn Angriffe wie WannaCry weiter an Schärfe zunehmen, dann tritt eine Art von Normalisierungseffekt in der Bevölkerung ein. Die Menschen werden und sollen diese als normal empfinden. Was würde aber dann passieren, wenn wichtige Teile des Finanzsystems angegriffen werden? Wenn beispielsweise die Computer attackiert werden, die die Transaktionen an den Börsen steuern bzw. ausführen? Was wären die Folgen? Ein vollkommener Zusammenbruch der Märkte. Und wohl fast jeder auf der Welt würde glauben, dass die Täter irgendwelche Hackergruppen waren. Niemand würde auch nur einen Gedanken daran verschwenden, dass es die IGE selbst waren, die am meisten in einem solchen Fall zu gewinnen haben.

Vielleicht hoffen die IGE auch nur, wenn sie denn nur genügend Exploits veröffentlicht haben, dass sich ein nützlicher Idiot findet, der diese selbstständig einsetzt, um das Finanzsystem zu attackieren. Die IGE würden sozusagen nicht einmal mehr eine False Flag Operation benötigen, um die Aktienmärkte gen Süden zu schicken oder das Bankennetzwerk offline zu nehmen. Alles was sie tum müssten, wäre die „Angriffsmittel in die freie Wildbahn zu entlassen“ und darauf zu warten, dass jemand dumm genug ist, ihnen die Drecksarbeit abzunehmen.

Man kann es ganz gut mit dem Terrorismus in Europa vergleichen, als Millionen von Migranten (und unter ihnen eine Vielzahl an Terroristen/Schläfern) nach Europa gebracht wurden, ohne dass eine Überprüfung der Menschen erfolgte. Die IGE mussten ab diesem Zeitpunkt keine einheimischen Zellen mehr aufbauen oder deren Mitglieder trainieren – so wie sie es im Mittleren/Nahen Osten mit dem Daesh getan haben. Sie mussten nur die Vordertür weit im Namen der „Humanität“ aufmachen und schon konnte der „Feind“ einsickern.

Mit dieser Strategie halten die IGE die perfekte „glaubhafte Abstreitbarkeit“ in den Händen. Zudem schaffen sie die „Krisenumgebung“, die sie sich so sehr wünschen.

Unsere Ökonomien balancieren auf des Messers Schneide. Historisch negative Fundamentaldaten werden bald wöchentlich veröffentlicht. Harte und „weiche“ Daten lassen erahnen, dass es unter der Oberfläche gewaltig brodelt. Tatsächlich sind die EINZIGEN positiven Elemente in unserer Wirtschaft die Aktienmärkte und die Währungen. Das klassische Blasenszenario. Die IGE haben es geschafft, dass die Aktienmärkte seit Jahren durch bislang ungekannte Stimulimaßnahmen aufgepumpt wurden. Aber diese Illusion wird alsbald sein Ende finden.

Die Notenbanken ziehen sich aus der Quantitativen Lockerung zurück und werden stetig die Zinsen erhöhen. Was dazu führt, dass Unternehmen, Fonds, usw. die „billigen Schulden“, als Mittel die Märkte weiter aufzublasen, entrissen wird. Die Ära des billigen Geldes ist fast vorbei. Ich glaube, dass dies der perfekte Zeitpunkt ist, um ein auslösendes Ereignis zu inszenieren, das mit den Finanzeliten zuvorderst nichts zu tun haben wird. Ein Ereignis, dass die Öffentlichkeit von deren Schuld ablenken wird. Das heißt aber nicht, dass nur eine Cyberattacke auf die Finanznetzwerke der einzige Auslöser sein kann. Aber in mir setzt sich der Gedanke fest, dass es einer der wichtigsten Maßnahmen dabei sein wird, während die Welt von irgendwelchen anderen Dingen abgelenkt werden wird.

Die NSA und andere Organisationen haben selbstgeschaffene Netzwerke aufgebaut, die jederzeit von ihnen eingesetzt und zum Einsturz gebracht werden können. Und ein solcher Einsturz würde spektakulär sein und maximale Zerstörung mit sich bringen. Ich glaube nicht, dass dies alles ohne Voraussicht durchgeführt wurde. Ereignisse wie WannaCry mögen nur der Anfang sein. Vielleicht dienen sie auch nur als Vehikel eine „gesellschaftliche Ablehnung der Cryptowährungen“ zu implementieren, weil die Erpresser in Bitcoin bezahlt werden wollen (mit geradezu lächerlichen Summen). Nichtsdestotrotz sollten wir diesen Trend genau beobachten und hellhörig werden, wenn damit begonnen wird, dass Cyberangriffe auf Banken und das Finanzwesen durchgeführt werden. Wenn es dann wirklich dazu kommt, dürfte der „große ökonomische Neuanfang“ nicht mehr all zu weit entfernt sein.

Quellen:
Cyber Attacks Are The Perfect Trigger For A Stock Market Crash
Wikipedia – In-Q-Tel
Microsoft handed the NSA access to encrypted messages
Wana Decrypt0r Ransomware Using NSA Exploit Leaked by Shadow Brokers Is on a Rampage
NSA’s powerful Windows hacking tools leaked online
The Economic End Game Explained


Ein Artikel bildet zwangsweise die Meinung eines Einzelnen ab. In Zeiten der Propaganda und Gegenpropaganda ist es daher umso wichtiger sich mit allen Informationen kritisch auseinander zu setzen. Dies gilt auch für die hier aufbereiteten Artikel, die nach besten Wissen und Gewissen verfasst sind. Um die Nachvollziehbarkeit der Informationen zu gewährleisten, werden alle Quellen, die in den Artikeln verwendet werden, am Ende aufgeführt. Es ist jeder eingeladen diese zu besuchen und sich ein eigenes Bild mit anderen Schlussfolgerungen zu machen.
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12 Kommentare bei “WannaCry und Co.: Der perfekte Auslöser für einen Crash am Aktienmarkt

  1. waltomax
    18. Mai 2017 um 09:33

    Ohne Zweifel muss die Geldexpansion abgebrochen werden. So ein Datencrash wäre da schon probat. Man löscht alle Schulden und Guthaben. Der Trick: Grundschulden bleiben eingetragen und wirksam auch nach EInführung einer neuen Währung.

    • Texmex
      18. Mai 2017 um 14:35

      Glauben Sie, dass nicht auch andere Schuldverschreibungen dauerhaft fixiert sind ?

      Beim Systemabbruch wird wohl alles bachab gehen!

    • dixie cup
      19. Mai 2017 um 13:03

      @waltomax

      Bei der letzten großen Währungsreform wurden Schulden und Guthaben nicht vollständig „gelöscht“. Ebenfalls blieben die „Grundschulden“ (Sie meinen wohl Grundschulddarlehen, da eine Grundschuld nur der Platzhalter im Grundbuch ist) nicht 1:1 bestehen.

      Währungsreform 1948:
      – Guthaben verloren 94,5%. 100 Reichsmark wurden zu 5,50 DM
      – PRIVATE Verbindlichkeiten wurden zu 90% gelöscht. 100 RM Schulden wurden zu 10 DM Schulden.
      – STAATLICHE Verbindlichkeiten (Anleihen usw) … wurden zu 100% gestrichen (nicht mit den Kriegsreparationen verwechseln).
      – Löhne, Renten, Aktien, Mieten wurden 1:1 umgestellt

      Großer Verlierer waren die Sparer, große Gewinner die Schuldner, größter Gewinner die Goldbesitzer. Das nächste Mal kann es natürlich ganz anders laufen.

      Wenn (nur rein hypotetisch, ich bin Verfechter des Nicht-Katastrophenszenarios) es tatsächlich zu einem „Crash“ oder „digitalen Unfall“ kommen sollte, dann löschen „die“ nicht alle Schulden und Guthaben sondern ENTEIGNEN die Leute um ihre Guthaben/Vermögen. ALLE privaten Schulden (Privat-/Konsumentenkredite, Grundschulddarlehen usw.) bleiben 100% erhalten.

      Das FIAT-Geldsystem besteht trotz „Crash“ oder „digitalen Unfall“ weiter. Auch SZR als mögliche neue Währung (selbst wenn teilweise goldgedeckt) sind FIAT sind Schuldgeld. Technisch gesehen ist es lediglich eine „Umfassende Einspeisung der privaten Vermögen in die öffentlichen Haushalte“, um die Staats-Verschuldungsquote zu senken.

      Sie wachen dann eines Tages auf, kommen wochenlang nicht an Ihren Bankautomaten/Guthaben (Zypern, Griechenland) weil ein „ABC Bösewicht irgendwas XYZ Böses getan hat“. Ihre Kredit-Verpflichtungen (Zins/Tilgungszahlungen) laufen weiter. Sie rennen bei Ihrer Bank in zwei „Kreditereignisse“ (= zwei Mal Nichtzahlung der Haus- oder Autorate) und schon ist das Auto weg oder das Haus in der Zwangsversteigerung. Am Ende haben Sie brav Ihre Raten bis zum Tag X gezahlt, das Haus ist trotzdem weg und wenn es ganz dumm läuft, haben Sie noch Restschulden an der Backe (oder sind privatinsolvent), da sie die Bank bei der Zwangsversteigerung ein weiteres Mal über den Tisch zieht.

      Wie gesagt, ich halte diese Negativszenarien für nicht wahrscheinlich, weil der unweigerlich folgende Aufstand (money riots) der Bevölkerungen ein zu großes und unkalkulierbares Risiko für die IGE darstellt. Egal wem man einen solchen „digitalen Unfall“ in die Schuhe schiebt. Wenn 500 Mio Europäer nicht an ihre Guthaben kommen und auf die Barrikaden gehen, wird es unbeherrschbar. Für alle Seiten.

      Auch das Argument, dass „die“ es länderweise durchziehen können, zieht nicht. Derartige Informationen verbreiten sich rasend schnell und führen in kürzester Zeit zum Bankrun in den restlichen Ländern. Und das ist schlicht und ergreifend nicht gewollt und wurde entsprechend in der Vergangenheit oft genug in letzter Sekunde verhindert.

      • Greenhoop
        23. Mai 2017 um 18:56

        @dixie cup

        Die Frage welche mich bei Ihrem Szenario einfach nicht loslassen will ist, was die Internationalisten mit einer stetig steigenden Weltbevölkerung wohl anfangen können, wenn im Zuge der Industrie 4.0 deutlich weniger Arbeitskräfte benötigt würden und dieses eher vermuten läßt, dass die Idee Menschen grenzenlos durch die Welt schicken zu können (Peter Sutherland) nicht das eigentliche Ziel sein können. Vielmehr liegt doch nahe, dass die Neue Welt eine deutliche und vor allem gewollte Reduzierung der Menschheit erforderlich macht, zumindest aus Sicht der wenigen Hauptakteuere in diesem miesen Spiel. Meiner Meinung nach spricht überhaupt nichts dafür, dass sich die Welt auch weiterhin friedlich so weiterdrehen wird, in einem Fiatsystem via SDR´s, sondern zunächst eine „Bereinigung“ erfolgen wird.

        Warum also nicht Krieg mit 500 millionen Europäern riskieren, letztendlich wird der kommende Bürgerkrieg zu erheblichen Verwerfungen führen und warum in diesem Zusammenhang nicht auch Vermögen und Existenzen zerstören. Nicht umsonst wurde der BREXIT gestattet, die Insel (CoL) darf in seinen Aktivitäten nicht gestört werden…der Rest wird sich zeigen.

  2. Argonautiker
    18. Mai 2017 um 11:24

    Sie könnten recht haben. Es riecht schon sehr nach einer Operation unter falschen Flagge. Ob der Reset das Ziel ist, sei mal dahingestellt. Das die bösen Jungs sich nun jedoch in Bitcoin auszahlen lassen wollen, macht den Bitcoin als verbrecherfreundliche Währung natürlich sehr angreifbar und es könnte zur Begründung dienen ihn ähnlich wie unsere 500derter, oder Bargeld als solches, gesetzlich zu liquidieren.

    Falls also der Reset das Ziel ist, und vieles deutet darauf hin, sieht es jedoch so aus, als wären sich die globalen Eliten alles andere als einig, WIE das nun von statten gehen soll, und WOHIN das dabei genau führen soll, sodaß man Gegnern des angestrebten Zieles, ein ausweichen in Bitcoins unterbinden will, sollte es zu so einer globalen Währungsreform kommen.

    Wenn große Firmen fusionieren, und eine globale Währungsreform wäre wahrlich eine große Fusion, entsteht auf den Chefetagen immer ein Gerangel um die besten Plätze in der neuen „Firma“. Anonymisierte Bitcoins könnten Oppositionelle, sich zu kurz kommend fühlende Eliten, nutzen, dort hin auszuweichen und einen unerwünscht großen Gegenpol in einer Monopolisierten Welt zu schaffen.

    Man ist sich wohl einig, daß man ein Weltmonopol schaffen will, doch darüber wer dabei an der Spitze steht, und wie dieses Finanzmonopol genau aussieht, dürfte es Gerangel geben.

    Das Prinzip des Göttlichen ist das Prinzip der Einheit, die sich in alle Teile aufteilt. Das Prinzip Luzifers ist das Prinzip des Egos, das alle Andere Teile in sich vereinen will. Ersteres dehnt sich in die Unendlichkeit aus. Letzteres hat ein finales Ende wenn es sich alles einverleibt hat. Ob es das wert ist, eine blühende Welt in diesem Gerangel um die Macht in Schutt und Asche zu legen, nur um einmal für einen Moment das Gefühl zu haben, ICH habe ganz oben gestanden?

    Macht ist eine fürchterliche Krankheit. Je mehr man sie äußerlich anwendet, desto mehr zerfrisst sie das Innere, bis Empathie für das Andere irgendwann nur noch Erinnerungshaft vorliegt.

    Das Chaos über einen globalen anhaltenden Stromausfall scheint mir derzeit das wahrscheinlichste Finale, der den luziferischen Triumph mit seinem Fall krönt. Aber bis dahin dürft bei dem Gerangel um die luziferische Anwartschaft auf der Erde noch viel Blut fließen. Die Anwärter um eine Weltherrschaft haben gerade Hochkonjunktur und sprießen überall empor, und metzeln nieder, was nicht für sie ist.

  3. Mitch
    18. Mai 2017 um 12:34

    Lieber Konjunktion, sie haben ein breites Wissen und Ihre Infos lese ich fast täglich. Allerdings und das ist mir schon mehrfach aufgefallen, haben sie Ihre Schwächen wenn es um das Thema IT geht.
    Die Frankfurter, die Londoner und die Tokyoter Börse benützen LINUX als Betriebsystem, genauso wie sehr viele Verwaltungen im Bund. Die sicherheitsrelevante Systeme sowieso.

    Dazu müssen sie nur sich ansehen wer angegriffen wurde und warum. Das waren teilweise Win XP und Win8 Systeme usw. die keine Patches eingepflegt hatten.

    • cayennepfeffer
      18. Mai 2017 um 19:44

      Hallo, Mitch:
      ich bin kein IT-Fachmann, und ich verwende Linux seit 4 Wochen, weil ich von Windows die Nase voll habe.
      Linux wird auf allen sicherheitsrelevanten Servern verwendet (fast alle der 500 Supercomputer weltweit verwenden Linux, in Deutschland arbeiten alle strategisch wichtigen Regierungsserver, in denen als geheim eingestufte Akten verwendet werden, auf Linux-Basis).
      Mein IT-Fachmann sagte mir einmal, daß die Regierung von allen Betriebssystemen verlangt, offene Ports für den Regierungszugriff bereitzustellen, andernfalls wird eine solche Softwarefirma „Probleme“ bekommen…
      Ich aktualisiere mein Linux-System täglich.
      Wie kann ich denn prüfen, welche Aktualisierungen eingespielt werden ??
      Linux ist stabil, aber Linux ist aus diesen Gründen letztendlich auch nicht sicherer als andere Betriebssysteme.
      Mein IT-Fachmann sagte mir einmal, wenn er mit seiner Frau ganz offen z.B. über Politik oder die derzeitige wahre Lage unserer Nation reden will, schalten die beiden ihr Handy aus, legen es im Wohnzimmer auf den Tisch und gehen dann in den Wald, um miteinander zu reden.
      Das Betriebssystem ist völlig irrelevant.
      Sicherheit gibt es nirgendwo.
      Das große Problem ist, daß die Menschheitt aus lauter Dummköpfen besteht, die allen möglichen Rattenfängern hinterherlaufen und jeder meint, er könne mehr haben und besser sein als die Nachbarn oder Kollegen.
      Das Geldsystem ist lediglich Mittel zum Zweck, um die Menschen in Abhängigkeit zu bringen, den Rest machen Korruption und Erpressung.
      Es gibt Staatenlenker, die das begriffen haben, aber die Bevölkerung ist meist so ungebildet, daß sie nicht einmal den Unterschied von Brutto und Netto kennt.
      Neben dem Geldsystem ist das wichtigste Prinzip Divide et impera – bringe Deine Gegner dazu, sich zu streiten, dann sind diese so beschäftigt, daß man seine eigenen Pläne in Ruhe weiter verfolgen kann.
      Es gibt viele Wege, wie man einen Systemcrash erzeugen kann. Und dieser Crash wird kommen – die derzeitige Situation läuft zwingend darauf hinaus.
      Ich hoffe nur, daß es nicht in einen WK3 mündet.
      Nach dem Reset fängt alles wieder von vorne an, und die Menschheit hat immer noch nicht richtig kapiert, ẃas gelaufen ist.
      Ich sehe aber immer mehr nachdenkliche Menschen, die spüren, daß es so nicht mehr weitergeht – sie können bloß nicht aus ihren Lebensumständen (also den von ihnen eingegangenen Lebensverpflichtungen) heraus.
      Ich glaube, daß die Menschheit langfristig reifen muß und auch reifen wird, um diese Zusammenhänge zu begreifen – das langfristige Ziel muß ein kollektives Bewußtsein sein.
      Bis dahin wird es noch viele solcher Endlosschleifen und Resets geben.

      • cayennepfeffer
        18. Mai 2017 um 20:04

        Nachtrag:
        Ich bin dankbar, daß es jemanden wie Konjunktion gibt.
        Ich habe mich aber immer wieder gefragt, ob Informationen, wie sie von Konjunktion kommen, bewußt von den IGE lanciert werden, um uns „vorzubereiten“.
        Ich will damit nicht sagen, daß Konjunktion Teil der IGE ist, aber ich frage mich, ob investigativer Journalismus nicht Teil eines großen Schachspiels ist, in dem die Schachspieler ständig über uns lachen….

  4. Maier
    18. Mai 2017 um 15:32

    Lieber Mitch,

    leider stimmt das so nicht !

    An den Börsen werden auch andere System benutzt ( VMS,Windows XP und Windows 7 ). Dies weiss ich aus 10 jähriger Erfahrung an diesen Instituten. Und LINUX ist nicht immer der Erste Server im System.

  5. Th. Körner
    19. Mai 2017 um 07:42

    Wenigstens liefern die Bargeldabschaffer selbst die besten Gründe die Bargeldabschaffung wieder abzuschaffen.
    Und die Menschenchipper liefern der Pharmaindustrie Gründe Impfstoffe gegen Computerviren zu Entwickeln, Milliarden Menschen werden sich danach Drängeln zuerst geimpft zu werden.

  6. Martina Grundig
    21. Mai 2017 um 22:51

    Ich bin spät dran. Aber wer war der Verursacher. Ich habe nichts mehr darüber gelesen. Weiß einer das?

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