NWO: Die elitäre Vision einer Welt ohne Besitz, Privatsphäre und Freiheit

Man muss nur genau hinhören, nicht einmal zwischen den Zeilen lesen können, wenn man wissen will, was unsere globale Elite plant zu tun. Frech und frei sagen sie uns ins Gesicht, wie sie sich die Welt von morgen und übermorgen vorstellen. Und diese nicht allzuweit entfernte Zukunft sieht entschieden anders aus als die in der wir heute leben.

Die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) verfolgen das Ziel eines vorgeblich umweltfreundlichen, dystopischen, sozialistischen Paradieses, in der die persönliche Freiheit des Einzelnen zugunsten des Kollektivs stark eingeschränkt bis abgeschafft sein wird. Alle Entscheidungen des täglichen Lebens (von der Arbeitsplatzwahl bis zum Kinderwunsch und der Essensauswahl) werden dann nach deren Ideen von einer allmächtigen Zentralregierung getroffen, die niemand in Frage stellen darf. Das mag auf den Leser im ersten Moment mehr als surreal erscheinen, aber diese Vorstellung der IGE wird mit aller Vehemenz verfolgt.

Ein perfektes Beispiel dafür ist der Artikel Welcome to 2030. I own nothing, have no privacy, and life has never been better. (Willkommen im Jahr 2030. Ich besitze nichts, habe keine Privatsphäre, und das Leben war nie besser.), den wir auf der offiziellen Website des World Economic Forum finden. Der von einem dänischen Parlamentsmitglied namens Ida Auken geschriebene Artikel greift einmal mehr die immer wieder auftauchende Jahreszahl 2030 auf, die wir auch beispielsweise bei der Agenda 2030 wiederfinden. Aus dem Artikel lässt sich leicht ableiten, dass sie (Auken) ziemlich sicher ist, dass bis zum Jahr 2030 dieses Ziel der IGE erreicht werden kann:

Willkommen im Jahr 2030. Willkommen in meiner Stadt – oder sollte ich sagen in „unserer Stadt“. Ich besitze überhaupt nichts. Ich besitze kein Auto. Ich besitze kein Haus. Ich besitze keine Geräte oder Kleider.

Es könnte Ihnen seltsam erscheinen, aber das macht für uns in dieser Stadt absolut Sinn. Alles, was Sie als ein Produkt betrachtet haben, ist jetzt zu einer Dienstleistung geworden. Wir haben Zugang zu Transport, Unterkunft, Essen und all die Dinge, die wir in unserem täglichen Leben brauchen. Eines nach dem anderen dieser Dinge wurde kostenlos, so dass es am Ende für uns nicht sinnvoll war viel zu besitzen.

(Welcome to the year 2030. Welcome to my city – or should I say, „our city“. I don’t own anything. I don’t own a car. I don’t own a house. I don’t own any appliances or any clothes.

It might seem odd to you, but it makes perfect sense for us in this city. Everything you considered a product, has now become a service. We have access to transportation, accommodation, food and all the things we need in our daily lives. One by one all these things became free, so it ended up not making sense for us to own much.)

In der Welt Aukens muss niemand mehr für irgendetwas zahlen – auch nicht für die Miete. Alles wird innerhalb kürzester Zeit direkt an die Haustür geliefert. Sie glaubt das Computer, Roboter und Maschinen höchstwahrscheinlich den größten Teil der Arbeit für uns erledigen werden, die wir heute noch selber tun müssen:

Einkaufen? Ich kann mich nicht wirklich daran erinnern, was das ist. Für die meisten von uns hat es sich in die Wahl gewandelt Dinge zu verwenden. Manchmal finde ich daran Spaß, und manchmal möchte ich nur, dass der Algorithmus es für mich tut. Er kennt meinen Geschmack besser als ich es jetzt tue.

Als AI [Künstliche Intelligenz, Anm. www.konjunktion.info] und Roboter so viel von unserer Arbeit übernahmen, hatten wir plötzlich Zeit, gut zu essen, gut zu schlafen und Zeit mit anderen zu verbringen. Das Konzept der Rush Hour macht keinen Sinn mehr, denn die Arbeit, die wir tun, kann jederzeit getan werden. Ich weiß nicht, ob ich es noch Arbeit nennen würde. Es ist mehr wie eine Denk-Zeit, Schöpfungszeit und Entwicklungszeit.

(Shopping? I can’t really remember what that is. For most of us, it has been turned into choosing things to use. Sometimes I find this fun, and sometimes I just want the algorithm to do it for me. It knows my taste better than I do by now.

When AI and robots took over so much of our work, we suddenly had time to eat well, sleep well and spend time with other people. The concept of rush hour makes no sense anymore, since the work that we do can be done at any time. I don’t really know if I would call it work anymore. It is more like thinking-time, creation-time and development-time.)

Aber auch Auken weiß, dass dieser „Spaß“ von irgendjemanden bezahlt und finanziert werden muss. Sie gibt unumwunden zu, dass in dieser „idealisierten Version der Zukunft“ keine wirkliche Privatsphäre mehr übrig sein wird und dass dies der Preis ist, denn wir dann zu zahlen haben:

Ab und zu ärgert mich die Tatsache, dass ich keine Privatsphäre mehr habe. Nirgendwo kann ich hingehen und nicht dabei gleichzeitig registriert zu werden. Ich weiß, dass irgendwo alles, was ich tue, denke und träume, aufgezeichnet wird. Ich hoffe nur, dass niemand es gegen mich verwenden wird.

(Once in awhile I get annoyed about the fact that I have no real privacy. No where I can go and not be registered. I know that, somewhere, everything I do, think and dream of is recorded. I just hope that nobody will use it against me.)

Die Vision Aukens ist die einer „grünen Diktatur“. Um eine „perfekte Welt“ zu bekommen, müssen die „unperfekten Menschen“ darin von irgendjemanden beobachtet, kontrolliert, überwacht und getrackt werden – alle, rund um die Uhr. Warum? Weil jede Entscheidung, die wir treffen, jede Handlung, die wir durchführen, Einfluss und Folgen auf die Umwelt hat. Und jede dieser Entscheidungen muss daher von der Regierung reguliert werden.

Forum for the Future - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.forumforthefuture.org

Forum for the Future – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.forumforthefuture.org

Liest man Aukens Artikel, ähnelt das dem kurzen Video des Forum for the Future, in dem wir die Vision dieses Forums präsentiert bekommen, wie nach deren Vorstellung das Jahr 2040 aussehen kann/soll. Das Forum of the Future ist eine der wichtigsten NGOs, die die IGE einsetzen, um ihre Agenda zu verbreiten. Diese NGO ist in den letzten Jahren zunehmend mächtiger geworden und oftmals arbeitet man gemeinsam mit der UN zusammen, um den gewünschten „Wechsel“ in den Entwicklungsländern zu promoten. Im Video bekommen wir eine Vision Version einer Zukunft präsentiert, in der es „Kalorienkarten“ gibt, einen „globalen Nahrungsmittelrat“, in der das Wasser rationiert ist und eine extrem starke Zentralregierung sogar die kleinsten Dinge des Lebens verwaltet:

Jetzt mag der eine oder andere sagen, dass das nur Ideen sind, eine Vision ist. Ich sage aber, wenn wir nicht aufpassen und vorsichtig sind, dann kann diese Tyrannei zur Realität werden, da die IGE genau das mit uns vorhaben.

In der Vorstellung der IGE muss alles, was wir tun, kontrolliert und überwacht werden. Alles begründet mit dem Mantra der „Nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development)“ und dem Ziel die „Grüne Agenda“ umzusetzen. Was wir essen, was wir trinken, wo wir leben oder wieviel Energie wir vebrauchen dürfen, wird nach den Ideen der IGE von ihnen bestimmt. Und jeder der dagegen aufbegehrt, der das System ablehnt, gilt dann als „Feind des Systems“ und muss „umerzogen“ werden.

Wir waren wohl noch nie so Nahe an der Realisierung dieser Visionen der IGE wie heute. Selbst in eher konservativen Regionen der Welt wird die „Grüne Agenda“ unter dem Mantel der „Nachhaltigen Entwicklung“ durchgedrückt. Und die IGE werden so lange weitermachen bis sie alles, was sie sich vorstellen und haben wollen, umgesetzt haben. Uns wird tagtäglich gesagt, dass wir Opfer bringen müssen, wenn wir den Planeten retten wollen. Natürlich müssen wir als Menschen erkennen, dass die Ausbeutung der Natur so nicht weitergehen kann, dass wir unseren Lebensstil usw. ändern müssen. Und das wir vor allem das ewige Mantra des Wachstums aufgeben müssen – was aber wiederum nicht im Sinne der IGE sein dürfte. Die Wahrheit ist, dass die IGE ihre Agenda mit wichtigen und richtigen Aspekten „aufhübschen“, damit wir sie schlucken. Obwohl wir instinktiv wissen, dass diese Agenda die Tür zur globalen Tyrannei aufstößt. Eine globale Tyrannei, dessen Ausmass die meisten Menschen nicht einmal im Ansatz erkennen können.

Wir werden in einen dystopischen Alptraum gestoßen, der von den meisten nicht wahrgenommen wird – bis es zu spät ist.

Quellen:
Proof That The Elite Really Do Want A Global Society With No Possessions, No Privacy And No Freedom
Welcome to 2030. I own nothing, have no privacy, and life has never been better
YouTube – four visions of city life in 2040 – planned
Forum for the Future – About us
Al Gore, Agenda 21 And Population Control


Ein Artikel bildet zwangsweise die Meinung eines Einzelnen ab. In Zeiten der Propaganda und Gegenpropaganda ist es daher umso wichtiger sich mit allen Informationen kritisch auseinander zu setzen. Dies gilt auch für die hier aufbereiteten Artikel, die nach besten Wissen und Gewissen verfasst sind. Um die Nachvollziehbarkeit der Informationen zu gewährleisten, werden alle Quellen, die in den Artikeln verwendet werden, am Ende aufgeführt. Es ist jeder eingeladen diese zu besuchen und sich ein eigenes Bild mit anderen Schlussfolgerungen zu machen.
www.konjunktion.info unterstützen:
Artikel bewerten:
Note 6Note 5Note 4Note 3Note 2Note 1 (2 Bewertungen, Durchschnittliche Bewertung: 6,00)
Loading...
Artikel weiterleiten:

20 Kommentare bei “NWO: Die elitäre Vision einer Welt ohne Besitz, Privatsphäre und Freiheit

  1. 9. Dezember 2016 um 13:45

    „Jetzt mag der eine oder andere sagen, dass das nur Ideen sind, eine Vision ist. Ich sage aber, wenn wir nicht aufpassen und vorsichtig sind, dann kann diese Tyrannei zur Realität werden, da die IGE genau das mit uns vorhaben.“
    Diese Tyrannei wird mit großer Wahrscheinlichkeit zum zukünftigen System werden.
    Die meisten Menschen sind doch jetzt schon *abhängig* von einem Arbeitsplatz – und die Basis-Arbeitsplätze werden von den IGE geschaffen, weil diese Arbeitsplätze sehr viel Kapital benötigen: Rohstoff-Abbau, Erdöl-Förderung, Rohstoff-Aufbereitung, Energie-Bereitstellung, Fabriken, Transport.
    Die Menschen können sich dagegen auch nicht wehren, solange nicht jeder Mensch ausreichend Boden zum unabhängigen Überleben besitzt.
    Jeder Protest läuft über kurz oder lang ins Leere, weil der Mensch täglich essen muss und sich sein Essen aber im derzeitigen System nicht selbst schaffen kann, sondern sich den IGE unterwerfen muss, um zu Essen zu kommen.

    „In der Vorstellung der IGE muss alles, was wir tun, kontrolliert und überwacht werden.“
    Wer die Macht behalten will, muss alles kontrollieren, was seine Macht gefährden könnte – das ist uralt, nur liefert die neuzeitliche Technik dazu die besten Kontroll-Instrumente.

    Solange die Menschen nicht erkennen wollen, dass ausreichend Besitz an Nutzboden der Schlüssel zur Freiheit ist, solange haben die IGE alle Trümpfe in der Hand.

  2. Lockez
    9. Dezember 2016 um 18:58

    Das wird die totale Hölle auf Erden werden !
    Es wird zwar keine Konsum-Zombies mehr geben, aber dafür 100 %ige gehorsame Bioroboter, natürlich RFID-Chip gesteuert.
    Und wenn wer aus der Reihe tanzt, dann wird die Person einfach wieder auf Reihe gebracht oder ausgeknipst.

  3. Greenhoop
    9. Dezember 2016 um 21:18

    Alles Themen der Agenda 21 bzw. 30, lange bekannt und nur insofern interessant weiter zu verfolgen, sollten die angeblichen Feinde „China/Russland“ ebenfalls diese Ziele verfolgen. Es gibt die wirklich interessante Seite von „Democrats against Agenda 21“ und dem sehr lesenswerten Buch „Behind the Green Mask“….

    http://www.democratsagainstunagenda21.com/

    …oder beispielsweise die beiden „Romane“ von Glenn Beck „Agenda 21“, welche genau dieses Ziel thematisieren.

    Das Internet ist eine tolle Erfindung und noch spannender ist zu verfolgen, wie sogenannte „Aufklärer“ heute (eher gestern) eine solche Geschichte liefern, nur um dann heute (heute) eine völlig andere zu präsentieren. Bei GEOLITICO gibt es einen solchen „Aufklärer“, der geschickt zwischen den Wahrheiten laviert und noch vor einem Jahr die Agenda (21/30) anzweifelte, nur um heute letztere indirekt zu bestätigen.

    Fazit: Vorsicht ist immer geboten und jede(r) sollte selber beobachten und urteilen, keine „Szeanrien“ leichtfertig als gegeben hinnehmen/akzeptieren. Es gilt immer den eigenen Verstand einzusetzen und keinen Führern zu folgen….

  4. Simon
    9. Dezember 2016 um 22:14

    Schon klar, sie wollen die Leute wie kleine Kinder abhängig halten, ihnen alles zuteilen wie sie es für richtig halten und entziehen wenn sie aufmucken.

  5. NoFiatMoney
    10. Dezember 2016 um 00:12

    Wer erstmalig auf einen Artikel wie den oben stößt, wird sich abwenden; wird mit dem Zeigefinger an seine Stirn tippen und sich denken: „Was ist das für ein Idiot, was für ein Verschwörungstheoretiker betreibt den Blog Konjunktion“.

    Der gemeine Untertan liest über das Eingangspetitum, man möge doch nur genau hinhören, nämlich hinweg. Er ist des Hinhörens gänzlich längst entwöhnt. Er hört niemals hin; er klaubt auf und repetiert. Der in staatlichen Anstalten zum wahren Demokraten hingezogene Staatsanbeter weiß nichts von sich, der Geschichte, den Wissenschaften und der Welt. Ihm wurde beigebracht, es reichte hin, alles besser zu wissen. Darin ist er Meister und dort findet er seine Vorbilder und (g)eifert ihnen nach: den Merkels, Maas, Gabriels, Wagenknechts, Lindners, Seehofers, etc.

    Er erkennt den Betrug nicht. Weil der Betrug Ausmaße hat, die das mittels staatlich organisierter Unbildung zurechtgestutzte Vermögen seiner eigenen Vorstellung weit übersteigt. Was längst geschieht, geht in einer Demokratie nicht, irrglaubt das Stimmschaf.

    Er recherchiert nicht selbst. Er schaut sich keine Quelle an. Er schreit selbst demjenigen, der ihm handfeste Belege ausgedruckt auf den Tisch legt, noch entgegen: „Du Verschwörungstheoretiker.“ Das macht er, ohne auch nur in Erwägung zu ziehen, er selbst könnte nur eine Figur in einem planvollen politischen Spiel sein. Auf den Gedanken, die derzeitige Form der Repräsentativen Demokratie könnte dafür das den um Erhaltung ihrer Herrschaft Bemühten beste, da in der Geschichte bislang perfidestes, Spielbrett geben, kommt er gar nicht.

    Der demokratisch geglättete Untertan ist als Selbst gar nicht mehr. Er ist Bestandteil, Mittel und –so er nicht ohnehin allein aus Steuern und anderen Abgaben seinen Unterhalt fristet- Opfer der staatlichen Beraubung. Er wird in allem und um alles betrogen. Der Betrug ist groß genug, so daß er –der Zahler (noch etwa 15 Millionen in diesem Lande) – ihn nicht für möglich hält.

    Der demokratisch geglättete Untertan ist der zur politischen Korrektheit –was nichts anders heißt, als zum Kollektivismus, zur Planwirtschaft- umerzogene Untertan. Er wiederholt Vorgekautes und für ihn Vorgedachtes. Er mag meinen, er heulte mit den Wölfen. Er irrt auch darin: in Wahrheit blökt er in der ihm von den Herrschenden zugedachten Rolle des Schafes. Währenddessen schmieden der Wolf und seine Thinktanks, NGOen Pläne, wann und wie es erreicht werden könnte, ihn, das Schaf, zu schlachten.

    Es gibt aber auch kritische Schafe. Jene mag @Greenhoop (9. Dezember 2016 um 21:18) gemeint haben. Wenn die aber dasHeil in Lehren suchen, die wiederum nicht auf das Eigene, das Individuum, sondern auf Kollektive und –staatlichen- Zwang bauen, bliebe es nach der Umsetzung der Vorstellungen solcher Zeit-Genossen (!) doch bei der Hirten-Schaf-Struktur.
    Die meisten der -oft lediglich vermeintlich- kritischen Schafe trauen sich eigenes Denken offensichtlich nicht zu, oder sind dazu nicht fähig oder können sich nicht als Individuum in Beziehung zur Masse setzen, sondern wollen Masse bleiben und andere dazu zwingen, es auch weiterhin zu sein.

    Als Fazit habe ich gegen den Beitrag nur einen Einwand. Dort steht: „Natürlich müssen wir als Menschen erkennen, dass die Ausbeutung der Natur so nicht weitergehen kann, dass wir unseren Lebensstil usw. ändern müssen.“
    Ich sage dazu klar: nein! Nichts an der Forderung ist „ natürlich“. Und niemand (!) hat ein Recht, mir meinen Lebensstil vorzuschreiben. Niemand.
    Wer anderes behauptet, mag mir das begründen und die Rechtsgrundlagen benennen. Im Grundgesetz steht dazu nichts. Da bin ich also gespannt auf eine Begründung einer solchen Behauptung.

    • 11. Dezember 2016 um 13:00

      „Natürlich müssen wir als Menschen erkennen, dass die Ausbeutung der Natur so nicht weitergehen kann, dass wir unseren Lebensstil usw. ändern müssen.“
      Die Begründung dazu:
      Die Natur gibt uns unseren Lebensstil in einem gewissen Rahmen vor:
      Wir müssen die Luft atmen, die uns die Natur bereitstellt; wir können nur essen, was irgendwo gewachsen ist; wir müssen unsere Bekleidung nach dem Wetter ausrichten usw.
      Und das Gesellschafts-&WirtschaftsSystem zwingt uns ebenfalls in einen Rahmen: die meisten Menschen müssen 8 Stunden pro Tag arbeiten, müssen sich in einer gewissen Art bekleiden usw.

      Unsere mit erträglichem Aufwand gewinnbaren Rohstoffe sind erschöpflich.
      Wenn diese Rohstoff-Lagerstätten ausgeschöpft sind, so wird sich unsere Lebens- und Wirtschafts-Weise anpassen müssen – was die Menschen dann noch wollen, das wird unerheblich sein.
      Diesen Zustand sollten wir aber besser nicht erreichen.
      Das derzeitige Gesellschafts-&WirtschaftsSystem vergeudet Rohstoffe für unnützen Ramsch – weil die Menschen irgendeine Gelderwerbs-Möglichkeit haben müssen -, und wir werden unsere Rohstoff-Lagerstätten wahrscheinlich früher ausgeschöpft haben, als uns lieb ist – vor allem, wenn alle Menschen den westlichen Lebensstil haben wollen.
      Zudem kennen wir die lebenserhaltenden Kreisläufe auf unserem ‚Raumschiff Erde‘ unzureichend bis gar nicht. Wie wir durch unsere Lebens- und Wirtschafts-Weise diese Kreisläufe beeinflussen, wissen wir nicht.
      Tatsache ist, dass sich die Zustände auf unserem ‚Raumschiff Erde‘ bereits merklich geändert haben:
      http://www.sswm.info/sites/default/files/toolbox/UNEP%20et%20al%201997%20soil%20degradation.png
      https://www.unric.org/html/german/entwicklung/rio5/wueste.htm
      http://www.br.de/themen/wissen/inhalt/umwelt/wueste-desertifikation100.html
      https://www.heise.de/tp/features/Weltwuestentag-20-Prozent-Spaniens-sind-als-Wueste-anzusehen-3380130.html
      Wir verlieren derzeit jährlich 12 Mill. ha fruchtbares Land,
      http://www.desertifikation.de/faktensammlung/fakten-degradation/
      http://www.desertifikation.de/fileadmin/user_upload/downloads/Verlieren_wir_an_Boden…GTZ_2006.pdf
      Wir übertreiben den Fischfang:
      http://www.greenfacts.org/en/ecosystems/figtableboxes/figure3-4-collapse-cod.htm
      verschmutzen die Weltmeere:
      http://fileserver.futureocean.org/schule/handout_koertzinger2012.pdf
      http://www.handelsblatt.com/technologie/energie-umwelt/umwelt-news/plastikmuell-im-meer-aufbruch-zum-muell-kontinent-im-pazifik/8209118.html
      und leisten uns Katastrophen wie ‚Golf von Mexiko‘ und Fukushima usw.

      Selbstverständlich können wir unsere derzeitige Lebens- und Wirtschafts-Weise beibehalten – nur werden uns dann eben die Naturgesetze lehren, dass Naturgesetze über dem Menschen stehen.

      • NoFiatMoney
        13. Dezember 2016 um 23:47

        @ Heinz Göd,

        Sie schrieben: „Die Natur gibt uns unseren Lebensstil in einem gewissen Rahmen vor: Wir müssen die Luft atmen, die uns die Natur bereitstellt; wir können nur essen, was irgendwo gewachsen ist; wir müssen unsere Bekleidung nach dem Wetter ausrichten usw.“

        Das „usw“ lasse ich unbeachtet. Was dann noch bleibt, hat nichts mit dem zu tun, was gemeinhin unter Lebensstil –und nur darum ging es- verstanden wird.

        Der Begriff Lebensstil beschreibt die Art der Lebensführung und steht synonym für Lebensart; auch Kultur könnte man darunter fassen. Nun herrscht die Natur jedoch nicht an jedem Ort der Welt in gleicher Weise. Im südamerikanischen Urwald setzt sie andere Rahmenbedingungen als in Wüstengegenden oder auf dem Kontinent Europa. Sowohl im Urwald und Wüstengebieten müssen Menschen Luft atmen, essen und sich Witterungsverhältnisse anpassen. Dennoch gelang es ihnen, unterschiedliche Lebensstile zu entwickeln. Ein sehr gutes Beispiel bietet der wunderschöner Kontinent Europa mit seinen zahlreichen Sprachen, seiner vielfältigen Baukultur, all seinen Unterschieden im Leben und Denken der dort Heimischen. Wieviel weniger Menschen führen denn z.B. aus Deutschland nach Italien, Frankreich, Spanien, wenn sie dort nicht auch einen anderen Lebensstil als den ihnen gewohnten fänden? Vielleicht heute nicht mehr; aber bis in die achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts hinein, reiste auch mancher Norddeutscher nicht nur wegen des Oktoberfestklamauks nach Bayern, sondern auch wegen des dortigen anderen Lebensstils.

        Aber, ob ich mit dem PKW oder Fahrrad fahre, ob ich dabei einen Helm trage, ob im PKW oder auf dem Fahrrad rauche, ob ich mir eine Zigarre in meinem Stammlokal anstecken möchte, gehört auch zur Lebensart. Und darin wird eingegriffen; ohne daß irgendjemand dazu ein Recht hätte.

        Dann greife ich noch einige Zitate aus Ihrem Posting auf (Ihre Links habe ich nicht gelesen und werde das auch nicht tun, insbesondere, da Sie es unterließen, zumindest kurz anzugeben, was deren Verfolgung an Kenntnis bringen könnte.)

        Zitat: „Unsere mit erträglichem Aufwand gewinnbaren Rohstoffe sind erschöpflich.“

        Mag sein. Aber Sie unterstellen, der menschliche Geist wäre nicht fähig, bisher genutzte Rohstoffe effizienter zu nutzen oder mittels Verwendung anderer zu ersetzen. So heizte die Menschheit z.B. mit Holz, einige Artgenossen später mit Kohle, mit Strom, mit Öl oder Gas. Womöglich wären Sonnen-oder Windenergie, sobald die Zeit dafür gekommen sein würde sogar ein „mit erträglichem Aufwand“ (insbesondere für die Untertanen, an die ich-anders als Kollektivisten, Interventionisten und Planwirtschaftler – in erster Linie denke) produzierbarer Ersatz geworden. Oder es würden neue Energiequellen entdeckt, nutzbar gemacht oder erfunden. Mir und anderen Zahlern zwangsweise in einem ideologischen Wahn und in Hybris übergestülpt, werden die angeblich erneuerbaren Energien zur zerstörenden Last.

        Zitat: „Wenn diese Rohstoff-Lagerstätten ausgeschöpft sind, so wird sich unsere Lebens- und Wirtschafts-Weise anpassen müssen – was die Menschen dann noch wollen, das wird unerheblich sein.“

        Darin kommt wieder ein Pessimismus zum Ausdruck, der eingedenk der Entwicklungsgeschichte der Menschheit abwegig ist.

        Ich habe den Eindruck, Sie könnten daran glauben, der Mensch könnte Klima (daß es das/ein Klima weltweit nicht gibt, wissen Sie hoffentlich?) beeinflussen. Das wäre dann der Stand des Wissens (und Glaubens), den z.B. nordamerikanische Eingeborene mittels ihrer Regentänze zum Ausdruck brachten.

        Zitat: „Das derzeitige Gesellschafts-&WirtschaftsSystem vergeudet Rohstoffe für unnützen Ramsch – weil die Menschen irgendeine Gelderwerbs-Möglichkeit haben müssen -, und wir werden unsere Rohstoff-Lagerstätten wahrscheinlich früher ausgeschöpft haben, als uns lieb ist – vor allem, wenn alle Menschen den westlichen Lebensstil haben wollen.“

        Das muß ich jetzt aufgliedern, weil dort doch einiges durcheinander geht:

        Zitat: „Das derzeitige Gesellschafts-&WirtschaftsSystem vergeudet Rohstoffe“

        Sie wollten damit vermutlich das sogenannte kapitalistische System, die Marktwirtschaft in den sog. westlichen Ländern, ansprechen. Einmal abgesehen davon, daß es eine freie Marktwirtschaft auch in DL niemals gab, produzierte die westliche Industrie in der BRD weit „umweltfreundlicher“ und effizienter als es der von Polit-Vollpfosten gelenkten DDR-Wirtschaft jemals gelang. Waren Sie 1989/1990 oder gar zuvor einmal in jenem Paradies des real existierenden Sozialismus? Haben Sie den Gestank des Hausbrandes, den in den Straßen stehenden Nebel, noch in der Nase? Ich schon! Im sog. kapitalistischen Westen wurden weit weniger Rohstoffe vergeudet als in der DDR. Und es wurde damals auch weit weniger „Geld“ der Untertanen „verbrannt“ als es jetzt nach der ideologisch bestimmten „Energiewende“ der Fall ist.

        Zitat: „ für unnützen Ramsch“
        Die Käufer entscheiden, was sie sich anschaffen. Was Ihnen als Ramsch erscheint, mag anderen wertvoll vorkommen. Wenn Sie oder andere auf Werbung –auch eine, allerdings im Gegensatz zur staatlichen, verhältnismäßig harmlose und weniger schädliche, Propaganda- hereinfallen, ist das das Problem der davon Betroffenen. Dummheit ist nicht heilbar. Nicht einmal mittels fein gesponnener kollektivistischer Konstrukte. Das glauben und predigen die Vertreter der kollektivistischen (in der der Geschichte bisher als National- oder International-Sozialisten und Faschisten aufgetretenen) Ideologien aber im Kern seit es sie gibt. Sie meinen, einen neuen Menschen schaffen, erziehen zu können.

        Zitat: „Das derzeitige Gesellschafts-&WirtschaftsSystem vergeudet Rohstoffe für unnützen Ramsch – weil die Menschen irgendeine Gelderwerbs-Möglichkeit haben müssen“
        Tut mir leid, Ihr „weil“, eine Kausalverknüpfung, (also eine Konjunktion! 😉 ) steht ohne begründende Unterlegung im Raum. Nicht nur ich könnte mir genügend „Gelderwerbs-Möglichkeiten“ vorstellen, die ohne den Zwang zur Vergeudung von Rohstoffen auskommen. Und das ist ja ohnehin letzthin Realität.

        Das war jetzt meine Antwort auf Ihr Posting. Die war abschließend und nicht als Eröffnung einer Diskussion gedacht. Sollte der Einwand kommen, ich wollte nicht diskutieren oder wiche Auseinandersetzungen aus, sei bereits jetzt gesagt:
        Ja, über vieles will ich nicht mehr diskutieren; es sei denn, es käme ein Argument, das nicht aus irgendeiner mir längst bekannten Mottenkiste stammt.
        Ja, Auseinandersetzungen mit Ideologen -was bitte nicht heißt, daß ich Sie jetzt schon dazu rechnete- führe ich nicht, da sie fruchtlos sind. Weil: jeder vermag nur zu erkennen, was in seinem eigenem Willen und Vermögen liegt. Das ist bedauerlich, aber Fakt.

        • NoFiatMoney
          14. Dezember 2016 um 00:01

          Ich bin zu langsam, die Zeit des Edits reichte mir wieder nicht.

          Statt:“ Was Ihnen als Ramsch erscheint, mag anderen wertvoll vorkommen. Wenn Sie oder andere auf Werbung…“ sollte es heißen:

          „Was ihnen als Ramsch erscheint, mag anderen wertvoll vorkommen. Wenn sie oder andere auf Werbung…“

          @ Heinz Göd bitte ich um Nachsicht.

          • Konjunktion
            Konjunktion
            14. Dezember 2016 um 11:33

            Hallo NoFiatMoney,

            ich hab die „Editierfunktion“ auf 10 Minuten hochgesetzt.

            VG, Konjunktion

        • Tom Hofmann
          27. Dezember 2016 um 02:45

          Du solltest aber den Links folgen. Sonst bleibst du unwissend. Ist deine Entscheidung.
          Link lesen kostet Zeit. Link nichtlesen macht dumm.

  6. Divide et impera
    10. Dezember 2016 um 14:06

    Ein Paradoxon?

    Wer wissen will, warum ich hier als Einziger auf „Dislike“ gedrückt habe, obwohl ich den Inhalt des Textes in keinster Weise anzweifle, der möge diesen Artikel lesen:
    http://www.christophervasey.ch/allemand/artikel/krieg.html

  7. ichkotztv
    11. Dezember 2016 um 00:21

    Klingt schwer nach Robert Heinlein http://www.phantastik-couch.de/robert-a-heinlein-die-nachgeborenen.html, gewürzt mit „WIR“ (J.Samjatin und seinen Kollegen Huxley und Orwell).
    Ohne den Überwachungsmist und der im Grunde faschistisch-kommunistischen Einheitsideologie wär das ja durchaus nicht unangenehm, dazu gehört dann die KI drastisch eingeschränkt, sonst haben wir den totaaalen Digitalsozialismus….
    Agenda 2030 – sieht derzeit eher nicht so aus als ob sich derartige Späße ausgehen würden.
    Cheers!

  8. Libelle
    11. Dezember 2016 um 11:04

    Fats alles was heute unter dem Anfangsbegriff „smart“ (smart Cities, smartmeter usw.) läuft ist mit absoluter Vorsicht zu genießen. Es dient der totalen Überwachung und Kontrolle.
    https://www.welt.de/wirtschaft/article149753135/Perfide-Ueberwachung-ist-in-China-Wirtschaftsfaktor.html

    Ich lese gerade den Roman „Balckout“ von Marc Elsberg. Der Autor soll so gut recherchiert haben, dass er von Behörden, Verbänden und Unternehmen zu Referaten gebeten worden sein soll.
    Dort beschreibt er u. A. dass die Stromkonzerne auf jeden einzelnen Smartmeter (eigentlich ein kleiner Computer) direkten Zugriff (wie Abschaltung, Drosselung,Zählung usw.) aus der Ferne ausüben können.

    • NoFiatMoney
      11. Dezember 2016 um 19:27

      @ Libelle,

      „smart“ ist als Anglizismus bestens brauchbar in der Welt des verhüllenden Neusprechs. Kann der Begriff doch u.a. schlau,klug ebenso bedeuten wie gerissen und listig. Als schlau und nützlich wird uns z.B. der Smart-Meter verkauft. Wer hat schon etwas gegen einen schlauen Zähler? Könnte er doch helfen, Kosten des von der Politik erst verteuerten Energieverbrauchs womöglich zu senken. Ein Werbespot, in dem er als listiger Zähler beworben würde, könnte jedoch selbst des Schafes Stirn in Falten legen.

      Von dem Roman „Blackout“ hörte uns las ich; den Roman selbst jedoch nicht. Allerdings: Bereits vom 27.04.2011 datiert eine Technikfolgenabschätzung („Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften –am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung“) des Bundestages:

      http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/056/1705672.pdf

      (Auch) Spannende Lektüre.

      Die Katastrophe in Fukushima begann im März 2011. Im Juni 2011 beschoß dann der BT das „13. Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes“ (Merkels Energiewende).

      Da frage ich mich -nicht nur aber auch-, ob und wie nützlich sowie „smart“ die damit erst geschaffene Fragilität der hiesigen Energieversorgung vor dem Hintergrund einiger politischer Projekte einigen Akteuren erschienen sein könnte?

      • Libelle
        11. Dezember 2016 um 20:14

        Hallo NoFiatMoney
        11. Dezember 2016 um 19:27

        Dank für den Link!!

        Mit dem Thema hatte ich mich bisher noch nicht so auseinandergesetzt. Ist gruselig.

        • NoFiatMoney
          11. Dezember 2016 um 20:27

          Zitat: „Ist gruselig“. Stimmt und erhellend, finde ich.

  9. Klaus Borgolte
    12. Dezember 2016 um 00:19

    Die Orwellsche Welt, weltweite Tyrannei einer Elite – interessanter Roman, unterhaltsamer Film, was sonst? Was zählte war das, was ich mit eigenen Augen sah oder selbst erlebte.

    Ich brauchte Jahre, um endlich zu akzeptieren, dass der Zug unaufhaltsam genau in diese Richtung rollt. Jetzt folgte die Phase des Beschreibens, dann des Beklagens dieser Entwicklung.

    Da stecke ich nun fest. Was kann ich tun, was ist meine Pflicht zu tun? Kommentare sind wie kleine Stöckchen, die man vor die Räder des Zuges wirft. Wie können wir Unheil von unseren Kindern, Kindeskindern und deren Kinder und Kindeskinder abwenden?

  10. NoFiatMoney
    14. Dezember 2016 um 15:53

    @Konjunktion
    14. Dezember 2016 um 11:33

    Hallo Konjunktion,

    vielen Dank. Damit ist die Kommentarfunktion nur wegen meiner Schus­se­lig­keit jetzt gewissermaßen „seniorengerecht“ 😉

    VG, NoFiatMoney

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel wurde geschlossen, da der Artikel älter als drei Monate ist.