Krieg gegen den Terror: Die wahren Kosten lassen sich nicht in Geld bemessen

Terror. Ein Geschäft, das sich lohnt.

Wir alle wissen, dass die echten Terroristen (all die Politdarsteller in ihren Anzügen und die dahinter stehenden Financiers) ihren Krieg gegen den Terror an vielen verschiedenen Fronten aufgrund vielfältiger Gründe führen.

Zum einen nutzen sie den Terror, um die Bevölkerungen zu einen, wenn wieder einmal ein False Flag Anschlag durchgeführt wurde. Zum anderen dient er ihnen als Begründung, um den Polizeistaat und die Überwachungs-/Kontrollmaßnahmen weiter auszubauen. Ziel dabei sind jene kritischen Geister, die sich noch ihren Vorstellungen einer „Schönen Neuen Welt“ widersetzen.

Der wichtigste Grund dürfte aber der „Blankoscheck“ sein, denn sich der Westen durch den Terror ausstellt, um in anderen Staaten seine Vorstellung von „Demokratie verwirklichen zu können“. Frei nach dem Motto: Pack deinen neuen „Bösen Mann“ auf das Feld des Schachbretts, dass du gerade okkupieren möchtest. Und voilà, schon ist die Begründung für dein Einschreiten (militärisch, Farbenrevolution, usw.) vorhanden. Dabei spielt es keine Rolle, dass man zuvor – „natürlich ganz aus Versehen“ – jene Kräfte erschaffen, finanziert und ausgebildet hat, die es jetzt gilt zu beseitigen.

Aber natürlich setzen die Politiker, ihre Strippenzieher und die anderen Profiteure (z.B. die Rüstungsindustrie) den Terror auch noch gezielt dafür ein, um Milliarden an US-Dollar/Euro zu machen. Sie benutzen die Terrorangst, die sie selbst schaffen, um Unsummen im Namen des Kriegs gegen den Terror zu erzielen.

Da sind 640 US-Dollar teure Toilettensitze im Pentagon nur eine Randnotiz und doch wird dadurch deutlich, dass der Mißbrauch durch „Unternehmen“ wie Blackwater/Academie/Xe oder Halliburton, wenn diese absolut überteuerte „Lösungen“ anbieten, ein bewusst so gewollter Prozess ist. Das US-Kriegsministerium hat jetzt selbst zugegeben, dass es 2 Milliarden US-Dollar einsparen könnte, wenn es einfach nicht mehr sinnvolle und damit nutzlose Basen und Lager auflösen würde, die es im Namen des „Amerikanischen Imperiums“ gebaut hat.

Aber diese 2 Milliarden sind natürlich ein Nichts im Vergleich zu dem, was es sonst noch so an Ausgaben im Krieg gegen den Terror gibt.

Seit dem 11. September 2001 haben die USA allein im Inland 1 Billionen US-Dollar ausgegeben, um den Polizeistaat weiter auszubauen. Das Pentagon gibt jedes Jahr über 600 Milliarden aus und die Kriege im Irak und in Afghanistan haben dem US-Steuerzahler knapp 5 Billionen US-Dollar gekostet.

Zählt man die Ausgaben für das Pentagon, der Heimatschutzbehörde, dem Außenministeriun und all die anderen Kosten wie Zinszahlungen aufgrund von Militärausgaben hinzu, dann kommt man auf nicht mehr greifbare Summen. Musste jeder US-Amerikaner zu den Hochzeiten des Kalten Kriegs zu Beginn der 1980er 3.500 US -Dollar „Militärausgaben“ schultern, fiel dieser Betrag in den 1990ern auf 2.500 US-Dollar und hat sich seitdem auf 4.000 US-Dollar fast verdoppelt. Es reicht bereits ein Blick auf den nachfolgenden Chart und man erkennt genau den Geburtstag im Krieg gegen den Terror:

US-Militärausgaben - Bildquelle: Wikipedia / Johnpseudo

US-Militärausgaben – Bildquelle: Wikipedia / Johnpseudo

Aber es gibt weitere Zahlen:

  • 38 Milliarden US-Dollar zahlen die USA in den nächsten 10 Jahren an Israel.
  • 1,5 Billionen US-Dollar kosten die neuen F-35-Kampfjets.
  • 6,5 Billionen US-Dollar sind im Pentagon nicht mehr auffindbar und zuordbar.

Dabei sind das nur die Zahlen, die man greifen kann, die sich in Geld/US-Dollar bemessen lassen. Die echten Kosten des Krieg gegen den Terror kann man aber nicht in Geld bemessen.

Die wahren Kosten werden mit Blut bezahlt. Dem Blut von einer Millionen toter Iraker. Dem Blut von Hunderttausenden toten Frauen, Kindern und Männer in Afghanistan und Pakistan. Dem Blut der Menschen in Syrien, Libyen, Jemen und in all den anderen Ländern, die ins Fadenkreuz der NATO, USA und der „Demokratie bringenden Gutmenschen“ geraten sind. Man kann es anhand der zerstörten und menschenleeren Städte messen. Anhand der Millionen Menschen, die auf der Flucht sind. Anhand der Drohnentoten, die durch Ankläger, Richter und Henker in einer Person namens Barack Obama ermordert wurden.

Und selbst anhand der Soldaten, die als Wracks und gebrochene Menschen aus diesen Einsätzen wie im Irak und Afganistan zurückkommen, kann man es messen.

Das sind die echten Kosten des Krieg gegen den Terror. Ein Preis, den man nicht kalkulieren kann. Und nichts daran wird sich ändern, absolut gar nichts, wenn die Öffentlichkeit nicht endlich damit aufhört, die falschen Narrative des Krieg gegen den Terror zu glauben und die Lügen als solche erkennt, die man ihnen jeden Tag ins Gehirn hämmert.

Wie beim Weihnachtsmann und beim Osterhasen können die wahren Terroristen nur dann überleben, wenn man an sie glaubt.

Quellen:
Counting the Cost of the War of Terror
Per Day Cost Of War Is Absolutely Amazing
US Attack on Syrian Army Helps ISIS Gain Ground
$37 screws, a $7,622 coffee maker, $640 toilet seats; : suppliers to our military just won’t be oversold
Only the Pentagon Could Spend $640 on a Toilet Seat
$1 Trillion Spent On US Police State Since 9/11 — If They “Hated Our Freedom,” They Must Love Us Now
Linda Bilmes on the U.S. Engagement in Iraq and Afghanistan: “The Most Expensive Wars in U.S. History”
A Problematic Aid Package
How DOD’s $1.5 Trillion F-35 Broke the Air Force
Pentagon’s Sloppy Bookkeeping Means $6.5 Trillion Can’t Pass an Audit
How many TRILLIONS did the Pentagon “lose”? – QFC
#1. Over One Million Iraqi Deaths Caused by US Occupation
War casualties in Afghanistan, Pakistan total 149,000, new study says


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2 Kommentare bei “Krieg gegen den Terror: Die wahren Kosten lassen sich nicht in Geld bemessen

  1. Kunstmuseum Hamburg
    22. September 2016 um 14:13

    Karikatur – Das Bolschewistische Chamäleon
    http://kunstmuseum-hamburg.de/karikatur-das-bolschewistische-chamaeleon/

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