Kurz eingeworfen: Steigende US-Zinsen wegen Trump Infrastrukturmaßnahmen?

Die USA werden in diesem Jahr ein höheres Budgetdefizit aufweisen und könnten dadurch einen “Zinsanstieg” erleben, aber aufgrund des anhaltenden Wirtschaftswachstums durch Donald Trumps Steuersenkungen sind im Zeitverlauf geringere Defizite möglich, sagte Budget Director Mick Mulvaney.

Mulvaney sprach bei “Fox News Sunday”, einen Tag bevor das Weiße Haus die voraussichtlichen Ausgabenvorschläge für 2019 veröffentlichen wird – und nach Wochen, in denen die Finanzmärkte durch Aussichten auf eine steigende Inflation in Verbindung mit höheren Defiziten und niedrigeren Steuern verängstigt wurden.

“Dies ist kein steuerlicher Anreiz; es ist kein süßer Sieg”, sagte Mulvaney über das Wirtschaftsprogramm des Präsidenten, einschließlich der Ende 2017 verabschiedeten Steuersenkung in Höhe von 1,5 Billionen US-Dollar.

“Wenn wir [es schaffen, dass] die Wirtschaft weiter brummt und mehr Geld für Sie und mich und für alle anderen generieren können, dann nimmt die Regierung mehr Geld ein, und so hoffen wir, die Schulden unter Kontrolle zu halten”, sagte Mulvaney.

In einem separaten Interview auf CBS News “Face the Nation” sagte Mulvaney, dass steigende Haushaltsdefizite “eine sehr gefährliche Idee sind, aber es ist die Welt in der wir leben.”

Seine Kommentar nahm Trump in einem Tweet vom 9. Februar auf, dass die Republikaner “gezwungen seien, Ausgaben zu erhöhen bei Dingen, die wir nicht mögen oder wollen”, um demokratische Stimmen für den starken Anstieg der Militärausgaben zu sichern, den das Weiße Haus und das Pentagon anstreben.

(The U.S. will post a larger budget deficit this year and could see a “spike” in interest rates as a result, but lower deficits are possible over time based on sustained economic growth from Donald Trump’s tax cuts, said Budget Director Mick Mulvaney.

Mulvaney spoke on “Fox News Sunday,” a day before the White House is expected to release 2019 spending proposals — and after weeks in which financial markets have been spooked by prospects for rising inflation tied to higher deficits and lower taxes.

“This is not a fiscal stimulus; it’s not a sugar high,” Mulvaney said on of the president’s economic program, including the $1.5 trillion tax cut passed in late 2017.

“If we can keep the economy humming and generate more money for you and me and for everybody else, then government takes in more money and that’s how we hope to be able to keep the debt under control,” Mulvaney said.

In a separate interview on CBS News’s “Face the Nation,” Mulvaney said rising budget deficits are “a very dangerous idea, but it’s the world we live in.”

His comment echoed Trump’s Feb. 9 tweet that Republicans “were forced to increase spending on things we do not like or want” to secure Democratic votes for the sharp buildup in military spending wanted by the White House and the Pentagon.)

Dieser kleine Auszug aus einem Bloomberg-Artikel gibt bereits einen ersten Hinweis darauf, dass die Federal Reserve die geplanten Infrastrukturmaßnahmen der Trump-Administration dazu nutzen dürfte, um weitere Zinserhöhung in der Öffentlichkeit zu rechtfertigen – trotz des damit einhergehenden Risikos für die Aktienmärkte.

Mit der jetzigen Bekanntmachung des US-Infrastrukturprogramms, gehe ich davon aus, dass die Fed im Restjahr die Zinsen stärker erhöhen wird als bislang angenommen. Zudem ist damit zurechnen, dass die Renditen der US-Staatsanleihen auf “gefährliche Höhen” ansteigen werden. Jenseits der aktuell 3%. Die Effekte auf die Märkte dürften wir bereits in wenigen Wochen zu spüren bekommen.

Quelle:
U.S. Budget Director Warns Interest Rates May ‘Spike’ on Deficit


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