Medienkritik: Von russischen “Nachtwölfen” und US-amerikanischen “Road Shows”

Ob ungeschickt in Zeiten politischer Spannungen, ob eine Provokation kremlnaher Motorradfahrer oder ob berechtigtes Gedenken an die russischen Opfer des Zweiten Weltkrieges. Die Fahrt der Nachtwölfe, eines russischen Motorradclubs, von Moskau nach Berlin ist wieder einmal ein klassisches Beispiel der Doppelzüngigkeit der westlichen Politdarsteller und der deutschen Qualitätspresse. Wie eingangs geschrieben, kann man zu der

Medienkritik: Verlorene Glaubwürdigkeit und Verlust der Deutungshoheit

Als Donald Rumsfeld in den 1980ern Saddam Hussein die Hand schüttelte, galt der Mann aus Tikrit noch als “unser Mann in Bagdad”. Gut 20 Jahre später war er dagegen die Ausgeburt der Hölle. Bis unter die Augenbrauen mit Massenvernichtungswaffen ausgestattet und allzeit bereit gegen den Westen, vornämlich gegen Israel, los zu schlagen. Auch Assad galt

Deutschland: Von stagnierenden Reallöhnen, zunehmender Wertschöpfung und “verschwundenen” 4,5 Billionen Euro

Bereits im Dezember 2014 machte Professor Hans-Werner Sinn die Rechnung auf, dass aufgrund der Niedrigzinspolitik der EZB Deutschland und seinen Bürgern seit 2008 ein jährlicher Schaden von 60-70 Milliarden Euro entstanden ist. Summa summarum also 420-490 Milliarden Euro. Sinn, aber auch der inzwischen verstorbene Professor Wilhelm Hankel, beziffer(te)n zudem den Schaden den Deutschland seit Einführung

Ukraine: Wenn Oligarchen die Politik bestimmen

Im Folgenden wird ein abgehörtes Telefonat zwischen Igor Kolomoiski und dem Chef des Medienunternehmens 1+1 Media Alexander Tkachenko als Transkript wiedergegeben. Die Originalkonversation kann hier und hier (leider nur auf russisch) nachgehört werden. Noch kurz zu den Personen des Telefongesprächs: Igor Kolomoiski oder auch Ihor Kolomojskyj ist ein ukrainischer Multimilliardär und Oligarch. Durch Kiew wurde

Qualitätsmedien: Wenn die Nachrichtenagenturen den Inhalt vorgeben

Unsere heutige Landschaft der “Qualitätsmedien” hat schon seit langem ihren Nimbus von Unabhängigkeit, Aufklärung, Neutralität und Glaubwürdigkeit verloren. Die Vielzahl an diametralen Meinungen der Leser in diversen Kommentaren spricht Bände, dass die Erwartungen an eine unabhängige und neutral Presse nicht mehr erfüllt werden. Stattdessen finden wir eine gleichgeschaltete Berichterstattung vor, die zum großen Teil –

Warum wir ständig erinnert werden müssen

Kein Tag vergeht an dem nicht in irgendeinem Spartenkanal der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten oder bei den sogenannten Nachrichtensendern n-tv oder N24 eine Sendung, Reportage oder Dokumentation über das Dritte Reich läuft. Sicherlich ist geschichtliche Aufarbeitung und die Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangenheit sehr wichtig und richtig. Jedoch stellt sich mir mittlerweile die Frage warum eine derartige

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