Deutsche Bank: Außergerichtliche Einigung wegen Manipulation beim Gold- bzw. Silber-Fixing und die möglichen Folgen

Als vor ca. zwei Wochen die Deutsche Bank in die Schlagzeilen geriet, ging es um große Verluste und massive Belastungen durch ihr riskantes Derivategeschäft. Das letzte Mal, dass die Aktien des größten deutschen Bankhauses so billig gehandelt wurden, war inmitten der 2008er Finanzkrise.
Über diese Verluste und Belastungen konnten wir auch in der deutschen Hochleistungspresse lesen.

Manipulationen am Gold- und Silbermarkt: Deutsche Bank stimmt Vergleich zu und kooperiert bei weiteren Klagen gegen Konkurrenten

2008 war das Jahr der “Too Big To Fail”-Banken. Alle Aufmerksamkeit fokusierte sich auf die Banken, die die Wirtschaft mit ihrer Casinomentalität an den Rand des Absturzes (und darüber hinaus) gebracht hatten.
Doch im Windschatten dessen, verschafften sich die gleichen (und andere) Großbanken noch auf einem anderen Gebiet einen Vorteil.
So hat die Deutsche Bank jetzt einem

Finanzindustrie: Warum die 5,7 Milliarden US-Dollar Strafe für die Großbanken nichts anderes als ein Witz ist

Am Mittwoch gab das Justizministerium bekannt, dass fünf Großbanken insgesamt etwa 5,7 Milliarden US-Dollar Strafe zahlen müssen. Die Banken bekannten sich schuldig, dass sie seit 2007 verschiedene Währungen und die Zinsen manipuliert haben. Citigroup, JPMorgan Chase, Barclays und die Schweizer Bank UBS zahlen damit Geldstrafen, die den Wunsch der Regierung symbolisieren weiterhin die Macht der

Deutsche Bank: 4 Milliarden Prozessrückstellungen

US-Hypothekenpapiere
Interbanken-Zinsen
Derivate-Markt
Zins-Swap-Markt
Devisen-Kurse
Verschmutzungsrechte

Kein Skandal und keine Manipulation am Finanzmarkt in der jüngeren Vergangenheit bei der die Deutsche Bank nicht beteiligt war. Deswegen musste das größte deutsche Bankhaus, das nach eigenem Bekunden in den nächsten Jahren mit den Größen der Wall Street gleichziehen will, die Rückstellungen bei Prozesskosten allein im dritten Quartal um 1,2 auf 4 Milliarden Euro

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