Ukraine: USA planen Lieferung von Panzerabwehrraketen

Wappen der Ukraine - Bildquelle: Wikipedia / Alex Khristov

Wappen der Ukraine – Bildquelle: Wikipedia / Alex Khristov

Während sich – nach aktuellem Stand – der Westen in Syrien eine blutige Nase holt (was sich aber durchaus wieder mittels neuer Waffenlieferungen an die Terroristen ändern kann) und die syrische Armee immer mehr Gebiete von den vom Westen unterstützten Terroristen zurückerobern kann, scheinen die USA den Schauplatz ihrer Provokationen gegen Russland wieder auf einen anderen Teil der Welt zu lenken: die Ukraine. So versucht Washington derzeit die faschistische Regierung in Kiew mit weiteren Waffen und Geldern auszustatten, damit ein neuer oder besser gesagt wieder aufflammender Brandherd an der Grenze zu Russland entstehen kann.

In zahlreiche Artikeln in der westlichen Hochleistungspresse, wie in der New York Times, wird ausgeführt, dass das Pentagon und das Außenministerium der USA einen Plan umzusetzen versuchen, der es ihnen ermöglicht die Ukraine mit Panzerabwehrraketen und anderen hochmodernen Waffen zu versorgen. Zudem sollen Flugabwehrsysteme, die Washington euphemistisch als “Defensivwaffen” beschreibt, an Kiew geliefert werden.

Bereits in den letzten Tagen haben die Kämpfe zwischen ukrainischen und pro-russischen Separatisten im Donbass an Schärfe zugenommen. Die jetzt bekannt gewordenen Pläne der USA werden sicherlich nicht hilfreich sein, die Spannungen zwischen Moskau und Washington zu verringern. Genauso wenig wie die neuen Sanktionen, die seitens der USA ausgesprochen wurden, und die die Ausweisung zahlreichen US-Diplomaten durch Moskau zur Folge hatten.

Bislang ist noch keine Entscheidung darüber gefallen, ob die Pläne auch umgesetzt werden. Die New York Times zitiert einen anonymen Mitarbeiter des Außenministeriums, dass es nicht bekannt sei, ob Trump in diese Pläne eingeweiht wurde.

Selbst der Kriegspräsident Obama (wir erinnern uns: jeden Tag seiner Amtszeit war die USA im Krieg) lehnte es ab, ähnliche Waffen/Waffensysteme an die Ukraine zu liefern. Aber der Tiefe Staat in den USA und auch der US-Kongress scheinen unbedingt die nächste Eskalationsstufe zünden zu wollen. Die große Unbekannte bei all dem ist der US-Präsident Donald Trump. Gerade weil niemand mit einem Angriff auf Syrien (Stichwort Tomahawk-Raketen) durch Trump gerechnet hatte, könnte dessen nicht vorhersagbares Verhalten durchaus dazu genutzt werden, um eine Provokation zu starten, die letztlich zu der gewünschten Unterstützung des Plans des Pentagon/Außenministeriums oder gar zu Schlimmerem führen könnte.

Konnte der Tiefe Staat in den USA bislang die Lage in der Ukraine nicht im gewünschten Masse “befeuern”, wird mit dem oben aufgeführten Plan ein neuer Versuch gestartet, die Situation extrem zu verschärfen. Niemand mit etwas Resthirn wird die Lieferung von modernen Waffen/Waffensystemen an die faschistische Regierung in Ukraine gutheißen können, da dies eine eindeutige Provokation Moskaus darstellt und die Eskalationsschraube damit um ein paar Windung weiter gedreht wird.

Quellen:
Pentagon, State Dept. Submit Proposals To Arm Ukraine Against Russia In New Provocation
Pentagon and State Department Said to Propose Arming Ukraine
Preserving Ukraine’s Independence, Resisting Russian Aggression: What the United States and NATO Must Do


Ein Artikel bildet zwangsweise die Meinung eines Einzelnen ab. In Zeiten der Propaganda und Gegenpropaganda ist es daher umso wichtiger sich mit allen Informationen kritisch auseinander zu setzen. Dies gilt auch für die hier aufbereiteten Artikel, die nach besten Wissen und Gewissen verfasst sind. Um die Nachvollziehbarkeit der Informationen zu gewährleisten, werden alle Quellen, die in den Artikeln verwendet werden, am Ende aufgeführt. Es ist jeder eingeladen diese zu besuchen und sich ein eigenes Bild mit anderen Schlussfolgerungen zu machen.
www.konjunktion.info unterstützen:

Artikel teilen:

1 Kommentar...

    Sie müssen angemeldet sein, um die Kommentare lesen zu können.
Die Kommentierung wurde geschlossen, da der Artikel älter als drei Monate ist oder weil die Kommentarfunktion durch den Administrator gesperrt wurde.
Scroll Up