Finanzsystem: Ist die Deutsche Bank das neue Lehman Brothers?

Diese Frage mag auf den ersten Blick provokativ erscheinen, aber im Folgenden werde ich versuchen sie als gerechtfertigt darzustellen.

Die Deutsche Bank (DB) ist ungefähr dreimal größer als es Lehman Brothers (LB) zum Zeitpunkt ihres Zusammenbruchs war. Und wie 2008 würde ein Implodieren der DB eine Schockwelle durch das marode Finanzsystem schicken. Bereits seit September 2015 schreibe ich regelmäßig über die Situation der DB und seitdem haben sich die Fundamentaldaten der DB wahrlich nicht verbessert. So musste die Konzernspitze einen Verlust für das Jahr 2015 von 6,8 Milliarden Euro bekanntgeben. Daneben war die DB bei fast allen Skandalen beteiligt, die in den letzten Monaten publik wurden. Sei es bei der Manipulation der Edelmetallpreise, wo sich die DB jetzt als Kronzeuge verdingt, oder beim Handel mit den Kreditausfallversicherungen. Immer wieder lesen wir dort den Namen Deutsche Bank:

Google: Patent für ein Kamera-Implantat im Augapfel veröffentlicht

Google – Bildquelle: Wikipedia / Shrijagannatha

Don’t be evil. Sei nicht böse.

So lautete einmal das Motto des Internet-Giganten Google. Für viele ist Google bis heute „nur“ eine Suchmaschine mit angeschlossener Smartphone-Programmierabteilung für Android. Dabei vergessen viele Nutzer, dass Google seine Dienste kostenfrei zur Verfügung stellt. Aber kostenfreie Angebote können niemals kostenfrei sein. Denn wie sollte sich Google ansonsten (re)finanzieren, wenn nicht durch die billionenfachen Daten, die jeder Nutzer Google ebenfalls kostenfrei zur Verfügung stellt – bewusst oder unbewusst.

Google ist – wie jedes andere Unternehmen auch – nur auf den eigenen Vorteil bedacht. Und Googles Vorteil dreht sich immer um das Thema „gezielte Werbung“. Das heißt jedes Produkt, jede Dienstleistung von Google bezahlen die Nutzer dadurch, dass sie es Google erlauben in ihre Privatsphäre einzudringen.

Geldsystem: Texanisches Gold-Depot soll spätestens Anfang nächsten Jahres in Betrieb gehen

Goldbarren – Bildquelle: Wikipedia / Federal Reserve Bank of New York

Im letzten Jahr (um genau zu sein im Juni) unterzeichnete der texanische Gouverneur Gregg Abbott das Gesetz HB 483, das es Texas ermöglicht sein eigenes Gold-Depot aufzubauen:

Mit der Verabschiedung dieses Gesetzes wird das Texas Bullion Depository die erste staatliche Einrichtung ihrer Art im Land sein, was die Sicherheit und die Stabilität unserer Goldreserven erhöht und Steuergelder in Texas belässt, die ansonsten als Gebühren zur Goldlagerung an andere Einrichtungen außerhalb unseres Staates zu zahlen wären.

(With the passage of this bill, the Texas Bullion Depository will become the first state-level facility of its kind in the nation, increasing the security and stability of our gold reserves and keeping taxpayer funds from leaving Texas to pay for fees to store gold in facilities outside our state)

Libyen: Über US-Spezialkräfte, die Zentralbank und den Daesh in diesem Failed State

2011 wurde aus Libyen ein Failed State als die NATO das Land in die Steinzeit zurückbombte. Ziel dabei war der Sturz des damaligen Machthabers Gaddafi, der in den Augen von Obama, Cameron und Sarkozy „aus der Regierung entfernt“ werden musste. Am Ende wurde Gaddafi ermordert und die NATO hatte eine Gruppe von Terroristen ausgebildet, finanziert und ausgestattet, die sie als Proxyarmee nach Syrien schicken konnte.

Libyen 2007-2011 – Bildquelle: www.thedailysheeple.com

Zwischenzeitlich sind aber 6.500 dieser Daesh-Kämpfer aus Syrien nach Libyen zurückgekehrt. Der Westen nutzt zugleich diese „Rückkehr“, um erneut militärisch in Libyen einzugreifen, in dem man Soldaten ins Land schickt. Um präzise zu sein: Eigentlich sind diese Truppen bereits seit einem halben Jahr in Libyen, aber die US-Regierung räumt erst jetzt deren Präsenz in Libyen ein.

9/11: US-Senat verabschiedet Gesetz, dass den Opfern den Klageweg gegen Saudi-Arabien eröffnet

Obwohl Barack Obama sein präsidiales Veto einlegen könnte und obwohl Saudi-Arabien die USA gewarnt hat den US-Dollar und damit die US-Wirtschaft an die Wand zu fahren, in dem sie ihre US-Staatsanleihen auf den Markt wirft, hat der US-Senat in einer anonymen Abstimmung eine Gesetzesvorlage verabschiedet, die es Amerikanern erlaubt ausländische Regierungen wegen terroristischer Anschläge auf US-Boden vor Gericht zu bringen.

In einem selten gewordenen Moment stimmten die Senatoren für den parteiübergreifenden Justice Against Sponsors of Terrorism Act. Die Gesetzesvorlage muss nun noch durch das US-Repräsentantenhaus, das aber seine eigene Version dieses Gesetzes hat.

„Das Gesetz ist ganz nah und liegt mir als New Yorker am Herzen, da es den Opfern von 9/11 erlauben würde, ein kleines Maß an Gerechtigkeit zu verfolgen“, sagte Senator Charles Schumer, ein New Yorker Demokrat, gegenüber The Hill. „[Dies ist] ein weiteres Beispiel für die [John] Cornyn-Schumer-Zusammenarbeit, die hier ziemlich gut funktioniert.“

(„This bill is very near and dear to my heart as a New Yorker because it would allow the victims of 9/11 to pursue some small measure of justice,“ said Senator Charles Schumer, a New York Democrat, according to The Hill. „[This is] another example of the [John] Cornyn-Schumer collaboration, which works pretty well around here.“)

Libyen: Die USA ziehen weiter – Waffen gegen Daesh und Co.

Am Montag erklärte der US-Außenminister John Kerry, dass die USA die libysche Regierung unterstützen wollen, indem sie Waffen und Ausrüstung liefern, um einmal mehr das selbst geschaffene Monster Daesh und andere extremistische Gruppen in der Region zu bekämpfen.

Die internationale Gemeinschaft wird den [libyschen] Präsidentschaftsrat beim Versuch das UN-Waffenembargo zu beenden unterstützen, um diese Waffen und Munition zu erwerben und um den Daesh und andere Terrorgruppen zu bekämpfen. Wir reden hier nicht über Truppen und Truppen am Boden und diese Art von Intervention. Wir machen damit weiter die ISIL-Aktivität zu bewerten, die stattfindet, und wir arbeiten mit unseren Partnern zusammen den besten Weg zu bestimmen, um damit Libyen zu helfen mit dieser Bedrohung umgehen zu können.

(The international community will support the [Libyan] Presidency Council as it seeks exemption from the U.N. arms embargo to acquire those weapons and bullets needed to fight Daesh and other terrorist groups. We’re not talking about troops and boots and that kind of intervention. We continue right now to assess the ISIL activity that’s taking place, and we’re working with our partners to determine the best way forward to help Libya to be able to deal with that threat.)