Jemen und die Ukraine: Die US-Heuchelei, wenn es um “Aggressionen” geht

Die militärische Intervention in Jemen durch eine von den USA unterstützte Koalition aus arabischen Staaten wird zweifellos den Konflikt, sowohl im Jemen als auch in der gesamten Region, befeuern. Es wird wahrscheinlich ein langwieriger Krieg mit vielen Akteuren werden, die alle ihre eigenen Interessen und ihre eigene politische und geopolitische Agenda verfolgen.

Es ist insbesondere die internationale Reaktion auf diesen neuen regionalen Krieg, die von besonderem Interesse ist; vor allem die Art und Weise wie die Vereinigten Staaten auf diese unbestreitbare Aggression durch seine Verbündeten am Golf reagieren. Während Washington große Anstrengungen unternommen hat, um Russlands Wiedervereinigung mit der Krim und die begrenzte russische Unterstützung für die Anti-Kiew-Rebellen im Osten der Ukraine als “Aggression” darzustellen, hat Washington kein Problem damit, dass dieselben belastenden Anschuldigungen bei der Beurteilung des Kriegs im Jemen vollständig außen vor bleiben.

Medienlandschaft: Die nächste Sau bitte!

Das Nachrichtengeschäft ist ein dreckiges Geschäft. Auflage, Quote und die Anzahl der Abonnementen ist wichtiger als Moral, Ethik und Anstand. In der heutigen Medienlandschaft muss spätestens alle drei Tage eine neue Sau durchs Dorf getrieben werden, da ansonsten die eh schon immer stärker einbrechenden Zahlen weiter zurückgehen würden.

Daher ist es wohl auch nicht verwunderlich, dass schnell hingerotzte Artikel, die zumeist von den üblichen Nachrichtenagenturen geschrieben, vertrieben und aufbereitet werden, wortgleich und zumeist mit den gleichen Bildern hinterlegt, in allen gängigen Medien zu finden sind.

Artikel, die für kurze Zeit ein Maximum an Aufmerksamkeit bewirken sollen, werden nicht nur bei Bild und Co. mit “schlagkräftigen Aufmachern” versehen. Dazu gibt es dann Bilder, die auch auf visueller Ebene ihres dafür tun sollen, damit der geneigte Leser die aufbereiteten Information als echt, wahrhaftig und relevant erachtet. Auch wenn Inhalt und Form oftmals nicht mehr den Ansprüchen eines Journalismus alter Prägung genügen, scheinen die Macher in den Redaktionsstuben immer noch nicht zu erkennen, dass die “Konsumenten” ihr Verhalten und ihre Einstellungen gegenüber den “Verbreitern der gleichgeschalteten Agenturmeldungen” verändert haben.

Bargeldverbot: Das Fenster zum Widerstand schliesst sich

Bargeld Euro – Bildquelle: Friedrich.Kromberg, Potograpo: W.J.Pilsak

Bargeld. Ein Dorn im Auge derjenigen, die jedweden Geldfluss kontrollieren, überwachen und notfalls austrocknen wollen.

Bargeld. Ein im Sterben begriffenes Freiheitsgut, dem kontinuierlich die Lebensgrundlage entzogen wird. Weltweit nehmen die Restriktionen bzgl. des Bargeldeinsatzes zu. Immer mehr Regierungen schieben “Sicherheitsbedenken” vor, um eine de facto Abschaffung des Bargelds zu erreichen. Terrorismus, Organisiertes Verbrechen, Steuerhinterzieher, Drogendealer oder Geldwäsche sind die beliebtesten Begründungsfloskeln zur Dämonisierung des Bargelds. Denn alle anderen “Formen des Geldes” lassen sich staatlicherseits leichter überwachen und sind dadurch natürlich die bevorzugten “Nachfolgeoptionen” auf dem Weg Bargeld zu etwas “verdächtigen zu machen”. Immer öfter wird man schräg angeschaut, wenn man größere Summen bar bezahlen will und nicht sofort sklavisch irgendein Stück Plastik zückt. Was letztlich eine klassische Konditionierung darstellt und sich immer mehr ausbreitet.

So wird ab kommenden September jedwede Barzahlung in Frankreich über 1.000 Euro verboten sein:

Kurz eingeworfen: Wieder eine tote NSU-Zeugin

Kurz eingeworfen – Bildquelle: Wikipedia / 4028mdk09

Erst kürzlich hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen um den Tod des Neonazis Florian H. wieder aufgenommen. Er verbrannte in seinem Auto. Nun wurde auch seine Ex-Freundin tot aufgefunden. Sie hatte als Zeugin im NSU-Ausschuss ausgesagt.

Seltsamerweise sterben im NSU-Prozess die Zeugen schneller als man sie im Gerichtssal aufrufen kann (*Ironie aus*). Zumindestens bekommt man den Eindruck, wenn man den x-ten Selbstmord, Tod oder Verunfall eines Zeugen im NSU-Prozess per medialer Nichthinterfragung präsentiert bekommt. Oder ist es gar normal, weil man sich als Zeuge eben in einem mafiösen Umfeld aus Nachrichtendiensten, Polizei, Justiz und Politik bewegt(e) – quasi direkt im Kernbereich des Organisierten Verbrechens?

Letztlich ist das Zeugensterben nicht mehr nur ein Indiz, vielmehr schon ein Beweis dafür, dass die NSU-Affäre eine Staatsaffäre ist. Eine Staatsaffäre in dessen Folge der BND, Verfassungsschutz und Co. aufgelöst gehören. Was natürlich nicht geht, da man sich ansonsten um die entscheidenden Schnittstellen zwischen Besatzungsmacht und Verbrechenslenkung im Vasallenstaat bringt.

Hillary Clintons Mail-Skandal: Würden die US-Gesetze greifen, dürfte sie nicht US-Präsidentin werden

Bald werden wir und die Medien wieder mit Selbtsbeweihräucherung der 2016er Präsidentschaftskandidaten, sowie von deren Spin-Doktoren mit Gründen überschwemmt werden, warum man als Wähler einen bestimmten Kandidaten als nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika in Betracht ziehen sollte.

Hillary Clinton – Bildquelle: Wikipedia / United States Department of State

Dabei kann Hillary Rodham Clinton als Anwaltin nicht auf Unwissenheit, was die Gesetzteslage betrifft, plädieren, wenn es um den Bruch eines bestimmten Gesetzes der Vereinigten Staaten geht, dass sie höchstwahrscheinlich zur Rechenschaft ziehen und sogar ins Gefängnis bringen müsste! Und dass ohne Sonderbehandlung oder einer präsidialen Begnadigung! Dieses Gesetz ist der US Code Title 18, Teil 1, Kapitel 101, Abschnitt 2071.

In Absatz (a) heißt es ausdrücklich, dass der Täter bestraft oder für drei Jahre ins Gefängnis (oder beides) sollte:

Bail-Out: Fannie Mae und Freddie Mac brauchen wohl nach Verlusten auf dem Derivatemarkt erneut staatliche Unterstützung

Fannie und Freddie – Bildquelle: www.konjunktion.info

Fannie Mae und Freddie Mac, deren Versagen dazu beigetragen hat, dass der Immobilienmarkt zusammen gebrochen ist und damit die Wirtschaftskrise 2008 seinen Lauf nehmen konnte, sind wieder einmal in finanziellen Schwierigkeiten.

Die Gewinne der staatlichen Unternehmen nähern sich erneut der Null-Linie – dank Verlusten am Derivatemarkt in dem der größte Teil der Gelder der Hypothekenfinanzierer angelegt ist: