Finanzkrise: Weltweit setzen die Börsen und der Ölpreis die Talfahrt fort, während Gold massiv zulegen kann

Seit Beginn des Jahres kennen die Börsen eigentlich nur eine Richtung: gen Süden. Und auch die letzten Tage haben diesen Trend verfestigt. 254 Punkte verlor der Dow Jones am Donnerstag – fünf Tage hintereinander schloß er tiefer als am Vortag. Die europäischen Aktienmärkte, angeführt von den Bankaktien, brechen regelrecht ein. Ereignisse wie gemalt für den Begriff Krise. Doch Europa und die USA werden von einer anderen Börse sogar noch „überholt“: dem japanischen Nikkei.

Verlor der Nikkei am Donnerstag Ortszeit 819 Punkte, setzte er seinen Sinkflug am Freitag Ortszeit mit 760 Punkte im Minus unvermindert fort. Sieben von acht Handelstage im Minus. Weltweit sehen wir einen Bärenmarkt und die Investoren suchen schon fast verzweifelt nach alternativen Investments. So stieg der Goldpreis am Donnerstag auf 1.260 US-Dollar die Unze, bevor er im Anschluss wieder leicht verlor. Doch auch mit diesem leichten Verlust am Ende des Tages hatte Gold den größten Sprung seit über zwei Jahren gemacht. Genau genommen hat Gold sogar die beste Quartalsperformance seit 30 Jahren hingelegt.

CETA: Vertragstext bestätigt schlimmste Befürchtungen!

Foodwatch – Bildquelle: www.foodwatch.org

Auszug aus dem Foodwatch-Newsletter vom 12. Februar 2016 (Für die Original-Webansicht bitte hier klicken.):

Seit mehr als zwei Jahren kämpfen wir gegen die Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) sowie der EU und Kanada (CETA). Aber eben solange werden wir angelogen und verleumdet – von den Unternehmen und von unserer Regierung. „Freihandelsgegner“, „Anti-Amerikanismus“, „Panikmache“ – so lauten die Vorwürfe. Nochmal ganz deutlich: Nein, wir sind weder gegen Freihandel noch sind wir dumpfe Anti-Amerikaner und schon gar nicht machen wir Panik. Wir sind schlichtweg tief besorgt: Denn CETA und TTIP bedrohen unsere Demokratie und das bisher Erreichte im Umwelt-, Verbraucher-, Gesundheits- und Arbeitnehmerschutz.

Jetzt ist die Katze aus dem Sack, denn der Vertragstext von CETA liegt vor – und dieser bestätigt unsere schlimmsten Befürchtungen.

1. Es soll keinen effektiven Schutz mehr vor Giften geben!

Syrien: Fordert Kerry eine Waffenruhe, weil die NATO-Proxies weiter an Boden verlieren?

Doppelstandards und Doppelsprech. Beides wichtige Regeln im Kampf um die Deutungshoheit. Kleines Beispiel gefällig? Wenn in Syrien die selbst geschaffenen Terroristen des Islamischen Staats im Vormarsch begriffen sind, werden sofort die Rufe innerhalb des Angriffsbündnisses NATO lautet, dass „Assad weg muss“. Wenn aber die syrische Armee Gebiete und Städte zurückerobert, dann schreien die gleichen kriegslüsternden Gestalten nach einer „Waffenruhe“.

Und genau das passiert auch jetzt wieder. Nachdem die syrische Armee große Geländegewinne verbuchen konnte und die Terroristen in und um Aleppo vernichtend geschlagen hat, kommt ein gewisser US-Außenminister namens John Kerry daher und fordert genau das: eine Waffenruhe.

Systemkritiker: Bald auf einer Stufe mit IS-Terroristen?

Migranten im Januar 2016 zu 2015 – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.washingtonpost.com

Jeden Tag strömen Tausende Migranten nach Europa. Jeden Tag werden unter diesen Tausenden auch Kämpfer des Islamischen Staats, Al-Nusra oder anderer terroristischer Gruppierungen sein. Ein Tatbestand, den selbst unsere Hochleistungspresse nicht mehr „wegwischen“ kann.

Doch diese Tatsache berührt unsere gesetzesbrechende Regierung nicht. Daher stellt sich einem die Frage, ob politisches Kalkül dahinterliegt, wenn selbst geschaffene Terroristen nach Europa einreisen dürfen ohne dass eine Kontrolle stattfindet.

Wie wir wissen, hat vergangenen Montag die französische Nationalversammlung eine Verfassungsänderung beschlossen, die den Ausnahmezustand zum Normalfall macht. Einen offensichtlicheren Angriff auf die Demokratie und Freiheitsrechte der Bürger hat es wohl bis dato in Europa in der neueren Geschichte nicht gegeben. Doch wie wir auch wissen, passiert in der Politik nichts ohne Grund, ohne weitere strategische Absichten mitlaufend im Hintergrund. Wir wissen zudem, dass sich die Lage sowohl ökonomisch, fiskalisch und zwischenstaatlich immer weiter verschärft. Das was ich immer als Auflösungsprozess bezeichne.

Kurz eingeworfen: Französische Nationalversammlung stimmt Verfassungsänderung aufgrund Pariser Anschläge zu

Kurz eingeworfen – Bildquelle: Wikipedia / 4028mdk09

Seit den für mich weiterhin unaufgeklärten Pariser Anschlägen wird Frankreich per Notstandsverordnungen regiert. Um den feuchten Traum aller Überwachungs- und Kontrollfetischisten dauerhaft aufrecht erhalten zu können, wurde am Montagabend der Ausnahmezustand als Regelfall in die französische Verfassung aufgenommen.

Der französische „Patriot Act“ wurde dabei von 103 Abgeordnete abgesegnet. 26 stimmten dagegen und 7 enthielten sich. Dieser skandalöse, demokratiefeindliche Vorgang, der in unserer deutschen Hochleistungspresse so gut wie nicht stattfand, geht mit einem anderen Skandal einher. Denn die Nationalversammlung in Frankreich setzt sich aus insgesamt 577 Abgeordneten zusammen. Das heißt 441 dieser überbezahlten Politdarsteller hielten es nicht für nötig an einer Abstimmung teilzunehmen, die die französische Verfassung zu einem Instrument der Unterdrückung und Überwachung macht.

Genauso wie in Deutschland interessiert sich die Parlamentsauffüllmasse nur für die eigene Diätenerhöhung als für zukunftsweisende, demokratiefeindliche Entscheidungen. Scheindemokratie pur.

Finanzkrise x.0: Europäische und japanische Bankenwerte brechen ein – Ein Teil des Systemauflösungsprozesses

Viele Menschen spüren, dass unser heutiges System ein System ist, das seinem Ende zueilt. Viele verbinden dabei das Ende mit einem großen lauten Knall. Mit einem Ereignis, das so groß in seinem Ausmass ist, dass Strukturen und Regelungen von heute auf morgen zerstört werden.

Deutsche Bank Frankfurt – Bildquelle: Wikipedia / Thomas Wolf, www.foto-tw.de

Meiner Meinung nach wird es dieses „Großereignis“ nicht geben. Vielmehr werden wir in einem schleichenden Prozess den Niedergang des Schuldgeldsystems erleben – ein Vorgang der bereits seit Monaten im Gange ist. In diesem Prozess sind für mich auch die jetzigen Geschehnisse um die europäische Bankenkrise x.0 einzuordnen. Allein 8% verlor die Deutsche Bank am Montag an den Börsen und markiert am Dienstag einen historischen Tiefststand. 36% seit Jahresbeginn verlor der Aktienkurs der Deutschen Bank und ein Ende ist derzeit nicht abzusehen. Doch die Deutsche Bank steht nicht allein: Auch die direkten Konkurrenten Commerzbank, Credit Suisse, HSBC und BNP Paribas haben massive Probleme. Von den italienischen und griechischen Banken ganz zu schweigen. Diesesmal sind es die europäischen (im Vebund mit den japanischen, dazu später mehr) Banken, die das finale Finanzarmageddon auslösen – mit massiven weltweiten Folgen.