Bargeldabschaffung: Von Inflation und Negativzinsen

Politik und Notenbanken lieben Inflation. Aber sie benötigen ein bestimmtes Narrativ, das es ihnen erlaubt den “Wert ihrer Fiat-Währungen”, die wir als Zahlungsmittel verwenden müssen, in den Köpfen der Menschen als wert- und nachhaltig zu platzieren. Der Trick dabei ist plötzliche Wertschwankungen zu verhindern und das doch flüchtige Vertrauen in eine Währung nicht zu zerstören,

IWF: “Wie könnten Negativzinsen trotz Bargeld funktionieren?”

Der IWF hat sich dieser Tage wieder einmal Gedanken über unser Geldsystem gemacht. Ruchir Agarwal und Signe Krogstrup haben sich in ihrem Beitrag Cashing In: How to Make Negative Interest Rates Work des Themas “Wie Negativzinsen funktionieren könnten” angenommen.
Durch die Einführung einer Parallelwährung (Stichwort: unterschiedliche Bewertung von Bargeld und Bankguthaben) könnte man – so die

Zentralbanken: Doch negative Zinsen und Besteuerung von Bargeld durch RFID-Chips?

Bargeld ist in den Augen seiner Befürworter gerade deshalb so wichtig, weil es die Privatsphäre schützt, die Anonymität gewährleisten und die vollkommene Negativzinseinführung verhindern kann. Aber gerade dieser Umstand ist den Notenbanken ein Dorn im Auge. So kommt nachfolgender Vorschlag in diesem Kontext nicht überraschend:
Goodfriends Idee war es, Magnetstreifen in die Scheine zu stecken. Jedes

Bargeldabschaffung: EU-Kommission will neue Regelungen für die ganze Union einführen

Wir sind es ja inzwischen gewohnt, dass bestimmte Dinge nicht an prominenter Stelle in der Hochleistungspresse zu finden ist (wenn überhaupt) und auch dass unsere Politiker gerne Dinge dann verabschieden, wenn die Massen durch irgendwelche Großereignisse (Fußball, Olympia usw.) abgelenkt sind. Zwar findet derzeit keine Weltmeisterschaft oder ähnliches statt, aber nichtsdestotrotz hat die Europäische Kommission

Bargeldabschaffung: Dank Biometrie – “Jeder von uns in Indien wird zu einem wandelnden Geldautomaten werden.”

Nachdem in Indien im November letzten Jahres die 500er und 1.000er Rupienscheine eingezogen wurden, was de facto dem ersten Schritt zur Bargeldabschaffung entspricht, ging ich unter anderem in einem meiner Artikel dazu auf das Thema Schaden-/Gegenwirtschaft ein:
Die indische Regierung bezeichnet das Geld aus dieser Gegenwirtschaft als “Schwarzgeld”. Die Regierung hat keinen Überblick darüber, es landet nicht

Bargeldabschaffung: Ein Blick auf die Blaupause Indien

Bereits gestern bin ich im Artikel Indien: Bargeldabschaffung und die biometrische Erfassung aller Einwohner auf die Situation in Indien eingegangen, dass dort seitens der Regierung die 500er und 1.000er Rupien-Scheine eingezogen werden.
Da es für mich den Eindruck macht, dass Indien als Blaupause dienen soll, möchte ich heute tiefergehend auf dieses Thema eingehen und versuchen dem

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