McDonald’s: Pommes Frites bestehen aus 12 verschiedenen Zutaten

McDonalds Ingredients - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt McDonald's Ingredient Facts

McDonalds Ingredients – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt McDonald’s Ingredient Facts

McDonald’s. Das gelbe M. Weltweit bekannt, Weltweit entweder gehasst oder geliebt. Und weltweit bekommt man in allen Franchise-Häusern die allseits bekannten Pommes Frites, die nach landläufiger Meinung aus den drei Bestandteilen Kartoffeln, Öl und Salz bestehen.

Doch weit gefehlt. Nach einer allgemein zugänglichen Zutatenliste auf der kanadischen McDonald’s-Website bestehen die “Golden Fries” aus insgesamt 12 Zutaten, die mit dem Image eines gesundheitsbewussten Restaurant, das man derzeit seitens McDonald’s verzweifelt versucht in die Öffentlichkeit zu drücken, nichts zu tun hat:

  • Kartoffeln – Nun gut, die müssen ja fast drin sein.
  • Rapsöl – Gentechnisch verändert.
  • Hydriertes Sojaöl – Ebenfalls gentechnisch verändert, zudem macht der Hydrierungsprozess das Öl noch ungesünder als es bereits in seiner natürlichen Form ist.
  • Distelöl – Die Ursache der meisten Krankheiten sind Entzündungen. Einer der schnellsten Wege sich eine Entzündung zu holen ist zu viel Omega-6-Fettsäuren zu sich zu nehmen und zu wenig Omega-3. Distelöl enthält einen hohen Anteil an Omega-6 (10.073 mg pro Esslöffel) und absolut keine Omega-3! (Mehr dazu hier und hier.)
  • Natürliches Aroma – Das Natürliche Aroma von McDonalds stammt offensichtlich von einer pflanzlichen Quelle, aber der “natürliche” Ursprung muss nicht bedeuten, dass man das potenziell enthaltene Nerven- und Gehirn-Toxin Mononatriumglutamat (MSG) dort nicht findet. (Mehr dazu hier.)
  • Dextrose – Eine Zuckerart, die aus gentechnisch verändertem Mais stammt.
  • Natriumhydrogenpyrophosphat – Dieser Wirkstoff wird offenbar verwendet, um die Farbe der Pommes zu erhalten. Die chemischen Industrie listet in ihren eigenen Sicherheitsdatenblättern den Stoff als gefährlich auf, falls es zur Aufnahme des Stoffes kommt. Natriumhydrogenpyrophosphat verursacht Entzündungen und kann bei übermäßigen Verzehr zu einem erhöhten Blutphosphatspiegel führen, der wiederum zur Osteoporose beitragen kann.
  • Zitronensäure – Bedeutet das, dass McDonald’s Zitronensaft verwendet? Vielleicht in einer perfekten Welt, aber es ist wahrscheinlich, dass sie lieber den profitableren Weg eingeschlagen haben, so wie ihre Unternehmensbrüder anderer Fastfood-Ketten auch, und stattdessen gentechnisch veränderten schwarzen Schimmel einsetzen. (Mehr dazu hier.)
  • Dimethylpolysiloxan – Sie finden diesen Stoff in fast jedem fritierten Fastfood-Produkt, aber auch in Kontaktlinsen, Abdichtstoffen, Shampoo und Konditionern, in Kosmetik, Polituren, auf hitzebeständigen Kacheln, und so weiter… (Mehr dazu hier.)
  • Pflanzliches Öl zum Fritieren – Als eine Mischung aus sieben Bestandteilen, einschließlich: Rapsöl (gentechnisch verändert), Maisöl (gentechnisch verändert), Sojaöl (gentechnisch verändert), hydriertes Sojaöl mit Tert-Butylhydrochinon (gentechnisch verändert), Zitronensäure (gentechnisch verändert) und Dimethylpolysiloxan. Wir haben über die meisten dieser Zutaten bereits oben geschrieben.
  • TBHQ – Ein auf Erdöl basierendes Konservierungsmittel. Es steht im Verdacht Asthma, Hauterkrankungen, Hormonstörungen und in Langzeitstudien an Tieren Krebs und Schäden an der DNA auszulösen. Dieser Zusatzstoff kann in 18 McDonalds-Produkten gefunden werden. Es ist potenziell tödlich, aber keine Sorge, sagt zumindest die amerikanische Gesundheitsbehörde (FDA): “Es ist allgemein als sicher anzusehen (GRAS).” (Mehr dazu hier.)

Läuft einem da nicht wortwörtlich das Wasser im Munde zusammen?

In diesem Sinne. Guten Appetit.

Quellen:
McDonald’s FoodFacts – Ingredients
McDonald’s Transparency Campaign Backfires. Prepare To Be Shocked!


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