US-Staatsanleihen: China wirft im September 14 Milliarden auf den Markt

Wie jetzt veröffentlichte Zahlen zeigen, hat China im September eine der größten Monatstranchen an US-Staatsanleihen auf den Markt geworfen. Pekings Depot an US-Papieren hat damit den stärksten Abverkauf seit Januar 2018 erlebt. Der Verkauf muss als Reaktion auf den Handelskrieg mit den USA bewertet werden, um damit die eigene Währung gegenüber dem US-Dollar stabilisieren zu

Finanzsystem: Die fortschreitende Dedollarisierung, die niemanden zu interessieren scheint

Der US-Dollar gilt den meisten Anlegern immer noch als sicherer Hort – als sicherer Hafen bei stürmischer See. Der blinde Glaube in den US-Dollar ist vielleicht einer der bemerkenswertesten Irrglaube, den die Ökonomen bzgl. der wirtschaftlichen Entwicklung anheim gefallen sind. Aus historischer Sicht sind Fiat-Währungen immer mit einer kurzen Lebensspanne versehen. Insbesondere dann wenn eine

Kurz eingeworfen: Indien will US-Sanktionen gegen iranisches Öl umgehen

Betrachtet man das gegenwärtige politische Klima aufgrund des von der Trump-Administration los getretenen Handelskrieges, kommt die nachfolgende Meldung nicht gerade überraschend:
Indische staatliche Raffinerien könnten bald damit beginnen, die Sanktionen der USA gegen Teherans Erdölindustrie zu umgehen, indem sie iranisches Öl mittels iranischer Tanker importieren.
Die Berichte über das Wochenende schilderten detailliert einen Iran-Indien-Deal, in dem Teheran

Emerging Markets: Implodierende Währungen als weiterer Prozessschritt für den geplanten “Neuanfang”

Viele warten wie das Kaninchen vor der Schlange, auf den einen, großen Knall, der das bestehende System hinweg fegt. Dass dieser große Knall kein Einzelereignis sein wird, habe ich in zahlreichen Artikeln beschrieben. Vielmehr wird das System in einem schleichenden, fast nicht wahrnehmbaren Prozess zu Fall gebracht – hier und dort einmal ein größeres Ereignis

Kurz eingeworfen: “Handelskrieg wird die USA am Härtesten treffen” – Soren Skou, Maersk

Der von Donald Trump los getretene Handelskrieg scheint den Nebeneffekt explodierender Frachtkosten mit sich zu bringen. In Kombination mit dem steigenden US-Dollar-Index ziehen die Kosten bei Schiffracht gerade massiv an. Da der größte Teil des globalen Handels in US-Dollar (und auch der Schiffsgüterverkehr) abgerechnet wird, bedeutet ein hoher US-Dollar-Index auch höhere Kosten beim Wechsel in

Fed und Co.: Weltwirtschaftskrise voraus? Die Politik der Zentralbanken als auslösender Moment

In letzter Zeit lesen wir vermehrt Artikel in der Hochleistungspresse über die Gefahren der ökonomischen “Ansteckung”. Hauptsächlich ausgelöst durch eine fehlende US-Dollar-Liquidität in den sogenannten Emerging Markets. Diese fehlende Liquidität wird gleichzeitig als Auslöser für die weltweite Instabilität bei Aktien, Anleihen und am Forex-Markt genannt. In den letzten Tagen wurde dabei vermehrt die Türkei als

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