TTIP: Grundsätzliches Ja des EU-Parlaments – Hegelsche Dialektik par excellence

Man nehme ein überbordendes “Vertragsmachwerk” (These) im vollen Bewusstsein, dass dieses aufgrund seiner Vielsichtigkeit, Komplexität und vor allem aufgrund seiner schwammigen Formulierungen auf Widerstand stossen wird. Der Widerstand formuliert seine Antithese dazu, die bestimmte Punkte des “Vertragswerks” relativiert, ggf. abschwächt und klarer ausfoumuliert. Was man dann erhält ist die Synthese. Eine Verschmelzung aus These und

Angst fressen Seele auf

Den obigen Spruch muss man wohl zwischenzeitlich um einen Zusatz erweitern:

Angst fressen Seele und Gehirn auf

Zumindest wenn man nach den Zahlen des DeutschlandTrends Dezember 2012 der ARD geht. So sprechen sich nach dieser Umfrage 81% der Befragten für eine Ausweitung der Video-Überwachung an Bahnhöfen und öffentlichen Plätzen aus, aber nur 18% dagegen.
Geschickt verquicken dabei die

Politik der Hegelschen Dialektik

Georg Wilhelm Friedrich Hegel gilt als wichtigster Vertreter des Deutschen Idealismus. Neben seinem Förderer und späteren Kollegen Friedrich Schelling gilt auch Johann Gottlieb Fichte als Ideegeber für die von Kant inspirierte Hegelsche Dialektik.
In diesem Gedankenkonstrukt verarbeitet Hegel drei sogenannte wesentliche Momente, die man nicht losgelöst voneinander betrachten kann:
1. Die abstrakte oder verständige SeiteDer endliche Verstand

Überwachungsstaat 2.0

Nachdem der gläserne Bürger mehr oder weniger bereits durch unsere “demokratischen” Abgeordneten abgesegnet wurde (elektronische Gesundheitskarte, Kontenabgleich usw.) wünscht sich unser Innenminister Hans-Peter Friedrich eine Ausweitung der bestehenden Videoüberwachung auf öffentlichen Plätzen:

Ich halte es für richtig, dass an Plätzen oder Straßen, an denen es auffällig viel Kriminalität gibt, mehr Kameras installiert werden.

Hintergrund für diese Äußerung

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