Finanzsystem: Zentralbanken weiten ihre Goldbestände massiv aus

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) mit Sitz in Basel hat ihr Regelwerk zur Kontrolle der Zentralbanken novelliert. Ab dem 1. Januar 2022 können Zentralbanken ihre Marktrisiken im Rahmen der Eigenkapitalausstattung unter anderem auch durch Gold abdecken. Eigens zu diesem Zweck wurde die Liste möglicher Pakete zur Risikoabsicherungen (Buckets) um die Komponente “Edelmetalle” erweitert. Der

Finanzsystem: Die neue Weltreservewährung

Imperien entstehen und zerfallen. Und in dessen Folge entstehen und zerfallen Weltreservewährungen und internationale Zahlungsströme, die sich dieser Weltreservewährungen bedienen.
Auch die Zeit des US-amerikanischen Imperiums neigt sich unaufhaltsam seinem Ende zu – und damit auch die Zeit des US-Dollars als Weltreservewährung. Ein Fakt, der immer offensichtlicher wird, wenn auch die Hochleistungspresse immer noch versucht diesen

Manipulation am Edelmetall-Futuremarkt: JP Morgan-Banker bekennt sich vor Gericht schuldig

Ein Investmentbanker von JP Morgan hat sich dieser Tage schuldig bekannt, am Futuremarkt für Edelmetalle manipuliert zu haben. John Edmonds gab zu, Kunden von JP Morgan betrogen zu haben, weil diese so naiv waren zu glauben, dass an der COMEX und an anderen Börsen die Kunden fair behandelt werden:
Als Teil seines Plädoyers gab Edmonds zu,

Fed und Co.: Weltwirtschaftskrise voraus? Die Politik der Zentralbanken als auslösender Moment

In letzter Zeit lesen wir vermehrt Artikel in der Hochleistungspresse über die Gefahren der ökonomischen “Ansteckung”. Hauptsächlich ausgelöst durch eine fehlende US-Dollar-Liquidität in den sogenannten Emerging Markets. Diese fehlende Liquidität wird gleichzeitig als Auslöser für die weltweite Instabilität bei Aktien, Anleihen und am Forex-Markt genannt. In den letzten Tagen wurde dabei vermehrt die Türkei als

Dedollarisierung: Das nächste Puzzlestück – Iran entwickelt nationale Kryptowährung für den Verkauf von Erdöl

Vor kurzem warf Moskau 82% seiner noch vorhandenen US-Staatsanleihen auf den Markt. Kurz darauf erhöhte Moskau erneut seinen Goldbestand.
Zwischenzeitlich hat Russland seit 2011 70% seiner US-Staatsanleihen aka US-Schuldpapiere verkauft. Russland galt lange Zeit als wichtiger Aufkäufer von US-Schulden. Aber das Blatt hat sich nicht erst seit den nicht bewiesenen Anschuldigungen einer russischen Einmischung in die

Déjà-vu: Wie 2008 – Intensivierung der Manipulationen am Papiergoldmarkt

Die Handelsbewegungen am Papiergoldmarkt in London und New York in dieser Woche lassen den Schluss zu, dass der Preis für Gold durch die westlichen Zentralbanken nach unten gedrückt wird. Analog zu der Preisentwicklung 2008. Das Motiv ist aus meiner Sicht, einen steigenden Goldpreis zu verhindern. Denn ein solcher Anstieg, ein solches Signal würde den Märkten

Scroll Up