Bargeldabschaffung: Von Inflation und Negativzinsen

Politik und Notenbanken lieben Inflation. Aber sie benötigen ein bestimmtes Narrativ, das es ihnen erlaubt den “Wert ihrer Fiat-Währungen”, die wir als Zahlungsmittel verwenden müssen, in den Köpfen der Menschen als wert- und nachhaltig zu platzieren. Der Trick dabei ist plötzliche Wertschwankungen zu verhindern und das doch flüchtige Vertrauen in eine Währung nicht zu zerstören,

IWF: “Wie könnten Negativzinsen trotz Bargeld funktionieren?”

Der IWF hat sich dieser Tage wieder einmal Gedanken über unser Geldsystem gemacht. Ruchir Agarwal und Signe Krogstrup haben sich in ihrem Beitrag Cashing In: How to Make Negative Interest Rates Work des Themas “Wie Negativzinsen funktionieren könnten” angenommen.
Durch die Einführung einer Parallelwährung (Stichwort: unterschiedliche Bewertung von Bargeld und Bankguthaben) könnte man – so die

Zentralbanken: Doch negative Zinsen und Besteuerung von Bargeld durch RFID-Chips?

Bargeld ist in den Augen seiner Befürworter gerade deshalb so wichtig, weil es die Privatsphäre schützt, die Anonymität gewährleisten und die vollkommene Negativzinseinführung verhindern kann. Aber gerade dieser Umstand ist den Notenbanken ein Dorn im Auge. So kommt nachfolgender Vorschlag in diesem Kontext nicht überraschend:
Goodfriends Idee war es, Magnetstreifen in die Scheine zu stecken. Jedes

Bargeldabschaffung: Dank Biometrie – “Jeder von uns in Indien wird zu einem wandelnden Geldautomaten werden.”

Nachdem in Indien im November letzten Jahres die 500er und 1.000er Rupienscheine eingezogen wurden, was de facto dem ersten Schritt zur Bargeldabschaffung entspricht, ging ich unter anderem in einem meiner Artikel dazu auf das Thema Schaden-/Gegenwirtschaft ein:
Die indische Regierung bezeichnet das Geld aus dieser Gegenwirtschaft als “Schwarzgeld”. Die Regierung hat keinen Überblick darüber, es landet nicht

Kurz eingeworfen: Die “spielerische Abschaffung” des Bargelds

Wer kennt es nicht? Einen der Spieleklassiker schlechthin? Monopoly.
Ein Brettspiel, das weltweit seit über 100 Jahren in über 100 Ländern und fast 40 verschiedenen Sprachen gespielt wird. Schlossallee, Parkstraße. Immer schön mit Papiergeld bezahlt.
Doch das sollte sich ab 2005 mit der ersten “digitalen Version” ändern, als das Papiergeld durch Kreditkarten inkl. VISA-Aufdruck ersetzt wurde. Und

Bargeldabschaffung: Deutsche Bundesbank als Spielverderber oder bewusste Hinhaltetaktik?

Die Abschaffung von Bargeld ist für viele Politiker, Notenbanker und Ökonomen bereits beschlossene Sache. Bargeld soll durch “elektronische Formen” des Geldes ersetzt werden. Dieser “Krieg gegen das Bargeld”, der in den letzten Wochen an Schärfe zugenommen hat, ist nicht nur ein Krieg gegen das physische Geld, sondern auch ein Krieg gegen die Privatsphäre und der

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