Sendung mit der Maus: Krieg als Zeichentrickgeschichte

Die Sendung mit der Maus stand in meiner Kindheit als aufklärende, fördernde und hinterfragende Sendung. Doch was in der gestrigen Sendung gezeigt wurde, lässt mich fassungslos zurück.
Aber bevor ich auf die Gründe meiner Fassungslosigkeit eingehe, sollte sich jeder die 6:39 Minuten Zeit nehmen und den Ausschnitt ansehen, der diese Fassungslosigkeit auslöste:
Auch wenn die Macher dieses

Kurz eingeworfen: Infratest dimap – Deutsche wollen mehr Flüchtlinge aufnehmen

Einer Umfrage von Infratest dimap für die ARD zufolge sprechen sich 50% der Deutschen dafür aus mehr Flüchtlinge aufzunehmen. 44% der Befragten waren dagegen. Wie üblich bei solchen Umfragen wurden 1.000 Bürger befragt, um – nach den Vorgaben der Meinungsforscher – einen repräsentativen Querschnitt zu bekommen.
Neben dem Spiegel hat auch T-Online diese dpa-Meldung auf ihrem

Ukraine: Die Kriegstrommeln schlagen lauter als jemals zuvor

Sanktionen sind eine Vorstufe zum Krieg.
Diesen Satz sagte Willy Wimmer, ehemaliger parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium, anlässlich eines Interviews mit Ken Jebsen. Das Interview liegt bereits einige Wochen zurück. Seitdem hat insbesondere Moskau, beispielsweise durch die Vermittlung für eine Waffenruhe, wesentlich mehr dazu beigetragen, dass die vom Westen initiierte Situation in der Ukraine ohne weiteres Blutvergießen

Der Niedergang der “Qualitätsmedien”

Einbrechende Auflagezahlen, der Verzicht auf die Kommentarfunktion in den Online-Medien als Zensur durch die Hintertüre, nachweislich falsche Berichterstattungen oder die Verwendung von alten, falschen Bildern und Videos, um den eigenen Bericht oder Artikel untermauern zu können, das sind nur ein paar Gründe für den Niedergang unserer “Qualitätsmedien”.
Dabei spielt es keine Rolle, ob wir den deutschen

Europawahlen: Die gestrige Euro-Show in ARD und ZDF

Am 25. Mail 2014 dürfen die europäischen Hamsterrad-Inschwunghalter wieder einmal ihr Kreuzchen machen. Dabei fällt mir immer Andreas Popp ein, der Wahlen immer so schön mit zwei Bildern umschreibt: Erstens gibt man bei Wahlen im wahrsten Sinne des Wortes seine Stimme ab und hat demzufolge die nächsten vier oder fünf Jahre gefälligst nichts mehr zu

Mainstreammedien: (Totaler) Verlust der Deutungshoheit und der Glaubwürdigkeit

Das was wir gerade zwischen den “Qualitätsmedien” und der alternativen Medienszene im Falle der Ukraine sehen, ist ein Kampf um die mediale Deutungshoheit.
Nach Wikipedia verstehen wir darunter:
Deutungshoheit ist die konkrete Umsetzung eines Letztbegründungs-Anspruches zu Gunsten dessen, was ein Träger der Deutungshoheit als Berechtigung und/oder Wahrheit zu erkennen glaubt. Mit dem Anspruch, nur selbst ein Thema

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