

Kinofilm – Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay License
The show must go on. Die Vorstellung muss weiter gehen.
Mit diesem Satz kann man wohl am Besten, das aktuelle Kabuki-Theater rund um den gewollten Konflikt im Nahen Osten bezeichnen. Wie ich bereits mehrfach geschrieben habe, darf der Krieg zwischen den USA/Israel und dem Iran nicht beigelegt werden – er wird als Treibsatz von den Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) auf dem Weg zu ihrem Großen Neustart benötigt, um die Menschen in Angststarre und Existenzängsten zu halten, so dass sie weitere Schritte – wie aktuell die Chatkontrolle oder die für ALLE anstehende Altersverifikation für die Nutzung des Internets (und nicht nur für die Sozialen Medien) – implementieren können.
Daher verwundert es aus meiner Sicht nicht, dass der Iran davor gewarnt hat, dass die Straße von Hormus im Falle von Angriffen der Vereinigten Staaten auf den Iran und seine Interessen niemals wieder geöffnet werde. Der iranische Militärsprecher, Brigadegeneral Mohammad Akraminia, erklärte, das Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) werde „bis zum letzten Atemzug (until their last breath)“, um die Kontrolle über diese lebenswichtige Wasserstraße kämpfen. Der Iran und die USA spielen sich hier fast perfekt die Bälle zu. Ein Umstand, den ich ebenfalls seit langer Zeit anspreche.
US-Präsident Donald Trump behauptete zudem in seiner Realitätsferne, dass US-Streitkräfte die Straße von Hormus, einen wichtigen Engpass für die weltweite Energieversorgung, „übernehmen (taking over)“ würden. Die USA würden dann von Schiffen „20% auf alle transportierten Frachtgüter (20% on all cargo shipped)“ als Schutzgeld verlangen (Stichwort Mar-a-Lago Accord). Washington würde zudem seine Blockade iranischer Häfen wieder in Kraft setzen und Schiffen, die dem Iran oder seinen Kunden gehören, die Durchfahrt verweigern, so Trump.
Das sind große Worte für jemanden, der in einem Krieg, den er selbst begonnen hatte, klein beigab und sich zunächst ergab. Andere haben gesagt, dass diese Idee auf „Piraterie“ hinauslaufe.
Tatsächlich bezeichnete der Iran die vor kurzem ausgehandelte (Pseudo-)Absichtserklärung, sogar als „Beweis für das Versagen der USA (record of US failure)“. Wenn es eine Sache gibt, die die derzeitige US-Regierung nicht mag, dann ist es, bloßgestellt zu werden.
Nachdem US-amerikanische Streitkräfte eine weitere Welle von Luftangriffen gegen die Islamische Republik durchgeführt hatten, reagierte der Iran.
Als Vergeltungsmaßnahme führte die IRGC laut einem Bericht von RT Angriffe auf mehrere US-Militäreinrichtungen in der Region durch, darunter „Waffenlager, ein Satellitenkommunikationszentrum (weapons storage depots, a satellite communications center)“ und das Hauptquartier der 5. Flotte der US-Marine in Bahrain.
Gestern früh gab das US-Zentralkommando bekannt, dass es „die dritte Nacht in Folge Angriffe (the third consecutive night of strikes)“ durchführe, wobei aus vielen Regionen des Iran heftige Explosionen gemeldet wurden.
Trump teilte dem Kongress offiziell seine Absicht mit, „defensive“ Angriffe (Orwells Neusprech lässt einmal mehr grüßen) gegen den Iran zu erneuern, wie aus einem Schreiben vom Freitag hervorgeht, das der New York Times, Politico und anderen Medien vorliegt. Das Weiße Haus argumentierte, dass dieser Schritt der Regierung eine neue Frist von 60 Tagen verschafft, bevor sie die Zustimmung des Kongresses für ihre Kriegspolitik einholen muss.
Das bedeutet zwei weitere Monate Krieg. Zwei weitere Monate der Angststarre und der Ablenkung, während im Hintergrund weiter an der eigentlichen Agenda gearbeitet wird.
Quellen:
US ‘taking over’ Strait of Hormuz – Trump
Trump threatens strikes on Iran’s power plants and bridges (PHOTOS, VIDEOS)
Trump tells Congress that Iran war is back on