

Kulturkampf – Bildquelle: Pixabay / Pexels; Pixabay License
Der Untergang des Römischen Reiches wird oft als Symbol für den langsamen, aber stetigen Niedergang der heutigen westlichen Welt genutzt, und tatsächlich ist dieser Vergleich vielleicht zutreffender, als vielen Menschen bewusst ist. Der katastrophale Zusammenbruch, der sich im Laufe des 5. Jahrhunderts zuspitzte, wurde durch eine Wirtschaftskrise, die Spaltung des Reiches in einen östlichen und einen westlichen Teil, die Abhängigkeit der Regierung von ausländischen Söldnern für die Sicherheit, unkontrollierte Masseneinwanderung und schließlich durch die Invasion der Barbaren ausgelöst.
Als das Westreich unterging, wurde Rom geplündert und Jahrhunderte menschlicher Innovation und Fortschritt gingen in den Flammen verloren. Es ist ein Aspekt, den moderne Historiker oft übersehen – jedes Mal, wenn der Westen unterging, ging unglaubliches Wissen, dessen Erlangung Generationen gedauert hatte, in den Nichts verloren. Jedes Mal wurde die Menschheit um Jahrhunderte zurückgeworfen.
Viele Menschenleben wurden geopfert und antike Städte zerstört, doch der Verlust an Zeit ist vielleicht die größte Tragödie von allen. Es dauerte weitere 400 Jahre, bis sich die westliche Welt unter christlicher Herrschaft wieder aufbaute, doch im 9. Jahrhundert griffen die Barbaren erneut an, diesmal in Form muslimischer Horden. Es ist fast so, als lauerten die gierigen, räuberischen Hände nutzloser Verwüster stets im Schatten und warteten darauf, dass der Westen aus der Asche aufersteht.
Die Geschichte ist natürlich vielschichtig und komplex(er), doch manche Muster sind offensichtlich, und die Versuche, Rom, Europa und die gesamte Christenheit zu zerstören, wiederholten sich im Laufe von tausend Jahren regelmäßig. Die westliche Zivilisation hält stand, ist erfolgreich, schafft Wunder, schafft Reichtum und treibt den menschlichen Erfindungsreichtum voran. Dann dringt die Dritte Welt ein, um den angehäuften Reichtum zu plündern.
Es gab andere Zivilisationen oder Zivilisationsversuche jenseits des Westens, die ein ähnliches Schicksal erlitten. Der Untergang der Reiche der Bronzezeit ist ein perfektes Beispiel dafür; eine Katastrophe der Menschheitsgeschichte, die dem Untergang Roms sehr ähnlich ist, wenn nicht sogar noch mysteriöser. Da war der Zusammenbruch der chinesischen Han-Dynastie im 3. Jahrhundert aufgrund von Korruption, Rebellion und der Invasion mongolischer Stämme. Der Zusammenbruch des Gupta-Reiches in Indien, ausgelöst durch Einfälle der Hunnenstämme, usw.
Doch nur der Westen hat auf lange Sicht überlebt, und nur der Westen ist in der Moderne noch immer Ziel von Zerstörungsversuchen. Ich würde dieses Muster in zwei unterschiedliche Formen menschlichen Strebens oder Existenzzustände unterteilen wollen:
Anmerkung www.konjunktion.info: Der Begriff Barbare wird in diesem Kontext/Artikel laut Duden wie folgt definiert und verstanden:
Duden – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.duden.de
Warum tun Barbaren das? Nun, weil es viel einfacher ist, zu zerstören und zu stehlen, als zu planen und innovativ zu sein. Manche mögen argumentieren, dass diese Mentalität genetisch bedingt ist. Manche würden behaupten, sie sei ein Produkt der Kultur. Andere behaupten, sie sei das Ergebnis eines niedrigen IQs oder einer geringen Fähigkeit zum kreativen Denken. Ich neige dazu zu glauben, dass es eine Mischung aus all diesen Dingen ist.
Wie der Westen das Barbarenproblem einst löste
Ich denke, es gibt einen eindeutigen und identifizierbaren Moment in der Geschichte, als die barbarische Plünderung des Westens in den Niedergang führte, und das war der Erste Kreuzzug im Jahr 1096 n. Chr.
Dies war gewissermaßen ein Akt der Selbstverteidigung durch „Kolonisierung“. Das heißt, das Muster der Plünderungen hört immer dann auf, wenn der Westen entschlossen handelt, um die Dritte Welt zu kolonisieren. Was die Kreuzzüge betrifft, so ging es bei den Heiligen Kreuzzügen nicht darum, den Barbaren zu erlauben, vor den Toren Europas herumzulungern und sich nach Belieben Gebiete anzueignen, sondern darum, sie zurückzudrängen und auf ihrem eigenen Terrain zu besiegen.
Jahrhunderte später, nachdem die Muslime weitgehend in Schach gehalten worden waren, führten europäische Entdeckungsreisen zur Gründung von Kolonien in Asien und Afrika, wodurch Kulturen mit „barbarischer“ Mentalität „zivilisiert“ wurden. Dem unstillbaren Verlangen, sich die Errungenschaften der Stämme der Ordnung anzueignen, wurde entgegengewirkt, indem man diesen Völkern die westlichen Errungenschaften einfach GAB – und ihnen gleichzeitig die Fähigkeit nahm, Macht auszuüben.
Als der Westen expandierte, um die Verwaltung der Dritten Welt zu übernehmen, hörten die Invasionen auf, und der Dritten Welt wurde der Reichtum der Modernisierung zugänglich gemacht, ohne dass sie ihn stehlen musste. Einige argumentieren, dass die westliche Kolonialisierung für die Welt insgesamt positiv war und dass es kein Zufall ist, dass extrem linke Ideologen und Kommunisten sie so häufig verteufeln; sie tun dies, weil sie wissen, dass Kolonialisierung funktioniert. Sie nutzen sie selbst.
Die Rückkehr der barbarischen Horden
Es ist völlig vorhersehbar, dass mit der Hinwendung des Westens zu Liberalismus und Sozialismus die Invasionen aus der Dritten Welt zurückgekehrt sind. Wir sind die einzige Kultur, die „Scham“ über unsere historischen Erfolge empfindet, und zwar so sehr, dass viele Menschen davon überzeugt sind, wir verdienten eine Strafe für die Kolonien der Vergangenheit.
Der wichtigste Faktor in diesem Programm der Scham ist die globalistische Agenda, nationale Grenzen und Identität durch Multikulturalismus auszulöschen. Ich halte es jedoch für wichtig zu verstehen, dass die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) die Menschen aus der Dritten Welt nicht zwingen, in den Westen auszuwandern; diese Menschen WOLLEN hierherkommen, und die IGE öffnen lediglich die Tore, um sie hereinzulassen.
Warum verlassen sie Länder, in denen ihre Kultur vorherrscht? Warum kommen sie nach Europa oder in die USA, wo ihre Werte nicht übereinstimmen, ihre Sprachen nicht funktionieren und ihr Stammesdenken unvereinbar ist? Auch hier gilt: Man kann den Menschen aus der Barbarei herausholen, aber man kann die Barbarei nicht aus dem Menschen herausholen. Sie kommen hierher, weil sie eine Gelegenheit sehen, den Westen zu plündern, nachdem sie jahrhundertelang daran gehindert wurden. Es ist ein Verhalten, das fest verankert ist.
Ich habe diese Dynamik in meinem Artikel „Gesellschaft: Spaltung und Hass – Das Werkzeug des Establishments zum eigenen Überleben“ skizziert, in dem ich die Gewohnheit der Bevölkerung der Dritten Welt untersuchte, ständig nach einem Stück der Ersten Welt zu greifen, anstatt ihre eigenen Lebensbedingungen zu Hause zu verbessern. Ich habe auch die Gewohnheit linker Minderheiten angesprochen, sich die westliche Kultur anzueignen und so zu tun, als hätten sie sie zuerst geschaffen. Randbemerkung: Wie oft hat beispielsweise die somalische US-Demokratin Ilhan Omar fälschlicherweise behauptet, die USA seien von Muslimen aufgebaut worden? Oder wie oft mussten wir von grünen Politikern die Lüge hören, dass erst die Gastarbeiter das deutsche Wirtschaftswunder ausgelöst hätten?
Diese Menschen wollen keine eigenen Errungenschaften, keine eigenen Geschichten, keine eigenen Entdeckungen entwickeln – sie wollen unsere.
Das erinnert mich an eine faszinierende Diskussion des afrikanischen Kommentators Frank Zanu, der seine Theorie darlegte, warum er glaubt, dass sich afrikanische Gesellschaften ohne die Hilfe der westlichen Kolonialisierung „niemals entwickeln“ werden. Er merkte an, dass afrikanische Sprachen kein Wort für „Erhaltung“ haben – das Konzept existiert in ihrer Umgangssprache schlichtweg nicht.
Dieses Problem ist die grundlegende Lehre des Dokumentarfilms „Empire of Dust“, in dem chinesische Ingenieure nach Afrika reisen, um Straßen und Infrastruktur zu bauen, nur um immer wieder von einer Bevölkerung behindert zu werden, die nur darauf aus ist, für möglichst wenig Arbeit bezahlt zu werden. In vielen Fällen sabotieren sie ihre eigenen Bauarbeiten, um den Prozess in die Länge zu ziehen. Als Kultur sehen sie keinen Wert darin, an etwas von bleibender Bedeutung zu arbeiten, und die chinesischen Ingenieure sind ratlos.
Die Beweise dafür sind endlos in eben jenen afrikanischen Nationen, die einst kolonialisiert wurden. Infrastruktur im Wert von Milliarden und Abermilliarden US-Dollar wurde ihnen übergeben, und in Ländern wie Südafrika und Simbabwe (ehemals Rhodesien) ließen sie alles verfallen, anstatt es instand zu halten. Sie verstehen nicht, welcher Reichtum einer geordneten Nation folgt; sie denken nur an Reichtümer, die inmitten des Chaos geplündert werden können.
Aber was hat das alles mit den linken Bewegungen zu tun, die den Westen heute plagen?
Kommunismus/Marxismus ist organisiertes Chaos
Es klingt widersprüchlich, aber die Philosophie des Kommunismus ist eine Form von „organisiertem Chaos“ oder einem künstlich herbeigeführten Chaos, um eine bestimmte Agenda durchzusetzen. Ich würde den Globalismus in diesen Zusammenhang einbeziehen, da der Globalismus letztlich das Streben nach einer global zentralisierten Form des Kommunismus ist, die nach ähnlichen Mechanismen funktioniert.
Und wen spricht diese Philosophie im Westen am meisten an? In der Regel sind es die ziellosen Ideologen, die kaum oder gar nicht in der Lage sind, in einer Welt zu bestehen, in der Leistung und Stärke geschätzt werden (Woke-Aktivisten, Feministinnen, DEI-Befürworter usw.). Und Menschen, die sich selbst als die „Habenichtse“ betrachten. Nützliche Idioten und emotionale Schulabbrecher, die davon überzeugt sind, dass alle Misserfolge ihres elenden Lebens die Schuld eines manipulierten Systems sind.
Sie sind überzeugt, dass die Gesellschaft ihnen ihre Erfolge gestohlen hat, dass die Karten alle gegen sie ausgespielt werden, dass alle anderen sie aus auslachen. Wenn das System nur gezwungen wäre, „gerechter“ zu sein, wenn der Reichtum nur richtig umverteilt würde, wären sie reich, berühmt und erfolgreich.
Also nutzt die politische Linke dieses narzisstische Verlangen nach unverdienter Auszeichnung aus. Sie sagt den Menschen, dass sie zum Wohle der Menschheit alles niederbrennen müssen, um das zu bekommen, was sie wollen. Sie sind Barbaren in Kleidung der Ersten Welt; innerhalb der Tore geboren, aber dennoch Barbaren.
Hier scheinen sich Kommunisten und Vertreter der Dritten Welt zu überschneiden. Sie sind Teil desselben „Stammes des Chaos“. Deshalb sind Linke so verzweifelt darauf aus, die Grenzen für Masseneinwanderung zu öffnen. Deshalb scheint die Politik der linksradikalen Gruppierungen die Plünderungen durch Migranten zu begünstigen (wie im Fall somalischer Betrüger in Minnesota oder Kalifornien). Deshalb scheinen Linke davon besessen zu sein, die islamische Invasion Europas zu ermöglichen.
Es dreht sich alles um Chaos und die Ausbeutung von Gesellschaften, die Wert auf Ordnung legen. Auch die IGE sind Mitglieder des Chaos-Stammes, doch sie sehen sich selbst als auf der Grenze dazwischen stehend. Ihre Vision einer „Neuen Weltordnung“ kann nur durch die Zerstörung der alten Welt, die Auslöschung der Vergangenheit, die Umschreibung von Geschichte, Erinnerung und Moral erreicht werden. Sie sind groteske Plünderer der Zeit.
Wenn sie sich durchsetzen, wird die barbarische Mentalität zur Norm werden. Menschen der Ordnung und des Verdienstes (die Produzenten) werden auf ewig den Launen der Nehmenden ausgeliefert sein. Es wird ein nie endender Kreislauf aus kämpfender Industrie, gefolgt vom Zusammenbruch sein, zurück ins dunkle Zeitalter, aber verdichtet zu einer schrecklichen Wissenschaft. Wir werden arbeiten, um aufzubauen und wieder aufzubauen, während die Horden hereinstürmen, um alles niederzureißen und um unsere Gesellschaft zu unterwerfen.
Ohne entschlossenes Handeln zum Schutz unseres eigenen Stammes wird nichts, was wir erschaffen, jemals uns dauerhaft gehören.
Quellen:
Barbarian Mindset: How Leftists And Third-World Invaders Think Alike
Gesellschaft: Spaltung und Hass – Das Werkzeug des Establishments zum eigenen Überleben
Zanu Project Rethink – Africa’s Development (Part 2)