Systemfrage: Europa vs. USA – Was wird die Zukunft bringen?

Scheideweg - Bildquelle: Pixabay / Siegella; Pixabay LicenseScheideweg - Bildquelle: Pixabay / Siegella; Pixabay License

Scheideweg – Bildquelle: Pixabay / Siegella; Pixabay License

Während Europa vorgibt sich von den USA emanzipieren zu wollen, will die Trump-Administration Truppen aus Europa abziehen. Was die einen als Befreiung und Schritt in eine größere Unabhängigkeit und Souveränität (vor allem Deutschlands) begrüßen, ist für Washington ein „logischer Schritt“ nachdem Europa die USA in ihrem illegalen Angriffskrieg gegen den Iran nicht unterstützen wollten.

Einige US-Analysten sehen darin gar eine beginnenden Konflikt zwischen Europa und den USA. Ich beurteile es anders, ich sehe vielmehr darin die bewusste Positionierung Europas durch die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) als Gegner und Konfliktpartei für Russland, während die USA sich „den Rücken für einen kommenden Konflikt mit China freihalten“.

Nichtsdestotrotz möchte ich auf die Möglichkeit eines Konflikts USA/Europa im heutigen Artikel eingehen:

Es mehren sich vermehrt Stimmen in den USA, die davon sprechen, dass zwischen den USA und Europa „ein Krieg tobt“. Das Problem sind aus deren Sicht vor allem die westeuropäischen Regierungen, da diese den Konflikt ausgelöst haben, ihn weiter schüren, und dazu neigen würden, sich als Opfer darzustellen, sobald sie unter den Folgen zu leiden haben. Geflissentlich wird von deren Seite ignoriert, dass sowohl der Ukraine-Krieg, die Sprengung der Nord Stream-Pipeline oder die gewollten Sanktionen gegen Russland (an die sich Washington im Übrigen so gut wie gar nicht selbst hält) initiiert bzw. unterstützt hat.

Daher ist es folgerichtig, dass die europäischen Eliten eine Abneigung gegen die aktuelle US-Politik hegen. Dabei ist aber auch anzumerken, dass einiges, was die Trump-Administration getan hat, durchaus im Sinne der europäischen Bevölkerungen (nicht jedoch der Regierungen) ist: von Anti-Woke-Reformen und Einwanderungsbeschränkungen bis hin zu einigen geopolitischen Interaktionen. Als die US-Amerikaner massenhaft dafür stimmten, das linksradikale Biden-Regime abzusetzen, wurden die USA für die EU über Nacht zum Feind. Ich halte es für wichtig zu verstehen, dass die europäische Führung die Trump-Regierung NICHT als ihre Hauptbedrohung ansieht. Nein, sie sehen die US-BÜRGER als ihre Hauptbedrohung an.

US-Amerikanische Konservative, Nationalisten, Patrioten, Wahrheitsaktivisten usw. sind das Ziel einer internationalen Dämonisierungskampagne.

Seit 2014 führen westeuropäische Linke im Auftrag der IGE einen multikulturellen Krieg gegen ihre jeweiligen Bevölkerungen. Offene Grenzen und Masseneinwanderung aus überwiegend islamischen Ländern wurden zum politischen Standard, wobei viele europäische Bürger durch zwei große Lügen zur Zustimmung verleitet oder dazu gedrängt wurden:

Lüge Nr. 1: Die einheimischen Europäer sind dafür verantwortlich, den Menschen aus der Dritten Welt Wiedergutmachung für Jahrhunderte des „Kolonialismus“ und Jahrzehnte des Krieges im Nahen Osten zu leisten.

Lüge Nr. 2: Die Masseneinwanderung ist für die europäischen Volkswirtschaften aufgrund des sich beschleunigenden Bevölkerungsrückgangs und der schrumpfenden Erwerbsbevölkerung unverzichtbar.

Seit einem Jahrzehnt wird diese Vorgehensweise in Europa verfolgt – mit zunehmend erschreckenden Folgen (darunter ein massiver Anstieg von sexuellen Übergriffen und Messerstechereien).

Um auf die erste Lüge einzugehen: Die überwiegende Mehrheit der Migranten, die aus der Dritten Welt nach Europa kommen, reist nicht aus kriegsgeschüttelten Ländern an. Diese Darstellung war eine Erfindung der Linken in Europa, um die öffentliche Unterstützung für offene Grenzen zu erreichen. Darüber hinaus ist das Argument, dass westliche Nationen irgendwie verpflichtet seien, den Rest der Welt für ihren geopolitischen Erfolg zu entschädigen, ein Trugschluss.

Wir schulden niemandem etwas und sind zu keinem Zeitpunkt verpflichtet, Einwanderer aufzunehmen, aus welchem Grund auch immer.

Die zweite Lüge ist viel komplizierter. Europa braucht keine Einwanderer, um die Wirtschaft zu stärken, aber was, wenn sie für etwas anderes nützlich sind? Eine Agenda, die noch nicht klar ist?

Ich vertrete seit langem die Ansicht, dass die IGE in Europa beabsichtigen, sich in einen breiteren Oppositionsblock zu integrieren, eine Koalition gegen Nationalismus, freie Märkte, Leistungsgesellschaft, freie Demokratie usw. Es gibt Hinweise darauf, dass diese Koalition Elemente aus Asien umfassen wird und ihr Augenmerk auf ressourcenreiche Regionen Afrikas richtet.

Russland ist eine Unbekannte. Die europäischen Staats- und Regierungschefs stehen mit dem Rücken zur Wand, sie brauchen einen größeren Krieg und sehen in der Ukraine die beste Gelegenheit dafür. Das heißt jedoch nicht automatisch, dass Russland der Freund der USA ist.

Ich denke, dass die europäischen Staats- und Regierungschefs (ähnlich wie die Linken in den USA) die Errichtung einer „Neuen Weltordnung“ anstreben, in der nationale Grenzen aufgehoben werden und ein grüner autoritärer Sozialismus unter einer global zentralisierten Bürokratie durchgesetzt wird. Es gibt viele Wege, diese Agenda zu verwirklichen.

So haben die IGE beispielsweise versucht, internationale Klimaschutzgesetze und CO₂-Kontrollen einzuführen, um die Industrie einzuschränken und die Energieressourcen und damit die Bevölkerungen zu steuern und zu kontrollieren. Ich würde argumentieren, dass dieser Plan zumindest in den USA gescheitert ist, da der Öffentlichkeit immer deutlicher wird, dass die Wissenschaft der „globalen durch den Menschen verursachten Klimaerwärmung“ reine Propaganda ist. Der Großteil des Widerstands gegen die CO₂-Agenda kam tatsächlich aus den USA.

Sie versuchten es mit medizinischer Tyrannei, indem sie die Plandemiehysterie durch endlose Lockdowns und Impfpässe ausnutzten. Auch dies schlug fehl, da 22 republikanisch regierte US-Bundesstaaten die Impfpflicht blockierten. Wenn sie die USA nicht zur Einhaltung zwingen konnten, würde der Rest der Welt erkennen, dass eine Nation auch ohne autoritäre Mikromanagementmaßnahmen einwandfrei funktionieren kann.

Eine vierte Taktik der IGE ist und war die Masseneinwanderung, die weitaus erfolgreicher war. Die USA wären unter der Biden-Regierung fast überrannt worden, und nun stehen die USA vor einem langen, mühsamen Kampf, um Millionen von Illegalen abzuschieben. Positiv ist, dass die Grenzübertritte um 95% zurückgegangen sind und die Mehrheit der Bevölkerung nun Abschiebungen unterstützt.

Europa wurde und wird dagegen bis heute von einem Einfall aus der Dritten Welt überrollt. Zwischen 50 und 60 Millionen Migranten leben mittlerweile in der Region und machen rund 20% der Gesamtbevölkerung Westeuropas aus. Aber handelt es sich hierbei lediglich um eine Sabotageaktion der IGE gegen den Westen? Oder dient diese Armee von Migranten einem anderen Zweck?

Als wirtschaftliche Ressource stellen sie eine Nettobelastung dar. Wenn die Idee dahintersteht, dass Migranten das Arbeitskräfteangebot vergrößern und traditionelle Arbeitsplätze besetzen sollen, dann gibt es keinen positiven Ertrag. Die Arbeitslosenquote in Deutschland ist auf 6,4% gestiegen, und 54% dieser Arbeitslosen sind Migranten. Diese Menschen beziehen weitaus mehr Sozialleistungen, als sie durch ihre wirtschaftliche Tätigkeit beitragen.

Das Gleiche gilt für Spanien, wo die Arbeitslosenquote bei 10% liegt, während die linksradikale spanische Regierung das Land jedoch weiterhin mit Ausländern überschwemmt. Die Arbeitslosenquote im Vereinigten Königreich ist auf 5% gestiegen, und 22% der Arbeitslosen sind ausländische Staatsangehörige, die Sozialleistungen beziehen.

Der ökonomische Rückgang ist in der gesamten EU zu beobachten; das Wirtschaftswachstum stagniert. Warum also sollten die IGE Migranten als Ressource betrachten und nicht als bloße Werkzeuge zur Dekonstruktion der westlichen Gesellschaft? Ich würde fragen: Was wäre, wenn ein breiter Bevölkerungszuwachs für Ereignisse nützlich wäre, die noch nicht eingetreten sind?

Was wäre, wenn ein (Welt-)Krieg noch im Raum stünde oder ein wirtschaftlicher Zusammenbruch, gefolgt von einer globalistischen Konsolidierung? Was wäre, wenn europäische Staats- und Regierungschefs Millionen zusätzlicher Menschen als „wertvolle Ressource“ betrachten, um diesen Krieg zu führen oder die Bevölkerung im eigenen Land zu kontrollieren? Geht es bei der Masseneinwanderung nur um kulturellen Austausch? Oder werden Menschen aus der Dritten Welt mit dem Versprechen leichter Beute in den Westen gelockt, nur um in einem zukünftigen Konflikt als Kanonenfutter zu enden?

Haben die IGE auf ausländische Massen und die Macht billiger Arbeitskräfte (oder billiger Soldaten) als Schlüssel zum Sieg gesetzt?

Das bringt uns zu dem, was die Strategie der USA zur Vorbereitung auf die Spaltung zu sein scheint, und es ist nicht schwer zu erkennen, dass es dabei um Öl geht. Der Vorstoß gegen den Iran ist eindeutig der Auslöser für ein US-Programm zur Energiedominanz. Betrachten Sie einmal die wahnwitzigen geopolitischen Veränderungen und die Volatilität auf dem Energiemarkt, die sich allein in den letzten Monaten ereignet haben.

Das von den USA illegal geputschte Venezuela steht nun unter neuer Führung und liefert Öl in die USA, während China weitgehend ausgeschlossen wurde. Trump hat Verhandlungen mit Panama aufgenommen, um den chinesischen Einfluss auf den Kanalbetrieb drastisch zu reduzieren und damit die KPCh erneut aus der westlichen Hemisphäre zu verdrängen.

Trumps Besuch in China in dieser Woche war geprägt von großen Gesten und diplomatischen Reden vor den Kameras, aber was geschah wirklich hinter verschlossenen Türen? Man muss davon ausgehen, dass die KPCh sehr unzufrieden ist.

Kanada unter dem Globalisten Mark Carney weigert sich, ein Zollabkommen mit den USA auszuhandeln, und versucht, bilaterale Handelsabkommen mit Europa und China zu schließen. Dies könnte zu direkten Feindseligkeiten zwischen den USA und Kanada führen, sollte Carney versuchen, Ölvereinbarungen als Druckmittel gegen Trump einzusetzen, oder sollte er versuchen, China Zugang zu kanadischem Boden zu gewähren.

Der Krieg mit dem Iran hat dazu geführt, dass die Vereinigten Arabischen Emirate aus der OPEC ausgetreten sind, was im Grunde das Ende der OPEC und eine bevorstehende Flut von Öl auf den Weltmärkten zu niedrigeren Preisen signalisieren könnte, sobald der Krieg vorbei ist (wovon der Westen profitieren wird). Das wäre ein Schock auf den Energiemärkten, wie es ihn seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben hat. Es bringt zudem die globalistische „Klimapolitik“ und deren Bestrebungen nach künstlicher Verknappung durcheinander.

Im Iran wird die Kluft zwischen den IGE in Europa und den Konservativen in den USA unübersehbar. Warum haben sich die europäischen Eliten nicht sofort dem Krieg gegen den Iran und den Bemühungen zur Kontrolle der Straße von Hormus angeschlossen? Sie haben jeden anderen Krieg im Nahen Osten seit 2001 unterstützt. Im Falle des Iran haben sie versucht, die USA bei jedem Schritt zu untergraben.

Wir wissen mit Sicherheit, dass es jeder politischen Führung an moralischen Prinzipien und Gewissensbissen mangelt. Die EU-Rhetorik und das Verhalten Brüssels in Bezug auf den Iran und die Straße von Hormus deuten darauf hin, dass sie wollen, dass die USA scheitern – nicht weil sie mit dem Krieg nicht einverstanden sind, sondern weil sie nicht wollen, dass die USA einen Vorteil bei der Energiedominanz erlangen.

Die US-Operationen gegen die Regierungen in Venezuela und im Iran drosseln die Energieversorgung Chinas. Dies ist für die Europäer nachteilig, WENN sie sich auf tiefere Feindseligkeiten mit den USA in der Zukunft vorbereiten.

Die NATO steht nun wahrscheinlich vor dem Zerfall. Trump droht mit dem Abzug von Truppen aus Europa und könnte Militärstützpunkte komplett schließen. Die Zölle gegen Europa werden zunehmen. Europäische Regierungen gehen hart gegen ihre eigenen Bürger vor, wenn diese konservative und nationalistische Ansichten äußern. Die Fronten verhärten sich.

Im Gegensatz zu diesen Annahmen, die vornehmlich US-Analysten treffen, würde es mich überraschen, wenn in den nächsten Jahren von einem bewaffneten Konflikt zwischen den USA und Europa die Rede wäre. Es sei denn, es geschieht in naher Zukunft etwas Spektakuläres und die Bürger Europas holen sich ihre Länder zurück (die meisten EU-Länder müssen bis 2027 – 2029 auf Wahlen warten).

Quellen:
NATO-Kreise: Trumps Abzug von US-Truppen aus Deutschland folgt keiner Strategie
Is A Future War Between The US And Europe Unavoidable?
Arbeitslosenquote Deutschland
EU-weite Erwerbslosenquote liegt im März 2026 bei 6,0%

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