Digitale ID: Der weltweite Hebel der Altersverifikation zum angeblichen „Schutz der Kinder“

Kontrolle - Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay LicenseKontrolle - Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay License

Kontrolle – Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay License

Das Thema Altersverifikation in sozialen Medien, aka im Internet/für die Nutzung des Internets, wird weltweit gespielt. Das gleichzeitige weltweite Aufkommen ist kein Zufall, sondern folgt einem gewollten, abgesprochenen Plan, der im Kontext einer verpflichtenden digitalen ID steht. Zuerst wird diese Altersüberprüfung nur für soziale Medien gelten, bevor sie sehr schnell auf die gesamte Nutzung des Internets ausgerollt werden wird. Mit dem „Zugangsschlüssel“ digitale ID. Jeder, der sich nicht erst seit wenigen Monaten mit den Agenden der Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) beschäftigt hat, konnte diese Entwicklung sehen, erkennen und vorwegnehmen. Leider haben trotzdem bis heute wohl 90% der Menschen nicht verstanden, worum es bei der Altersverifikation und damit der nachfolgend zwingend zu verwendenden digitalen ID wirklich geht: Kontrolle, Überwachung und Steuerung.

Neuestes „Mitglied im Club der Altersverifizierer“ ist nun Japan – auch hier getarnt zum angeblichen „Schutz der Kinder“:

Japans politische Entscheidungsträger erwägen eine eigene Form der Altersüberprüfung für soziale Medien, wobei die Filterung von Inhalten im Mittelpunkt steht.

Nikkei Asia berichtet, dass Japan eine standardmäßige altersbasierte Inhaltsfilterung für Social-Media-Unternehmen in Betracht zieht, um der „Sucht unter Minderjährigen“ entgegenzuwirken. Japan erwägt zudem die Schaffung eines Systems zur Bewertung der Risiken der einzelnen Plattformen.

Während die meisten Unternehmen die Filterung standardmäßig deaktiviert haben, möchte das Ministerium für Inneres und Kommunikation, dass Social-Media-Anbieter die altersbasierte Filterung von Anfang an aktivieren. Die Altersgruppen müssen noch festgelegt werden.

Das Ministerium erwägt Altersüberprüfungssysteme, die gemeinsam mit Mobilfunkbetreibern und Anbietern von Betriebssystemen entwickelt werden. Mobilfunkbetreiber in Japan überprüfen bereits beim Kauf von Geräten die Identität ihrer Kunden.

Nach geltendem japanischem Recht sind Social-Media-Unternehmen lediglich verpflichtet, sich um eine angemessene Nutzung durch Minderjährige zu bemühen, und die von ihnen ergriffenen Maßnahmen variieren stark. Eltern und Erziehungsberechtigte können Filtertools zudem frei deaktivieren, was Zweifel an der Wirksamkeit des bestehenden Rahmens aufkommen lässt.

Darüber hinaus bereitet die Regierung ein neues Bewertungssystem vor, mit dem Social-Media-Plattformen anhand von Risiken wie übermäßiger Nutzung oder der Konfrontation mit schädlichen Inhalten eingestuft werden sollen. Die Bewertungen würden Funktionen wie Inhaltsfilter, Einschränkungen bei der Anzeige von Werbung und Einstellungen zur Nutzungszeit hervorheben. Dies würde es den Nutzern ermöglichen, das Risikoprofil der einzelnen Dienste schnell zu erfassen.

Diese Vorschläge wurden vor wenigen Tagen bei einer Sitzung eines vom Kommunikationsministerium einberufenen Expertengremiums vorgestellt; ein Abschlussbericht wird bereits im nächsten Monat erwartet. Alle daraus resultierenden Richtlinien oder Gesetzesänderungen würden dann von den zuständigen Behörden unter der Leitung der Behörde für Kinder und Familien ausgearbeitet.

Indonesien und Malaysia folgen Australien

In Asien hat Indonesien soziale Medien für unter 16-Jährige verboten. Die Ministerin für Kommunikation und digitale Angelegenheiten, Meutya Hafid, erklärte, die Regelung gelte für rund 70 Millionen Minderjährige und bezeichnete sie als einen Weg, die „Souveränität“ über die Zukunft der Kinder zurückzugewinnen.

Malaysia bereitet für 2026 eigene „digitale Sicherheitsvorkehrungen“ zur Regulierung sozialer Medien vor, die Technologien zur Identitätsprüfung sowie die Integration von MyDigital ID umfassen könnten. Diese Kombination könnte weltweit die strengsten Kontrollen beim Zugang zu Social-Media-Plattformen für unter 16-Jährige zur Folge haben.

Die Altersüberprüfung als Werkzeug der Kontrolle, Überwachung und letztlich Einführung einer digitalen ID. Begründet mit einem angeblichen „Kinderschutz“. Wer nun denkt, dass sich die sozialen Medien wie Facebook oder YouTube dagegen wehren werden, sollte wissen, dass diese enorme Schadenersatzsummen in Millionenhöhe zahlen müssen, die Geschworenengerichte in US-Bundesstaaten Klägern zugesprochen haben. Unternehmen wie Meta und YouTube standen wegen angeblich süchtig machender Funktionen wie Endlos-Scrolling und algorithmischer Verstärkung vor Gericht. Wie werden nun solche Unternehmen agieren: weitere Millionen- vielleicht Milliardenstrafen in Kauf nehmen? Oder entsprechende Filter und Prüftools einbauen?

Quellen:
Japan weighs age-based filtering on social media to combat addiction
Indonesia shuts down access to social media for youth under 16
Malaysia’s age verification rules for social media could be world’s strictest
Age assurance gets boost from $6M judgement against Meta, YouTube

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