World Health Summit: Die gleichen Spieler, die gleichen Einflüsterer – Aber Nichts hat mit Nichts zu tun

WHS – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt World Health Summit

Vom 15. bis 17. Juni 2022 findet in Rom das World Health Summit Regional Meeting in der Sapienza Universität statt. Es ist eine Art Vorläufer des jährlich in Berlin stattfindenden “großen Bruders”, des World Health Summit. Sowohl die “kleine Schwester” als auch der “große Bruder” werden von der M8 Alliance of Academic Health Centres, Universities and National Academics abgehalten.

Das in Rom durchgeführte “regionale Treffen” – bei dem etwa 100 “Experten” anwesend sein werden – soll sich vorbereitend für das Herbsttreffen in Berlin vom 16. bis 18. Oktober 2022 mit den Themen

  • Impfstoffentwicklung und -politik: Herausforderungen und Strategien
  • Gesundheitssysteme
  • Metabolisches Syndrom und chronische Krankheiten
  • Neue Technologien und personalisierte Therapien

beschäftigen.

Laut der Webseite Medtube – Sharing Medical Knowledge ist das Treffen

in 16 Expertensitzungen (vier Sitzungen/Thema) gegliedert, in denen 2 Vorsitzende und 4/5 Experten mit ihren Beiträgen den Ausgangspunkt für eine Debatte bieten, der ausreichend Raum gegeben wird. Die Sitzungen und die Struktur der gesamten Veranstaltung sollen Diskussionspunkte und Debatten bieten, an denen neben Wissenschaftlern auch Interessengruppen wie Gesetzgeber/Politiker, Innovatoren, die pharmazeutische Industrie und NRO beteiligt sind.

Geplant sind auch Plenarsitzungen, die neben der Eröffnungs- und der Abschlusszeremonie vier Hauptvorträge umfassen und in der prestigeträchtigen Aula Magna des Rektorats der Sapienza stattfinden werden.

Das Regionaltreffen 2022, Italien, Rom, ist durch ein intensives wissenschaftliches Programm und einen ehrgeizigen Arbeitsplan ganz im Sinne der Ziele des Weltgesundheitsgipfels, nämlich der Verbesserung der globalen Gesundheit und der Entwicklung wissenschaftlicher Lösungen für gesundheitliche Herausforderungen. Die Universität Sapienza in Rom wird der geeignete Ort für die wissenschaftliche Diskussion und den Austausch von Wissen und technologischen Fortschritten im Bereich der menschlichen Gesundheit sein. Ziel ist es, zwei Tage lang die globale und öffentliche Gesundheit in den Mittelpunkt zu stellen: eine noch sinnvollere Debatte nach den langen Monaten der COVID19-Pandemie.

(structured in 16 expert sessions (four sessions/topic) where 2 chairpersons and 4/5 experts through their contributions will offer the starting point for a debate, to which ample space will be given. The sessions and the structure of the entire event are intended to offer points for discussion and debate that, in addition to scientists, involve stakeholders such as legislators / politicians, innovators, pharmaceutical industries, NGOs.

Plenary sessions are also planned which, in addition to the Opening Ceremony and the Closing Ceremony, include four Keynote Lectures and which will take place in the prestigious Aula Magna at Sapienza Rectorate.

The Regional Meeting 2022, Italy, Rome through an intense scientific program and an ambitious work schedule, completely fits the wake of the objectives of the World Health Summit, which are the improvement of global health and the development of scientific solutions to health challenges. Sapienza University of Rome will be the appropriate venue for scientific discussion and sharing of knowledge and technological advances in the field of human health. The intent is to point the spotlights for two days on global and public health: an even more meaningful debate after the long months of the COVID19 pandemic.)

Wer nun denkt, dass dieses World Health Summit nur ein weiterer “Gesprächskreis ohne Einfluss” ist, möge sich die Mitglieder der bereits oben erwähnten M8 Alliance anschauen:

Mitglieder M8 Alliance – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt World Health Summit

Die markierten Teilnehmer sind uns all zu gut in der immer noch laufenden Plandemie bekannt und bedürfen aus meiner Sicht eigentlich keiner weiteren Erklärung mehr.

Selbst die allwissende Müllhalde Wikipedia schreibt auf der englischen Version (dieser Hinweis fehlt in der deutschen Version) zum World Health Summit:

Der Weltgesundheitsgipfel wurde von Thomas Gebauer, Direktor von Medico International, als “elitärer Club von Entscheidungsträgern” kritisiert, der sowohl den sozialen Faktor globaler Gesundheitsfragen als auch die Vorstellung von Gesundheit als Menschenrecht ignoriert, sondern vielmehr Partikularinteressen bedient.

(The World Health Summit has been criticized by Thomas Gebauer, Director of Medico International, as an “elitist club of decision makers”, that ignores both the social factor of global health issues and the notion of health as a human right, but rather serves particular interests.)

Wer könnte nun diese von Thomas Gebauer genannten Partikularinteressen vertreten? Hier wird es gerade im Hinblick auf die Plandemie und deren “Vorarbeiten” aka Planspielen wie Event 201 interessant. Auf der eigenen Webseite des World Health Summit finden unter dem Punkt Partners – Sponsoring Partners nachfolgende Einträge:

Partner WHS – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt World Health Summit

Ich spare mit bei dieser Grafik eine Hervorhebung bestimmter Organisationen, da die Vielzahl an Pharmaunternehmen, Behörden und Lobbygruppen bereits für sich spricht. Interessant sind sicherlich die “Plandemie-Gewinner” wie Pfizer, Johnson & Johnson (Gentherapieherstelle), Siemens Healthineers (Schnelltests), die Charité Berlin (“Covid-19”-PCR-Test-Grundlagen) die Leopoldina (Beratung der Bundesregierung) und nicht zu guter Letzt unsere alten bekannten die Bill & Melinda Gates Foundation und der Wellcome Trust.

Abgeleitet aus den Themen der diesjährigen Treffen sowie den Themenbereichen der vergangenen Jahre

  • 2009 – The Evolution of Medicine
  • 2010 – Translation – Transition – Transformation
  • 2011 – Today’s Science – Tomorrow’s Agenda“ – Die immense Geschwindigkeit wissenschaftlichen Fortschrittes und der trotzdem wachsenden gesundheitlichen Herausforderungen
  • 2012 – Research for Health and Sustainable Development – Die Notwendigkeit für belastbare und dauerhafte Lösungsansätze für weltweite Herausforderungen wie Klimawandel, Nichtübertragbare Krankheiten und Gesundheitssysteme der Zukunft
  • 2013 – Research and Innovation, Education and Leadership, Evidence to Policy und Global Health for Development
  • 2014 – Climate Change and Health, Universal Health Coverage, Physical Activity for Health & Healthy Ageing, die in diesem Jahr aktuelle Ebola-Epidemie
  • 2015 – Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen, Antibiotika-resistente Keime, Big Data sowie die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels
  • 2016 – Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen, die Rolle von Big Data und technologischer Innovation in der Gesundheitsversorgung, der Kampf gegen Infektionskrankheiten und die Folgen von Ebola und Zika sowie die Stärkung von Frauen in der weltweiten Gesundheitsversorgung
  • 2017 – Gesundheitspolitik der G7 und G20, Digitalisierung und Big Data sowie Afrika und die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen
  • 2018 – Breite Palette von globalen Gesundheitsthemen, unter anderem als Redner Jens Spahn
  • 2019 – Climate Change and Health, Transforming Human Capital:Investing in Health and Education, Universal Health Coverage: Expanding Rights and Access, Health is a Political Choice: The Future of Health Policy in the G7/G20 and other Political Venues, SDG 3: The Global Action Plan for Healthy Lives and Well-Being for All, Focus Africa: Building Capacities and Strong Institutions und Digital Health: Shaping Society and the Modern Economy
  • 2020 – Pandemic Preparedness in the Age of COVID-19: Global Cooperation not Competition, Strengthening the Role of the European Union in Global Health, Climate Change and Health: Risks and Responses, Partnership for the Goals: United Nations’ 75th Anniversary, Accelerating the SDG3 Global Action Plan for Health and Well-Being, Translational Research: Advancing Innovative Treatments, Digital Health & AI for Pandemic Preparedness
  • 2021 – Rolle Deutschlands, Europas und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der globalen Gesundheit, Impfgerechtigkeit und Gesundheit als globales Gut, psychische Gesundheit und COVID-19 sowie künstliche Intelligenz in der weltweiten Gesundheitsversorgung

sollten wir im Juni ganz genau nach Rom und im Oktober nach Berlin schauen. Gerade wenn man die bisherigen Themenschwerpunkte mit der Agenda 21, Agenda 2030 oder des “Großen Neustarts” abgleicht. Ich kann mich dabei des Eindrucks nicht erwehren, dass wir dort viele Punkte diskutiert sehen, die zeitnah dann uns alle betreffen werden.

Quellen:
World Health Summit Regional Meeting 2022 – Italy, Rome & Digital
The World Health Summit Regional Meeting 2022, Italy, Rome
WHS – About the M8 Alliance
Wikipedia englisch – World Health Summit
WHS – M8 Alliance Members
WHS – Sponsoring and Supporting Partners
WHS – M8 Alliance Governance
Wikipedia deutsch – World Health Summit

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