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Kurz eingeworfen: Wieder eine tote NSU-Zeugin

Kurz eingeworfen - Bildquelle: Wikipedia / 4028mdk09Kurz eingeworfen - Bildquelle: Wikipedia / 4028mdk09

Kurz eingeworfen – Bildquelle: Wikipedia / 4028mdk09

Erst kürzlich hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen um den Tod des Neonazis Florian H. wieder aufgenommen. Er verbrannte in seinem Auto. Nun wurde auch seine Ex-Freundin tot aufgefunden. Sie hatte als Zeugin im NSU-Ausschuss ausgesagt.

Seltsamerweise sterben im NSU-Prozess die Zeugen schneller als man sie im Gerichtssal aufrufen kann (*Ironie aus*). Zumindestens bekommt man den Eindruck, wenn man den x-ten Selbstmord, Tod oder Verunfall eines Zeugen im NSU-Prozess per medialer Nichthinterfragung präsentiert bekommt. Oder ist es gar normal, weil man sich als Zeuge eben in einem mafiösen Umfeld aus Nachrichtendiensten, Polizei, Justiz und Politik bewegt(e) – quasi direkt im Kernbereich des Organisierten Verbrechens?

Letztlich ist das Zeugensterben nicht mehr nur ein Indiz, vielmehr schon ein Beweis dafür, dass die NSU-Affäre eine Staatsaffäre ist. Eine Staatsaffäre in dessen Folge der BND, Verfassungsschutz und Co. aufgelöst gehören. Was natürlich nicht geht, da man sich ansonsten um die entscheidenden Schnittstellen zwischen Besatzungsmacht und Verbrechenslenkung im Vasallenstaat bringt.

Quelle:
Ex-Freundin von Florian H.: Zeugin im NSU-Untersuchungsausschuss tot aufgefunden

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