Digitale ID: Das eIDAS Dashboard als Schlüsselstück des digitalen Gefängnisses in der EU

Gefangenenzelle - Bildquelle: Pixabay / MarcinCzerniawski; Pixabay LicenseGefangenenzelle - Bildquelle: Pixabay / MarcinCzerniawski; Pixabay License

Gefangenenzelle – Bildquelle: Pixabay / MarcinCzerniawski; Pixabay License

Die Bestrebungen der undemokratischen EU bzgl. der digitalen ID und der gesamten Infrastruktur um dieses digitale Gefängnis gehen unvermindert weiter. So hat die Europäische Kommission nun das von ihr betriebene eIDAS-Dashboard als zentralen Bestandteil des gesamten europäischen Vertrauensrahmens für digitale Identitäten und als tragende Säule für die European Digital Identity (EUDI)-Wallet vorgestellt.

Das Dashboard wird von den EU-Behörden GD DIGIT und GD CNECT entwickelt und betrieben und „bietet den Mitgliedstaaten Instrumente zum Austausch gesetzlich vorgeschriebener Vertrauensinformationen“ sowie der Europäischen Kommission „die Möglichkeit, vertrauenswürdige Daten in maschinen- und menschenlesbaren Formaten zu veröffentlichen“.

Das Dashboard enthält Listen vertrauenswürdiger Stellen, darunter PID-Anbieter, Wallet-Anbieter, WRPAC-Anbieter, Registrare und Register. Funktionen für den Katalog der Attribute und Schemata sowie für Pub-EAA-Anbieter befinden sich derzeit in der Entwicklung.

Der AltID-Zertifikatsausstellungsdienst (Bevisudstedelsesservice) der dänischen Digitaliseringsstyrelsen (Behörde für digitale Verwaltung) ist der erste Eintrag auf der „vertrauenswürdigen Liste für Altersüberprüfung“ des Dashboards.

Die AdES-Liste vertrauenswürdiger Listen für Drittländer (etwas umständlich abgekürzt als TC AdES LOTL) ermöglicht die Validierung digitaler Identitäten und Attribute über internationale Rechtsräume hinweg, beginnend mit Moldawien und der Ukraine.

DIGIT und CNECT arbeiten derzeit an Aktualisierungen der Open-Source-Bibliothek „eSignature Digital Signature Services“ (DSS), um die Ausstellung und Überprüfung von „Electronic Attestations of Attributes“ (EAAs) innerhalb des EUDI-Wallet-Ökosystems zu unterstützen.

Diese „Lösung“ dürfte die Grundlage für die EU-weite Altersverifikation bei sozialen Medien und später für den Zugriff/Nutzung des Internets werden.

Es ist wahrlich beängstigend wie klandestin hier vorgegangen wird – öffentlich und doch im Verborgenen.

Quellen:
The EU Digital Identity Framework
Denmark launches AltID digital wallet for proof of age, identity
Moldova launches digital ID card, takes another step to align with eIDAS
Ukraine and EU to work on updating electronic trust services

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