Finanzsystem: Warum wir Bankern und Bürokraten nicht vertrauen können

Finanzsystem - Bildquelle: Pixabya / 3844328; Pixabay LicenseFinanzsystem - Bildquelle: Pixabya / 3844328; Pixabay License

Finanzsystem – Bildquelle: Pixabya / 3844328; Pixabay License

Wir definieren Vertrauen als:

festes Überzeugtsein von der Verlässlichkeit, Zuverlässigkeit einer Person, Sache

gegenseitiges, unbegrenztes, unerschütterliches, blindes Vertrauen
mangelndes Vertrauen in das politische System
Vertrauen zu jemandem haben
jemandes Vertrauen genießen, besitzen (von jemandem als vertrauenswürdig angesehen werden)
jemandes Vertrauen gewinnen, einbüßen, enttäuschen, erschüttern
jemandem Vertrauen einflößen
einen [höchstes] Vertrauen erweckenden Eindruck machen
jemandem Vertrauen schenken, entgegenbringen, beweisen (jemandem vertrauen)

Die meisten Menschen vertrauen Politikern nicht, dennoch bestimmen diese unser Leben. Wie ist es zu dieser Situation gekommen?

Vertrauen ist ein entscheidender Faktor in jeder Beziehung. Meinen die Menschen, was sie sagen? Halten sie ihre Versprechen ein? Wenn genügend Menschen z.B. Amazon nicht vertrauen würden, wäre das Unternehmen schon längst pleite gegangen (was es eigentlich sein müsste, da man Amazon nicht vertrauen kann). Freunde würden aufhören, Freunde zu sein, wenn sie sich als unzuverlässig erweisen würden.

Wir vertrauen Politikern nicht, aber wir müssen mit ihnen leben, zumindest vorerst. Manche Menschen gehen zur Wahl, um ihrer Meinung nach bessere Leute ins Amt zu bringen. Dennoch bleibt die Regierung ein finanzielles Desaster mit einer starken Neigung zum Krieg. Es gibt überzeugende Beweise dafür, dass der derzeitige US-Präsident, der mit einem Friedensversprechen gewählt wurde, die Vereinigten Staaten den Wünschen eines anderen Landes unterordnet.

Lassen Sie uns die relevanten Fakten festhalten: Die politische Klasse verfügt über Macht, die der Rest von uns nicht hat und die ihnen von den im Hintergrund agierenden Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) als Machtinstrument bedingt/leihweise an die Hand gegeben wird. Und sie hat Zugang zu scheinbar unbegrenzten Geldmitteln, über die der Rest von uns nicht verfügt. Das sind wackelige Grundlagen, um ihnen zu vertrauen.

Souveränität und Bankwesen

In der Politikwissenschaft versteht man unter einer souveränen Regierung im Allgemeinen eine Regierung, die innerhalb eines Staatsgebiets die höchste Autorität besitzt. Manche sehen im Grundgesetz oder in einer Verfassung die Feststellung, dass „Wir, das Volk“ souverän sind und die Regierung als unser Vertreter fungiert. Dies manifestierte sich in Form der staatlichen Souveränität,mit dem Anspruch Dinge durchsetzen zu können, da man die höchste Autorität darstellt.

Werfen wir einen Blick auf das Bankwesen. Historisch gesehen erfüllten Banken zwei unterschiedliche Funktionen. Die eine war die Verwahrung, die andere die Kreditvergabe.

Eine klassische Einlage-/Sparbank ist ein Verwahrer. Einleger bezahlen für diese Dienstleistung und erwarten, dass ihr Geld jederzeit zur Abhebung verfügbar bleibt. Die Verpflichtung der Bank besteht in der sicheren Verwahrung, nicht in der Anlage.

Heutige Geschäftsbanken erfüllen eine andere Funktion. Die Einleger erklären sich damit einverstanden, dass ihre Gelder gegen eine Rendite an Kreditnehmer verliehen werden dürfen. Da ein Teil der Mittel für Kredite gebunden ist, kann eine sofortige Auszahlung nicht immer garantiert werden. Der Einleger opfert Liquidität im Austausch für Erträge.

Verwirrung entsteht, wenn diese beiden Funktionen miteinander verschmelzen. Eine Sparbank verspricht ständige Verfügbarkeit. Ein Kreditinstitut verspricht eine Rendite. Die Schwierigkeit beginnt, wenn derselbe Euro so behandelt wird, als stünde er dem Einleger gleichzeitig zur Verfügung und sei gleichzeitig an einen Kreditnehmer gebunden.

An diesem Punkt geht es nicht mehr nur um das Bankwesen. Es ist eine Frage des Vertrauens und der Art der gemachten Versprechen.

Im 19. Jahrhundert kam es zu Ereignissen, die als „Paniken“ bekannt waren – was wir heute als Bank Runs bezeichnen würden -, wenn Banken ihre Rückzahlungsversprechen nicht einhalten konnten. Einleger kamen, um ihr Geld abzuholen, nur um festzustellen, dass ein Großteil davon bereits verliehen worden war. Gesetze, die das Filialbankwesen einschränkten, trugen zu dem Problem bei, doch die tiefere Anfälligkeit ergab sich aus dem Mindestreserve-Bankwesen selbst. Es gab mehr Geldforderungen als Geld, das zur Auszahlung zur Verfügung stand.

Die Lösung, die führende Bankiers und politische Entscheidungsträger zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelten und die schließlich im Federal Reserve Act von 1913 verankert wurde, war eine Zentralbank, die als „Kreditgeber der letzten Instanz“ fungieren sollte. Banken, die Auszahlungsforderungen nicht erfüllen konnten, konnten sich Reserven von der Zentralbank leihen und ihren Betrieb fortsetzen.

Doch dies wirft eine naheliegende Frage auf: Woher bezieht die Zentralbank die Mittel, die sie verleiht?

Bis 1933 galten in den Vereinigten Staaten die Goldstandard-Regelungen. Goldmünzen stellten das ultimative Zahlungsmittel dar, während Papiergeld und Bankeinlagen gesetzlich in Gold einlösbar waren. Diese Einlösungspflicht schränkte sowohl die Banken als auch die politischen Entscheidungsträger ein. Wie viel Geld sie auch immer schaffen wollten, mussten sie letztendlich Einlösungsansprüche erfüllen.

Nach dem Börsencrash von 1929 wurde diese Zurückhaltung von vielen Ökonomen und Politikern eher als Hindernis denn als Schutzmaßnahme angesehen. Der Yale-Ökonom Irving Fisher und andere waren der Ansicht, dass eine wirtschaftliche Erholung eine geldpolitische Expansion erforderte. Doch die Verpflichtung, Papierforderungen in Gold einzulösen, schränkte den Spielraum für solche Maßnahmen ein.

Zum ersten Mal in der US-amerikanischen Geschichte wurde der Goldstandard zunehmend nicht mehr als Garant für finanzielle Integrität, sondern als Hindernis für den Aufschwung dargestellt. Mit der am 5. April 1933 erlassenen Executive Order 6102 erklärte Präsident Roosevelt „das Horten von Goldmünzen, Goldbarren und Goldzertifikaten innerhalb der kontinentalen Vereinigten Staaten (the hoarding of gold coin, gold bullion, and gold certificates within the continental United States)“ für illegal. Die Bevölkerung wurde angewiesen, ihr Gold bis spätestens zum 1. Mai 1933 bei einer örtlichen Federal Reserve-Bank abzugeben. Die Nichtbefolgung wurde mit bis zu 10 Jahren Haft und einer Geldstrafe von 10.000 Dollar geahndet.

Nach der Verabschiedung des Gold Reserve Act von 1934 erhöhte der US-Präsident den gesetzlichen Goldpreis von 20,67 US-Dollar pro Feinunze auf 35 US-Dollar, wodurch der US-Dollar abgewertet wurde und die Fed ihre Geldmenge ausweiten konnte. US-Amerikaner, die im Jahr zuvor gezwungen worden waren, ihr Gold gegen US-Dollar einzutauschen, gingen leer aus, doch die Änderung führte zu einem Anstieg der Goldzuflüsse an die Fed und das US-Finanzministerium.

Die Vereinigten Staaten waren damals noch nicht das Imperium, das sie heute sind. Ausländische Regierungen behielten das Recht, US-Dollar gegen Gold einzulösen – ein Privileg, das in den 1960er Jahren zunehmend an Bedeutung gewann, als Frankreich und andere Nationen begannen, beträchtliche Dollarbestände in Gold umzuwandeln.

Nach der Erklärung von Präsident Nixon am 15. August 1971, dass die USA im Ausland gehaltene US-Dollar nicht mehr gegen Gold einlösen würden, wurde der US-Dollar zu einer reinen Fiat-Währung. Das Vertrauen ruhte nun auf dem Urteilsvermögen der Zentralbanker, die die Kaufkraft des US-Dollars durch die Geldpolitik beeinflussen würden. Im Gegensatz zu privaten Fälschern ist die Federal Reserve gesetzlich befugt, neue US-Dollar zu schaffen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind jedoch in einem wichtigen Punkt ähnlich: Neue Kaufkraft fließt in die Wirtschaft, bevor sich die Preise vollständig angepasst haben. Da die Fed Staatsanleihen mit Fiat-Geld kauft, wird die Regierung immer mächtiger und neigt zunehmend dazu, verfassungswidrige Aktivitäten zu betreiben. Infolgedessen müssen normale Bürger, die Opfer der Inflation sind, zusehen, wie ihre Gelder immer weniger kaufen, während ihr Leben durch Aktivitäten wie nicht erklärte Kriege zunehmend gefährdet wird.

Conclusio

Es kommt ein Zeitpunkt, an dem wir erkennen, dass dauerhafte Veränderungen unter einer Regierungsform, die auf dem Gewaltmonopol – oder der „höchsten Autorität“ – beruht, unmöglich sind. Dennoch nehmen wir jeden Tag an einem anderen System der sozialen Ordnung teil – einem, das auf freiwilligem Austausch, Verträgen, Ansehen und Einvernehmen basiert. Es regelt Milliarden von wirtschaftlichen Entscheidungen, ohne sich auf Monopolmacht zu stützen. Der echte freie Markt wartet darauf, dass man ihm volles Vertrauen schenkt. Wir sollten dies als ein Ziel betrachten, nach dem wir streben sollten.

Quellen:
Duden – Vertrauen
Remember Trump’s America First promises?
Nixon Ends Convertibility of U.S. Dollars to Gold and Announces Wage/Price Controls
The Fed as Giant Counterfeiter
Do Not Consent: Think OUTSIDE the voting booth von George Ford Smith

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