Hypothese: Quantencomputer, Künstliche Intelligenz und Covid-19

Meinung - Bildquelle: Pixabay / Wokandapix; CC0 Creative Commons

Meinung – Bildquelle: Pixabay / Wokandapix; CC0 Creative Commons

Unter einer Hypothese versteht man im Allgemeinen eine ungeprüfte Spekulation bzw. das Gegenteil von sicherem Wissen. Aus erfahrungswissenschaftlichem Sinne ist sie eine Vermutung über die strukturellen Eigenschaften der Realität, die zumeist in einer Wenn-Dann-Aussage mündet.

Im Nachfolgenden möchte ich genau eine solche Hypothese formulieren, die ich weder beweisen noch falsifizieren kann. Eine Hypothese, die auf reinen Vermutungen basiert.

Die Hypothese lautet dabei wie folgt: was, wenn das Ausrufen der Pandemie aufgrund von Covid-19 seitens der WHO und die weltweiten Zwangsmaßnahmen der Regierungen ein von Künstlicher Intelligenz gestütztes Vorgehen ist?

Wie komme ich auf diese Hypothese?

Geheimdienste und das Militär sind wohl schon immer die “Treiber der technischen Entwicklung” und viele sagen, dass diese in der Entwicklung mindestens 10 Jahre dem voraus sind, was in der Öffentlichkeit veröffentlicht wird und bekannt ist. Soll heißen, dass beispielsweise die Quantencomputer, die uns peu à peu nun auch medial “präsentiert” werden, wohl viel weiter in ihrer Entwicklung sind als wir zu wissen glauben.

So schreibt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in seiner nur auf englisch verfügbaren Publikation zum Thema Entwicklungsstand Quantencomputer unter dem Punkt Update 2020 folgendes:

2019 und Anfang 2020 gab es im Zuge der Erweiterung der Gemeinschaft eine Reihe wichtiger Verbesserungen. In erster Linie ist die Demonstration der Quantenvorherrschaft durch Google ein wichtiger Beweis dafür, dass die nächste Stufe der Quantenprozessorgröße erreicht und eine Reihe von technischen Herausforderungen bewältigt werden können. Aus der Sicht der Kryptoanalyse ist dies nur ein Schritt in einer langen Sequenz, und der nächste Schritt sollte sich darauf konzentrieren, die Fehlerrate zu senken und die Fehler zu charakterisieren, insbesondere wenn sie überwiegend einheitlich oder stochastisch sind. Eine weitere allgemeine Beobachtung ist, dass es auf der algorithmischen Seite mehr Heuristiken als bisher gibt. Während es unwahrscheinlich ist, dass irgendeine davon die Kryptoanalyse stört, erfordern bestimmte Aussagen Zugang zu Quantenprozessoren. Schließlich liefern neuartige Strategien zur Implementierung von Operationen, die Messungen beinhalten, neue Metriken als die traditionellen Gate Counts, doch beeinflussen sie unsere Schlussfolgerungen derzeit nicht.

(2019 and early 2020 have seen a number of important improvements as the community expands. First and foremost, the demonstration of quantum supremacy by Google is an important demonstration of reaching the next level of quantum processor size and overcoming a number of engineering challenges. From the view of cryptanalysis, this is only one step in a long sequence and the next step should focus on lowering theerror rate and characterizing the errors, specifically, if they are predominantly unitary or stochastic. Anothergeneral observation is that on the algorithmic side, there are more heuristics than previously. While it is unlikely that any of them disrupts cryptanalysis, definite statements require access to quantum processors. Finally, novel strategies to implement operations involving measurements give new metrics than the traditional gate counts, yet, they currently do not influence our conclusions.)

Status of quantum computer development

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Das heißt, dass nach offizieller Lesart inzwischen Quantencomputer nicht nur technisch realisierbar sind, sondern offenbar auch die größten “Kinderkrankheiten” ausgemerzt wurden. Nimmt man die weiter oben erwähnte “10-Jahres-Regel” dazu, ist es nicht vollkommen unrealistisch, dass es bereits Quantencomputer gibt, die weitaus effektiver sind und weitaus mehr Rechenleistung in sich vereinen als wir uns auch nur im Ansatz vorstellen können.

Unter der Annahme, dass es solche “10-Jahres-Regel-Quantencomputer” gibt, ist die sich daraus ableitende Folgefrage nur logisch: kann es dann sein, dass wir auch im Umfeld der Künstlichen Intelligenz (KI) bereits viel weiter sind als wir aktuell glauben?

Laut eines weiteren offiziellen Regierungspapiers vom Augst 2019 – diesmal vom Bundesministerium für Bildung und Forschung – hat das Forschungsgebiert der KI “eine neue Reifephase erreicht. In vielen Teilgebieten der KI hat neue Hardware mit neuen Algorithmen zu mehr Leistung und die Daten aus Netzwerken und dem Internet der Dinge zu neuen Einsatzgebieten geführt.”

Gleichzeitig definiert dieses Ministerium folgende Teilgebiete als KI-typisch:

  1. Deduktionssysteme, maschinelles Beweisen
  2. Wissensbasierte Systeme
  3. Musteranalyse und Mustererkennung, maschinelles Lernen
  4. Robotik und autonome Systeme
  5. multimodale Mensch-Maschine-Interaktion

Sachstand_KI

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Insbesondere wenn man die oben aufgeführten fünf Aspekte aus der Sicht der aktuellen Geschehnisse betrachtet, sind die Punkte 1 bis 3 äußerst interessant.

Nimmt man für diese Hypothese auch hier an, dass die “10-Jahres-Regel” greift, bekommen “Trendpapiere” wie das des Fraunhofer Instituts mit dem Titel “Trends für die Künstliche Intelligenz” ein ganz andere Relevanz. Dort konnte man bereits 2017 unter dem Unterpunkt “Quantencomputer: Dramatische Fortschritte in der Künstlichen Intelligenz” lesen:

Interviewer:
Beim maschinellen Lernen lösen Algorithmen Probleme, indem sie sehr viele Daten auswerten. Werden Quantencomputer diesen Vorgang folglich beschleunigen?
Prof. Dr. Christian Bauckhage:
Maschinelles Lernen ist Statistik. Die Parameter von statistischen Modellen werden optimal an Daten angepasst. Auf klassischen Computern sind diese Optimierungsprobleme aufwendig und teuer. Dank starker, herkömmlicher Computer haben wir trotzdem große Fortschritte in dem Feld gemacht. Quantencomputer jedoch sind prädestiniert, diese Optimierungsprobleme sehr schnell zu lösen. Innerhalb kurzer Zeit werden Computer Prozesse lernen, für die sie heute Monate brauchen. Wo heute isolierte Spezialprogramme zum Beispiel für Bilderkennung, für Spracherkennung, für Prozessplanung nötig sind, wird bald ein einziges Programm reichen. Der heutige Zustand kann vertausendfacht werden. Viel aufwendigere Probleme werden gelöst und dann verkauft werden. Wir werden dramatische Fortschritte in der Künstlichen Intelligenz sehen.

Trends-fuer-die-kuenstliche-Intelligenz

(Download PDF)

Quantencomputer und KI sind also für komplexe Modelle/Systeme prädestiniert. Gleichzeitig wissen wir um die zahlreichen Pandemieübungen wie jüngst Event 201 oder Dark Winter (2001) oder Atlantic Storm (2005), in denen mittels Simulationen eine Vielzahl an Daten, Strategien, Modellrechnungen usw. erstellt, durchgespielt, usw. wurden, die allesamt durchaus als “Datenblaupause” für den Einsatz in Quantencomputerberechnungen eingesetzt werden können. Dabei sind gerade die Komplexität und unvorhergesehenen Entwicklungen in einer echten Pandemie etwas, dass jedwede “Schutzmaßnahmen” ins Leere laufen lassen könnten. Will man zudem eine solche Pandemie in Form einer P(l)andemie dazu nutzen, um einen Systemwechsel durchzuziehen, muss man sich weit im Vorfeld mit etwaig auftretenden “Problemfeldern” beschäftigen, die die Umsetzung der Maßnahmen im Zuge einer solchen P(l)andemie gefährden könnten. Mögliche Problemfelder können dabei sein:

  • Unruhen und Widerstand der Bevölkerungen
  • Aufbegehren gegen die Zwangsmaßnahmen
  • Deutungshoheitsverlust bzgl. Informationen
  • Diskrepanz zwischen “kommunizierter Gefährlichkeit eines Virus” und der “Zahl der Todesfälle”
  • Unterschiedliche Maßnahmen in den betroffenen Ländern
  • Freie Presse mit einer differenzierten Berichterstattung zur Pandemie

Blickt man auf die unglaubliche Komplexität und die hier nur skizzierten Problemfelder wird schnell klar, dass man auf jedes Problemfeld und auf das Problem der Komplexität eine im Vorfeld durchdachte Lösung haben muss bzw. die Geschehnisse so einsteuern muss, dass diese Problemfelder erst gar nicht entstehen können oder zumindest steuerbar sind. Ein wie für Quantencomputer und die Künstliche Intelligenz gemachtes Betätigungsfeld. Gerade die weltweit gleichlautenden “Worthülsen” der Politiker, die gleichen Zwangsmaßnahmen, die Stellungnahmen der WHO als zentrales Verlautbarungsorgan, die nicht hinterfragt werden dürfen und als “Richtschnur der Wahrheit” dienen, all die stattfindende Zensur zu Beginn der P(l)andemie von kritischen Stimmen, kann als Fingerzeig dafür gewertet werden, dass sich weit im Vorfeld Gedanken darüber gemacht wurden, wie das ganze einzusteuern ist und was man wann wie tun muss.

Wie eingangs gesagt, kann ich diese Hypothese weder beweisen noch falsifizieren. Es ist ein reines Gedankenkonstrukt meinerseits, das mich schon seit längerem beschäftigt. Gerade weil diese Komplexität aus meiner Sicht das “Leistungsvermögen” unserer Politiker bei weitem übertrifft. Auch wenn sie nur Anweisungen diverser Berater und Gremien umsetzen.

Oder ist diese Hypothese vollkommen aus der Luft gegriffen? Und wenn sie es nicht ist, in wie weit wurden die nächsten Schritte bereits voraus geplant? Wie viele “Gegenreaktionszüge der Menschen” hat die KI bereits berücksichtigt? Wie sehen dies meine geneigten Leser?

Quellen:
BSI – Entwicklungsstand Quantencomputer
Quantencomputer und ihr wirtschaftliches Potenzial
Status of quantum computer development
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Fraunhofer – TRENDS FÜR DIE KÜNSTLICHE INTELLIGENZ
Pandemie als Simulationsspiel
Üben für den Ernstfall


Ein Artikel bildet zwangsweise die Meinung eines Einzelnen ab. In Zeiten der Propaganda und Gegenpropaganda ist es daher umso wichtiger sich mit allen Informationen kritisch auseinander zu setzen. Dies gilt auch für die hier aufbereiteten Artikel, die nach besten Wissen und Gewissen verfasst sind. Um die Nachvollziehbarkeit der Informationen zu gewährleisten, werden alle Quellen, die in den Artikeln verwendet werden, am Ende aufgeführt. Es ist jeder eingeladen diese zu besuchen und sich ein eigenes Bild mit anderen Schlussfolgerungen zu machen.
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