Facebook-Forschung: Per eingepflanzten Chip mit der sozialen Plattform kommunizieren

Mark Zuckerberg - Bildquelle: Wikipedia / Guillaume Paumier, CC-BY

Mark Zuckerberg – Bildquelle: Wikipedia / Guillaume Paumier, CC-BY

Derzeit findet die F8-Konferenz statt. F8 ist die jährliche Entwicklerkonferenz von Facebook, wo unter anderem neue, eigene Entwicklungen vorgestellt werden. Mark Zuckerberg hat dort am Dienstag verkündet, dass Facebook eine Technik entwickelt, die es den Nutzern der sozialen Plattform ermöglichen soll, dass diese mittels ihrer Gedanken mit Facebook bzw. den andern Nutzern kommunizieren kann. Dazu werden implantierbare Chips verwendet, die eine Art Gehirn-Computer-Schnittstelle (brain-computer interface, BCI) bilden werden. Dieser Chip ist nur eines der geheimen Projekte, die in der R&D-Abteilung Building 8 Laps von Facebook angedacht sind.

Zuckerbergs Bekanntgabe wird auf einige Technikverrückte, die jedwede Form der Privatsphäre für überflüssig halten, sicherlich auf offene Ohren Gehirne stoßen. Kritische Zeitgenossen werten dies natürlich vollkommen anders – auch weil der Facebook-Gründer bereits 2015 glaubte, seine „persönliche Vision“ der Menschheit mitteilen zu müssen:

Eines Tages glaube ich, dass wir in der Lage sein werden, vollumfängliche Gedanken direkt mittels Technologie miteinander auszutauschen. Du musst nur an etwas denken und deine Freunde werden es sofort auch erleben können, wenn du es willst.

(One day, I believe we’ll be able to send full rich thoughts to each other directly using technology. You’ll just be able to think of something and your friends will immediately be able to experience it too if you’d like.)

Facebook bestätigte am Dienstag, dass BCI neben der Augmented Reality, Drohnen und Kameras, die vierte Technik ist, die man derzeit entwickelt. Auch wenn im Grunde genommen diese Information nichts Neues ist, weil man seit längerem weiß, dass die soziale Plattform in diese Richtung geht, für mich trotzdem eine beängstigende Entwicklung. So suchte Facebook erst vor kurzem nach

einem erfahrenem Gehirn-Computer-Schnittstellen (BCI) Ingenieur, der für die Arbeiten an einem 2-jährigen B8-Projekt verantwortlich zeichnet, das sich auf die Entwicklung fortschrittlicher BCI-Technologien konzentriert.

(an experienced Brain-Computer Interface (BCI) Engineer who will be responsible for working on a 2-year B8 project focused on developing advanced BCI technologies.)

Am Tag nach der Stellungnahme Zuckerbergs ging die ehemalige DARPA-Chefin Regina Dugan, die auch bereits für Googles Forschungstruppe die Verantwortung hatte und heute der Forschungsabteilung von Facebook vorsitzt, auf weitere Details bzgl. BCI ein. So arbeiten derzeit 60 Angestellte an dieser Technologie, die es möglich macht, dass der Nutzer 100 Wörter pro Minute „ins System einspeisen“ kann, in dem er nur diese Wörter entsprechend in seinem Gehirn formt. Neben dieser „Gedanken-/Sprachübertragung“ soll BCI auch zur Steuerung von Augmented und Virtual Reality-Umgebungen eingesetzt werden. Weitere Informationen dazu sollen in den nächsten Tagen folgen.

Übrigens war in der damaligen Stellenbeschreibung von Regina Dugan aufgeführt, dass der Job die Entwicklung von „Techniken [beinhaltet], die die physikalischen und digitalen Welten fliessend miteinander verbinden“.

Schöne Neue Welt…

Quellen:
Facebook Announces Mind-Controlled Computer Technology
Zuckerberg: Facebook Is Working on a Brain Interface That Lets You “Communicate Using Only Your Mind”
Facebook has a mysterious team working on tech that sounds a lot like mind reading
If You Don’t Know What DARPA Is, You Should Probably Read This
Facebook is building brain-computer interfaces for typing and skin-hearing


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4 Kommentare bei “Facebook-Forschung: Per eingepflanzten Chip mit der sozialen Plattform kommunizieren

  1. 21. April 2017 um 13:58

    Es wird immer irrer… da kann man nur neuerlich darauf hinweisen:
    https://dudeweblog.wordpress.com/2014/09/09/wieso-das-hackfressenbuch-konsequent-zu-boykottieren-ist/

  2. fufu
    21. April 2017 um 14:12

    So gibt es ja mittlerweile Webseiten, Blogs, sogar wissenschaftliche Magazine, wo nachweislich computergenerierter, syntaktisch einwandfreier, aber komplett sinnloser nonsense-bullshit akzeptiert, sogar als intellektuell hochstehend von den Lesern betrachtet wird. Die Masse kann nicht mal mehr Illusion von der Realitaet unterscheiden.

    Sogar die Auslassungen eines US-Praesidenten liessen sich problemlos durch software ersetzen. Vielleicht gibt es Trump in der Realitaet gar nicht 🙂

    https://www.makebullshit.com/trump-generator.php

    Warum also nicht, es kann nur besser werden.

  3. kerstin
    22. April 2017 um 13:46

    Meine Meinung-ich würde mich dann von der Plattform verabschieben-man sollte schon in der Lage sein die Manipulation zu erkennen, der Gedankenkontrolle -das gehört alles in das NWO Programm .der Mindcontrol Nummer -des RFID Chip mit einer unschönen Substanz im Inhalt usw usw usw ,es geht dabei auch viel um die Zahl 666…..( Baphomet) Sklavenkontrolle ,Robotergesellschaft ,Zitat-das Ultimative Ziel ist es ,jeden Menschen eine Chip zu verpassen ,Alle Informationen werden darauf erhalten sein ,und wen jemand sich gegen uns stellt, ,schalten wir den Chip ab ………..usw usw usw …….und tschüss Facebook !!!

  4. Anonym
    22. April 2017 um 23:23

    Es geht nicht um einen Chip, sondern eine „tragbare Technologie“.

    http://www.focus.de/digital/internet/facebook/entwickler-stellen-projekt-vor-facebook-will-gedanken-lesen-und-in-geschrieben-text-umwandeln_id_6990980.html

    Facebook will „tragbare Technologie“ entwickeln

    Für einen massenhaften Einsatz der Technologie seien Implantate aber nicht geeignet, es müsse sehr empfindliche Sensoren auf der Oberfläche des Kopfs geben, die Gehirnaktivität „hunderttausende Male pro Sekunde auf den Millimeter genau“ überwachen.

    https://www.amazon.de/Bewu%C3%9Ftseins-Gedankenkontrolle-Nick-Begich/dp/3895393835

    Bewusstseins- und Gedankenkontrolle

    Der Kampf um ihre Gedanken, ihren Willen und ihr Bewusstsein hat längst begonnen.

    In den letzten zwanzig Jahren ist die Erde in ein elektronisches Zuchthaus verwandelt worden. Mittels elektromagnetischer Wellen, die über das Radio, Fernsehen, Handys und Stromleitungen übertragen werden, ist es nun möglich, den menschlichen Geist aus beliebiger Entfernung in solch einer Weise zu manipulieren, die von den einzelnen Individuen nicht bemerkt wird, da die Informationen direkt ins Unterbewusstsein geleitet werden.

    Die Opfer dieser Gehirnwäsche, also die Bevölkerung, halten die empfangenen Informationen für ihre eigene Meinung. Es ist weiterhin möglich, hierdurch das Erinnerungsvermögen zu löschen und sogar ein künstliches neues zu erzeugen. Ausserdem können die Gedanken einer Person gelesen und verändert und der körperlich seelische Zustand manipuliert werden. Es werden auch Chemikalien eingesetzt, die nur in Spuren im Körper vorhanden sind.

    Bei Anregung dieser Stoffe, bei denen es sich meistens um die sogenannten „Lebensmittelzusätze“ handelt, durch elektromagnetische Wellen können schwere körperliche Schäden oder sogar der Tod eintreten. Da elektromagnetische Wellen also in Wirklichkeit heimlich in militärischer Weise gegen die Bevölkerung eingesetzt werden, lässt sich auch leicht erklären, weshalb behauptet wird, dass diese angeblich völlig unschädlich sind (siehe Beispiel Handy-Strahlung).

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