Bargeldabschaffung: Indien als Vorbote für Mehr – die Better Than Cash Alliance

Wall Street und die City of London als „Stellwerk und Hebelinstrument“ der Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) verstärkt gerade seine Bestrebungen die Länder auf der Welt in die bargeldlose Gesellschaft zu zwingen. Mit einem mehr oder weniger globalen Ultimatum des „Friß oder stirb“ verfolgen sie einen Plan, der bis vor wenigen Jahren noch als klassische Verschwörungstheorie galt: die Abschaffung des Bargeldes. Und wer bei dieser „Zwangsumstellung“ nicht mitspielt, der wird im internationalen Handel marginalisiert und ausgeschlossen, weil allein die digitale Plattform das Überleben des Schuldgeldsystems und die Überwachungsbestrebungen der IGE sichern kann.

Indien wurde dabei als Blaupause ausgewählt. Das, was dort am 9. November 2016 verkündet wurde, war nichts anderes als der Beginn der „Zwangsumstellungsmaßnahmen“. Die Hochleistungspresse und die politischen Vertreter sprechen dabei beschönigend von einem „ganzheitlichen ökonomischen Ansatz“ bei der Umsetzung dieser Vorstellungen, um die angeblich derzeit bestehenden Probleme für die Konsumenten und Verkäufer zu lösen, die in einer „bargeldbehafteten Gesellschaft Gang und Gäbe“ sind. Übersetzung: Man will uns weismachen, dass mit einer bargeldlosen, digitalen Welt angeblich bestehende Probleme eines Bargeldsystems gelöst werden können. Was grundsätzlich stimmt, wenn man die Probleme benennt, die das Schuldgeldsystem mit Bargeld für DIE Wall Street und DIE City of London (Bank Run, Hortung aufgrund Negativzinsen usw.) mit sich bringt. Netter Nebeneffekt: digitale Überwachung und Kontrolle aller.

Dass nicht der indische Premierminister Modi allein verantwortlich ist, was gerade in Indien passiert, fasste Norbert Häring in einem Beitrag auf Global Research am 3. Januar 2017 sehr schön zusammen:

Anfang November, ohne Vorwarnung, erklärte die indische Regierung die beiden größten Stückelungen ihres Bargeldes als ungültig, was die Abschaffung von über 80 Prozent des zirkulierenden Bargeldes entspricht. Inmitten all dieser Unruhe und Aufregung scheint niemand die entscheidende Rolle, die Washington dabei gespielt hat, zur Kenntnis genommen zu haben. Das ist erstaunlich, denn Washingtons Rolle ist nur sehr oberflächlich verschleiert worden.

(In early November, without warning, the Indian government declared the two largest denomination bills invalid, abolishing over 80 percent of circulating cash by value. Amidst all the commotion and outrage this caused, nobody seems to have taken note of the decisive role that Washington played in this. That is surprising, as Washington’s role has been disguised only very superficially.)

Der Schock und die Folgen für die Bevölkerung Indiens waren den „Machern“ natürlich weit im Vorfeld bekannt. Gerade weil Indien eines der Länder ist, das zu den „Bargeld abhängigsten“ der Welt gehört. Mehr oder weniger wurden 80% des im Umlauf befindlichen Geldes aus dem Verkehr gezogen, in dem man die 500er und 1.000er Rupien als wertlos (im Sinne ihres Einsatzes zur direkten Bezahlung von Gütern) deklarierte. Heute leidet die verarmte indische Bevölkerung extrem unter dieser politisch gewollten Zwangsumsetzung. Indien ist der Vorbote für eine bargeldlose Zukunft – getarnt als positives Mem, das neue wirtschaftliche Möglichkeiten verspricht.

Viele, die sich mit dem Thema Indien und Bargeldabschaffung beschäftigen, wissen bis heute nicht, dass die indische Regierung in Fragen der bargeldlosen Gesellschaft mit der U.S. Agency for International Development (USAID) zusammenarbeiten. Grundlage bildet dabei der sogenannten Beyond Cash Report. Doch dieser ist in meinen Augen nur der Anfang. Denn um die digitalen Bezahlsysteme in Indien auszuweiten und zu fördern, gibt es noch die gemeinsame Initiative Catalyst: Inclusive Cashless Payment Partnership, um die „Wirtschaft zu digitalisieren“, damit die „Geschäfte bargeldlos abgewickelt werden können“.

Better Than Cash - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.betterthancash.org

Better Than Cash – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.betterthancash.org

Nicht überraschen ist dabei, dass der Krieg gegen das Bargeld vor allem von Zahlungsverkehrsdienstleistern betrieben wird, die aus der zweiten Reihe „schießen“. Deren offensichtlicher Plan ist es, möglichst viel Geld mittels der digitalen Bezahlmöglichkeiten und bei der Nutzung der dabei gewonnen Daten zu generieren. Selbstverständlich haben auch die Regierungen ein gerütteltes Maß an Interesse an diesen beiden „Funktionen“. Die größten Spieler in diesem Dickicht der Befürworter einer bargeldlosen Gesellschaft sind die Better Than Cash Alliance, die Gates Foundation (Microsoft), das Omidyar Network (eBay), die Dell Foundation, Mastercard, Visa und die Metlife Foundation.

Die oben erwähnte Better Than Cash Alliance wurde als eine Art Dachorganisation im Jahre 2012 mit Hilfe der UN (!) gegründet um: „Das Leben durch die Umstellung von Bargeld auf digitale Bezahlformen zu verbessern. (Moving from cash to digital payments to improve people’s lives.“

Einige der 35 Unterstützer dieser Alliance sind wiederum (einige wurden bereits oben genannt): Mastercard, Visa, die Ford Foundation, USAID, die Gates Foundation, das Omidyar Network des eBay-Gründers Pierre Omidyar und Citi.

Es dürfte daher nur noch eine Frage der Zeit sein, bis das nächste Land dem Schicksal Indiens folgen muss. Man wird wohl wieder auf den überraschenden Frontalangriff bauen, wenn man bekannt gibt, dass man bestimmte Dinge, die das Bargeld betreffen, umsetzen will. Schließlich hat es sich in Indien bewährt, denn bislang kam es zwar zu Protesten, aber niemand hat sich ernsthaft gegen die dortigen Maßnahmen gestellt.

Die Dynamik, die sich gerade im Interesse der internationalen Wirtschaft, Politik und vor allem der Finanzmafia aufbaut, um das Bargeld abzuschaffen und durch digitale Bezahlformen zu ersetzen, nimmt an Stärke zu. Sind Sie also bereit sich diesem „ganzheitlichen ökonomischen Ansatz“ zu stellen?

Quellen:
Cashless Society, India, And Big Brother
A Well-Kept Open Secret: Washington Is Behind India’s Brutal Demonetization Project
Website – Beyond Cash
CATALYST: ACCELERATING FINANCIAL INCLUSION THROUGH DIGITAL PAYMENTS
Website – Better Than Cash Alliance


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9 Kommentare bei “Bargeldabschaffung: Indien als Vorbote für Mehr – die Better Than Cash Alliance

  1. Roland
    15. Februar 2017 um 12:34

    Dazu paßt meine persönliche bzw. geschäftliche Erfahrung der letzten Monate.
    Die Abgabe bzw. Einzahlung von Bargeld bei meiner Bank (einer Sparkasse) wird immer komplizierter. Mir erscheint fast eine Strategie dahinter zu stehen.

    Ich versuche, möglichst viele Kunden zu Bargeld-Zahlungen zu veranlassen, welches dann natürlich immer mal wieder auf Konto eingezahlt werden muß. Die Einzahlungs-Computer sind allerdings auffällig oft defekt, oder in Wartung. Man wird auf andere Filialen verwiesen. Nicht selten erlebe ich das Gleiche dann auch dort. Die Bargeld-Einzahlung ist somit evtl. unmöglich, wenn nicht der Versuch an ALLEN Filialen unternommen wird, wozu dann aber auch Zeit und Lust gehört.

    Eine Bargeld-Abgabe am Schalter ist auch nicht mehr möglich, weil lt. Aussage der Bank-Mitarbeiter kosten- und versicherungstechnische Gründe eine Bargeld-Kasse nicht mehr zulassen. Man argumentiert zusätzlich, daß die Einzahlungs-Automaten von irgendwelchen Personen mehr oder weniger vorsätzlich durch Einlegen von Heftklammern oder ähnlichem kaputt gemacht würden. Müßte man die Übeltäter dann nicht „erwischen“, weil das Einzahlungsfach sich ja schließlich erst nach Einstecken der Kontokarte öffnet? Oder redet man sich heraus und hofft, daß keiner hinterfragt?

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    • 15. Februar 2017 um 17:48

      „Müßte man die Übeltäter dann nicht „erwischen“, weil das Einzahlungsfach sich ja schließlich erst nach Einstecken der Kontokarte öffnet?“

      Die müsste man schon deswegen erwischen, weil da – und nicht nur da – ja alles ausnahmslos kameraüberwacht ist.

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  2. Mitch
    15. Februar 2017 um 17:32

    Sehe ich nicht so dramatisch. Ein Freund von mir kam letzte Woche aus Indien zurück und erzählte mir, was dort für ein Chaos herrscht und die Leute kurz vor einer Revolte stehen.
    Ich sage nur Rumänien.
    Es ist die Masse die es entscheidet und nicht ein Mistkerl wie B.Gates.
    Kauft einfach keine neuen PCS mehr, kein Word oder sonstige Software von diesem Trottel, benütz keine Kreditkarten und kauft nicht bei ebay ein. Der Geldbeutel wird die Schlacht entscheiden und die Erkentniss der Massen… wir sind so viele und die sind eine handvoll.
    Wenn das in Deutschland oder in der Schweiz versucht wird, sind die Politiker am rennen. Und sie werden nicht weit kommen.

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    • Alfred Decker
      16. Februar 2017 um 04:17

      Zitat:

      Wenn das in Deutschland oder in der Schweiz versucht wird, sind die Politiker am rennen. Und sie werden nicht weit kommen.“

      Mit Verlaub, aber Sie leiden unter Realitätsverweigerung. Weder die Deutschen noch die Schweizer würden sich erheben.
      Das ist reines Wunschdenken. Die Regisseure der NWO sind nicht dumm und sind in der Massenpsychologie wahre Meister.
      Bei der Entscheidung „Freiheit oder materielle Sicherheit“ wird sich die Masse immer für Letzteres entscheiden.

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  3. 15. Februar 2017 um 17:47

    „denn bislang kam es zwar zu Protesten, aber niemand hat sich ernsthaft gegen die dortigen Maßnahmen gestellt.“

    Wen wunderts! Die Hindus lassen eh alles mit sich machen, sonst wäre dieses menschenfeindliche bösartige Kastensystem längst abgeschafft…

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  4. Bezahler
    15. Februar 2017 um 20:40

    Die Bargeldabschaffung ist zwingend erforderlich. Die Bilanz der ungeklärten Posten könnte aufgelöst ,und die geklärten Salden können der Innen-oder Aussenhandelsbilanz zugeordnet werden. Also würde endlich Ordnung in unserem Geldsystem Einzug halten. Abermilliarden von € im Umlauf und keiner weiß wer welche in der Tasche hat. So geht das nicht mehr. Alles muß zum pfänden herangezogen werden können.

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  5. kerstin
    16. Februar 2017 um 14:09

    Für die ist es ein Spiel ,was heißt -die 1 Weltordnung duchzukriegen-ein Teufelchen hat nie was gutes im Sinn-implantierte vollversklavte Gesellschaft der Sklaven –

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  6. 26. März 2017 um 18:47

    Diese ‚Better than Cash Alliance‘ war mir bisher unbekannt. Es dauert nicht mehr lange.. Möglicherweise wenige Jahre..

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