Bargeldabschaffung: EU-Kommission will neue Regelungen für die ganze Union einführen

Bargeld Euro - Bildquelle: Friedrich.Kromberg, Potograpo: W.J.Pilsak

Bargeld Euro – Bildquelle: Friedrich.Kromberg, Potograpo: W.J.Pilsak

Wir sind es ja inzwischen gewohnt, dass bestimmte Dinge nicht an prominenter Stelle in der Hochleistungspresse zu finden ist (wenn überhaupt) und auch dass unsere Politiker gerne Dinge dann verabschieden, wenn die Massen durch irgendwelche Großereignisse (Fußball, Olympia usw.) abgelenkt sind. Zwar findet derzeit keine Weltmeisterschaft oder ähnliches statt, aber nichtsdestotrotz hat die Europäische Kommission still und heimlich die nächste Stufe im Bestreben das Bargeld abzuschaffen gezündet. Brüssels ungewählte Bürokraten wollen jedwede Form von Bargeldtransaktionen in der EU gen Null fahren. Eine Entwicklung, die Kritiker seit Jahren befürchtet haben, verfestigt sich immer mehr.

Durch die entstandenen und weiterhin befürchteten Instabilitäten aufgrund des Brexits (das ist wohlgemerkt deren Argumentation, nicht die meinige) wollen die europäischen Regierungen als Erfüllungsgehilfen der dahinterstehenden Finanzinteressen ihre Kontrolle über das Bargeld erweitern. Frankreich und Spanien haben bekanntlich bereits Bargeldobergrenzen eingeführt, aber die EU-Kommission will jetzt unilateral Regeln einführen, die die ganze EU betreffen.

Im „Aktionsplan der Kommission“ findet man zwar derzeit (noch) keine konkreten Euro-Bargeldobergrenzen, aber schwammig formulierte Gesetze oder Regelungen sind immer Einfallstore für alles Erdenkliche und Unerdenkliche. Begründet wird dieser Vorstoß (neben dem Brexit, siehe oben) wieder einmal mit Geldwäsche/Schwarzgeld und dem Lieblingsablenkungsthema unserer Zeit, dem Terrorismus bzw. die Finanzierung desselben. Dass die seit längerem wieder eingeführten Grenzkontrollen den neuen Regelungen hilfreich „assistieren“ – gerade wenn es um physische Wertgegenstände geht -, ist nur so etwas wie das Sahnehäubchen oben auf.

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Negative Zinsen und eine hohe Inflation sind zusammen eine tödliche Kombination, die die bereits schwächelnde und instabile EU weiter destabilisieren könnte. Wenn aber weniger Bargeld zirkuliert, dann können die Menschen dem nicht entfliehen und somit können die Maßnahmen seitens der EZB einen größeren Hebel entwickeln. Bank-Runs oder das Horten von Bargeld ist in einer bargeldlosen Gesellschaft nicht mehr möglich. Da dann zudem die Vermögenswerte der Menschen unter einer zentralisierten Kontrolle stehen, können die Banken und die Staaten Gelder nach Gutdünken überall dort einsetzen, wo es hilft die darunterliegenden Probleme des Schuldgeldsystems zu kaschieren.

Seit der ehemalige Chefökonom des IWF, Kenneth Rogoff im letzten Jahr forderte, dass der 100 US-Dollar-Schein abgeschafft werden muss, haben sich die Regierungen weltweit fast überschlagen, um ganz vorne an der Spitze der Bargeldabschaffer zu sein. Wobei Indien derzeit einsam an der ersten Stelle steht. Rogoff vor einem Jahr:

Es gibt nur wenige Diskussionen in den Strafverfolgungsbehörden, dass die Papierwährung, vor allem große Noten wie der 100 US-Dollar-Schein, das Verbrechen erleichtern: organisiertes Verbrechen, Erpressung, Geldwäsche, Drogen- und Menschenhandel, Korruption von Beamten und Terrorismus. Es gibt [aber] Ersatz für das Bargeld – Kryptowährungen, ungeschliffene Diamanten, Goldmünzen, Prepaid-Karten – aber für viele Arten von kriminellen Transaktionen, ist Bargeld noch König. Es bringt absolute Anonymität, Portabilität, Liquidität und nahezu universelle Akzeptanz mit sich.

(There is little debate among law-enforcement agencies that paper currency, especially large notes such as the U.S. $100 bill, facilitates crime: racketeering, extortion, money laundering, drug and human trafficking, the corruption of public officials, not to mention terrorism. There are substitutes for cash—cryptocurrencies, uncut diamonds, gold coins, prepaid cards—but for many kinds of criminal transactions, cash is still king. It delivers absolute anonymity, portability, liquidity and near-universal acceptance.)

Wir wissen heute, dass nur wenige Monate nach der Forderung Rogoffs, der 500 Euro-Schein einkassiert wurde und dass in Indien die 500er und 1.000er Rupie-Scheine eingezogen wurden. Die einzelnen Schritte mögen isoliert betrachtet unwichtig erscheinen, aber das verfolgte Endziel ist ganz klar sichtbar: eine bargeldlose Gesellschaft, die vollkommen hilflos einem Netzwerk ökonomischer Repressalien unterworfen sein wird.

In Deutschland mag scheinbar noch alles in Ordnung sein (knapp 80%-iger Einsatz von Bargeldzahlungen bei Transaktionen), aber auch der Finanzminster Schäuble ist ein massiver Freund und Unterstützer der Brüsseler Forderungen.

Viele Menschen versuchen gerade diesen Zwängen des Fiat-Geldes zu entkommen und investieren in neue, alternative Investmentformen wie Bitcoin, das einen fulminanten Zuwachs in den letzten Monaten verzeichnen konnte. Doch seien Sie gewarnt: natürlich will die EU-Kommission auch dieses (noch) unabhängige System kontrollieren und versucht gerade ähnliche Beschränkungen wie beim Bargeld auf Kryptowährungen auszuweiten. Schließlich muss verhindert werden, dass irgendeine Transaktionen aus dem Zugriffsbereich der Banken entkommen kann. So arbeiten die EZB und die Bank of Japan derzeit gemeinsam an einem Trojanischen Pferd eines Blockchain-Netzwerks, das diejenigen „einfangen“ soll, die naiv genug sind, diesen beiden Institutionen zu vertrauen.

Larry Summer, Ex-Finanzminister der USA, schrieb ebenfalls im letzten Jahr, dass er Vereinbarungen bevorzugt, die besagen, dass es keine Banknoten größer als 50 oder 100 US-Dollar geben soll:

Besser noch als einseitige Maßnahmen in Europa wäre eine globale Vereinbarung, um die Ausgabe von Noten im Wert von mehr als 50 oder 100 Dollar zu stoppen. Eine solche Vereinbarung wäre so bedeutend wie alles andere, was die G7 oder G20 in den letzten Jahren getan haben. […] Allgemeiner gefasst, in einer Zeit in der eine solche Demonstration dringend erforderlich ist, würde eine globale Vereinbarung, die Ausgabe von Notierungen mit hoher Stückelung aufzugeben, auch zeigen, dass die globalen Finanzkonzerne gegen das „große Geld“ und für die Interessen der einfachen Bürger aufstehen können.

(Even better than unilateral measures in Europe would be a global agreement to stop issuing notes worth more than say $50 or $100. Such an agreement would be as significant as anything else the G7 or G20 has done in years. […] More generally, at a time when such a demonstration is very much needed, a global agreement to stop issuing high denomination notes would also show that the global financial groupings can stand up against „big money“ and for the interests of ordinary citizens.)

Neben der richtig gelungenen, ironischen Formulierung „‚big money‘ and for the interests of ordinary citizens“, wird für mich eines ganz klar: es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis wir die ersten Forderungen hören werden, dass der größte Euroschein ein 20er, maximal ein 50er sein darf. Und was danach kommt, können wir gerade live und in Farbe am „lebenden Objekt“ Indien sehen.

Quellen:
Cash No Longer King: Europe Moves To Begin Elimination Of Paper Money
Limit for cash payments in EU
INCEPTION IMPACT ASSESSMENT
EU to boost border checks on cash, gold to tackle „terrorism financing“
Inflation in Venezuela seen hitting 1,500% in 2017 as crisis goes from bad to worse
QE Should Only Be Emergency Tool, ECB Board Member Says
The Sinister Side of Cash
500-Euro Banknote Being Phased Out
German plan to impose limit on cash transactions met with fierce resistance
Bitcoin is still storming higher
European Commission Eyes Transaction Limits on Digital Currencies
BOJ, ECB team up on blockchain research
It’s time to kill the $100 bill
4 Reasons why Bitcoin represents a new asset class


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32 Kommentare bei “Bargeldabschaffung: EU-Kommission will neue Regelungen für die ganze Union einführen

  1. Mitch
    10. Februar 2017 um 14:24

    Ganz einfach zu lösen. Prager bzw Franfurter Fenstersturz 2.0, marsch nach brüssel, ca 2 Millionen Bürger sollten reichen inkl. heugabel Bewaffnung und der Spuk ist morgen vorbei.
    Nur dazu müssten die Bürger vom Sofa aufstehen und das ist schon zuviel!

    Es sind gerade einmal ca ein paar Tausend Nutznieser dieses Systems inkl. ihrer Beamten udn Erfüllungsgehilfen.

    Sie wissen was ich meine…

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    • flowerpower
      10. Februar 2017 um 21:51

      @Mitch
      Das Resultat des Prager Fenstersturzes waren 30 Jahre Krieg.
      Wollen wir das wirklich wiederholen?

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  2. Holger
    10. Februar 2017 um 14:32

    „Europäische Kommission“

    Das sind Teufelsanbeter, die sich selber ernannt haben. Die bauen sich den Turm zu Babel äh Brüssel. Satanisten sind das. Die sind überhaupt nicht legitimiert, irgendwelche Entscheidungen zu treffen. Ohne Bargeld ist die Freiheit endgültig verloren. Die Neue Weltordnung wird offenkundig jetzt ganz schnell komplettiert – über viele Bausteine. Der größte Baustein für die Neue Weltordnung könnte ein Mega Krieg sein.

    http://www.atx-netzteile.de/trump-neue-weltordnung.html

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  3. wolfgang fubel
    10. Februar 2017 um 15:27

    Der Stärkste Wille der Menschheit ist
    Der Wille zur Selbst Vernichtung

    Das erklährt alles

    WFubel

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    • Holger
      10. Februar 2017 um 16:03

      @wolfgang fubel

      Warum will sich die Menschheit denn unbedingt selber vernichten? Seit wann besteht dieser Drang zur Selbstvernichtung? War das schon immer so? Könnte es vor 8.000 Jahren oder 15.000 Jahren anders gewesen sein? Ist dieser Wille zur Selbstvernichtung gezielt über diese Welt verbreitet worden?

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    • flowerpower
      10. Februar 2017 um 21:30

      Ja lieber wolfgang fubel.
      Im Ego-Paradigma der „dominanten Konkurrenz“mag das so sein.
      Aber wir Menschen haben zum Glueck auch noch eine goettliche Seite
      aus Herz und Verstand die alle vermeindlichen Gegensaetze
      miteinander verbindet kann und so die Paradoxen um „Gut“und fuer „Gut“ ausballanciert.

      Versuchen Sie doch mal zur gesunden Abwechselung die Welt statt im subtraktiven,
      polarisierten Schwarz-Weiss-Denkens des Schachs durch die goettlichen Augen der additiven,
      „vernuenftigen Kooperation“ zu erschliessen.
      Schon ist die Welt zwischen den Polaritaeten nicht mehr grau ,sondern goettlich reich und bunt.

      Albert Einstein sagt:“Versuche nicht, ein erfolgreicher, sondern ein wertvoller Mensch zu werden.“
      und
      «…Wer sein eigenes Leben und das seiner Mitmenschen als sinnlos empfindet, der ist nicht nur unglücklich, sondern auch kaum lebensfähig.»

        flowerpower  Zitieren  

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      • Holger
        10. Februar 2017 um 21:49

        @flowerpower

        Wie will man das denn umsetzen? Wir ALLE sind ein Strohmann. Wir sind komplette Sklaven von Rom. Was will man als Sklave denn machen?

        http://www.atx-netzteile.de/strohmann.html

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        • flowerpower
          10. Februar 2017 um 22:02

          @Holger
          Einfach nicht an ihre Geldkirche glauben und gut fuer alle visualisieren.
          Alles andere kommt dann wie von selbst.

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          • Holger
            10. Februar 2017 um 22:18

            Es hat nichts mit „Glaube“ zu tun. Rom beherrscht diese Welt. Dies geschieht über die Geburtsurkunde, Personalausweis und so. Das ist weltweit so geregelt. Wir sind ALLE Sklaven. Ob ich glaube, will oder nicht.

            Ich denke, „Matrix“ wird es bezeichnet.

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          • flowerpower
            10. Februar 2017 um 23:28

            @Holger
            Ich verstehe was Sie den Menschen Bewusst machen moechten.
            Das teuflische Konstrukt des „Strohmannes“ steht und faellt mit unserem Glauben an ihre Geldkirche.
            Sollten wir mal Glaubensschwach werden ,lassen sie uns durch Krieg dran glauben.
            Meinen Koerper koennen sie dadurch dran glauben lassen ,aber niemals meine Seele.
            Sie ist ein Teil des goettlichen Zuhauses und weiss wo sie unsterblich verliebt ist.
            Daran wird auch ihr Keynesianischer Voodoo-Zauber des Teilreserve-Banksystem (fractional reserve banking) ,
            in dem kuriose Kennzahlen wie das BIP zum Maß aller Dinge erhoben werden,nichts aendern.

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          • Holger
            11. Februar 2017 um 00:06

            @flowerpower

            Vermutlich haben Sie diese Angelegenheit mit der „Person“ verstanden. Ich schreibe überspitzt, damit andere vielleicht mal anfangen, ihr Hirn einzuschalten

                Zitieren  

  4. fufu
    11. Februar 2017 um 10:05

    Bargeld ist ein Auslaufmodell, klar. Nach der Waehrungsumstellung werden wir Vollgeld auf dem Konto haben, auch klar.

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    • flowerpower
      11. Februar 2017 um 13:01

      Lieber fufu
      In wessen Auftrag schreiben Sie hier ?Klar ist naemlich nichts!

          Zitieren  

      • fufu
        11. Februar 2017 um 14:40

        Bitte keine Unterstellungen, sonst muesste ich die Gegenfrage stellen.

            Zitieren  

        • fufu
          11. Februar 2017 um 15:05

          Trotz Ihrer Frechheit will ich Ihnen erklaeren was ich meine.

          Das Problem der EU sind nicht die Staatsschulden (ich habe schon mehrfach dazu verlinkt, hoffentlich haben Sie es gelesen) sondern die Bankschulden. Da der Euro nicht zu retten ist, wird es eine Waehrungsreform geben, im Rahmen derer die Banken verstaatlicht werden. Hiermit werden die Konten automatisch zu Ihrem geschaetzten Vollgeld.

              Zitieren  

          • flowerpower
            11. Februar 2017 um 17:17

            @fufu
            Entschuldigen Sie bitte mein Mistrauen.Es ist mir so spontan heraus gerutscht.
            Mit ihrer Erleuterung fuehle ich mich schon sehr viel wohler.
            Danke!

                Zitieren  

          • fufu
            11. Februar 2017 um 19:23

            @flowerpower

            Keine Ursache. Ich ueberlege auch immer was einer mit einem Kommentar evtl. im Schilde fuehren koennte. Es gibt eine Menge „bad hombres“ in den Kommentarspalten.

                Zitieren  

          • Mike
            12. Februar 2017 um 08:20

            Aber wenn die Banken verstaatlicht werden würden, wie könnten die Privaten sich denn weiterhin damit bereichern? Ich denke nicht, das diejenigen, die jetzt im Besitz des Rechtes sind, Geld aus dem nichts herzustellen, dies freiwillig hergeben werden. Und wer in der Politik bekanntlich das sagen hat dürfte doch hinlänglich bekannt sein?!

                Zitieren  

          • fufu
            12. Februar 2017 um 08:59

            @Mike

            Sehen Sie doch endlich ein, „wer die Herausgabe des Geldes kontrolliert, kontrolliert die Welt“. Dafuer ist es voellig egal welche Art von Geld, ob von Banken geschaffen oder vom Staat, ob mit oder ohne Zinsen. Dass die Vollgeldillusionisten an die Monetative, die demokratische Kontrolle der Zentralbank glauben ist mir bekannt. Das wird natuerlich nicht geschehen.

            Deshalb bin ich der Meinung, dass der Streit um Schuldgeld oder Vollgeld oder fliessendes Geld oder sonstwas eine Ablenkung ist. Es ist das Geldmonopol das die Macht verleiht.

                Zitieren  

          • Steffen
            12. Februar 2017 um 21:32

            Das Geld ist immer Monopol! Die schädliche Wirkung endet mit aufgedrücktem Verfallsdatum und Geldmengensteuerung. Ist nicht glaubwürdig? – Wir werden es erleben.

                Zitieren  

          • fufu
            14. Februar 2017 um 14:35

            @Steffen

            Geld mit Verfallsdatum ? Jeder wird so schnell wie moeglich versuchen es loszuwerden. Den letzten beissen die Hunde. Derjenige der die Macht hat die Verwendung dieses Geldes zu erzwingen und es in Umlauf zu bringen profitiert am meisten. Er produziert es naemlich fast leistungslos aus dem Nichts. Fast leistungslos, Polizei oder Militaer braucht er dazu um die Lohnsklaven zur Annahme zu zwingen.

                Zitieren  

          • Steffen
            14. Februar 2017 um 14:44

            Abwarten.

                Zitieren  

  5. Affe mit Waffe
    11. Februar 2017 um 18:31

    Wenn das untenstehende stimmt haben wir andere Sorgen als Bargeld. Das liest sich so als würde in Fukushima aktuell unkontrolliert Plutonium erbrütet, was zur Kettenreaktion führen kann, welche dann rund 1500t Spaltmatrieal zünden und verdampfen lassen könnte – das dürfte eine 40 Megatonnen-Wasserstoffbombe locker in den Schatten stellen.

    Keshe warnt vor kritischer Situation in Fukushima

    Der Kernphysiker Mehran Keshe von der Keshe-Foundation spricht im 158. Knowledge Seekers Workshop (ab 2:14) über die Gefahr einer nuklearen Kettenreaktion auf Plutonium-Level in Fukushima. Eine verheerende Plutoniumexplosion könnte stattfinden, wenn die schon exorbitanten Strahlungswerte weiter ansteigen und über 1000 Sievert erreichen würden, was ein eindeutiger Hinweis auf ein Plutonium-Reaktionsumfeld sei. Mit dieser Entwicklung wurde gerechnet, da Plutonium unvermeidlich in jedem mit Uranbrennstoff betriebenen Kernreaktor entsteht.

    Technologien, um dem Plutionium soviel Energie zu entziehen, dass es zu Uran transmutiert, um damit Plutoniumexplosionen gigantischen Ausmaßes zu verhindern, gäbe es laut Keshe; er sei mit Tepco wegen Eindämmung der Gefahr in Verhandlungen gewesen, die Tepco jedoch abgebrochen habe. Tepco will unter der Decke halten, dass die Grundursache der Fukushima-Katastrophe mit der heimlichen und verbotenen (allerdings unter den Augen der USA und der IAEA stattfindenden) Herstellung von waffenfähigem Plutonium durch Japan zusammenhängt.
    Die nach dem “Unglück” immer noch vorhandenen Plutoniumnester in einem Berg von nuklearen Material könnten einen möglichen Brutprozess in Gang gesetzt haben, der zu einer verheerenden Explosion ungekannten und niemals zuvor erfahrenen Ausmaßes führen könnte (mit nachfolgenden Explosionen der in der Nähe gelegenen weiteren Reaktoren).
    Die Aufräumarbeiten in den heißen Bereichen der Atomruine Fukushima gestalten sich offenbar noch schwieriger als erwartet. Der Grund: Die Schäden im Innern der havarierten Reaktoren sind nach neuen Erkenntnissen schlimmer als von den Experten bisher angenommen. Das zeigten Aufnahmen und Strahlenmessungen aus dem Innern von Reaktor zwei. Ferngesteuerte Roboter haben diese Aufnahmen kürzlich gemacht.

    Besonders Aufsehen erregte die Mitteilung des Betreibers Tepco, wonach an einer Stelle in der Anlage mit 530 Sievert pro Stunde auch knapp sechs Jahre nach dem Super-GAU eine extrem hohe Strahlendosis gemessen wurde. Der bisherige Höchstwert, ermittelt 2012, hatte 73 Sievert betragen. Die Zeitung „Asahi Shimbun“ titelte: „Radioaktive Strahlung in Fukushima-Reaktor könnte einen Menschen in einer Minute töten.“

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    • 13. Februar 2017 um 11:41

      Die Situation in Fukushima ist ganz sicher brenzlig, aber Keshes Aussagen sind nichts wert, er lügt praktisch wenn er den Mund aufmacht. Er ist auch kein Kernphysiker, hat sich allerdings 2014 zum Messias erklärt. Seit nunmehr 11 Jahren verspricht er u.a. Freie-Energie-Generatoren, Heilung für so gut wie alle Krankheiten, Mondflüge oder im letzten Jahr auch ein Erdbeben der (unmöglichen) Stärke 24.

      http://www.karfreitagsgrill.at/2015/11/11/zehn-jahre-keshe-foundation-ein-rueckblick

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  6. Greenhoop
    12. Februar 2017 um 12:27

    Wissenswertes schrieb auch „Armstrong“ zu diesem Thema, der auf die Ende 2017 terminierte Einführung von „Instant Money“, also sofort Bezahlsysteme hinwies – Paypal reloaded.

    https://www.armstrongeconomics.com/world-news/taxes/the-war-on-cash-one-giant-leap-forward-for-government/

    Alle Pokemons werden diese Art zu zahlen lieben, der Widerstand wird sich vermutlich sehr im Rahmen halten. Schon in den 70iger Jahren war es in London üblich, im Pub das Bier oder in der Drogerie die Aspirin zu bezahlen, jetzt kommt es flächendeckend und unwiderruflich und einzig die Frage sei erlaubt, ob es genügend Ausweichmöglichkeiten (Bartering, Edelmetalle etc.) geben wird.

    Ziemlich sicher bin ich mir aber trotzdem, dass das Bargeld noch längere Zeit bestehen wird, es eine Übergangsphase (Konditionierung) von mindestens 10 Jahren geben wird, bis die „Alten“ ausgestorben sind und keinen Ärger mehr machen – die Zeit spielt für die Verbrecher.

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  7. Andrę
    12. Februar 2017 um 18:00

    Es findet doch eine WM statt!!
    https://www.nzz.ch/sport/ski-wm-2017/
    Ski-WM in St. Moritz Schweiz

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    • flowerpower
      13. Februar 2017 um 16:15

      Gebt ihnen Brot und Spiele!

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  8. Jazzy
    13. Februar 2017 um 18:06

    Ich komme gerade aus Indien. Ob es was mit by by Obama zu tun hat weiß ich nicht. Jedenfalls gibt es schon wieder lange den 500er Rupien Schein und statt dem
    1000er Rupien Schein gibt es jetz einen 2000er Rupien Schein!!! Dies wäre so, als würde man uns den 500er Schein nehmen und dafür enen 1000er geben…
    Was erstaundlich ist und wichtig zu erwähnen. Auf dem 2000er Rupien Schein steht DIE INDISCHE REGIERUNG GARANTIERT FÜR DIESE BANKNOTE!
    Schon mal so etwas auf unserem Scheingeld gelesen!?

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    • Steffen
      14. Februar 2017 um 14:50

      Da ist nur die Unterschrift einer Person darauf!

      Die Indische Regierung hat da ein leeres Versprechen abgegeben.

      Im übrigen meine ich Geld braucht ein Verfallsdatum. Öffentlich kontrolliert, so das jeder, auch mit IQ70, sehen kann was eine Währung ist.

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    • flowerpower
      15. Februar 2017 um 00:20

      Mahatma Gandhi Geist l(i)ebt .
      Mephistos Teilreserve-Banksystem (fractional reserve banking) ist Keynesianischer Voodoo-Zauber, in dem kuriose Kennzahlen wie das BIP zum Maß aller Dinge erhoben werden,
      wird jetzt unverhofft vermehrt durch vernuenftiges Vollgeld ersetzt.
      (Nur Bares ist wahres Vollgeld)
      Mephistos Macht wird schmelzen wie Eis in der Sonne.
      Gott sei Dank!

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